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  • »j.paulsen« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 15

Schiffsname: Shannon

Bootstyp: Maxi 999

Rufzeichen: DH4342

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1

Mittwoch, 14. November 2018, 19:36

Scheuerleiste nachrüsten ? ja/nein/vielleicht

Moin,

ich bin's schon wieder.
Da ich zZ beruflich unterwegs bin, kann ich den Tips aus meinen anderen Tröots grad nicht praktisch nachgehen - aber der Winter kommt ja auch erst noch.

Derweil kreisen meine Gedanken um die Fenderleine, die noch an meinem Boot hängt ... so schick in 2m Buchten und nicht weit genug nach achtern, um sorgenfrei über ne Achterspring rückwärts azulegen. Sie ist der Alu-Fußreling angeschlagen - die geht hört halt irgendwann auf.

Eigentlich finde ich mich schon damit ab, die einfach mal glatt durchzusetzen und mit mit nem Fenderkissen auszuhelfen, wäre sie nicht blau.

Da die Dinger ja auch nicht grad umsonst sind, überlege ich, ob es die bessere Entscheidung ist, eine feste Scheuerleiste nachzurüsten. Erstmal ungeachtet, ob es Alu mit Gummikeder oder Teak sein soll. Entscheidend ist wohl die Frage, wie man so etwas robust an den Rumpf bekommt, ohne mehr Schaden anzurichten, als es zu vermeiden gilt.

Hat jemand Erfahrungen damit, ob man die auch stabil einkleben könnte, statt alle paar dm ein Loch in die Bordwand zu bohren und innen die Gegenmuttern zu verstecken?

Bei Maxi gab es die wohl damals als Extra in Form eines Aluprofils mit Gummikeder. Aber da ist nicht so richtig was zu finden, wie die montiert war.
http://www.maximalt.dk/1190/fenderliste-på-maxi-999


Wie immer gespannt auf alle sachdienlichen Hinweise

Joschi

  • »j.paulsen« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 15

Schiffsname: Shannon

Bootstyp: Maxi 999

Rufzeichen: DH4342

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2

Mittwoch, 14. November 2018, 19:49

grad noch gefunden : Teakleiste schäften, längen und anbauen

unter https://forum.yacht.de/archive/index.php/t-147171.html ist ja trefflich beschrieben, wie das so von außen geht.

aber sind 100 selbschneidende Schrauben 4x48 wirklich das Maß der Dinge für ein GFK Boot?

Bavaria 56 V

Labsklaus

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3

Mittwoch, 14. November 2018, 20:32

Ein Boot ohne Scheuerleiste ist kein Boot.

Und Heutzutage werden die angeklebt. Wie bei meinem Boot.

Und das hält genau so gut wie, Geschraubt, gebohrt, genagelt gebolzt, oder genietet.

Gruß Klaus
Konzept für ein gutes Leben : Ein schlechtes Gedächtnis und eine gute Gesundheit.

4

Mittwoch, 14. November 2018, 21:39

unter https://forum.yacht.de/archive/index.php/t-147171.html ist ja trefflich beschrieben, wie das so von außen geht.

aber sind 100 selbschneidende Schrauben 4x48 wirklich das Maß der Dinge für ein GFK Boot?

Die Schrauben vielleicht nicht, aber die Teak-Holz-Scheuerleiste auf jeden Fall. Wobei ich zu Robinie raten möchte.

5

Donnerstag, 15. November 2018, 04:43

Und Heutzutage werden die angeklebt. Wie bei meinem Boot.

Dein Boot hat aber keine Teak Leiste ....
Teak kleben ist eine Sache für sich, Kleberhaftung und Leistenspannung
Aber Teak an eine Zwischenleiste (Metall /Kunststoff) schrauben und diese dann kleben dürfte gut gehen.
Bei der Montage Teak & Zwischenleiste sollte man gleich die Krümmung einarbeiten.

6

Donnerstag, 15. November 2018, 07:16

Das ist aus meiner Sicht ein guter Einsatzbereich für das Scheuerleistenprofil FLEXITEEK. Einfach zu verkleben, splittert nicht und ist optisch sehr nahe am Teak.
Not on facebook.

