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41

Samstag, 24. November 2018, 18:43

Danke für den Beistand.... Ein richtiges Segelboot hat vielleicht Lithium-Akkus.... :peace: :tauziehen: :idee: :mosking:

ArAl

Offizier

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42

Samstag, 24. November 2018, 19:57

Viele Dank für Eure vielen Beiträge.

Ich dachte, LiFePo4 wäre für mich raus, aber ich gebe zu, dass ich doch davon etwas angefixt bin, auch wenn in vielen Ländern Ersatz und Know how fehlen werden.

Natürlich rechne ich den Bedarf auf meinem Boot nach, aber ich gehe erstmal davon aus, dass mein Vorgänger richtig gerechnet hat:
Blei-Säure: 6 x 140 = 840Ah x 20% = ca. 168 Ah

Wie würdet Ihr umrechnen, wenn Ihr von den jetzt 840Ah auf AGM oder LiFePo4 umsteigen würdet?

43

Samstag, 24. November 2018, 20:02

Du kannst Bleibatterien nicht verallgemeinern. Schau Dir doch mal die Links, Datenblätter und unterschiedliche Batteriedesigns an.
Es wurde hier ja schon viel von mehreren geschrieben.
Die 20 Prozent max Entnahme gelten nur für Sch... Batterien....
Was hast denn Du überhaupt für Verbraucher/Lademöglichkeiten und was hast Du vor?

Mussi1975

Salzbuckel

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44

Samstag, 24. November 2018, 20:19

Ich stehe / stand bei unserem Schadenbedingtem Refit vor der gleichen Entscheidung. Unsere alten Banner Bleisäure Batterien haben jetzt 7 Jahren gehalten und hätten es wohl noch 1-2 Jahre geschafft.

Das ist vom Preisleitungsverhältnis einfach unschlagbar.

Ich habe mich nun wieder für Bleisäure entschieden. Das Ladesystem kann unverändert bleiben, verursacht also keine zusätzlichen Kosten. Und ich habe wieder einen Waeco Batterierefresher für 33€ bestellt.

Vllt. ist dann in 5-7 Jahren die Lithiumtechnik deutlich weiter und vor allem günstiger.

Unsere Banner waren im Übrigen ohne Probleme bis 50% entladbar.
LG und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel!

Maik

45

Samstag, 24. November 2018, 22:30

mal sortiert

Hallo,

also, ich kann manche Rechnungen (Effizienz/Preisleistung) nicht so ganz nachvollziehen. Gehen wir alle von den selben Prämissen aus?

Blei-Säure > Entnahme so 20% Nennkapazität, 300-500 Zyklen
Blei-Gel > Entnahme so 50% Nennkapazität, 400-600 Zyklen
LiFePO4 > Entnahme so 95% Nennkapazität, 2000-8000 Zyklen

Für mich wäre ja auch Gewicht (indirekt Energiedichte) und vor allem Schnelladung auch ein Entscheidungskriterium. Verstehe aber, das dies für viele irrelevant ist.

Wir reden über Verbraucherbatterien?

ArAl

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46

Sonntag, 25. November 2018, 01:31

Was hast denn Du überhaupt für Verbraucher/Lademöglichkeiten und was hast Du vor?
Wie gesagt, muss ich das mal genau berechnen, aber die größten Verbraucher werden wohl sein:
Freezer, Fridge, Autopilot, Ankerwinde, Standheizung, Mikrowelle, Watermaker, Elektronik, Licht und Wasser

Dafür suche ich auch noch ein brauchbares Strommessgerät, denn den technischen Daten der Geräte traue ich nicht.
Ich würde vor einige Geräte gerne mal für einen oder mehrere Tage ein Messgerät schalten, so wie ich das mit 220V-Geräten zuhause und im Büro mache.
Welches empfehlt Ihr?

