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1

Dienstag, 23. April 2019, 12:03

Problem Kompasskalibrierung Raymarine Autopilot

Tag zusammen,

Ich habe einen Smartpilot S2 mit ST6002 Bedienteil. Dran angeschlossen sind ein externer Gyro, Raymarine Fluxgate, Ruderlagengeber, ST60+ Wind und Speed.

Das Bedienteil zeigt derzeit etwa 15-20° Abweichung zum Schiffs-Magnetkompass an. Vor kurzem kam es auch zu einem ungewöhnlichen Steuerverhalten, der AP steuerte plötzlich ohne Eingabe am Bedienteil etwa. 30° von der aktuellen Kurslinie weg.
Auch wurde vor kurzem mal Zwischendurch "No Data" am Bedienteil angezeigt.

Habe daraufhin versucht, den Fluxgate-Kompass über die Standard-Prozedur neu zu kalibrieren. Man soll <2kn mind. 2 Vollkreise fahren. Nachdem ich etwa 6 Vollkreise gefahren bin und das bedienteil immernoch [Turn Boat] anzeigte, habe ich die Prozedur abgebrochen um nicht als völlig besoffener Schiffsführer gestoppt zu werden.

Ich habe nun den Fluxgate im Verdacht, welcher ja irgendwo ein mechanisches Verschleissteil darstellt und überlege,den M022 Sensor auszutauschen.

Wollte aber zuvor hier mal eine Fremdmeinung von Euch dazu einholen. Was denkt Ihr darüber?

Homberger

Kapitän

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2

Dienstag, 23. April 2019, 12:38

Hallo,
Wegen des Diebstahls meiner alten Instrumente habe ich noch einen Fluxgat-Kompass übrig.
Bei Interesse bitte PN.

Viele Grüße
Andreas

Hanseat70

Offizier

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3

Dienstag, 23. April 2019, 13:02

Bei mir war auch nach vielen Kreisen keine Kalibrierung möglich Abhilfe schaffte eine andere Einbauposition des Fluxgatekompasses!

Andreas29

Salzbuckel

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4

Dienstag, 23. April 2019, 13:20

Hi,

ausgeschlossen, dass irgendwie irgendwo sich das magnetische Umfeld des Sensors verändert hat (Bierdose, Schraube, elektrische Leitung)

Grüße

Andreas
Jahrzehntelang haben sie die Kriegsgeneration gefragt, wie das alles passieren konnte.
Jetzt glauben sie jeden Mist aus dem Internet, schimpfen auf die Lügenpresse, verachten das Politikerpack, pöbeln gegen Flüchtlinge,
verunglimpfen den Rechtsstaat und wählen eine "Alternative für Deutschland".
So passiert das!

Yellow Boat

Salzbuckel

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5

Dienstag, 23. April 2019, 13:27

Hi,

ausgeschlossen, dass irgendwie irgendwo sich das magnetische Umfeld des Sensors verändert hat (Bierdose, Schraube, elektrische Leitung)

Grüße

Andreas


Lautsprecher/Radio angestellt ?
Funkgerät benutzt und Funkgerät zu nah ( < 1 Meter ) am Fluxgate Kompass?
Sogar eine Armbanduhr die kurz zu Nahe am Kompass kommt kann die Ursache sein , es seih denn die ist aus Gold oder Silber ;)
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6

Dienstag, 23. April 2019, 14:03

Danke Euch für die Hinweise/Ideen. Werde mir das Umfeld nochmal ganz genau anschauen.

Bin mir aber nicht sicher, ob damit (Änderung magnetisches Feld/Störquelle) auch die "No Data" Anzeige erklärbar ist. Dieses Problem hatte ich aber bisher nur 1x kurz beobachtet.

