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pingu536

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41

Dienstag, 13. August 2019, 07:47

Ent-Fernung

Eine Ultraschall- Abstandsanlage läßt sich auch als Sicherheitseinrichtung umrüsten.
Wenn sich der Wachhabende zb aus dem Cockpit entfernt, kann sie als Signalgeber, als Unterbrecher des Autopiloten, etc funktionieren.
( der Steuermann (allein) turnt bei Nachtfahrt zum Vorschiff, ein Signal unter Deck weckt den Rest der Mannschaft ...// MOB der Autopilot schaltet auf "hart" Stb oder Bbd )

Im einfachsten Sinne müßte nur der Sekundärkreis ergänzt werden. ( Überlege gerade, IR wäre vielleicht noch günstiger )

Bastelarbeit für den Winter
Gruß vom Arbeitsplatz hartmut
...und nicht vergessen, die Zirbeldrüse zu aktivieren ! 10 sec. lang in die glutrote untergehende Sonne schauen, danach die Augen verdecken.

42

Dienstag, 13. August 2019, 07:49

@Selliner:

Bei dem Halbtonner ist das nicht so aufwändig, die Kamera geht mit dem Video-/Stromkabel direkt auf den PC-Monitor und der wird bei Bedarf eingeschaltet.
Die Kamera ist fest und ich sehe auch nicht den Bug und das brauche ich auch nicht. Dafür wiegt sie auch nur ein paar Gramm.
Aber bei dem Gewicht, was Du sowieso in den Mast geschraubt hast, darf Deine Motorkamera (nehme ich an) auch etwas wiegen.
Wir wissen ja, dass Du Deine Festmachertrossen als Gegengewicht weiter unten hast. Du solltest aber schon ein Schild an Dein Vorstag hängen, das dem gefälligen Passanten auf dem Steg mitteilt, hier wird gesichtserkennbar gefilmt. Geltendes Recht! Wenn schon, denn schon! :mosking:
Ab 5 m vor dem Boot bis zum Horizont zeigt die Kamera Alles in meinem Fahrwasser voraus, das reicht.
Anlegen tue ich ohnehin nach Gefühl, also so, bis der sehr flexibel auskragende Bugkorb den Kopf der Kaimauer in Greifswald sachte streicht, dann gehe ich nach vorne zur Vorleine. :O

Da ist auch noch nie jemand explizit aufgefallen, das da eine Kamera unter der Saling hängt.

Mit Ausnahme von @columbus488: der sich gefragt hat, ob er jetzt beobachtet wird, als er fürsorglich im Winter den Liegeplatz in Kühlungsborn geprüft hat . :flag_of_truce:
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Selliner

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43

Dienstag, 13. August 2019, 08:35

Kamera ist star und Radar weniger als 6 Kilo.
Okay kommt noch der Halter dazu, aber trotzdem sehr leicht.
Mir ging es um die Annäherung an Felsen oder Steg beim einhandsegeln. Gerade in den Schären fehlte dann oft der halbe Meter um ohne springen an Land zu kommen für die erste Leine.
Und anstoßen ist nicht ankommen.
Und einhand fehlt immer der Mann am Bug.

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44

Dienstag, 13. August 2019, 11:11

Deswegen z.b. meine Kamera Strom über Ethernet injektion. Spart man ein Kabel. Bei WLAN müsste eh Strom gelegt werden, spart man nix.

Da das Modul so wenig Strom zieht (ca. 1,5W), könnte man auch bestehende Stromkabel im Mast verwenden und müsste nicht unbedingt neue Kabel in den Mast einziehen. Dann wäre WLAN von Vorteil.

Deine Bilder zeigen deutlich, was man von solch einer Installation erwarten kann und wo der Mehrwert liegt. Eigentlich müssten sich an den Raymarine-Plotter auch günstigere Kameras anschließen lassen. Die CAM210 IP Marine-Kamera ist mit 730 Euro in meinen Augen völlig überteuert. Eine wasserdichte ieGeek IP-Kamera für 50 Euro müsste es eigentlich auch tun.

