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21

Dienstag, 18. Juni 2019, 17:25

Gibt es die Kameras z.B. von Raymarine nicht längst fertig fürs Netzwerk zu kaufen?

Natürlich gibt es die Kameras von Raymarine zu kaufen. Aber selbst die analoge Kamera, Typ "CAM100", kostet schon knapp € 800. Die Energieversorgung könnte man vom Deckslicht abzweigen. Das Kabelproblem bleibt mir aber. Für eine IP-Kamera benötige ich zusätzlich zum Netzwerkkabel einen Raymarine-Switch für schlappe € 300. Fremde WIFI-Kameras wird das MFD sicher nicht akzeptieren.
Grüße vom Kugelblitz

  • »norbert-walter« ist der Autor dieses Themas

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22

Dienstag, 18. Juni 2019, 21:11

@all:

Ich habe gerade mal getestet, ob man den Ultraschallsensor für Luft auch im Wasser verwenden kann. Leider ist das nicht möglich, weil die Messwerte undefiniert rumspringen. Vermutlich liegt das wohl doch an der Frequenz und der fehlenden Leistung. Es war aber einen Versuch wert.

Ich muss noch einmal schauen, was es mit den 200kHz auf sich hat.

Norbert
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (19. Juni 2019, 11:26)


chrhartz

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23

Mittwoch, 19. Juni 2019, 16:21

@norbert-walter

Gerade auf dem Dachboden gefunden! Die hatte ein Segelfreund bei mir abgeladen und meinte,
die würden nicht mehr funktionieren.

Zumindest eines davon hatte ich vor fünf Jahren mal angeschlossen und konnte das Transducer-
Signal mit dem Oszi sehen. Einen Schwinger hatte ich nicht und natürlich auch keine Lust,
extra einen für den Funktionstest zu kaufen.

Der Name des Threads muss aber geändert werden, sonst gibt es keine Fotos vom Innenleben! :D

Viele Grüße,
Christian
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  • Echolote.jpg (845,91 kB - 9 mal heruntergeladen - zuletzt: 10. Oktober 2019, 14:53)
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24

Sonntag, 11. August 2019, 19:32

Hallo zusammen,

ich habe nach meinem Urlaub die neuen ESP32-CAM-Module aus China bekommen. Das ist ein kleiner DualCore-Microcontroller so ähnlich wie der ESP8266 im Windsensor, nur dass er wesentlich mehr Rechenpower hat und über eine Kamera bewegte Live-Bilder verarbeiten kann. Als Kamera wird eine MiniCAM verwendet, wie man sie im Handy findet. Sie hat eine maximale Auflösung von 1600x1200. Es gibt für das ESP32-CAM-Modul fertige Images die man aufspielen kann und damit einen kleinen Web-Video-Server aufbauen kann. Per Webseite kann man die Live-Videos ansehen.

Solch ein Modul könnte man in ein Gehäuse für das Deckslicht integrieren und damit den Abstand vom Bug beim Anlegen überwachen.

Ein erster Test ist vielversprechend verlaufen. Für flüssige Videos muss man aber eine kleine Bildgröße wählen (320x240), da die Videos über WLAN übertragen werden.

Ich würde mal ein Gehäuse bauen und dort folgendes unterbringen:

* ESP32CAM-Modul
* LED-Deckslicht
* PIR-Sensor zur Bewegungserkennung
* IR-Dioden zur Nachtbeleuchtung

Damit könnte man auch eine Überwachung des Vorschiffs vornehmen und hätte eine Art Alarmanlage, die über den PIR-Sensor ausgelöst wird.

Das ist vermutlich die bessere Alternative zu den Abstandssensoren.

Norbert
»norbert-walter« hat folgende Dateien angehängt:
  • ESP32_CAM.png (378,66 kB - 6 mal heruntergeladen - zuletzt: 14. August 2019, 22:08)
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Lucky

Salzbuckel

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25

Sonntag, 11. August 2019, 21:42

Ich finde eine Kamera von dem Bug sehr praktisch. Eindrehen in die Box etc. hatte ich noch nie Probleme, aber vorne genau zu sehen wie weit man noch hat – da wäre eine Kamera hilfreich. Sensoren wäre damit für mich der erste sinnvolle Schritt.

