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Browning

Kapitän

  • »Browning« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 393

Wohnort: Bobingen

Schiffsname: Anna Karin

Bootstyp: Vindö 45

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1

Mittwoch, 7. November 2018, 12:41

Pumpball vor dem Dieselfilter?

Der Wasserabscheider zwischen dem Tank und Förderpumpe soll durch einen gescheiten Filter mit Wasserabscheider getauscht werden. Macht es Sinn, ein Pumpball davor (oder danach) fest zu installieren? Das würde mir erleichtern, das System zu entlüften, aber will ich ein zusätzliches Element in der Versorgungslinie haben, das ich nur einmal pro Jahr brauche?
Gruß,

Mikolaj

Slowly learning that life is okay.

2

Mittwoch, 7. November 2018, 13:22

Die Idee hört sich verlockend an. Pumpenbälle halten sehr, sehr lange, bevor sie irgendwann, eigentlich immer erst beim Pumpen, porös werden.

Chris

3

Mittwoch, 7. November 2018, 13:27

Alles was man zusätzlich in den Dieselkreislauf einbaut, stellt ein Risiko dar.
Gruß Jens

Yellow Boat

Salzbuckel

Beiträge: 7 661

Schiffsname: YELLOW DREAM

Bootstyp: Leisure 27

Heimathafen: Schildmeer Holland

Rufzeichen: PG8944

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4

Mittwoch, 7. November 2018, 13:49

Ich hab zwar auch so einen aber der sitzt nicht immer in der Leitung.
Wenn benötigt nehme ich den Schlauch zum Motor hinter dem Filter/Wasserabscheider ab und stecke den Ball dort an.
Immer in der Leitung lassen würde ich lieber nicht machen denn wenn da ein Leck entsteht gibts ein Haufen Probleme.
Übrigens gibt es auch Vorfilter mit angebaute Pumpe :
https://ab-marineservice.com/de/produkt/…?v=796834e7a283

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pingu536

Offizier

Beiträge: 146

Wohnort: Magdeburg

Schiffsname: Siebenschläfer

Bootstyp: Kimmkiel

Heimathafen: Magdeburg

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5

Mittwoch, 7. November 2018, 13:50

Dieselpumpe 12 V

DAS ist die Lösung ! Da gibt es welche, die schalten sich bei leichtem Überdruck automatisch ab und wieder zu, so eine habe ich installiert. Wenn mal eine Filterreinigung vorgenommen wird, oder muß wegen Dieselpest, dann lasse ich sie anschließend laufen, die Maschine springt sofort an.

Einen Pumpball hatte ich vor Jahren mal als Notlösung, um die Leitung rückwärts freizupumpen und dann in Flußrichtung zu entlüften.

Gruß hartmut
...und nicht vergessen, die Zirbeldrüse zu aktivieren ! 10 sec. lang in die glutrote untergehende Sonne schauen, danach die Augen verdecken.

F28

Salzbuckel

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Schiffsname: Rike

Heimathafen: Colijnsplaat

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6

Mittwoch, 7. November 2018, 14:13

ja, die beste Lösung ist eine elektrische Kraftstoffpumpe, z.B. von Hardi. Die sitzt bei mir im Maschinenraum und läuft ständig mit. Entlastet im laufenden Betrieb die serienmäßige Förderpumpe an der Maschine und gibt Redundanz. Wenn eine der beiden Pumpen ausfällt, läuft der Diesel mit der jeweils anderen Pumpe ungerührt weiter. Entlüften ist damit die reine Freude: Entlüftungsschraube öffnen, Pumpe anschalten, warten bis Diesel austritt, feddich.

Die zweitbeste Lösung ist die Variante, die YellowBoat vorgeschlagen hat: Vorfilter mit integrierter Handpumpe.

Pumpball wäre zu "wackelig", im Dauerbetrieb wollte ich so ein Teil nicht in der Dieselleitung haben.
Gruß
F28

Winterfalke

Salzbuckel

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Bootstyp: gecharterte 30 - 34ft.

Heimathafen: Adria

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7

Mittwoch, 7. November 2018, 14:17

An meinem alten Auto (Renault Scenic II Diesel) war auch so ein Pumpball vor dem Filter zum Entlüften. Der war aber dann porös und hat seine Aufgabe nicht mehr erfüllen können. War ein ziemlicher Klamauk, bis ich den wieder zum Laufen gebracht hatte nach dem Filterwechsel.
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

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8

Mittwoch, 7. November 2018, 14:24

Wir haben neulich einen neuen Vorfilter/Abscheider bekommen. Also waren Leitungen und Filter komplett leer. Der Schrauber hat an der Kraftstoffpumpe am Motor 20 (?) Sekunden gepumpt, dann war der Drops gelutscht.