Weißt Du zufällig wie die CAM210 sich an den Plotter anbindet? Ich vermute mal, die verwenden einen normalen IP-Video-Stream. In der Spec steht was von H.264 (1920x1080 @ 30fps) bzw. MJPG (640x480 @ 30fps). Bei der Integration des Bildes in den Plotter scheint nur MJPG mit VGA-Auflösung verwendet zu sein. Dann müssten sich auch andere Kameras verwenden lassen. Welches Plotter-Modell hast Du denn?

Norbert

PS: Ich habe gerade icn der Doku zur CAM210IP nachgesehen. Die Kamera unterstützt RTSP auf Port 554 und AVStream auf Port 2700. Damit müsste man auch beliebige Kameras andocken können, sofern das Raymarine nicht unterbindet. Die beiden Kameras sehen verdammt identisch aus und sind vermutlich baugleich oder ähnlich. Auch die ieGeek unterstützt RTSP auf Port 554.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (13. August 2019, 11:43)


Selliner

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45

Dienstag, 13. August 2019, 12:44

Ich hab den eS98. Der hat nen Video Eingang, über den bin ich gegangen. Will man mehrere Kameras anschließen braucht man nen switch. Dann kann man die Anzeige zwischen den Kameras rotieren lassen.
Nach der Anleitung kann man die Kamera aber wie jede andere ip Kamera nutzen. Oder am Plotter jede andere Videoquelle anschließen. Ist halt nen Video Eingang.
Wenn ich die Anleitung noch richtig im Kopf habe.....

Was ich noch überlege und genial finde, ist die Kamera für den Motorraum AX8. Thermalvision und normalbild überwachen den Motor. Eigentlich super, aber der Preis.... Nachtrag, das Ding mein ich https://www.flir.de/products/ax8-marine/
Thermalvision hab ich in meinem Telefon, Cat s60, und finde es genial. Denn nicht alles kann man mit Thermometer überwachen. Stevenrohr Temperatur oder eben auch Austritt von Flüssigkeiten bzw. Eindringen.

Ich weiß nicht mehr was ich für die 220 bezahlt habe. War nicht das billigste, aber war okay. Erst recht wenn ich den einfachen Anschluss und Einbindung ins vorhande Raymarine Equipment. Und nun müsste damit auch augmented reality funktionieren. Muss ich prüfen wenn ich wieder am Boot bin, dauert noch ein paar Wochen. Vielleicht "nur" den Plotter tauschen.

Was bei ner Kamera Anzeige schön wäre, die Überlagerung mit nem grid. Dann kann man grafisch die Entfernung sehen. Also z.B. grün, gelb, rote Linie
Ähnlich wie bei ner Kamera im Auto zum einparken. Muss man einmal einmessen und dann sollte das doch kein Problem sein.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Selliner« (13. August 2019, 13:05)


Selliner

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46

Dienstag, 13. August 2019, 13:01


Da das Modul so wenig Strom zieht (ca. 1,5W), könnte man auch bestehende Stromkabel im Mast verwenden und müsste nicht unbedingt neue Kabel in den Mast einziehen.
.


Die Frage ist wie will man das absichern. Ich hab irgendwie für die verschiedenen Verbraucher auch getrennte Sicherungen. Und es gibt nicht nur Vorteile.
Ich hab für die Kamera einen extra schalter (Thermoschalter von Philippi). Denn sobald die Kamera Strom kriegt ist sie an und es leuchtet da auch eine LED in der Kamera. Aber vor allem ist es ein Verbraucher. Und will man die immer alle an haben?
Es gibt ja intelligente Schalter, zb. das Modul von yachtdevice das smart relay https://www.yachtd.com/products/smart_relay.html aber irgendwie kann ich mich nicht mit dem Gedanken anfreunden alles über einen Schalter und Sicherung laufen zu lassen. Vor allem bei unterschiedlichen Bereichen. Lampen okay aber Lampe und Kamera? Oder Lampe und Radar?