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7

Donnerstag, 15. November 2018, 07:44

Guten Morgen Joschi,
ob du eine Scheuerleist brauchst hängt vorwiegend vom Revier ab. Bei Boxen mit Dalben ist eine vernünftige Scheuerleiste unverzichtbar, bei Schwimmstegen macht sie nicht wirklich Sinn.
Dietmar


-failure is always an option-

nixxe

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8

Donnerstag, 15. November 2018, 09:20

Holz. Aber kein Tropenholz, bitte. Oder eben diese neuartigen Ersatzstoffe.

Und: bitte kein Metall darüberschrauben - das macht Macken in alles (die Nachbarn, Stege, Pfähle.....).
Kein Übel ist so groß, dass es nicht von einem neuen übertroffen werden könnte. (WB)

9

Donnerstag, 15. November 2018, 09:35

Holz. Aber kein Tropenholz, bitte.

Richtig. Als europäisches Holz bleibt da nur Robinie.

Oder eben diese neuartigen Ersatzstoffe.

Wem's gefällt...

Und: bitte kein Metall darüberschrauben - das macht Macken in alles (die Nachbarn, Stege, Pfähle.....).

Doch. Auf eine vernünftige Holzscheuerleiste gehört ein flaches Halbrundprofil aus Messing oder Edelstahl.

10

Donnerstag, 15. November 2018, 10:16

Auf keinen Fall Löcher in die Bordwand bohren. :O
Die musste ich mal bei meiner "Alten" abichten, das war ein Riesenaufwand.
Ein Mensch ohne Träume ist wie ein Schiff ohne Segel..

Yellow Boat

Salzbuckel

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11

Donnerstag, 15. November 2018, 10:51

Habe sowas bei beide Boote die ich habe/hatte letzte 22 Jahre gemacht . Endlos angeklebt mit MS Polymer ( z.B. Pantera).
Das zeug gibts hier: http://www.ruegg-shop.de/scheuerleisten-…l-scheuerleiste
Meine sind allerdings von Wilks in england und die haben auch mehrere vertretungen in Deutschland : https://www.wilks.co.uk/distributors.html
Hier ach eine Anleitung von Ruegg als die nicht Vertreter von Wilks waren , jetzt wol nicht mehr denn die Leisen von Ruegg sehen etwas anders aus.
Ad
»Yellow Boat« hat folgende Dateien angehängt:
  • STOOTRAND MONTAGE.pdf (236,18 kB - 20 mal heruntergeladen - zuletzt: 10. Februar 2019, 21:35)
  • PICT0053.JPG (318,42 kB - 24 mal heruntergeladen - zuletzt: 11. Februar 2019, 23:47)
  • Leiste.jpg (483,58 kB - 29 mal heruntergeladen - zuletzt: 11. Februar 2019, 23:47)

fellow

Seebär

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12

Donnerstag, 15. November 2018, 11:30

@j.paulsen:

Falls Du die Möglichkeit hast, eine Scheuerleiste zu kleben, würde ich das vorziehen. Um den Rumpf zu schützen, sollte man den Teufel nicht mit dem Beelzebub austreiben. Die endlos vielen Löcher bei unserer Duetta waren Ursache für manche Undichtigkeiten.

Das direkte Schrauben ins GFK ist auch nicht die optimale Lösung; bei der Duetta konnte man die Schrauben nach 20 Jahren teilweise mit der Hand rausdrehen/-ziehen. Wenn Schrauben, dann besser mit Mutter durchbolzen und vor allem richtig abdichten.

Zur erstmaligen Installation einer Scheuerleiste bietet sich meiner Meinung nach eine verklebte Flexiteek-Leiste an.

Ruegg vertreibt mehrere Lösungen, mit und ohne Keder (Aluschienen oder Kunststoffschienen mit Keder).