Yellow Boat

Salzbuckel

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7

Dienstag, 23. April 2019, 14:33

Checke auch mal die verschiedenen Anschlüsse unten am Steuerkomputer ( die graue Box mit den vielen Anschlüssen , ab seite 3 :http://www.busse-yachtshop.de/pdf/ray-s1-s2-s3.pdf ) .
Wenn dort einer wackelt bekommt man auch kurz eein "no Data" Signal und der Autopilot schaltet ab.
Hatte ich auch schon mal und das het sich dann nach telefonische Rücksprache mit Raymarine Holland ( wir lagen in Skagen Dänemark) ausgewiesen als loser Masse-anschluss.
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8

Dienstag, 23. April 2019, 15:19

Vor kurzem kam es auch zu einem ungewöhnlichen Steuerverhalten, der AP steuerte plötzlich ohne Eingabe am Bedienteil etwa. 30° von der aktuellen Kurslinie weg.

Wenn es kein elektronisches Problem ist, könnte ein Blick in die Seekarte helfen: Manche Unterwasserkabel können den Fluxgate stark beeinflussen, was dann zu oben beschriebenem Problem führen kann.

Bluis

Salzbuckel

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9

Dienstag, 23. April 2019, 16:16

Zu kleine Kreise gefahren , das erkennt der nicht ,steht in der Anleitung?
:segeln:
Schöne Grüße

Thomas

Yellow Boat

Salzbuckel

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10

Dienstag, 23. April 2019, 16:22

Vor kurzem kam es auch zu einem ungewöhnlichen Steuerverhalten, der AP steuerte plötzlich ohne Eingabe am Bedienteil etwa. 30° von der aktuellen Kurslinie weg.

Wenn es kein elektronisches Problem ist, könnte ein Blick in die Seekarte helfen: Manche Unterwasserkabel können den Fluxgate stark beeinflussen, was dann zu oben beschriebenem Problem führen kann.


Stimmt , aber auch mit Stahlbrücken , gross Schiffe und Stahlspundwände .
Bei Unterwasser Hochspannungskabel aber meist sehr viel mehr als 15-20 Grad oder so , oft bis zu 90 Grad.
Steht aber normalerweise auf der karte sowie hier zwischen prerow und Vordingborg.
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HRler

Maat

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11

Dienstag, 23. April 2019, 16:35

Ich hatte 2018 ähnliche Probleme mit unserem Raymarine ST60 mit Servomotor auf der Welle.

Bei konstanter Geradeausfahrt unerwartete Kursabweichung von mehr als 40 Grad zur Seite, stets nach Backbord.
Und das nachdem wir zuvor wochenlang mit dem Teil, auch einmal vier Tage nonstop auf See waren und an der gesamten Installation nichts verändert hatten.
Größere Metallmengen in der Nähe konnten wir ausschließen und auch nichts Ablenkendes am Kompass. Die Elektronik schien ebenfalls o.k.

Das Einzige was auffällig war, das dieser Fehler das erste Mal nach einer stundenlangen Motorfahrt unter Flaute auftrat.

Basierend auf einer Notiz in der Anleitung des Boots-Vorbesitzers hatte dieser offenbar exakt das gleiche Problem vor Jahren auch schon einmal und man
sollte das Gerät neu kalibrieren. Der Fehler ist dann aber zum Ende der Saison nicht wieder aufgetreten. Er machte mich natürlich sehr unsicher... :S

Grüße, Oliver

12

Dienstag, 23. April 2019, 17:12

wenn man zu schnell fährt würde der nach Handbuch "too fast" anzeigen. Da der nicht gemeckert hat gehe ich mal davon aus, dass ich sehr schöne Kreise gefahren bin.

Unterwasser-Störungen o.ä. denke ich kann ich hier ausschliessen. Die Verkabelung am Kurscomputer sitzt auch gut. Andreas ist so nett und verkauft mir seinen Gebrauchten (Danke!). Sollte das den Fehler nicht beheben. habe ich einen auf Redundanz-Reserve und darf weiter suchen.