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Mittwoch, 14. August 2019, 18:06

Hallo zusammen,

ich habe das Software-Demo mal umgeschrieben und alles Unwichtige rausgeschmissen und von WLAN-Client auf WLAN-Server umgestellt. Damit kann ich mich direkt an den AaccessPoint des ESP32CAM-Moduls anbinden und muss nicht über meinen WLAN-Router den Videostream schieben. In dieser Konfiguration läuft das Kameramodul stabil mit 10fps bei 800x600 Pixeln. Das Objektiv hat einen Öffnungswinkel von 50°. Das heißt die Abstandsweite entspricht ungefähr der Bildbreite. Bei 5m Abstand kann man 5m in der Breite und 3,75m in der Höhe sehen. Damit sollte man das Vorschiff im Hochkantformat gut sehen können.

Aktuell ist die Kamera per Flachbandleitung an das Modul angeschlossen. Die Bildschärfe ist teilweise recht verwaschen, weil die Kamera an der Flachbandleitung hin und her schwingt. Wenn sie aber in Ruhe ist, dann ist das Bild scharf. Man muss sie noch richtig mit dem Modul verbinden.

Ansonsten macht das Modul eine vernünftigen Eindruck und läuft auch recht stabil.

Norbert

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Mittwoch, 14. August 2019, 21:21

So, eine erste Anwendung ist fertig! Mit dem Demo geht das rasend schnell, da es sehr gut aufgebaut und strukturiert ist. Jetzt fehlt nur noch ein Gehäuse für den Mast und eine Adapterplatine mit der Stromversorgung.

Bei der ganzen Testerei ist mir aufgefallen, dass der WLAN-Router die begrenzende Sache ist. Man erreicht nur einen maximalen Datendurchsatz von 350 kB/s, da die Daten rein und wieder raus über die selbe Antenne müssen. Damit lassen sich folgende Auflösungen und Wiederholraten realisieren:

1024 x 786 5 fps @ 350 kB/s
800 x 600 8 fps @ 350 kB/s
640 x 480 11 fps @ 350 kB/s (Optimum)
400 x 295 20 fps @ 350 kB/s
320 x 240 22 fps @ 350 kB/s
240 x 176 25 fps @ 350 kB/s
160 x 120 25 fps @ 350 kB/s

Mit 640 x 480 erreicht man noch 11 fps was schnell genug ist, um eine bildliche Beurteilung vornehmen zu können. Die Kamera von Raymarine macht da 800x600 mit 30 fps. Theoretisch ginge das auch, nur wird dann das Video leicht mit 0,5 s verzögert wiedergegeben.

Norbert
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49

Donnerstag, 15. August 2019, 05:32

Moin,
für das Wattenmeer wäre ein voraus schauendes Echolot erstmal hilfreich welches bei 3 m Wassertiefe 50m weit sehen kann....

Danke aber für die Anregungen zur DIY Abstandsmessung,da diese Beiträge auch Hinweise enthalten die ich gerne für meine Ideen verwenden werde !


bis dann

Knut
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Donnerstag, 15. August 2019, 16:54

Solch ein Echolot ist physikalisch kaum möglich, da man in einem langen schmalen Schlauch voraus schauen müsste. Mehr als 10...15m wird man nicht blicken können.

Norbert

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51

Freitag, 16. August 2019, 16:47

Ich habe mal einige Dinge ins CAD gepackt, um zu schauen wie man die Komponenten anordnen kann. Eventuell muss die GU5.3 LED-Lampe noch durch ein kleineres Modul ersetzt werden. Ich habe nur kein kleineres passiges Modul gefunden. Vom Platzbedarf könnte das eventuell zu groß werden. Dann bleibt das Vorsegel u.U. an der Konstruktion hängen.
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52

Samstag, 17. August 2019, 18:44

Hallo zusammen,

ich werde die große GU5.3- Lampe mit D 40mm gegen eine kleinere Cray-LED mit Linse tauschen, da sie nur einen Durchmesser von 22mm hat und somit nicht das Ganze nicht zu dick aufbaut. Theoretisch könnte man zwei solcher 3W LED mit 300lm verbauen. Eine mit weißem Licht und eine mit Infrarot-Licht als Nachtsichtbeleuchtung. Das Ganze System kann dann auch als Alarmanlage benutzt werden. Der PIR-Sensor kann Wärmebewegungen erfassen und löst dann kurzzeitig eine Bild- oder Videoaufnahme aus.