In 2019 wird erstmal das Mittelmeer befahren, anschließend schauen wir mal. Ich möchte das Boot auch verleihen können und die Technik auch für andere möglichst einfach halten.

47

Sonntag, 25. November 2018, 09:02

Guten Morgen!
Wenn Du ein Gerät kaufen magst, dass Du später auch an Bord einbaust:
https://www.amazon.de/Victron-BMV-712-Ba…g/dp/B073ZHXNCB

Nur zum einfachen testen. Praktisch: ohne Shunt.
https://www.amazon.de/gp/aw/d/B018S0DZLY…p?ie=UTF8&psc=1

Bei evtl 230V Geräten ggf die Inverterverluste mit einkalkulieren.

Prinzipiell: p (watt) = u (spannung) x i (strom)
Also: i = p/u
Bei Konstantverbrauchern easy anzuwenden.

Die Geräte die sich zwischendurch ausschalten musst halt mal eine Weile messen. Zb verbraucht ein moderner Kompressorkühlschrank ca (!) 4x weniger als seine Wattzahl.
Ist jetzt nur sehr grob ausgedrückt.....sri...

Ab einer gewissen Last kommt noch der Peukert-Faktor dazu. Vage gesagt: die kapazität die auf den batterien aufgedruckt ist definiert eine entladung von c20 also einem 20stel der batt. Dh bei 100ah mit 5ampere entladen. Wenn die stromlast grösser wird "schrumpft" die kapazität. Und ab einer gewissen sehr hohen last ist es auf dann auch ein stress für die batterien. Peukert rechner von polz hatte ich oben verlinkt.

Dann gibt es noch verluste durch kabel und schlechte anschlusstellen. Gute crimpzangen kaufen und kabeldicke gross genug dimensionieren hinsichtlich stromstärke und kabellänge. Dafür gibts apps und hpages die das easy rechnen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Riggse« (25. November 2018, 09:24)


F28

Salzbuckel

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48

Sonntag, 25. November 2018, 09:45

Ich stehe / stand bei unserem Schadenbedingtem Refit vor der gleichen Entscheidung. Unsere alten Banner Bleisäure Batterien haben jetzt 7 Jahren gehalten und hätten es wohl noch 1-2 Jahre geschafft.
Das ist vom Preisleitungsverhältnis einfach unschlagbar.
Ich habe mich nun wieder für Bleisäure entschieden. Das Ladesystem kann unverändert bleiben, verursacht also keine zusätzlichen Kosten.

genau darauf läuft es im Moment auch bei mir hinaus. Habe auch die Banner Bleisäure Batterien drin, seit mindestens 6 Jahren (plus eine unbekannte Anzahl von Jahren beim Vorbesitzer des Bootes). Zeigen auch bisher keine Schwäche-Erscheinungen. Bis auf die vermurksten Stopfen - offenbar kannte der Vorbesitzer den uralten Trick mit dem 2-Mark (äh, Euro-)Stück nicht und hat die mit 'nem Schraubenzieher traktiert....

Allerdings achte ich per Batterie-Monitor auch recht penibel darauf, die Dinger nicht zu mehr als 50 % zu entladen.
Für unsere Anforderungen (ein paar mal pro Saison eine Nacht durchsegeln, maximal 2 bis 3 Nächte vor Anker) wohl nach wie vor die wirtschaftlichste Lösung.
Gruß
F28

scalar

Admiral

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49

Sonntag, 25. November 2018, 10:07

Meine Meinung:
Wenn's preiswert sein soll und Gewicht egal, dann Blei Säure a la Banner (hat sich bei unserem alten Boot bewährt) 3,8 to bei 8,60m, bei unserem neuen Spassgerät gibt's nur Lifepo, da jedes Kilogramm auf dem Prüfstand ist 1,45 to bei 8,54m, AGM wäre mir einfach zu teuer, dann liber ab und an die Batterien kontrollieren und einen Haufen Geld sparen, oder richtig leicht.