Danke Euch für die weiteren Ideen. Werde alles durchprüfen. Raymarine beschreibt auch eine Möglichkeit zur Widerstands-messung direkt am Kompass, um die Funktion zu prüfen. Ich befürchte aber, dass dies nicht weiterhelfen wird, weil er ja ansonsten bis auf die zu hohe Abweichung und die fehlende Kalibriermöglichkeit soweit funktioniert. Alleine lassen will ich den so aber auf keinen Fall mehr - da fehlt jetzt grade das Vertrauen bis ich das problem abgestellt habe.

Bluis

Salzbuckel

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13

Dienstag, 23. April 2019, 17:44

Ich hatte die Tage die selben Probleme, zu schnell hat er immer angezeigt, dann bin ich immer größere Kreise gefahren und irgendwann hat er angefangen zu Kalibrieren. ;( Wenn du nur davon ausgehst wir es wohl nicht richtig gewesen sein ;( Wenn du die Kreise fährst zeigt er Turn Boat an und irgendwann fängt er an zu piepen und zeigt die Deviation an . Dann fährst du die Kurslinie und stellst die Kurskorrektur ein.
:segeln:
Schöne Grüße

Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Bluis« (23. April 2019, 23:05)


Kokopelli

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14

Dienstag, 23. April 2019, 18:28

Der Fluxgatesensor soll mind. einen Meter von metallischen Massen entfernt sein. Wie steht es bei deiner Installation mit der Nähe zum Motor?
Ich habe zur Kalibrierung sehr weite Kreise mit ganz geringer Geschwindigkeit gefahren, das hat funktioniert.
Denken ist wie googeln - nur krasser!

15

Freitag, 10. Mai 2019, 13:08

Tag zusammen,

ich wollte mich nochmal zurückmelden hierzu.

Das Hauptproblem lag wohl tatsächlich ganz einfach an einer Störquelle im benachbarten Staufach: Unachtsamer Weise habe ich dort Kupferkabel deponiert
Die erneute Kalibrierungsfahrt hat dann auch geklappt (wenn auch erst nach 3 großen Vollkreisen). Werde mir nun in die Staufächer in der Nähe des Fluxgate Warnaufkleber reinkleben zur Erinnerung.

Leider zeigte das Bedienpanel (ST6002) nach einigen Stunden problemloser Testfahrt einmal kurz "No Data" an. Dies kann laut Bedienungsanleitung auf ein Kompass-Hardwareproblem zurückzuführen sein. Die Verkabelung sieht gut aus. Ich habe auch die Kabel am Kurscomputer entfernt und neu in die Klemmen montiert.

Da ich auch einhand immer mehr auf Langstrecke unterwegs bin und der Fluxgate ja auch mechanischer Abnutzung unterliegt, habe ich nun für Redundanz gesorgt. Andreas war so nett, mir seinen gebrauchten zu verkaufen (@Andreas: nochmals Danke dafür!). So habe ich ab jetzt einen auf Ersatz.

Jetzt eine Frage dazu: Ich gehe davon aus, dass die Abweichungstabelle aus der Kalibrierungsfahrt im Kurscomputer gespeichert ist. Wenn ich nun bei einem Störungsfall den baugleichen Fluxgate-Sensor an genau der Stelle des aktuellen austausche, dann ist nicht zwingend eine erneute Kalibrierungsfahrt notwendig, um vergleichbare Kurswerte zu erhalten. Weil das magnetische Feld für diesen Standort ändert sich ja nicht. Ist diese Annahme korrekt?

Yellow Boat

Salzbuckel

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16

Freitag, 10. Mai 2019, 15:16

Tag zusammen,

ich wollte mich nochmal zurückmelden hierzu.

Das Hauptproblem lag wohl tatsächlich ganz einfach an einer Störquelle im benachbarten Staufach: Unachtsamer Weise habe ich dort Kupferkabel deponiert


Das kann aber unmöglich die ursache gewesen d=sein.
Kupfer ist ja bekanntlich wie Edelstahl Messing , Bronze und Aluminium nicht magnetisierbar und hat daher auf einem Kompass keinen Einfluss . jedenfalls nicht solange kein Strom durchfliest.
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