Sommerfeld und Thiele bietet eine trapezförmige Scheuerleiste aus Holz an, ähnlich wie sie Hanse verbaut. Ob sich diese bei Deiner Rumpfform noch verkleben lässt, kann ich nicht beurteilen.

Auf keinen Fall noch eine zusätzliche Metallschiene auf eine eventuelle Holzscheuerleiste anbringen!! – Eine Scheuerleiste soll nicht nur deinen Rumpf schützen, sondern im Ernstfall auch Deinen Nachbarlieger, falls z.B. die Fender nicht schnell genug draußen sind oder verrutschen. Ich glaube Contest verbaut heute noch so einen Unsinn.
Peter

Datimasare

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13

Donnerstag, 15. November 2018, 11:54

Da bin ich anderer Ansicht. Metallleiste gehört dazu. Sobald man bei Pfählen aus Stahl in die Box muss, dazu etwas mehr Wind ist man sehr froh über die Metallleiste. Wer natürlich gerne seine Scheuerleiste öfter erneuert braucht die natürlich nicht.

Gruß Rainer

fellow

Seebär

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Heimathafen: Monnickendam

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14

Donnerstag, 15. November 2018, 12:01

Eine Scheuerleiste ist in meinen Augen tatsächlich ein Verschleißteil und keine Zierleiste und Macken in der Holzleiste normal. Je nach "Nutzung" halten sich die Renovierungsarbeiten aber in Grenzen, wenn ich mir alte und vergraute Scheuerleisten ohne metallischen Schutz bei uns im Hafen anschaue. Die können einiges ab.
Peter

15

Donnerstag, 15. November 2018, 12:21

Sobald man bei Pfählen aus Stahl in die Box muss, dazu etwas mehr Wind ist man sehr froh über die Metallleiste. Wer natürlich gerne seine Scheuerleiste öfter erneuert braucht die natürlich nicht.



Was macht der Stahlpfosten denn an den Holz- oder Kunststoffleisten wenn man dran lang rutscht?

Gruß Odysseus

nixxe

Ich bin 2 Øltanks

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Bootstyp: grinde

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16

Donnerstag, 15. November 2018, 12:28

Eine Scheuerleiste ist in meinen Augen tatsächlich ein Verschleißteil und keine Zierleiste und Macken in der Holzleiste normal. Je nach "Nutzung" halten sich die Renovierungsarbeiten aber in Grenzen, wenn ich mir alte und vergraute Scheuerleisten ohne metallischen Schutz bei uns im Hafen anschaue. Die können einiges ab.

Sehr richtig. Ich hasse es, wenn so halb abgelöste, verbogene Messingschienen Löcher in alles bohren oder Hände verletzen. Selbst wenn sie heil sind, will ich die nocht an meiner Seite haben, wenn es geht. Starke Seitenwinde, Strömungen, Schwell drücken doch öfters mal. Das ist doch ein Relikt aus alten Zeiten. Stahlpfähle gibts hier auch meines Wissens nicht, die sind aus Holz (und werden dann beschädigt) oder aus mit Kunststoff / Gummi ummanteltem Beton. Nur Spuntwände können beim längs einparken doof sein - aber auch da reicht Holz. Mit Fenderbrett.
Aber diese Diskussion gibt es ja auch regelmäßig wieder.
Beim letzten Sturm-Orkan-Hochwasser rissen sich einige Schiffe achtern los (Wasserstand höher als die Pfähle) und knallten mit den Rümpfen aneinander. Die schlimsten Schäden entstanden durch diese ollen Metallschienen.
Aber auf der Nordsee mag das alles anders aussehen.
Kein Übel ist so groß, dass es nicht von einem neuen übertroffen werden könnte. (WB)

Henning

Salzbuckel

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Bootstyp: kurzes Patscheboot mit Kinderrigg

Heimathafen: Bordelumsiel

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17

Donnerstag, 15. November 2018, 12:32

Habe auch eine reine Holzscheuerleiste!
Stahlpfähle habe ich bis jetzt erst einmal erlebt, im Segelverein von Ueckermünde.
Versteckt den Rum! :sparrow:


