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starkiter

Proviantmeister

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21

Montag, 15. Oktober 2018, 13:03

@Marino
Mein Gedanke war das er eine wasserdichte Versiegelung wünscht, wenn nicht mach es keinen Sinn.

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22

Montag, 15. Oktober 2018, 15:34

Im Vorschiff unter der Decke? :D Spuckt er so beim Schnarchen? Oder geht's um was schweinisches..... ?






PS: Übrigens, ich hab div. Jollen mit 1K gepinselt, die Farbe war auch wasserdicht.

Hoffi91

Moses

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23

Montag, 15. Oktober 2018, 19:04

Zitat

Im Vorschiff unter der Decke? :D Spuckt er so beim Schnarchen? Oder geht's um was schweinisches..... ?


Manchmal atme ich schwer, aber das liegt meistens am letzten Bier :D

Spass beiseite, ich hatte tatsächlich auch den Feuchtigkeitsgedanken, aber wenn ich da nochmal drüber nachdenke ergibt es wenig Sinn... Was für eine Farbe empfehlt ihr?


Anbei findet ihr ein paar Fotos, wobei der Fortschritt darauf nur mäßig zu erkennen ist. Keine Angst die Spanten die auf den Bildern zu erkennen sind dienen nur als Schablone :D, ich denke OSB ist nicht das richtige Material.
»Hoffi91« hat folgende Dateien angehängt:
  • IMG_3852.jpg (944,77 kB - 30 mal heruntergeladen - zuletzt: Gestern, 23:13)
  • IMG_3856.jpg (1,29 MB - 26 mal heruntergeladen - zuletzt: Gestern, 23:14)
  • IMG_3860.jpg (1,16 MB - 22 mal heruntergeladen - zuletzt: Gestern, 22:37)
...Welcher Seemann Liegt Bei Nelly Im Bett...

horstj

Lotse

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24

Montag, 15. Oktober 2018, 20:44

"Flüssigkunststoff" ist eine mögliche Wahl. Die Farbe wirkt leicht "feuchtigkeitsausgleichend", d.h. das letzte Bier tropft nicht gleich von der Wand beim ausatmen.
Bootslog und Refitblog Jeanneau Microsail https://microsail.wordpress.com/

StefanL

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25

Montag, 15. Oktober 2018, 22:08

Meine Erfahrungen mit Kondenswasser: Das Deck ist "immer" nass, die Bordwände "nie", unter den Polstern wirds nach nur einer Herbstnacht schon deutlich feucht. Obwohl ich manchmal lüfte :D
Alles Voll-Laminat, von innen lackiert, Liegefläche Sperrholz, Liegeplatz Flensburg.
Klar, so eine Wegerung sieht gut aus, ist aber zu sonst nix Nutze und ein Haufen Arbeit. Dagegen ist Decke isolieren und ein Lüftungskonzept unterm Bett bauphysikalisch sinnvoller.
--
Stefan

fiete-34

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26

Dienstag, 16. Oktober 2018, 03:14

Moin @StefanL:,
wenn Du bislang kein Kondenswasser an den Bordwänden innen beobachten konntest, warst Du noch nicht wirklich in wechselnden Revieren (Tropen nach Nordatlantik etc., oder im Frühjahr/Spätherbst) unterwegs und scheinst auch nicht an Bord zu kochen ?( ... . Spätestens dann wirsd Du den Zweck einer funktionierenden Wegerung zu schätzen wissen. Und wenn es unter den Matrazen feucht wird, obwohl Du "manchmal" lüftest, fehlt es spätestens hier an einer Wegerung mit Hinterlüftungsfunktion. Jedenfalls hilft auf Dauer nur regelmäßiges Hochkantstellen aller Polster für einige Stunden oder während Deiner Abwesenheit, um deren Durchfeuchtung sowie Spark zu vermeiden...
Handbreit...! F.

