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1

Montag, 8. Oktober 2018, 14:35

DanBuoy mit Rettungskragen verbinden

Wie macht man das am besten? Selbstaufblasende Markierungsboje (DanBuoy / SeaGo) ist neu am Heckkorb installiert. Nun möchte ich im Fall des Falles gleich an der Boje eine Schwimmleine mit Rettungskragen (vorhanden) für den MOB haben. Wo muss ich diese Leine anknoten? Vielen Dank für eure Hilfe!

HRler

Matrose

Beiträge: 60

Wohnort: Nähe Bremen

Bootstyp: HR39 / Zugvogel

Im Marktplatz: 2

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2

Montag, 8. Oktober 2018, 14:48

Wenn keine Öse oder andersartige Befestigungsmöglichkeit aus dem, sicherlich verschlossenem, Behälter heraus steht, dann wird das wohl nichts.
Soweit ich weiß hat diese Boje doch als standard einen Treibanker der mit ihr verbunden ist. Ich vermute daher mal der Hersteller geht davon aus,
dass das Teil einfach zum MOB ergänzend zum Rettungsring geworfen wird und dann durch diesen nicht weiter vertreibt als die Person im Wasser.
Ob das funktioniert? Gute Frage... :rolleyes:

Wo wir gerade beim Thema sind:
Auf den Messen ist der Innendruck der aufblasbaren Markierungsbojen immer recht lasch, was aber auch daran liegen mag, dass dort manuell aufgeblasen wird und der Druck nach einer Woche Messezeit auch nachlässt was ja o.k. wäre.
Wie hoch ist der Druck gefühlt direkt nach Auslösung? Ich frage mich, ob aufgrund des relativ kleinen Querschnittes, die Boje bei viel Wind nicht einfach abknickt. Eigentlich sollte das der Hersteller ja getestet haben, Aber bei meinem festen
Rettungskragen, der nur wenige Jahre alt ist, hätte ich auch erwartet das die Hülle UV stabil ist und das der Hersteller etwas vernünftiges liefert, die Erfahrung lehrte mich leider eines besseren. X(
Gibt es hierzu praktische Erfahrungen? Hat mal jemand das Ding ins Hafenbecken oder anderswohin geworfen?

Grüße, Oliver

3

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 13:48

Habe nun die Schwimmleine des Rettungskragens mit dem Treibanker der Boje verbunden. Sollte funktionieren. Bei Gelegenheit werde ich mir das Reserve-Set bestellen und den ganzen Kram mal testen.

4

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 15:15

@hf:
Moin, Moin,

Was erhoffst du dir denn mit deiner Ausführung? Bei deinem jetzigen System würdest du den DanBuoy auslösen, der fällt mit Rettungskragen ins Wasser, verbunden mit dem Boot durch die Schwimmleine, oder?

Das Bedeutet aber auch, dass die Markierungsboje bei aufgebrauchter Leine hinterhergezogen wird und die Position nicht mehr markiert ist (in der überlegung lasse ich die abdrift mal außen vor). Wie wird dein Rettungskragen über Bord gebracht? Löst der sich bei ausgelöster boje automatisch vom Boot, oder muss der manuell hinterhergeworfen werden? Falls der mit geworfen werden muss, hast du auch einen Zeitverlust. Ich kenne die Dan/Jon Buoy Produkte und schätze die schnelle Auslösung.

Die Markierungsboje sehe ich eher als hilfestellung um den Mann wiederzufinden, je nach Kurs braucht man auch einen Moment für Spi o.ä. oder um die Crew zu alarmieren.
Soald man wieder am Mann ist kann der Rettungskragen/Schlinge über Bord geworfen werden und die Person eingekreist, oder ähnlich.

Bitte versteh das nicht als Kritik, ich erhoffe mir durch die Diskussion eine andere Sichtweise auf das Thema. :)

Beiträge: 213

Wohnort: Köln

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Bootstyp: Bavaria 32

Heimathafen: Workum, It Soal

Rufzeichen: DB 7180

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5

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 18:03

Moin,

die Diskussion hatte ich schon mal im Frühjahr angestoßen, ist dann irgendwie eingeschlafen:

Sinnvolle Kombination von Rettungsmitteln - was habt ihr an Bord?

Mein Setup:

- Markierungsboje mit Hufeisen/Treibanker ohne Verbindung zum Schiff - Markierung der POB-Position und Schwimmhilfe für POB

- Lifesling mit Licht und 30 m Schwimmleine zum Aufnehmen der (kooperationsfähigen) POB

Die Verbindung der Markierungsboje mit dem Schiff erscheint mir nicht sinnvoll.
Lee-ho!

Henning

6

Sonntag, 14. Oktober 2018, 21:45

Dankeschön!
Bei mir ist das jetzt so: DanBuoy wird nach MOB zuerst über Bord geschmissen. Der Rettungskragen (mit langer Schwimmleine am Treibanker des DanBuoy befestigt) fliegt sofort hinterher. Beide Rettungsmittel sind NICHT mit dem Boot verbunden. Damit kann der MOB bei vorhandener eigener Reaktionsfähigkeit zur Markierungsboje schwimmen und sich dort mit der orangefarbigen Schwimmleine den Rettungskragen ranholen. Sollte er gerade keine Rettungsweste tragen, gibt ihm der Rettungskragen zusätzlichen Auftrieb. Die Mannschaft auf dem Boot kann nötige Manöver einleiten und es genügt erstmal nur ein Stück der langen orangefarbigen Schwimmleine mit dem Bootshaken zu erwischen, um eine Leinenverbindung zum MOB hergestellt zu haben. Das ist m.E. schon mal "die halbe Miete" für das Wieder-An-Bord-Bringen.

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