"Das Dumme an Zitaten aus dem Internet ist, dass man nie weiß, ob sie wahr sind."
(Leonardo da Vinci)

da darf man auch schon mal ein bisschen ein mulmiges Gefühl haben während der Nordfriese noch draußen Uno spielt :-)

18

Donnerstag, 15. November 2018, 12:34

Eine Stimme für "vielleicht", denn ich hatte bisher beides: Mehrere Boote mit Scheuerleiste, eine davon zur Beruhigung, weil das Boot neu war. Abgekriegt hat keine der Leisten irgendwann was nennenswertes. Im Gelcoat wäre das nicht mehr als eine matte Stelle gewesen. Zuletzt an meiner Marieholm, trotz konsequentem Einhandsegeln ohne Scheuerleiste auch nach Jahren und Anlegen bei Sturm keine Probleme.

Die einhellige Forenmeinung fasse ich mal so zusammen:

"Ein Boot ohne Scheuerleiste ist kein Boot." ;(
"Bei Boxen mit Dalben ist eine vernünftige Scheuerleiste unverzichtbar,..." (|
"Eine Scheuerleiste ist in meinen Augen tatsächlich ein Verschleißteil ... und Macken in der Holzleiste normal." :eeek:


Die größte Gefahr ist offenbar nicht die Dalbe oder die Spundwand, sondern der Skipper des anderen Bootes. Je nachdem wo bzw. neben wem Du liegst, also vielleicht eine Hilfe, wenn der Nachbar im umnachteten Zustand mal wieder probiert, ob er besser quer oder diagional in seine Box passt. Sonst braucht man das Ding nicht.

Chris

Henning

Salzbuckel

Beiträge: 3 978

Wohnort: Hattstedt

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Bootstyp: kurzes Patscheboot mit Kinderrigg

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19

Donnerstag, 15. November 2018, 12:43

Moin Chris, da kannst du noch den Punkt "Revier" ergänzen: Wenn du öfters mal Strömung hast, ist es ganz angenehm, das Boot auch mal kurz an einen Dalben zu legen oder es um den Dalben in eine Box zu drehen. Sonst ist die Leiste wohl ähnlich wie ein Airbag im Auto: Gut zu wissen, dass dieses Bauteil da ist, aber in Aktion muss man es nicht unbedingt erleben.
Versteckt den Rum! :sparrow:


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(Leonardo da Vinci)

da darf man auch schon mal ein bisschen ein mulmiges Gefühl haben während der Nordfriese noch draußen Uno spielt :-)

grauwal

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Schiffsname: lebhaft

Bootstyp: Aquanaut 1000

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20

Donnerstag, 15. November 2018, 12:56

Wie der Name schon sagt - Scheuerleiste, die sind zum Scheuern da, d.h. dass lackierte unbrauchbar sind. Metallleisten verformen sich dauerhaft wenn man mal derb an den Pfahl geht oder von der Schleusenmauer angesprungen wird.
Ob die Leisten notwendig sind und deren Material oder Dimensionierung hängen von der Nutzung und vom Revier ab. Wer bei schönem Wetter mal am Sonntag ein Tourchen macht und zu seinem Liegeplatz zurückkehrt braucht keine. Wer unbekannte Reviere erkundet braucht dringend eine.
Bei aller Zweckdienlichkeit soll die Optik nicht zu kurz kommen. Eine Bumperleine an einer schnörkellosen Maxxi 999 zu führen geht nur im Zusammenspiel mit geschnitzten Löwenköpfen. Eine schlicht profilierte Hartholzleiste, z.B. Stauseeholz (https://de.wikipedia.org/wiki/Stauseeholz), sieht völlig unauffällig aus wenn sie sauber befestigt ist. Heutzutage sind Klebungen das Mittel der Wahl. Sie halten zuverlässig und fehlende Schrauben machen keine Kratzer.
Oft sind die Leisten parallel zur Deckskante angebracht - naja. Die Proportionen des Freibords müssen auf den Abstand übertragen werden, ggf. können Zierstreifen von Scheuerleisten ersetzt werden.

Gruß Franz
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