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21

Montag, 11. Februar 2019, 10:50

In Strömungsgewässern (Tide, Sund) willst Du den F-Anker auch nicht haben.
Denn einfach so von alleine (ohne Aufmerksamkeit und freundlich zureden) gräbt das gute Stück sich nicht so weiteres wieder ein.


Ist das jetzt (nur) ein Problem bei kenterndem Strom? (Ich habe mir einen gebrauchten zugelegt, aber noch nicht ausprobiert.)

22

Montag, 11. Februar 2019, 11:12

Waren es spezielle Gründe? Harter Sand oder so?

Die extremen Beispiele gut-schlecht (Skagen-Baldeneysee) waren beide auf Schlick, der offensichtlich aber doch sehr unterschiedlich war. In den schwedischen Ostschären hat der Fortress ohne Kettenvorlauf auch nicht gehalten. Ich hatte aber immer noch einen Britanny 10 kg als Alternative.

Auf meiner Ohlson 8:8 fahre ich am Bug einen Delta 10 kg mit Kette und am Heck einen Kobra 12 kg mit Kettenvorlauf.

Musikanto

Seebär

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23

Montag, 11. Februar 2019, 12:11

Ich habe einen 10kg Rocna, bis in der Ostsee keine Probleme

Isjtar

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24

Montag, 11. Februar 2019, 14:55

An dieser Stelle schon einmal vielen Dank für die zahlreichen Kommentare!

Das Problem mit der Wuling auf dem Anker ist einleuchtend! Das wird nun berücksichtigt.

Momentan denke ich, dass ich dem Fortress mal eine Chance gebe, da er ja schön leicht ist und ich keine Winde habe, aber zur Sicherheit noch einen anderen Anker benötige. Wenn man in der Ostsee (Dänemark) nicht zu spät am Ankerplatz erscheint, dann kann man ja oft den Grund noch erkennen (Dyvig zwar nicht) und versuchen außerhalb der Seegrasflächen zu bleiben - aber das klappt ja leider auch nicht immer und machmal ist es zu tief um den Grund zu erkennen! Und Dänemark ist zudem auch reich an Steinen jeder Größe.

Ich erinnere mich an einen Morgen vor Lyö mit meinem Vorgängerboot: meine Frau meinte, dass es ja windig geworden sei, weil das Steckschott plötzlich klappert. Das hat mich auch gewundert und hab durchs Fenster im Steckschott herausgelugt. Mit Schrecken sah ich, dass die Nationale quer im Wind steht - was beim Ankern "ungewöhnlich" ist. Als ich das Schiebeluk offen hatte, konnte ich plötzlich auch die Hafeneinfahrt sehen, die ich von meinem Ankerplatz vorher nicht sehen konnte. Auch die anderen Boote zogen an uns vorbei. Damals hatte ich noch keinen Ankeralarm, aber das will ich nicht wieder erleben!

Vielleicht schaffe ich es noch vor dem Urlaub man Weser runter zu segeln und vor Harriersand den Anker zu werfen. Dort ist es sandig-schlickig. Wenn die Tide kentert einfach mal schauen, wie er sich wieder eingräbt.. Dann werde ich berichten, ist aber noch hin...

25

Montag, 11. Februar 2019, 17:43

Jetzt fahre ich einen 15kg Kobra ohne Kettenvorlauf ( der liegt in der Bilge ) und bin sehr zufrieden.
Bei mir hätten 12kg auch gereicht. Das wusste ich damals aber noch nicht.
Der Kobra war erschwinglich und ist gut.

dito

Bei mir fasste der der F-Anker nicht. Ich konnte ich so per Hand über den Grund ziehen und er schwamm auf.

dito.

Konnte ich niemandem guten Gewissens verkaufen, kam zum Wertstoffhof
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Isjtar

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26

Montag, 11. Februar 2019, 19:00

Der Kobra kommt jetzt in die engere Auswahl. Preislich ist der echt gut.
Und ein 15 kg-Anker ist beim Aufholen ja noch 2 kg leichter, solange er noch im Wasser ist, oder?

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27

Montag, 11. Februar 2019, 19:06

Ich habe einen 16kg Bügel mit 10m Kettenvorlauf noch von Hand hochgeholt. Aber ist langsam grenzwertig und das willst du nicht öfter als notwendig machen ;)
Michael
SY Sioned

Isjtar

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28

Montag, 11. Februar 2019, 19:18

Vielleicht kann ich das Ankertau auf eine Winsch im Cockpit legen... wenn der Kettenvorlauf nicht zu lang ist.

29

Montag, 11. Februar 2019, 19:30

Wir fahren einen 10kG Delta an Kettenvorlauf am Bug. Er ist vergleichbar gut mit einem Kobra oder dem Bügelanker.
Am Heck gibt es den Aluanker mit Bleileine.
Auf Sandboden hält der Aluanker wie Hexe - woanders haben wir uns keinen Test gegönnt.
Jan

30

Montag, 11. Februar 2019, 20:02

Konnte ich niemandem guten Gewissens verkaufen, kam zum Wertstoffhof.