StefanL

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27

Mittwoch, 17. Oktober 2018, 00:14

... Tropen nach Nordatlantik etc...
Auf 24 Füßen fehlt mir da die Motivation. Vielleicht ja Hoffi mit seinen 22?
Klar koche ich, der Kocher hängt aber knapp neben dem Niedergang. Die Nudeln gieße ich aus naheliegenden Gründen draußen ab. Trotzdem, die meiste Suppe kommt bei uns vom Schlafen, und richtig nass wird nur die Unterseite Vordeck. Und die Bolzen der Klampe spielen Stalagtiten. Diese offensichtlich kälteste Fläche mindert damit natürlich die Feuchtelast anderswo. Darum werde ich eine Wegerung auf Marlies wohl nie vermissen.

Das mit dem Polster hochstellen werd' ich mal probieren... :tongue:
--
Stefan

Hoffi91

Moses

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28

Gestern, 21:56

Next Step: spachteln spachteln spachteln

Zitat

Vielleicht ja Hoffi mit seinen 22?


Ich denke ich werde mich weiterhin lieber im Nordseeraum aufhalten, abgesehen davon, dass ich die Zeit für solche großen Segeltörns leider nicht habe.


Ich habe nun Epoxidspachtel der Firma Nautica bestellt und hoffe, dass ich damit am Wochenende das richtige Ergebnis erreichen werde. Ich bin tatsächlich neugierig wie sich der Spachtel verarbeiten lässt, vor allem weil ich vorher noch nichts in diesem Bereich gemacht habe. Wird schon schiefgehen, abschleifen geht immer :-D

https://www.amazon.de/gp/product/B00BIZHVU8

Für die Vorbereitungen habe ich ein paar Fragen:
1.) Es ist bestimmt sinnvoller die Flächen vorher mit einem Silikonentferner zu reinigen um Fette, Staub o.Ä. zu entfernen oder ist dies für die Spachtelmasse nicht wirklich relevant?
2.) Mische ich die Spachtelmasse mit dem Härter direkt auf dem Spachtel oder was empfehlt ihr da? Verarbeitungszeit wird mit ca. 20minuten angegeben.
...Welcher Seemann Liegt Bei Nelly Im Bett...

29

Gestern, 22:39

Äh. Du willst die komplette Decke mit 20min Epoxyspachtel spachteln? Und dann schleifen?
Das ist sportlich und teuer und hoffentlich hast Du zum schleifen eine Exzenter mit gutem Sauger und zusätzlich einen guten Augen und Atemschutz.....

Sowas hab ich noch nie gemacht. Und ob es üblich ist bezweifel ich.
Zu den Fragen fällt mir nur ein:
1. Würd ich die Decke erstmal mit bürstenaufsatz absaugen und dann mit Spüli schrubben. (Kein rückfettendes handpflegendes). Ggf mit Spiritus dabei. Spüli gut wegspülen. Länger (!!!) trocknen lassen. Ggf Heizlüfter rein.
Wir hatten kleberreste mit einer akkuboma mit drahtbürstenaufsatz und einer sprühflasche mit spüli/spiritus-mix entfernt. Danach noch mal abgewaschen und entfettet mit spiritus und beko all clean.
2. Silikon vermute ich dort nicht. Aber Staub und kleberreste sind ein no go.. Es gibt auch entfetter zum shamponieren aus dem bootshandel. Ggf besser als spüli! Zb International super clean oder so ähnlich.
Glaub das hab ich zum 2. Abwaschen genommen.