Topspin

Seebär

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26

Montag, 12. August 2019, 01:28

Wärmebild wäre auch praktisch. (Ja, auch das gibts schon für viel Geld zu kaufen)
Now.... bring me that horizon! (J.Sparrow)

avi

Proviantmeister

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27

Montag, 12. August 2019, 07:00

Erstmal großes Lob und vielen Dank an Norbert für die gute Idee und die viele Arbeit an diesem Projekt.
Auch ich finde eine Kamera sinnvoller als einen Abstandswarner. Eine Kamera wurde auch von meinen Mitseglern schon gewünscht, da die Sicht nach vorn oft vom Vorsegel, vom Dinghy oder je nach Körpergröße von der Sprayhood beeinträchtigt wird. Ich würde die Kamera gut geschützt vor Sonne, Regen und Mövenkot unter dem Radomhalter montieren. Als Display würde ich nicht den Plotter nutzen sondern ein Tablet. Dieses könnte ich mit den üblichen Haltern neben oder über dem Plotter montieren.
Wenn unerfahrene Gäste am Ruder stehen könnte ich auch auf der Bank gegen die Fahrtrichtung liegend das Tablet nutzen um andere Schiffe auf Kollisionskurs zu sehen.

gdb

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28

Montag, 12. August 2019, 07:16

Zitat

Ich würde die Kamera gut geschützt vor Sonne, Regen und Mövenkot unter dem Radomhalter montieren.


Macht Sinn. Man könnte sie aber auch am Masttop (oder nahe bei) unterbringen. Dann hätte man endlich mal eine brauchbare Perspektive, um Brückenhöhen abzuschätzen.
Mich macht immer der gefühlte Unterschied zwischen Kartenangaben und Sichtschätzung nervös :-)

lg
Gerhard

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29

Montag, 12. August 2019, 08:24

Während ich mit dem Abstandssensor nicht recht etwas anzufangen wusste (ich parke vorzugsweise rückwärts ein) gefällt mir die Idee mit der Kamera gut. Mein Gedanke dazu: Im Masttop montiert ermöglicht sie einerseits, den Stand des Vorsegels im Auge zu behalten, ohne dass ich nach Lee muss, und dann sollte sie doch - zumindest bei geeignetem Wetter und klarem Wasser - einen Blick unter die Wasseroberfläche ermöglichen. Ich bewege mich ja gerade durch die Schären, und man kann einige Meter tief sehen. Das reicht, um die Felsen zu erkennen. Als Ortsunkundiger habe ich schon eine ungutes Gefühl im "Instrumentenflug" nach Navionics, während die Locals offensichtlich noch unzählige weitere Anlegeplätze kennen, an die ich mich so nicht herantraue.
Kann man von einer fest im Masttop installierten GoPro aufs Handy streamen? :ueberlegen:

Gruß
Robert

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30

Montag, 12. August 2019, 13:45

Auch ich finde eine Kamera sinnvoller als einen Abstandswarner. Eine Kamera wurde auch von meinen Mitseglern schon gewünscht, da die Sicht nach vorn oft vom Vorsegel, vom Dinghy oder je nach Körpergröße von der Sprayhood beeinträchtigt wird. Ich würde die Kamera gut geschützt vor Sonne, Regen und Mövenkot unter dem Radomhalter montieren. Als Display würde ich nicht den Plotter nutzen sondern ein Tablet. Dieses könnte ich mit den üblichen Haltern neben oder über dem Plotter montieren.

Genau das ist wohl, was die meisten Anwender haben wollen. Die Abstandssensoren funktionieren zwar auch, sind nur schelcht an der Reeling anzubringen und dürfen sich nicht in der Position verändern. Oben im Mast mit Blick nach unten ist man weit weg vom Wasser und wird nicht von der Sonne geblendet. Eine im Bugbereich angebrachte Kamera kann man da nur schwer bändigen wegen Salzwasser und direkter Sonneneinstrahlung.

Ich bewege mich ja gerade durch die Schären, und man kann einige Meter tief sehen. Das reicht, um die Felsen zu erkennen.

Aktuell reicht die Übertragungsrate nicht aus, um klare flüssige Bilder im Format 1600x1200 zu übertragen. Ob man bei 320x240 noch vernünftig Steine unter Wasser sehen kann, weiß ich nicht. Aufgrund der begrenzten Auflösung wird es wohl eher schwierig werden.

Dann hätte man endlich mal eine brauchbare Perspektive, um Brückenhöhen abzuschätzen.

Zur Abschätzung der Brückenhöhe müsste aber der Blick gerade aus nach vorne gerichtet sein. Die Kamera ist aber nur mit Blich auf das Vorschiff ausgerichtet. Als Alternative kann man ganz gut Laser-Abstandsmesser aus dem Baumarkt (ca. 50 Euro) verwenden. Da kann man auch aus großer Entfernung mit ca.30m die Brückenhöhe über Triangulation messen (Zweipunktmessung über Fußpunkt, Abstand und Höhenpunkt). Die Messung ist schon im Messgerät mit integriert.