Mir hat man das komplette Ankergeschirr praktisch für einem Spitzenpreis aus der Hand gerissen. :D

31

Dienstag, 12. Februar 2019, 16:38

"...guten Gewissens..."


...ist mir wichtig....

Geld eher weniger.
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32

Dienstag, 12. Februar 2019, 17:00

Der Kobra kommt jetzt in die engere Auswahl. Preislich ist der echt gut.
Und ein 15 kg-Anker ist beim Aufholen ja noch 2 kg leichter, solange er noch im Wasser ist, oder?



Fortress hatte ich auch mal. Schnell wieder verkauft. Das Ding hat einen zu engen Einsatzbereich. Dafür sind 4,5 kg dann wieder viel.

Kobra hatte ich auch mal. Schnell wieder verkauft. Der hält zwar ganz gut, aber der eingeprägte Schriftzug und mehr noch der Klapperatismus zwischen Pflug und Schaft sind arge Schmutzfänger. Da sammelte sich immer 1 kg. Modder, den man nach dem Bergen mühsam rauspulen und -spülen musste. Bei mir war nach wenigen normalen Belastungen auch die Querstange zwischen den beiden Flunken verbogen. You get what you pay for.

Bügel und Rocna habe ich noch und die werden auch nicht verkauft.
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Isjtar

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33

Dienstag, 12. Februar 2019, 18:06

@Moppelender:

Ich hätte einen ohne Klappmechanismus genommen, aber trotzdem danke für die Infos! Dass der verbiegen kann ist ja erstaunlich!
Hält denn der Bügelanker besser und gräbt sich sicherer ein, als der der Kobra, oder ist der Dreck ausschlaggebend?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Isjtar« (12. Februar 2019, 19:03)


34

Dienstag, 12. Februar 2019, 19:48

Hinsichtlich der Haltekraft konnte ich keine Unterschiede feststellen. Vergleiche aber auch mal die Güte der Verzinkung beim Rocna oder Bügel mit dem Kobra. Letzterer ist rau und pickelig....
Not on facebook.

35

Dienstag, 12. Februar 2019, 20:19

Vorsicht beim Kobra 10 kg mit dem nicht arretierbaren Klappgelenk. Ich hatte 2010 einen gekauft und zu Hause probiert. Wenn man ihn absenkt, klappt er unwiederstehlich ein und wird sich nur sehr schlecht eingraben können.
Hier sieht man den schlechten Winkel zwischen Schaft und Flunken


So muß es sein. Man vergleiche auch das Gelenk:


Ich habe den zurück gegeben und dann einen eigentlich überdimensionierten 12 kg ohne Gelenk zum gleichen Preis bekommen.
Mich würde interessieren, ob es immer noch so ist mit der 10 Kg Version. Es gab den 2010 nicht ohne automatisches Gelenk.

Gruß
Manfred

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36

Dienstag, 12. Februar 2019, 20:38

Soviel ich weiß, wird der originale Bügelanker nach den Vorgaben des Entwicklers Rolf Kaczirek schon seit ein paar Jahren nicht mehr produziert. Was heutzutage in Verkehr kommt sind Nachbauten, die nicht unbedingt den Originalspezifikationen entsprechen müssen. Und bekanntlich können bei einem Anker minimale Änderungen schon gravierende Auswirkungen haben.
Michael
SY Sioned

37

Mittwoch, 13. Februar 2019, 09:33

Mich würde interessieren, ob es immer noch so ist mit der 10 Kg Version


Meiner ist auch so, gräbt sich jedes Mal ein.
Habe ihn bereits auf das dritte Boot mit genommen....
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HRler

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38

Mittwoch, 13. Februar 2019, 10:14

Ich hab auch noch so einen Fortress rum liegen. In den Ausmaßen groß, aber eben recht leicht. Selber konkrete Erfahrungen habe ich damit nicht.

Am Bug fahren wir einen Delta und für das Heck habe ich mir für Schweden einen Bügelanker montiert.
Klar, die 21kg mit Bleileine zerren schon etwas an der Wirbelsäule, mit Scheuerschutz über die Schanz gezogen geht
das aber noch. Viel problematischer war es da einige Mal, dass mein geliebter Bügelanker sich derart im Boden
vergriffen hatte das wir ihn kurzstag holen mussten. ;)

Was beim Fortress aus meiner Sicht nachteilig ist, ist das Gelenk. Beim Werfen übers Heck klapprig, für die Hände besteht
Quetschgefahr zwischen Flunken und Schaft.

Ich würde ihn verkaufen wenn jemand Interesse hat. :)

Ich mag Anker, die gut halten, keine beweglichen Teile haben und mir Sicherheit suggerieren, so dass ich nachts gut schlafen kann. :connie_33:

Grüße, Oliver

Isjtar

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39

Samstag, 9. März 2019, 20:44

Ich habe im Sonderposten einen Rocna 20 (kg) mit Kratzern für 120 € erworben. Für die leichte Brise bleibt der Fortress an Bord, für den Rest tritt der Rocna an.

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40

Samstag, 9. März 2019, 23:47

:goodjob:
Michael
SY Sioned

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