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1

Dienstag, 6. November 2018, 14:55

AIS-Notsender

Hallo,
nach dem Einbau eines AIS-Empfängers an Bord wird für mich auch die Integration eines AIS-Notsenders (z.B.OceanSignal Mob1) in meine Secumar "Bolero" interessant. Geht das vernünftig oder hab ich dann vorn einen störenden Knubbel? Wer hat Erfahrung? Wie hoch sind die Folgekosten für einen Batteriewechsel? Nicht handelsübliche Spezialbatterie erforderlich? Batteriewechsel selbst durchführbar (Hersteller will Wechsel natürlich selbst durchführen)?
Grüße vom Kugelblitz

2

Dienstag, 6. November 2018, 15:04

Ein bisschen trägt das schon auf. Die Batterie hält 7 Jahre. Wenn dann der Wechsel 60€ kostet und du hast die Gewährleistung ist das eigentlich kleines Geld. Ich habe den easyone-DSC

Gruß Odysseus

Spaßbremse

Offizier

Beiträge: 200

Bootstyp: Bavaria 41

Heimathafen: Kieler Förde

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3

Dienstag, 6. November 2018, 15:17

Ich habe die OceanSignal Mob1. Montage in unseren Secumar-Westen problemlos. Trägt auch nicht störend auf.
Gruß, Norman

Yellow Boat

Salzbuckel

Beiträge: 7 660

Schiffsname: YELLOW DREAM

Bootstyp: Leisure 27

Heimathafen: Schildmeer Holland

Rufzeichen: PG8944

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4

Dienstag, 6. November 2018, 15:18

Einen AIS Notsender an einer Rettungsweste achet ich als nicht sehr wirkungssfoll.
Der sender befindet sich im wasser immer logischerweise sehr niedrig und die reichweidte wird deshalb nur recht gering sein. Und wenn der Sender auch nur ein Paar cm unter wasser oder bei etwas höhere Wellen kommt bleibt gar nichts übrig.
Viel besser ist deshalb ein PLB der ja bekannterweise zum Satellieten sendet und nicht nur an einem Ais Empfänger .
So ein AIS Notsender ist nur , aber ach dann nur begrenst , nützlich für dei übrige Besatzung an Bord um das sucher zu vereinfachen.
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5

Dienstag, 6. November 2018, 15:27


So ein AIS Notsender ist nur , aber ach dann nur begrenst , nützlich für dei übrige Besatzung an Bord um das sucher zu vereinfachen.
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Aber das ist doch genau der Sinn, oder? Und die Empfangsantenne im Masttop des Schiffs in der Nähe hat ja keinen so schlechten Winkel, genauso wie überfliegende Hubschrauber. (Haben die SAR-Hubschrauber eigentlich AIS-Empfänger an Bord?)

6

Dienstag, 6. November 2018, 15:36

Ich würde mal sagen die schnellste Hilfe kommt vom eigenen Schiff, wenn die POP so einen AIS Sender trägt wird er nicht aus dem Auge verloren. Vom Schiff kann dann noch der DSC-Notruf gesendet werden, oder EPIRB (das wäre dann das Sateliten gestützte System) wird ausgelöst.
Als Einhandsegler ist ein PLB angesagt.
Aber das waren ja nicht die Fragen des TO oder?

Gruß Odysseus

Spaßbremse

Offizier

Beiträge: 200

Bootstyp: Bavaria 41

Heimathafen: Kieler Förde

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7

Dienstag, 6. November 2018, 15:40

2-Mann-Crew. Einer beobachtet den MOB, der andere fährt die Manöver. Findet den Fehler. ;)
Gruß, Norman

8

Dienstag, 6. November 2018, 15:43

hohe Welle, schlechte Sicht. Brille nass. Panik. Der zweite Mann/Frau war unter Deck als es passierte.
Ich könnte noch mehr aufzählen

