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Windstärken

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21

Donnerstag, 14. März 2019, 18:05

So wie ich das verstanden habe, hängt der Inverter mit dem Ladegerät ausschließlich an der Starterbatterie und lädt damit nur die Verbraucherbatterien.

Wir meinen wohl das gleiche: Das Plus vom Inverter hängt an der Lima (und damit am Plus der Motorbatterie) und das Minus des Inverters am Masseanschluss am Motor (und damit am Minus der Motorbatterie).

Ich habe das genau so gemacht, nur hatte ich ein VSR Relais dazwischen geschaltet. Wenn der Motor aus ist und die Lima somit keinen Strom liefert, hat das VSR Relais die Verbindung zum Inverter getrennt und damit das Ladegerät ausgeschaltet.

Das mache ich eben analog/händisch mit Steckerstöpseln und Inverter ein/ausschalten.
Was ist ein VSR?

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22

Donnerstag, 14. März 2019, 18:47

Das mache ich eben analog/händisch mit Steckerstöpseln und Inverter ein/ausschalten.
Was ist ein VSR?


Das ist ein Automatisches Relais welchen Spannungsabhängig schaltet. Ich habe damit den Inverter zugeschaltet.
Z.B. https://www.ebay.de/itm/12V-BSR-VSR-Voll…6cAAOSwzMlcXVWm
Gruß Mike

23

Donnerstag, 14. März 2019, 18:55

Das ist ein Automatisches Relais welchen Spannungsabhängig schaltet.

Ahh, danke.

Abyss

Lotse

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24

Donnerstag, 14. März 2019, 19:09

Denn das Ladegerät sieht eine sinkende Spannung der Batterien (diese liefern
ja den Strom des Wechselrichters - auch wenn da die Lima mitspielt) und regelt immer weiter hoch

Ähhh... verstehe ich nicht.
Die zu ladende Batterie liefert doch nichts an den Wechselrichter, das tut doch nur die Lima.? Die Batterie ist nicht mit dem Wechselrichter direkt verbunden, da ist das Ladegerät dazwischen.
Der 'Teufelskreis' ist doch: Lima zu Wechselrichter (12V) zu Ladegerät (220V) zu Batterie (12V). Also kein Kreis.?


In Deiner Beschreibung erwähnst Du nicht, wie Du die Starterbatterie laden willst. Alt-Klassisch über die Lima?
Wenn die Wechselrichter/Ladegerät-Kombie niemals die Starterbatterie laden kann, dann klar, dann geht es.
Ich finde es im Notfall ganz praktisch, wenn man auch mal von den Verbarucher-Batterie(n) starten könnte.
Da gibt es aber viele unterschiedliche Meinungen drüber...
Hast Du eine Skizze/Schaltplan Deines Vorhabens?

Grüße Marian

25

Donnerstag, 14. März 2019, 19:21

Beim Starten mit der Verbraucherbatterie besteht die Gefahr den shunt durchzuballern. Je nach dessen Größe kann der Startstrom größer sein als er es verträgt. Daher sollte man den shunt eher größer wählen wenn man sowas vorhat. Es war bisher allerdings noch nie bei mir nötig, aber wir haben gut startende Motoren und eine leicht überdimensionale Starterbatterie.
Alternativ kann man einen shunt-losen BM einbauen der den Zustand der der Batterie aus der Spannung abgreift und nach einer Modellierung bestimmt. Ich weiß manche glauben nicht dass es funktioniert, es ist aber genauer als alles mit shunt und erfasst vor allem den Kapazitätsverlust sehr viel genauer. Mit um die 100€ ist es auch noch billiger und schneller eingebaut
Gruß

26

Donnerstag, 14. März 2019, 19:31

...Starterbatterie laden... Alt-Klassisch über die Lima?

Ja. Ausschließlich. Ist wohl in meinem ersten Post dazu nicht deutlich geworden.

Wenn die Wechselrichter/Ladegerät-Kombie niemals die Starterbatterie laden kann, dann klar, dann geht es.

Uff... :thumb:

Ich finde es im Notfall ganz praktisch, wenn man auch mal von den Verbarucher-Batterie(n) starten könnte.

Im Notfall kann ich den Inverter ausschalten und/oder das Ladegerät ausstöpseln und die Kabel von Lima und Motor-Masse auf eine Verbraucherbatterie klemmen.

Hast Du eine Skizze/Schaltplan Deines Vorhabens?

Nein. Das Ganze ist nicht auf meinem Mist gewachsen; es erscheint mir aber als einfache, preiswerte Lösung gar nicht so schlecht/dumm zu sein. Bis auf die Lademöglichkeit der Verbraucherbatterien mit der Verbindung Lima / Inverter / Ladegerät ist das System fertig und funktioniert.