Ich werde mal versuchen den Videostream in einen Plotter von Raymarine zu übertragen. Das sollte wohl über einen HTTP-Stream möglich sein.

Norbert
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53

Sonntag, 18. August 2019, 20:27

Hier mal eine neue Variante mit den 3W-LED-Spots. So bekommt man alle Komponenten auf eine Fläche von 65 x 50 mm. Das entspricht ungefähr der Größe eines Toplichtes am Mast. In dem Format bekommt man das in ein Lampengehäuse konstruiert. Zudem sind alle elektrischen Komponenten auf einer Ebene, so dass man sie auf eine Leiterplatte bekommt.
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54

Mittwoch, 21. August 2019, 19:23

So, meine Bauelemente sind jetzt fast alle angekommen. Die 3W Cray-LED ist schon sehr hell. Momentan fehlen mir noch die Linsen für die LEDs. Damit kann dann der Abstrahlwinkel eingestellt werden. Ohne Linse ist der Abstrahlwinkel ca. 120°. Dann kommt nicht mehr all zu viel Licht am Vordeck an. Ich habe mir mal verschiedene Kollimations-Linsen mit unterschidlichen Öffnungswinkel bestellt. Bin mal gespannt, wenn die ankommen wie die Abstrahlung dann ist. Die LED verbrät aber schon ordentlich Wärme die abgeführt werden muss. Daher ist die LED auf einem Aluminiumträger zur Kühlung aufgelötet. Eventuell muss hinten dran noch ein Kühlblech oder eine Aluminiumklotz als Wärmesenke.

Die mechanischen Elemente sind jetzt fast alle im CAD. Ich muss sie noch einmal auf Maßhaltigkeit prüfen. Dann kann es ans konstruieren des Gehäuses gehen.

Norbert

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55

Sonntag, 8. September 2019, 14:33

Moin,
sehr interessante Beiträge, finde ich. Bei der technischen Umsetzung kann ich als Mechanik-Entwickler aber leider nicht mitreden.

Die Vorstellung, mit der PKW-Rückfahrkamera nach vorne gerichtet, gefällt mir am besten. Die könnte mit 170° Blickwinkel seitlich und Blick bis zum Horizont ein schönes Bild liefern und müsste nicht mal im Mast hängen. Mein Bugspriet würde sich da anbieten :D
Ein Echolot bis 50 m voraus wäre auch nicht schlecht. Selbst wenn es nur 15 m wären - oder sind vielleicht doch 20 bis 25 m drin?

Eigentlich wollte ich mich hier über ein Echolot informieren. Jetzt denke ich - wieder im Vergleich zur Fahrzeugtechnik - an aktuelle Rundumsicht. Die Topview aus den aktuellen PKWs wird durch 4 Kameras erzeugt. Sowas stelle ich mir im Boot nach unten gerichtet vor. Sozusagen als Bottom-View. Aber das gibt es bestimmt auch schon, um den Meeresboden zu scannen. Beim Boot würde mich auch nur der Blick (und Abstandswarnung) nach vorne / unten interessieren. Untiefen, Korallen, Felsen könnte man alles sehen.

Falls sowas mal in Serie kommt, wäre ich bereit, im Vergleich zu einem Echolot den doppelten Preis zu zahlen.
Für erste Feldtests würde ich mich schon mal zur Verfügung stellen.