3. Ich befürchte die nummer kann schief gehen.
Beim 20min spachtel kannst ja immer nur eine kleine menge verarbeiten. Sowas zieht dann rasch an, wird immer grausiger von der oberfläche falls man noch mal versucht es zu glätten. Dann ists eine riefige unebene oberfläche.
Wir mixen spachtel auf dem spachtel mit genauer detailgrammwage. Gründlich vermengen mit einem 2. Spachtel. Aber so grossflächig hab ich noch nie gespachtelt. Maximum war ca 15x150cm im cockpit vorm traveller. Das ging ganz ok. Hatte aber auch einen mirka deros excenter mit abranet papier und festool sauger zum glätten... und es war im aussenbereich. Ob ich lust gehabt hätte mein ganzes boot innen mit epoxystaub einzustauben. (Selbst mit sauger staubt es....). Glaube kaum. Aber das ist wohl eine individuelle frage.
4. Achtung Spachtelabschnitte die zu dünn aufgetragen werden werden bröselig und blättern.
5. Warum nicht flüssiges epoxy an die decke (als feuchteschutz und jungfräuliche klebefläche) was auch manche hier schon als unnütz sehen werden. Und dann ein dachhimmel aus bootsverkleidung. Gisatex, kunstleder, armaflex isolierung etc?

Ich bin auch kein vollprofi. Erkundige dich ggf mal bei behnke oder von der linden bevor du loslegst.
Achte bloss auf arbeitsschutz. Vor allem auch hautschutz. Handschuhe aus nitril!!!!! Epoxy ist kein gipsspachtel ;-).
Pass auf mit kälte und feuchte (kondens) beim verarbeiten. Findet sich alles im web. Ein infrarot thermometer ist praktisch um vorher die bedingungen zu unterschiedlichen tageszeiten und bedingungen zu checken.

Gutes Gelingen.

Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von »Riggse« (Gestern, 23:27)


starkiter

Proviantmeister

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Heimathafen: Wedel

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30

Gestern, 22:41

Auch wenn du nicht WS benutzt lies dir mal die Fibel von denen durch. Dort steht alles wichtige zum Theme Verarbeitung von Epoxy.

https://www.vonderlinden.de/pic/upload/G…een-version.pdf

Und zu deinen Fragen ja der Untergrund muss vorbereitet sein. Es reicht aber auch Aceton. Du stellst dir immer die Menge an Spachtelmasse her die du in der Verarbeitunszeit verarbeiten kannst. Eventuell macht es bei größeren Flächen Sinn eine Person als Mischer zu haben. Je wärmer es ist umso schneller musst du arbeiten oder einen Härter für höhere Temperaturen benutzen.

31

Gestern, 23:00

@Hoffi91:
Zu dem Nautica Spachtel kann ich Dir nur den Rat geben:
1) Bewahre ihn vor der Verarbeitung 1 Tag im beheizten Bereich auf, damit er möglichst um die 20 Grad hat.
2) Es sieht ja so aus, dass die Leisure nicht in der Halle steht, sie kann also jetzt nachts ganz schön kalt werden, also solltest Du auch das Boot auf Temperatur bringen.

Zum einen wird für die Aushärtung eine Temp. von 20 Grad angegeben, zum Anderen ist der Spachtel zu zäh für die Verarbeitung, wenn er zu kalt ist. Gerade für die Arbeiten im Innenbereich, wo Du den Formen und besonders den Kehlen möglichst folgen solltest, um nachher wenig wegschleifen zu müssen, muss der Spachtel geschmeidig sein. Und das ist dieser Spachtel unter 15 Grad nicht mehr, dafür ist er so günstig.
Solltest Du nicht heizen können oder lokal noch einen besonders geschmeidigen Spachtel brauchen, dann setze z.B. YachtCare epoxy base filler ein, gibts im BH und sonstwo. Der ist zwar deutlich teurer, ist bei gleicher Temperatur aber viel leichter zu ziehen als der Nautica und verarbeitbar bis 10 Grad laut Herstellerangabe. Du benötigst weniger Material und das Ergebnis direkt mit dem Spachtel wird besser, das kann dann trotzdem preiswerter und vor Allem weniger arbeitsintensiv sein.

Diese Erfahrungen habe ich mit beiden Produkten im Frühjahr vor knapp 4 Jahren gemacht, also alle Angaben ohne Gewähr. :D
Seitdem habe ich den Yachtcare als Base Filler oder als Fiber Filler immer wieder eingesetzt, den Nautica nie wieder. Was hab´ich danach schleifen müssen......... :motzen: :wand:

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