Norbert

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (12. August 2019, 15:00)


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31

Montag, 12. August 2019, 18:24

Kann man von einer fest im Masttop installierten GoPro aufs Handy streamen?

Das wäre natürlich auch möglich, zumal es auch günstigere Modelle als die GoPro gibt. Ich bin mir nur nicht sicher, ob man das WLAN dauerhaft eingeschaltet lassen kann. Ich meine es schaltet sich wieder nach dem ausschalten aus, um Strom zu sparen. Dann müsste man in den Mast steigen und im Menü die Einstellungen ändern. :mosking:

32

Montag, 12. August 2019, 19:00


Nee, das sind normale Standard-Kameras wie sie auch im Outdoor-Bereich eingesetzt werden. Die haben da nur ihren Namen drauf gesetzt. Sowas kostet wenige tausend Euro wie der Holländer sagen würde und bekommt man im Internet wesentlich günstiger. Die Teile sind auch eher für große Boote ab 1.500.000 Euro aufwärts sinnvoll einsetzbar. Solche Prügel will ich nicht am Boot haben.

Wer drauf steht, kann sich das gerne kaufen.

Mir schwebt da was kleineres vor. Am besten kombiniert als Decks- und Dampferlicht. Dann entfällt auch die lästige Nachverkabelung und es sieht nicht nach Hochsicherheits-Bereich aus. Es würde sich besser in das Gesamtbild einfügen und sehr unauffällig sein. Man könnte das auch noch mit einer Bewegungserkennung ausstatten. Dann könnte man das Boot gleich mit überwachen.

Norbert

Warum dann nicht gleich auch Thermal Imaging - so a la FLIR- dann funktioniert das Ganze auch bei Nacht und man bemerkt evtl. sogar das Spinnennetz, das die Chartercrew der Nachbarbox in der freien Box gebaut hat, um das Boot "anzubinden". :D

33

Montag, 12. August 2019, 19:13

Das Gerät hat folgende Eigenschaften:

* 12V Stromversorgung bei 80mA
* 2 wasserdichte Ultraschallsensoren (40kHz)
* ESP8266 als Auswerteeinheit
* WLAN zur Datenübertragung
* Custom NMEA0183 Telegramme
* Messung der Lufttemperatur zur Kompensation der Schalllaufzeit
* Messung der Batteriespannung (der Analogeingang war noch ungenutzt übrig)


Mal Spass beiseite...
Zuerst, habe ich gedacht: "Oh mein Gott, wohin soll das noch führen?".

Aber angesichts der Tatsache, dass heute auch schon Eigneryachten von gut über 40 Fuss dank Elektowinschen, Bug-und Heckstrahler usw. für Einhand ausgelegt werden, könnte das hilfreich sein.

Du solltest das Ding aber professionalisieren und dann, vermarkten - Die Vercharterer würden das m.E. gerne abnehmen (gleich doppelte Auslegung vorsehen, wegen römisch-katholischem Anlegen im Mittelmeer).

P.S. N2K-Version anstelle 0183 ?

Selliner

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34

Montag, 12. August 2019, 22:18

Ich hab jetzt die dritte Saison eine Kamera im Mast unter dem Radar. Das zeigt den Bug und was davor ist. Videofunktion, speichern und Fotos machen kein Problem.
Ich such Mal ein paar Bilder raus dann zeig ich die Mal.
Ist ne Raymarine ip Kamera und ließ sich Problemlos anbauen. Strom über Ethernet injektion. Geht also ein Netzwerk Kabel zur Kamera.
Um die Steine vorm Bug in den Schären, gerade einhand, zu sehen war der Hauptgrund. Als netter Nebeneffekt hat sich gezeigt, die Windfäden vom vorsegel sieht man auch, braucht man den Hals nicht verrenken.
So teuer fand ich die Kamera nicht. Infrarot led für Nachtaufnahmen.

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35

Montag, 12. August 2019, 23:38

Ich habe gerade bei @westwind1: eine IP-Kamera gesehen, die er am Masttop angebaut hat. So in etwa könnte man das natürlich auch machen, wenn man günstige Konsumer-Produkte benutzt. Die Kamera lässt sich per WLAN anbinden und macht brauchbare Videos auch bei Nacht durch IR-Beleuchtung, IP66 inklusive. Für knapp 50 Euro nicht schlecht. Von der Größe her ist sie recht klein und kann ohne all zu große Probleme am Mast angebracht werden.

https://www.segeln-forum.de/board1-rund-…or/#post2062872

Mein kleines ESP32CAM-Modul kann mit so einer Kamera natürlich nicht mithalten. Dafür kann man da diverse Funktionen hinzufügen. Ist nur die Frage ob es sich lohnt ein spezielles Lampenmodul zu bauen, wo die Kamera integriert ist. Kompakt lässt es sich mit Sicherheit bauen. Momentan scheint mir nur die Performance der Kamera etwas zu schwach zu sein. Das kann aber auch daran liegen, dass meine Tochter durch Youtube Dauerstreams das WLAN blockiert und dann nichts mehr richtig durch geht. Ich werde das noch einmal mit einem separaten WLAN-Router testen.