Aber es mag da wohl Unterschiede geben, denn er war selbst erstaunt, wie gut und schnell das bei dem alten Schätzchen ging.

zooom

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9

Mittwoch, 7. November 2018, 14:26

An den PSA 2l HDI (u.a.) Motoren sind solche Pumpbälle verbaut, die sind aus Kunststoff, hab ich noch nie undicht gesehen. Kann man preiswert vom Schrott holen.
Gruß Thomas



Passionierter Segelsommerverbastler

Abyss

Lotse

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10

Mittwoch, 7. November 2018, 14:47

Manuell an Krafstoffpumpe pumpen reicht doch völlig...Wichtig ist dabei die richtige Stellung des Motors also der Kurbelwelle.
Bei meinem Volvo 2002er drehe ich den Motor von Hand (Ventile geöffnet) bis die Pumpe richtig pumpen kann. Spürt man
am entsprechenden Hub vom Hebelchen.

Grüße Marian

11

Mittwoch, 7. November 2018, 15:24

Sowas vielleicht? Diese Pumpen fuktionieren recht gut .
»Lümmel« hat folgende Datei angehängt:

F28

Salzbuckel

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Heimathafen: Colijnsplaat

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12

Mittwoch, 7. November 2018, 16:26

Sowas vielleicht? Diese Pumpen fuktionieren recht gut .

klar. Aber direkt in den Filterdeckel integriert ist noch besser - wieder ein paar Anschlüsse weniger, die undicht werden können, wieder ein Teil weniger, das im Maschinenraum rumhängt.
Gruß
F28

13

Mittwoch, 7. November 2018, 16:31

Sowas vielleicht? Diese Pumpen fuktionieren recht gut .

klar. Aber direkt in den Filterdeckel integriert ist noch besser - wieder ein paar Anschlüsse weniger, die undicht werden können, wieder ein Teil weniger, das im Maschinenraum rumhängt.

Da hast Du teilweise Recht. Je nach Einbausituation ist die oder eine Andere Lösung von Vorteil. Es kommt wohl auch drauf an wie die Einbausituation ist.

mona

Kapitän

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14

Mittwoch, 7. November 2018, 16:44

Sowas vielleicht? Diese Pumpen fuktionieren recht gut .
Bei meinem Boot leider nicht. Weiß nicht was ich da falsch gemacht habe. Werde eine elektrische Pumpe montieren. Kann ich es aus baulichen Gründen wagen, die direkt am Tank zu installieren? oder sollte immer erst der Filter davor sein?
Gruß SY mona Willi :ok:

F28

Salzbuckel

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15

Mittwoch, 7. November 2018, 16:53

Werde eine elektrische Pumpe montieren. Kann ich es aus baulichen Gründen wagen, die direkt am Tank zu installieren? oder sollte immer erst der Filter davor sein?

Hardi schreibt für seine elektrischen Pumpen vor, dass die HINTER dem Vorfilter installiert werden müssen. So habe ich es auch gemacht, und es funktioniert perfekt.
Gruß
F28

mona

Kapitän

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16

Mittwoch, 7. November 2018, 17:05

Bei meinem Boot leider nicht.
Kann es sein das die abgebildete Pumpe, die bei mir nicht funktioniert, deswegen nicht geht weil die Leitung kein Diesel mehr führt, also mit Luft gefüllt ist. Ergo ist sie nicht selbst ansaugend?
Gruß SY mona Willi :ok:

F28

Salzbuckel

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17

Mittwoch, 7. November 2018, 17:37

das ist 'ne Kolbenpumpe, und Kolbenpumpen sind immer selbstansaugend. Sonst würde man sie als Pumpe für die Entlüftung nicht verwenden.
Entweder hast Du die Pumpe falsch rum eingesetzt (den angegossenen Pfeil auf dem Gehäuse beachten), oder sie ist kaputt. Oder auf der Saugseite ist eine fette Undichtigkeit, so dass nur Luft angesaugt wird.
Gruß
F28

18

Mittwoch, 7. November 2018, 18:54

ja, die beste Lösung ist eine elektrische Kraftstoffpumpe, z.B. von Hardi. Die sitzt bei mir im Maschinenraum und läuft ständig mit. Entlastet im laufenden Betrieb die serienmäßige Förderpumpe an der Maschine und gibt Redundanz. Wenn eine der beiden Pumpen ausfällt, läuft der Diesel mit der jeweils anderen Pumpe ungerührt weiter. Entlüften ist damit die reine Freude: Entlüftungsschraube öffnen, Pumpe anschalten, warten bis Diesel austritt, feddich.

