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21

Freitag, 9. November 2018, 18:46

Nicht sicher, vielleicht habe ich das übersehen, aber wie wirst du in dem Tank die statische Elektrizität los?
Gruß

pf

SF-Schiffsbarde

  • »pf« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 022

Schiffsname: Boundless

Bootstyp: Deltania 27 (Viko 27DS, Navikom Werft PL)

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22

Samstag, 10. November 2018, 13:13

Wenn ich es richtig verstanden habe, tritt die Thematik bei Kunststofftanks nicht auf, lediglich bei Edelstahltanks. Die Aufladung eines (jedenfalls so kleinen) Kunststofftanks (bei mir ca. 33 l) soll unproblematisch sein. Sieh mal in Beitrag 15 und 17 auf der ersten Threadseite.
...und nur wer wagt, gewinnt das Leben...

Peter


www.sy-boundless.net

23

Samstag, 10. November 2018, 23:54

Das ist nicht richtig. Da hast du die Beiträge mE nicht richtig gelesen. Fruher waren nicht einmal Kunststoffkanister >5 l gestattet, mittlerweile wird das liberaler gesehen. nur nach Position des Tanks ist seine Isolation zu beurteilen, die Höhe der Aufladung richtet sich wesentlich nach Menge und Fliessgeschwindigkeit

Gleiches gilt zB für Stäube in Absaugungen, werden die rein in Kunststoff ausgeführt besteht Explosionsgefahr, weil keine Ableitung installiert ist.
Gruß

Yellow Boat

Salzbuckel

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24

Sonntag, 11. November 2018, 10:39

Zwar kann es bei einem Kunststoftank zu einer elektrischen Entladung mit Funken kommen , allerdings ergibt das bei diesel kein risico da diesel erst bei Temperaturen weit über 50 Grad ( im allgemeinen erst bei 130 grad oder mehr) zum Brennen gebracht werden kann ( versuchs mal).
Bei Benzin ist das natürlich anders , das brennt schon bei - 40 grad. Allerdings is bei Benzin viel zu viel Benzimdampf und viel zu wenig Luft im Tank anwesend ( wegen der niedrige Verdampfungstemperatur) das es nie zum Brennen kommen wird.
Wenn man z.B ein brennendes Streichholz im Dieseltank wirft passiert nichts , höchstens brennt es kurz ein wenig am einfüllstützen aber explodieren wird da bestimmt nichts . Was da in Filme manchmal passiert is eine
pure Großstadtlegende.

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25

Sonntag, 11. November 2018, 15:18

Zwar kann es bei einem Kunststoftank zu einer elektrischen Entladung mit Funken kommen , allerdings ergibt das bei diesel kein risico da diesel erst bei Temperaturen weit über 50 Grad ( im allgemeinen erst bei 130 grad oder mehr) zum Brennen gebracht werden kann ( versuchs mal).
Bei Benzin ist das natürlich anders , das brennt schon bei - 40 grad. Allerdings is bei Benzin viel zu viel Benzimdampf und viel zu wenig Luft im Tank anwesend ( wegen der niedrige Verdampfungstemperatur) das es nie zum Brennen kommen wird.
Wenn man z.B ein brennendes Streichholz im Dieseltank wirft passiert nichts , höchstens brennt es kurz ein wenig am einfüllstützen aber explodieren wird da bestimmt nichts . Was da in Filme manchmal passiert is eine
pure Großstadtlegende.

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Es geht um einen Benzintank, deine Ausführungen zum zündfähigen Gemisch sind richtig.