Aber ein Schaltplan wäre auch mal was, da hast Du Recht... :O

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »segelmichel22« (14. März 2019, 19:57)


Abyss

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27

Donnerstag, 14. März 2019, 21:10

Trotzdem bleibt es spannend, wie dann auf Dauer Deine Sarterbatterie geladen wird.
Denn die Lima wird ja zusätzlich mit dem Wechselrichter belastet. Wenn also Deine anderen Batterien relativ leer sind, so zieht das
Ladegerät entsprechend und der Wechselrichter belastet die Lima...da hängt dann die Starterbatterie mal so eben mit dran
und bekommt das alles "ab"
Wieviel packt denn Deine Lima? (40A oder 60 oder mehr?) Was liefert denn der Wechselrichter maximal? Ist es reiner Sinus-Wandler?
Sonst kann das Ladegerät Probleme machen...
Noch etwas geht mir durch den Kopf...so einen teuren tollen Wechselrichter nur für Dein Ladegerät? Du darfst ihn ja nicht an die Verbraucherbatterien hängen, wegen des
von mir beschriebenen "Teufelskreises". Es gubt immer mal was an Bord, was 220V will, ein exotisches Ladegerät einer Kamera, mal schnell was Sägen/Bohren...
das ginge dann ohen Umschaltung nicht...
Das alles nur als Denkanstoss.
Anbei ein Schaltplan meiner unkonventionellen Technik, noch immer mit alt-klassischen Umschalter 1/2 1+2 und Off.
Habe ich so ganz bewusst gemacht...kein anderer wird das ersteinmal bedienen müssen. Dann kan ich das immer nochmal ändern :)

Grüße Marian
»Abyss« hat folgende Dateien angehängt:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Abyss« (14. März 2019, 21:21)


28

Freitag, 15. März 2019, 07:11

Trotzdem bleibt es spannend, wie dann auf Dauer Deine Sarterbatterie geladen wird.

Durch die Lima. So wie wir unterwegs sind, haben wir pätestens alle 3 Tage Landstrom. Laden der Verbr.-Batterien also nur im 'Notfall. Darum Starter-Batterie immer voll. (Starterbatterie = 64AH), Motor = Sole Diesel Mini 26.
Wieviel packt denn Deine Lima? (40A oder 60 oder mehr?) Was liefert denn der Wechselrichter maximal? Ist es reiner Sinus-Wandler?

Die Lima liefert 40A, der Wechselrichter 600W (800?) Dauer, 1200W Spitze/kurzzeitig. Reiner Sinus? Weiß ich gerade nicht, aber guter Einwand, danke! Mein Ladegerät CTEK MX-100(?) macht 10A.
Noch etwas geht mir durch den Kopf...so einen teuren tollen Wechselrichter nur für Dein Ladegerät? Du darfst ihn ja nicht an die Verbraucherbatterien hängen, wegen des
von mir beschriebenen "Teufelskreises". Es gubt immer mal was an Bord, was 220V will, ein exotisches Ladegerät einer Kamera, mal schnell was Sägen/Bohren...
das ginge dann ohen Umschaltung nicht...

Den Wechselrichter mußte ich nicht kaufen, war ein Geschenk. Also ein Luxus 'on top', das war nicht geplant. Falls ich doch mal unterwegs was bohren/sägen will, muß ich eben die Maschine kurz anwerfen, um den Wechselrichter zu befeuern. Etwas unpraktisch, aber machbar. Ich versuche, die Bastelzeiten auf die Hafenzeiten zu legen... :)

So long, danke für's mitdenken!
Gruß
Michael

29

Freitag, 15. März 2019, 07:46

Wo wir schon dabei sind':

Hat dazu jemand Erfahrungen?
https://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40…+laser&_sacat=0

Schrott oder tut was es soll?
Gruß
der Michael

:D

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30

Freitag, 15. März 2019, 07:59

So ein 20€ Teil habe ich auch im Einsatz. Macht das was er soll, wobei ich natürlich, mangels Vergleichswert, keine Aussage zur Genauigkeit machen kann.
Bei meinem waren silberne, reflektierende Aufkleber mit dabei, die ggf. angebracht werden müssen, falls die Oberfläche zu dunkel ist.
-- Fehlende Praxis ist theoretisch kein Problem.--