Norbert

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Montag, 12. August 2019, 23:57

Mal Spass beiseite...
Zuerst, habe ich gedacht: "Oh mein Gott, wohin soll das noch führen?".

Ich möchte erstmal nur ausloten in wie fern das Thema bei Seglern interessant ist und in welcher Art und Weise man sowas nutzen würde. Ob man das am Ende benötigt und als Produkt umsetzt sei mal dahingestellt. Die Technik schreitet heute so schnell voran, dass man sich jetzt Lösungen vorstellen kann, die noch vor kurzer Zeit undenkbar waren. Das ESP32CAM-Modul bekommt man z.B. schon für ca. 5 Euro und es enthält bereits alle Komponenten um solch eine Video-System aufbauen zu können. Ich habe bis jetzt nur eine Demo-Software darauf laufen, die im Grunde genommen schon das abdeckt was man benötigen würde. Man könnte noch das Deckslicht per WLAN mit einschalten oder das Vorschiff auf Veränderungen im Bild überwachen. Das Demo ist gut beschrieben und man kann schnell eigene Dinge hinzufügen. Das sowas möglich ist, war vor kurzer Zeit noch undenkbar und außerhalb bezahlbarer Reichweite.

Bis jetzt ist das nur "rumspinnen" und ausloten was möglich wäre.

Norbert

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37

Dienstag, 13. August 2019, 01:34

Ich denke alles mit WLAN ansteuern ist der falsche Weg. Es muss ja eh eine Stromversorgung gelegt werden. Das Schaltermodul, okay könnte man mit WLAN ansteuern, aber dann ist mir mein Thermoschalter lieber, denn da spare ich extra Sicherungen. Sonst braucht man zusätzlich ein Sicherungspanel. Wenn man wie beim Radar die Datenleitung spart, okay. Aber sonst?
Deswegen z.b. meine Kamera Strom über Ethernet injektion. Spart man ein Kabel. Bei WLAN müsste eh Strom gelegt werden, spart man nix.

38

Dienstag, 13. August 2019, 04:16

Wie von Norbert richtig erkannt, habe ich die Topkamera als Wlan mit fester Stromversorgung installiert, im Boot ist ein LTE-Router.
Die Kamera hat nur einen Zweck: Sicht nach vorne, wenn ich unten bin, dann ist der 27" LED Monitor das digitale Fenster.

Ich habe das schon seit 5 Jahren auf dem Halbtonner, weil der nicht mal Seitenfenster hat.
Sonst denkt man nach 15 Sek. unter Deck, man muss wieder hoch für Ausschau.
Dort ist die Kamera unter der Saling und liefert eine gute Übersicht ab 5 m vor dem Bug bis zum Horizont.
Nachteil der Salingmontage, auf Steuerbordbug unter Segel ist die Sicht deutlich durch die Fock eingeschränkt,
geht aber auf dem filigranen Halbtonnermast nicht anders.

Ist auch gut im Hafen, man bekommt unten das Aussengeschehen etwas mit, abends sogar ganz gut in schwarz-weiß.

Daher jetzt die Topmontage.

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39

Dienstag, 13. August 2019, 04:39

Erntest du auch erstaunte Blicke, wenn man auf die Frage "was ist das?" Antwortet, eine Kamera.
Wenn man erklärt warum man eine hat, finden die meisten das nicht doof, aber erst gibt's ungläubiges Kopfschütteln.

Selliner

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40

Dienstag, 13. August 2019, 05:05

Ich hab das alles über den Plotter eingebunden. Auf den Plotter kann ich Dank App über das Tablet oder das Telefon zugreifen. Egal wo ich bin. Ob in der Nasszelle oder in der Koje. Das heißt, ich kann dann via Radar, Kamera oder AIS schauen was draussen los ist. Das schluesst unter anderem ein, das man zb. die mooring Tonne im Blick behalten kann bzw schauen ob der nachbarlieger nicht über die selbige fährt. Ich hab die 220ip von Raymarine.
Anbei Bilder.
Die Kamera ist unter dem Radar und kann ohne Switch eingebunden werden.
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