Gruß Odysseus

9

Dienstag, 6. November 2018, 18:24

Wir segeln immer mit 3 bis 7 Personen an Bord. Die Reichweite bei einer Empfangsantenne im Masttop sollte mindestens 2sm sein. Eine Person im Wasser sieht man bei Seegang und Schaum auf den Wellenkämmen wohl ab einem Abstand von 200 m nicht mehr. Die Alamierung über DSC sollte die Mannschaft unter Deck wecken. Nach 1 Minute hat das Gerät die GPS-Position und ist auf dem MFD als AIS-Symbol (Kreis mit innerem Kreuz) sichtbar. Inzwischen kann die Freiwache je nach Situation einen Notruf absetzen, eine EPIRB aktivieren und das AIS-Ziel verfolgen. Schneller geht es nicht.
Das Signal der PLB-Notsender braucht auf dem Weg zur Leitstation bis zu 1 h. Bis ein SAR-Heli dich findet ist es in kaltem Wasser ev. schon zu spät.
Hier noch zwei Links: https://www.sailfeed.com/2017/08/testing…e-especially-2/ https://www.yachtingworld.com/features/t…your-life-69914

Grüße vom Kugelblitz

10

Dienstag, 6. November 2018, 18:26

Auf älteren Plottern wird der AIS Mob aber nur als einfaches Boot dargestellt....

Mal einfach im Testmodus ausprobieren.....
Ziemlich uncool wenn man im Wasser schwimmt und die Segler an dir vorbeifahren...

11

Dienstag, 6. November 2018, 19:03

Auf älteren Plottern wird der AIS Mob aber nur als einfaches Boot dargestellt....

Der Aufruf der AIS-Textinformationen sollte dann aber Klarheit verschaffen. Ein Signalstift in der Rettungsweste könnte auch hilfreich sein.
Grüße vom Kugelblitz

12

Dienstag, 6. November 2018, 19:30

Und du Klicks routinemäßig JEDEN AIS Kontakt an? Wie gesagt sieht aus wie ein normales Boot nur ohne Fahrt und daher wohl auch ohne Kollisionsalarm. Da fährst du eine halbe Meile an dem armen Tropf im Wasser vorbei ohne es zu merken dass der am ersaufen ist!

13

Dienstag, 6. November 2018, 19:53

Jedes System hat seine Schwäche. Aber bald gibt es keine alten Plotter mehr. Was soll das? Brauchst ja keinen Notsender kaufen.
Gruß Odysseus

14

Dienstag, 6. November 2018, 20:12

Und du Klicks routinemäßig JEDEN AIS Kontakt an? Wie gesagt sieht aus wie ein normales Boot nur ohne Fahrt und daher wohl auch ohne Kollisionsalarm. Da fährst du eine halbe Meile an dem armen Tropf im Wasser vorbei ohne es zu merken dass der am ersaufen ist!

Vorrangig soll natürlich deine Crew das AIS-Ziel verfolgen und dich retten. Die wird schon über die Funktionen des Plotters/MFD informiert sein. Die Crew setzt natürlich zusätzlich auch über UKW eine Notmeldung ab und weist auf den AIS-Notsender hin. Auf Yachten besteht keine Ausrüstungspflicht für AIS. Kann niemanden zwingen an einer Rettungsaktion mitzuwirken.
Grüße vom Kugelblitz

15

Dienstag, 6. November 2018, 20:19

Wollte auch nur darauf hinweisen dass manchmal die Technikgläubigkeit tötlich sein kann und nur weil man ein Stück Kurzwellensender bei sich trägt niemand sicher sein kann.

Übrigens trug John "Fish" Fischer beim Volvo sowohl AIS als auch SART Sender an der Weste....
Und die Jungs können vermutlich besser segeln als wir alle...