Allerdings kenne ich einen Fall bei einem Schlauchboot mit geerdetem Benzintank für den AB auf einem Trailer stehend bei dem schon die schnelle Befüllung mit 60 l Benzin für die Zündung sorgte. Das ist dann weniger witzig....
Gruß

pf

SF-Schiffsbarde

  • »pf« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 022

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26

Dienstag, 1. Januar 2019, 20:51

So, um die Sache zu Ende zu bringen:

Ich hatte mir einen optimal passenden Kunststofftank bei der Firma Dietmar Leyh Kunststofftechnik bestellt -die hatte ich einmal auf der Boot Düsseldorf gesehen und diese hatte mir als einzige mehrerer Anfragen auch ein Angebot gemacht. Preis war o.k., auf die Leistung war ich gespannt. Der Tank kam dann wie vereinbart Anfang Dezember und machte qualitativ einen richtig guten Eindruck. Die bei dem Stangentank von Allpa vorhandenen Probleme können damit nicht auftreten. Mit im Preis enthalten waren ein Geber und Anzeigeinstrument von Philippi. Auch das spricht für den Qualitätsstandard. Das Material ist dick und sieht top verarbeitet aus, soweit man das als Laie sehen kann. Dank Handy kann man ja durch Öffnungen auch problemlos in den Tank fotografieren. Dass das Ansaugrohr in einer Ecke mit einer Extrastrebe "gesichert" wird, ist für mich weiter ein super Qualitätsmerkmal.
Alle Anschlüsse sind mit Schraubgewinden versehen, was die Möglichkeit bietet, später auch andere Schlauchdurchmesser zu nutzen, indem man einfach den Anschluss tauscht.
Gestern habe ich dann überraschend tolles Wetter in Lemmer gehabt, 10°, Sonne bis nachmittags, so dass ich den Tank montiert habe. Ohne Erdungsplatte. Ich tanke fast immer per Kanister und das Restrisiko hatte ich seit ca. 7 Jahren mit Kunststofftanks auch und bisher keine Probleme (oder Glück gehabt).
»pf« hat folgende Dateien angehängt:
...und nur wer wagt, gewinnt das Leben...

Peter


www.sy-boundless.net

27

Dienstag, 1. Januar 2019, 22:19

Vielen Dank an alle, dass ich auch heute Abend schlauer ins Bett gehe :)
@ohlson38: Hilf mir doch bitte nochmal, ich hatte das so verstanden, dass es im Prinzip zwei verschiedene Ursachen sind die da Gefahr erzeugen können:
1) die vor dem Tanken aufgebaute Ladung des gesamten Objektes (Boot nur an Land, da im Wasser geerdet, bei Autos durch Fahrtwind..)
2) ein Stromfluß durch schnelles Tanken von (gering) aufgeladenem Benzin
Ich hätte jetzt gedacht, dass (bei nicht zu schnellem Tanken um 2) auszuschließen) für Peter kein Problem entstehen kann, da bei ihm lediglich der Tankstutzen aus Metall ist und eine Ladung aufnehmen kann (die aber für einen Funkenflug zu niedrigenergetisch ist). Der Tank und der Schlauch sind nicht in der Lage, eine Ladung, die sich entladen könnte, aufzubauen.
Hab ich das richtig verstanden?
Gruß Jakob

28

Mittwoch, 2. Januar 2019, 17:17

Ich übersehe die aktuelle Installation nicht.

Aber ab einer bestimmten Fliessgeschwindkeit baut sich aufgrund der Reibung eine elektrostatische Ladung auf. Bei einem Metalltank wird die über die Erdung abgeführt. Bei Kunststofftanks ist das schwer möglich. Je länger und schneller das läuft umso höher die Aufladung. Wenn du dann Benzin hast kann das zu einer Zündung führen. Bei Diesel nicht. Eine Erdung eines Kunststofftanks ist nur schwer zu realisieren.

Das ist alles nur qualitativ beschrieben, aber da die Aufladung von verschiedenen Variablen abhängt wird Dir niemand bestätigen dass eine solche Installation grundsätzlich sicher ist.

Ähnliche Probleme gibt es auch bei Staubabsaugungsanlagen. Auch dort entsteht aufgrund länger Schläuche in Kunststoff die Gefahr der Aufladung. Dort führt man uU eine Erdung im Schlauch mit u. Staubexplosionen vorzubeugen. Metallabsaugungen werden geerdet.
Gruß

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