31

Freitag, 15. März 2019, 15:10

Hallo,
neue Technik aus dem Reich der Mitte. Batteriemonitor für unter 50$:

https://www.ebay.com.au/itm/DC120V-50A-3…c61YcNLosJ1oPNA

Ich hab mal zwei bestellt (für meine Hausbatterie und die Hubkiel-Batterie). Werde dann in ein paar Wochen berichten.
Interessant ist, dass jetzt auch Modelle ohne Shunt angeboten werden, die nutzen jetzt einen Hall Sensor (wie ein Zangenamperemeter):

https://www.ebay.com.au/itm/Battery-Moni…&frcectupt=true

Gruss,

-Richard

Ich habe gerade einen solchen BM mit Shunt bestellt. Obwohl lt. Angebot der Artikelstandort in China sein sollte, war das Teil nach 2 Tagen da, kam aus Frankfurt.
Das Teil baue ich im Wohnmobil ein. Der 1. Eindruck ist gut. Der BM kam gut verpackt an und macht einen sauber verarbeiteten Eindruck. Aufgefallen ist mir der hohe Eigenstromverbrauch. Ist bei mir aber vernachlässigbar, weil die Solarzellen permanent Strom liefern.
Ich werde sehen, wie sich das Teil bewährt. Meine Erfahrung mit anderen Geräten aus China ist eigentlich durchweg gut.

Auf meinem Boot habe ich seit Jahren einen Nasa Clipper BM verbaut, der das 5-fache gekostet hat. Ob der genauere Anzeigewerte liefert, wage ich zu bezweifeln. Zu viele Parameter werden bekanntermaßen bei der Bilanzierung nicht berücksichtigt. Zumindest die Bilanzierung und Anzeige der verbleibenden Batteriekapazitäten sind eher Spielerei. Finde ich aber nicht wirklich schlimm. Aus der angezeigten Spannung im Ruhezustand läßt sich die Restkapazität hinreichend genau abschätzen. Und das Amperemeter gibt mir genügend Aufschluss, wieviel die Solarzellen gerade liefern oder wieviel ich mit dem einen oder anderen Verbraucher gerade aus den Batterien ziehe. Mehr brauche ich nicht.

https://www.ebay.de/itm/VAC1300A-Multifu…&frcectupt=true
Schöne Grüße
Bodo

norbert-walter

Proviantmeister

Beiträge: 508

Wohnort: Düsseldorf

Schiffsname: Cumulus

Bootstyp: Dehlya 22

Heimathafen: Lemmer (NL)

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32

Sonntag, 17. März 2019, 15:28

Hi,

ich benutze diesen Energiemonitor:

Energiemonitor 12V / 100A

Der hat sich bestens bewährt, der folgende Dinge kann:

* Strom 0...100A (100mA Auflösung, gibt es auch in 200A und 300A)
* Spannung
* Anzeige Unter- bzw. Überspannung durch blinkendes Display
* Energieverbrauch in Wh bzw kWh (rücksetzbar)

Damit hat man den Energieverbrauch sehr gut im Blick und sieht recht schnell wer die großen Verbraucher sind. Ganz praktisch ist der Energieverbrauchszähler. Darüber kann man sehr genau die Entladung der Batterie kontrollieren. In Verbindung mit einem Solarregler kann man prüfen, wie weit man mit der Bordenergie hinkommt. Mit einem 140W Solarmodul sind unsere 2x100Ah-Batterien in Kroatien im Sommer immer voll, da wir über 24h einen Solarüberschuss produzieren trotz Kühlschrank der immer an ist. Einziges Manko ist, dass der Energiemonitor keine Stromrückflüsse durch Solareinspeisung messen kann. Er zeigt dann immer 0W an. Das ist aber nicht weiter tragisch. Wir prüfen immer am Solarregler die eingespeiste Leistung über 24h und das gleiche machen wir dann noch einmal am Energiemonitor. Ist die Solareinspeisung höher als der verbrauch, dann ist ein Überschuss vorhanden. Für das Geld ist das Teil sehr zu empfehlen. Es gibt auch eine 230V-Variante mit gleichen Funktionen. Wir haben beide Instrumente eingebaut. So kann man auch den Landstrom mit überwachen.

Norbert
»norbert-walter« hat folgende Datei angehängt:

pingu536

Offizier

Beiträge: 182

Wohnort: Magdeburg

Schiffsname: Siebenschläfer

Bootstyp: Kimmkiel

Heimathafen: Magdeburg

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33

Sonntag, 17. März 2019, 15:57

genau / ungenau /

unterscheidet sich dadurch, ob das betreffende Meßgerät kalibrierbar ist, oder nicht.

schönen Restsonntag Hartmut

aber die Frage dürfte in unserer Praxis nicht auftauchen..
...und nicht vergessen, die Zirbeldrüse zu aktivieren ! 10 sec. lang in die glutrote untergehende Sonne schauen, danach die Augen verdecken.

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