Homberger

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56

Montag, 9. September 2019, 09:33

Die Vorstellung, mit der PKW-Rückfahrkamera nach vorne gerichtet, gefällt mir am besten


Das habe ich schon ausprobiert. Hat aber nicht funktioniert. Ich denke, der Video-Eingang benötigt 720P Auflösung. Zumindest meine PKW-Rückfahrkamera hatte eine zu geringe Auflösung gehabt.
------------
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57

Montag, 9. September 2019, 10:21

für das Wattenmeer wäre ein voraus schauendes Echolot erstmal hilfreich welches bei 3 m Wassertiefe 50m weit sehen kann....


Das wird nicht klappen, aber man könnte ja eine autonome Drohne vorausfliegen lassen, Zielposition = Bootsposition plus 50m in Richtung COG voraus. Das ließe sich recht einfach realisieren. Und die Drohne liefert die Bilder zurück.

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Montag, 9. September 2019, 13:46

Das habe ich schon ausprobiert. Hat aber nicht funktioniert. Ich denke, der Video-Eingang benötigt 720P Auflösung. Zumindest meine PKW-Rückfahrkamera hatte eine zu geringe Auflösung gehabt.


Das hängt aber auch vom verwendeten Modell der PKW-Kamera ab. Es gibt Systeme die ein Standard-Videosignal liefern, um es in das Bordsystem des Autos einbinden zu können. Die System haben dann meistens nur PAL-Auflösung. Es gibt aber auch Nachtrüst-Systeme für das Nummernschild bei denen das Videosignal per Funk übertragen wird. Da gibt es welche die auch höher auflösen können.

Die Frage ist aber auch was man mit der Kamera sehen möchte. Zur Abstandskontrolle des Bugs reicht auch eine geringe Video-Auflösung. Will man dann Steine und Hindernisse im Unterwasserbereich erkennen, dann muss die Auflösung sicherlich höher sein. Aber allein die Auflösung tut es auch nicht. Das Objektiv ist entscheidend. Billige Ein-Linser-Systeme mit einer winzigen 2mm-Linse sind von der Qualität wesentlich schlechter als höherwertige Mehr-Linser-Systeme. Die Abbildungsqualität einer Wegwerfkamera ist auch nicht so doll im Vergleich zu einer Spiegelreflex-Kamera. Aus Kostengründen wird man einen Kompromiss machen müssen.

Nun sind auch endlich meine Linsen für die LEDs eingetroffen und ich kann mit der Gehäusekonstruktion beginnen. Der Einfachheit halber habe ich mir ein fertiges Gehäuse für Dampferlicht und Vordeckbeleuchtung besorgt, dass ich als Basis für die Kamera verwenden werde.

Norbert

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Sonntag, 29. September 2019, 17:37

Hallo zusammen,

ich bin jetzt wieder einen Schritt weiter gekommen und habe das Deckslichtgehäuse in OnShape nachkonstruiert. So ungefähr könnte es dann am Ende aussehen. Momentan sind nur die einzelnen Elemente ins Gehäuse gelegt ohne zu prüfen ob das wirklich so geht. Vermutlich muss ich das untere Gehäuse noch etwas größer machen damit alles reinpasst. Das sollte aber gehen.

Norbert
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Dienstag, 1. Oktober 2019, 15:58

So, jetzt habe ich mal die Komponenten in das Gehäuse gelegt. Wie vermutet musste es noch etwas größer werden. Beim Blick nach Innen fällt der große ungenutzte Hohlraum auf. Testweise habe ich noch eine Frontkamera mir eingefügt, da einige auch so etwas haben wollten. Grundsätzlich könnte man auch gleich zwei ESP32CAM-Module dort einbauen. Bei der Gelegenheit könnte man auch noch einen Sensor für Luftdruck, Luftfeuchtigkleit und Temperatur mit einbauen. Die Position am Mast wäre auch ideal dafür. Das Gehäuse müsste allerdings dann weiß sein, um bei Sonnenlicht nicht das Gehäuse mit aufzuheizen.

Ich werde die Tage noch etwas weiter konstruieren und mal einen Testdruck des Gehäuses machen. Damit das optisch besser aussieht, müsste man für das Dampferlicht noch einen kleinen Unterbau machen, damit man auf die selbe Höhe kommt.

Norbert
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