Leafde

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16

Mittwoch, 7. November 2018, 03:09

Hallo,
nach dem Einbau eines AIS-Empfängers an Bord wird für mich auch die Integration eines AIS-Notsenders (z.B.OceanSignal Mob1) in meine Secumar "Bolero" interessant. Geht das vernünftig oder hab ich dann vorn einen störenden Knubbel? Wer hat Erfahrung? Wie hoch sind die Folgekosten für einen Batteriewechsel? Nicht handelsübliche Spezialbatterie erforderlich? Batteriewechsel selbst durchführbar (Hersteller will Wechsel natürlich selbst durchführen)?
Grüße vom Kugelblitz
Nur mal so ein gedankengang. du hast einen ais empänger im boot. willst
also nur sehen. aber nicht gesehen werden? Grade gesehen werden ist
wichtiger. ;-)
die reichweite vom mob1 ist ca. 5ml
und aufm boot im masttop bei mir von zu hause kan ich in harlingen die boote sehen. bei mir mehr als 30sm.

zu den volgekosten. alle ca.7 jahre neu kaufen. günstig erkaufte extra überlebenschance.

und wer denk das die crew einen rettet, der soll mal ohne vorwarnung nen fender bei bf 4 auf der nordsee über bord werfen und auf seine crew hoffen. ;-)

ich empfehle den schlechtesten zu nutzen. weil keiner den länger wie 20 secunden im auge behält.
Liebe Grüße Andreas

zoerbnet

Offizier

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17

Mittwoch, 7. November 2018, 06:47

und wer denk das die crew einen rettet, der soll mal ohne vorwarnung nen fender bei bf 4 auf der nordsee über bord werfen und auf seine crew hoffen. ;-)

ich empfehle den schlechtesten zu nutzen. weil keiner den länger wie 20 secunden im auge behält.


Ein Albtraum! Haben wir (sogar mit Vorwarnung) bei ca 6 Bft. in Kroatien getestet: Fender weiss, Schaumkronen weiss. Ausguck: "Vielleicht ist das dort hinten der Fender". Wir haben ihn mehrfach aus den Augen verloren. Der Vorschoter (ich) war nach zig Wenden ziemlich am Ende. Mit extrem viel Glück haben wir ihn letztlich wieder an Bord geholt. Die ganze Übung war für die Crew auf jeden Fall sehr beeindruckend...

18

Mittwoch, 7. November 2018, 08:32

Wollte auch nur darauf hinweisen dass manchmal die Technikgläubigkeit tötlich sein kann und nur weil man ein Stück Kurzwellensender bei sich trägt niemand sicher sein kann.

Übrigens trug John "Fish" Fischer beim Volvo sowohl AIS als auch SART Sender an der Weste....



ja er trug eine bei sich, genau wie die anderen beim VOR. Warum wohl? Die Wetterbedingungen unter denen es dort passierte sind für uns nicht vorstellbar.
Es ist tragisch dass er nicht gefunden wurde

Das entscheidende und wichtigste bei uns Freizeitsportlern ist die eingepickte Lifeline, alles andere zusätzlich.


Gruß Odysseus

19

Mittwoch, 7. November 2018, 09:11

Bei einer Wassertemperatur von 10 Grad gibt dir die Literatur eine Überlebenszeit von 2 h. Wenn dich deine Crew oder ein Schiff in der Nähe nicht rettet, dann ist es aus! Glaub nicht, das der SAR-Heli nach Alarmierung über 408 MHz so schnell bei dir ist. Wie soll ein anderes Schiff dich denn finden?

Betrachte den AIS-Notsender als einen von vielen Bausteinen im Rettungssystem. Absolute Sicherheit gibt es nicht.
Grüße vom Kugelblitz

Lille Oe

Admiral

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Heimathafen: Heiligenhafen

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20

Mittwoch, 7. November 2018, 09:22

nur ein passives AIS zu verbauen, ist eh nicht sinnvoll . Die Nachteile gegenüber einem aktiven System sind meiner Meinung nach unübersehbar.

handbreit

Frank

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