Zitat

Lieber in der Hölle regieren als im Himmel dienen.

-John Milton-

50

Sonntag, 25. November 2018, 10:31

So als Daumen Regel kannst du davon ausgehen wenn deine bisherige Kapazität in Bleibatterien ausreichend war, halbiere diese und es wird ausreichend in Lithium sein.
Wenn du nie Probleme mit der Kapazität hättest kannst du auch drunter bleiben denn oftmals wird bei Blei im Boot überprovisioniert.
Wenn du die bisherigen Engpässe die aufgetreten sind nicht mehr haben möchtest und ich meine nicht eine leere Batterie weil sie vorher nicht voll geladen war z.B. durch zu kurze Liegezeit am Strom, dann gehst du auf 70-80 Prozent des aktuellen.
Und wer nicht auf den letzten Euro schielt kauft sich dieselbe Kapazität, ist dann auch ziemlich genauso groß aber nur halb so schwer.

Aber danach kannst du auch Stromorgien feiern von denen du noch nicht mal geträumt hast..

Einer LiFePo mit BMS der hart abschaltet macht es nicht wirklich was aus wenn sie zu 100 Prozent entladen wird und wenn du mit dem Entladestrom unter 0.1C bleibst lutscht so mancher auch 110% raus denn auch da gibt es einen Zusammenhang mit der entnehmbaren Kapazität über der Blei seeeehr alt aussieht.
Denkt mal dran wie oft Handys bis auf 0 runtergenudelt werden und keiner macht sich mehr Gedanken über die Haltbarkeit.

Und noch was ich behaupte das eine 20 AH LiPo Batterie als Starteracku LOCKER ausreicht. Allerdings muss man dort darauf achten dass das Ackusystem hochstromfähig ist und nicht durch den BMS begrenzt wird.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Patrese« (25. November 2018, 11:18)


88markus88

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51

Sonntag, 25. November 2018, 10:38

ich bin ein bisschen überrascht. Ohne mich damit intensiv beschätigt zu haben hätte ich damit geechnet, dass für eine neue Batterie die Empfehlung ganz klar L-Ion heißen müsste?

Würde sie, wenn der Preis nicht beim Mehrfachen von Bleibatterien liegen würde - auch bei der (sinnvollen) Halbierung der Kapazität

grummel

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52

Sonntag, 25. November 2018, 10:55

Was kostet denn eigentlich so eine / mehrere LI Batterie mit der zugehörigen LAdeelktronik, sagen wir mal 250AH Nutzbare Kapazität?
von nix Ahnung, aber glücklich.
Mein Marktplatzeintrag

53

Sonntag, 25. November 2018, 11:15

Nochmal um mit dem Unsinn aufzuräumen: Du kannst dein altes Bleiladegerät für einen LiFePo mit BMS (der sorgt dafür das die Einzelzellen ausbalanciert bleiben und der Acku weder Tiefstentladen noch eine zu hohe Ladespannung bekommt) WEITER VERWENDEN!
Die Li Batterien brauchen auch keine komplizierten Iuuiuioi oder war auch immer Ladekurven :o) Spannung ran und warten bis voll. Daher läd der auch so schnell da die Stromaufnahme nahezu konstant ist bis zum abschalten. Es braucht auch keine Erhaltungsladung z.B. im Winter da der Verlust im abgeschalteten Zustand zu VERNACHLÄSSIGEN ist! Noch ein Vorteil.
Auch einen Batterierefresher ist unnötig und meiner bescheidenen Meinung nach auch bei alten Bleibatterien raus geschmissenes Geld.

So als Daumen Regel rechne mal 100 Euro pro 10AH. Dafür gibt es Beratung und gute Qualität. Aber der Markt ist extrem im Fluss und wer es sich zutraut bestellt direkt in Asien.
Ich habe meinen vor 2 Jahren sogar aus Einzelzellen, der BMS Elektronik und den Verbindern selbst gebaut weil ich sicher sen wollte was drin ist und noch was lernen wollte.