Die zweitbeste Lösung ist die Variante, die YellowBoat vorgeschlagen hat: Vorfilter mit integrierter Handpumpe.

Pumpball wäre zu "wackelig", im Dauerbetrieb wollte ich so ein Teil nicht in der Dieselleitung haben.

ja, die beste Lösung ist eine elektrische Kraftstoffpumpe, z.B. von Hardi. Die sitzt bei mir im Maschinenraum und läuft ständig mit. Entlastet im laufenden Betrieb die serienmäßige Förderpumpe an der Maschine und gibt Redundanz. Wenn eine der beiden Pumpen ausfällt, läuft der Diesel mit der jeweils anderen Pumpe ungerührt weiter. Entlüften ist damit die reine Freude: Entlüftungsschraube öffnen, Pumpe anschalten, warten bis Diesel austritt, feddich.

Die zweitbeste Lösung ist die Variante, die YellowBoat vorgeschlagen hat: Vorfilter mit integrierter Handpumpe.

Pumpball wäre zu "wackelig", im Dauerbetrieb wollte ich so ein Teil nicht in der Dieselleitung haben.


Wenn du solche Zweifel in die Dichtheit des System hegst würde ich über eine. Tages-/Hochtank nachdenken. Der wird mit der regulären Förderpumpe befüllt und hat einen Überlauf zum Tank. Von dort fällt der Kraftstoff per Schwerkraft auf die Maschine damit kommt nie Luft an die Maschine.

Du kannst ggf ein Filter dazwischen setzen („fuel polishing“) dann wird der Diesel dauernd umgewälzt und gereinigt.

Aber eine e-Pumpe am Dieselmotor ist keineswegs zuverlässiger als die mechanisch von der Welle angetriebene Pumpe.
Und wie oft entüftet man die Maschine? Bei der richtigen Stellung der Kurbelwelle geht das auch mit der handpumpe im Nu
Gruß

Didira

Offizier

Beiträge: 165

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Schiffsname: Didira

Bootstyp: Dufour 2800

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19

Mittwoch, 7. November 2018, 19:08

Hallo ,
ich würde auch eine Handförderpumpe einbauen. Sie hat viele Vorteile (Förderleistung, selbstansaugend) und ist zu Hunderttausenden verbaut und bewerten.
»Didira« hat folgende Datei angehängt:

F28

Salzbuckel

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Schiffsname: Rike

Heimathafen: Colijnsplaat

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20

Mittwoch, 7. November 2018, 21:39

Wenn du solche Zweifel in die Dichtheit des System hegst würde ich über eine. Tages-/Hochtank nachdenken. Der wird mit der regulären Förderpumpe befüllt und hat einen Überlauf zum Tank. Von dort fällt der Kraftstoff per Schwerkraft auf die Maschine damit kommt nie Luft an die Maschine.
Du kannst ggf ein Filter dazwischen setzen („fuel polishing“) dann wird der Diesel dauernd umgewälzt und gereinigt.
Aber eine e-Pumpe am Dieselmotor ist keineswegs zuverlässiger als die mechanisch von der Welle angetriebene Pumpe.

über einen Tagestank habe ich in der Tat nachgedacht. Aber den dafür prädestinierten Platz blockiert bei uns leider der Fäkalientank, deshalb schied diese Variante aus.

Hochwertige elektrische Förderpumpen (z.B. von Hardi) sind übrigens extrem zuverlässig. Habe bisher noch nie von einem Ausfall gehört. Und selbst wenn sie ausfallen sollte: da sie in Reihe mit der mechanischen Pumpe arbeitet, läuft der Diesel ungerührt weiter. Habe ich schon getestet. Der Witz dabei ist: solange die elektrische Pumpe läuft, hat die mechanische praktisch nix zu tun, die Membran wird nicht nennenswert belastet. Die mechanische Pumpe läuft also quasi im Leerlauf mit und wartet darauf, irgendwann (beim Ausfall der elektrischen Pumpe) mal was tun zu dürfen. Bei mir jetzt seit 500 Maschinenstunden vergeblich.
Gruß
F28

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