Die beiden Links die ich oben gepostet habe für eine Kleinkreuzer Lösung und die 100AH Ersatzackus gibt es demnächst auch direkt in D zu kaufen.

54

Sonntag, 25. November 2018, 11:16


Würde sie, wenn der Preis nicht beim Mehrfachen von Bleibatterien liegen würde - auch bei der (sinnvollen) Halbierung der Kapazität


Das heißt dann die (theoretisch?) längere Lebensdauer (Ladezyklen) ist praktisch nicht relevant?

55

Sonntag, 25. November 2018, 11:24

Nein es sollte heißen wenn du nur die Hälfte der Kapazität in Li kaufen mußt ist es immer er noch teurer...
Oder es ist den Preis WERT!
Aber bis nicht mehr Leute erfahren haben wieviel schlechter Blei ist wird sich an den vorherrschenden Meinungen wenig ändern weil sie ständig wiederholt werden.

Nochmal: wer möchte noch einen Handyacku aus Blei haben? Wenn schon der Unterschied zu NiMh so riesig war und das Zeug war schon besser als Blei.

Und wenn ihr Freunde im Modellbausport habt fragt die einfach mal neutral zu dem Thema...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Patrese« (25. November 2018, 21:56)


56

Sonntag, 25. November 2018, 11:47

@patrese, mein Eindruck ist, das du dich gut mit der Materie beschäftigt hast. Ich hätte da ein paar Fragen für eine individuelle Lösung auf meinem Boot, die hier wohl OT wären. Wäre es OK für dich, wenn ich dich mal direkt anschreibe?

NoStress

Bootsmann

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57

Sonntag, 25. November 2018, 11:51

Interessanter Lesestoff zu dem Thema, mit Zahlen aus der Praxis habe ich HIER gefunden.
Auf französisch, aber google translator übersetzt ganz brauchbar

Fazit:

Zitat

Seeing all these numbers, we say that the GEL batteries are by far the best. Indeed, they offer many advantages, but their weakness will be at the level of high intensities.
They will not always be suitable for an engine start, electric winches,
microwaves, windlass etc. At the risk of damaging them and aging them
prematurely. Given their prices, it would be a pity.
So if you have on board large consumers such as electric winches, opt
for AGM type batteries, otherwise without large consumers the GEL
batteries will obviously be more advantageous.

Here, I have not talked about LITHIUM batteries, certainly the most
powerful, with a capacity of absorption and discharge near 100%. But there is a cost and there is still not much feedback on the longevity of these batteries. So it will be a subject to deal with in a few years


58

Sonntag, 25. November 2018, 11:57

Schade und wieder ein aus dem Kontext gerissener Zitat dass auch ein DATUM vermissen läßt.

Ich glaube jeder von uns wird übereinstimmen dass die Batterie Welt nicht mehr dieselbe wie vor 10 Jahren ist.

Und ich bin auch der Meinung dass ein Forum ruhig dafür da ist spezifische Antworten zu geben damit die anderen 99% daran lernen und teilhaben können, also frag ruhig.

grummel

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59

Sonntag, 25. November 2018, 12:01

So als Daumen Regel rechne mal 100 Euro pro 10AH. Dafür gibt es Beratung und gute Qualität. ......


Uiih. ;(
Erstmal Danke.
Das muß man aber ausgeben wollen.
Aber dürfte so ähnlich wie beim Motor sein. Einmal bezahlen und man hat seine Ruhe
von nix Ahnung, aber glücklich.
Mein Marktplatzeintrag

NoStress

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60

Sonntag, 25. November 2018, 12:02

@Patrese
Der Kontext erschließt sich aus dem Link und die zitierte Passage bezieht sich auf Erkenntnisse des Autors aus dem Zeitraum 2015 bis 2018. Der Artikel wurde in 11/2018 erfasst.

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