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  • »Rheinlandratte« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 9. Juli 2019, 16:44

Lithium Akku: billig=schlecht?

Hallo zusammen,
ich liege mit meinem Boot am Rursee und überlege, mir für den Traxxis 55 E-Motor einen separaten Lithium Akku zuzulegen.
Die Bordbatterie wiegt 30kg und damit die Steganlage hoch und runter grenzt an einen Gewaltakt (kein Landstrom).

Ich habe verschieden Lithium Akkus gefunden und die Preise gehen dabei schon ziemlich auseinander und ich weiß nicht, ob die Qualität der Produkte genauso unterschiedlich ist;
daher einmal in die Runde gefragt...

Mich lacht beispielsweise dieser hier an:
Creabest, 42Ah, 6.5kg, 330€ mit Ladegerät

Hab aber auch sowas gefunden:
Liontron, 55Ah, 11kg, 544€
Rebelcell, 50Ah, 5kg, 640€ mit Ladegerät

Ich brauche den Motor vor allem als Backup bei Windausfall und zum Manövrieren am Steg, daher würden mir selbst die 42Ah reichen.
Gibt es Gründe, lieber etwas mehr in den Akku zu investieren?

Danke und Grüße,
Marco

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2

Dienstag, 9. Juli 2019, 16:51

Schau doch mal bei Nothnagel Marine, da gibts die bewährten Winston Batterien, 40Ah für 279,-€ oder 60Ah für 398,-€.
Gruß, Jörg!

  • »Rheinlandratte« ist der Autor dieses Themas

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3

Mittwoch, 10. Juli 2019, 11:46

Danke, Jörg!
auf die Winston Batterien bin ich auch schonmal gestoßen, da müsste ich allerdings ja erstmal den Düsentrieb machen und mir die Einzelteile inkl. BMS zusammensuchen und technisch richtig montieren... würde ich zur Not aber wohl hinbekommen.

Die günstige Creabest Batterie hätte ja im Prinzip alles was ich brauche, ich frage mich nur, ob die Qualität dann auch minderwertigerer ist als bei den anderen Anbietern.

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4

Mittwoch, 10. Juli 2019, 11:53

Danke, Jörg!
auf die Winston Batterien bin ich auch schonmal gestoßen, da müsste ich allerdings ja erstmal den Düsentrieb machen und mir die Einzelteile inkl. BMS zusammensuchen und technisch richtig montieren... würde ich zur Not aber wohl hinbekommen.
.

Nicht wenn Du mal in den Link schaust. Da sind komplette Batterien, keine Bausätze. Den Nothnagel kann man auch anrufen, ist ein netter Typ.
Gruß, Jörg!

5

Mittwoch, 10. Juli 2019, 11:55

Wenn Du nicht oft fährst:
Um 100€ bekommst Du ein komplettes Solar-Setup zum Laden in Abwesenheit...

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6

Mittwoch, 10. Juli 2019, 11:57

Wenn Du nicht oft fährst:
Um 100€ bekommst Du ein komplettes Solar-Setup zum Laden in Abwesenheit...


Haste ev. einen Link dazu?
Gruß, Jörg!

7

Mittwoch, 10. Juli 2019, 12:05

Günstige Panele gibts wie Sand am Meer.
https://www.amazon.de/gp/aw/d/B00TYDIMKO…=A3FRBWIGN5Z066
Ich hatte meines bei polz.at bestellt. 50w um 50€ vor 2 jahren. Völlig ok.
Laderegler mppt von victron. Glaube meiner war damals auch um 50€. Gibt aber mehrere gute produkte.
Auf ca 10A Dimensionieren reicht ja. Aus einem 50W panel kommt eh nicht mehr als ca 3A.
http://m.offgridtec.com/category/3339
Wenn man nur kurz und nicht vollgas fährt und über die Woche lädt ist das einen versuch wert mit der ohnehin vorhandenen gross dimensionierten batterie.

  • »Rheinlandratte« ist der Autor dieses Themas

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8

Mittwoch, 10. Juli 2019, 12:17

So eine Solarlösung hab ich auch noch im Auge, allerdings hab ich ein Holzboot mit Vollpersenning.
Da müsste ich erstmal gucken, ob Montage am Steg irgendwie möglich wäre.
Insofern bleibt die Frage nach der Lithium Batterie wohl auch noch aktuell...



Nebenbei:
Kann mir jemand sagen, ob/wo sich im Forum einstellen lässt, dass ich bei einer neuen Antwort eine Benachrichtigung bekomme?

9

Mittwoch, 10. Juli 2019, 12:32

Es gibt auch günstige leichte flexible panele. Die haben nicht so einen guten wirkungsgrad gehen aber auch.
Wichtig ist eine unterlüftung und keine verschattung.
Ggf kannst dir ja für deine situation was aus 2 separaten panelen basteln?

kielius

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10

Mittwoch, 10. Juli 2019, 12:42

Kann mir jemand sagen, ob/wo sich im Forum einstellen lässt, dass ich bei einer neuen Antwort eine Benachrichtigung bekomme?

Ja, ich ;)








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11

Mittwoch, 10. Juli 2019, 18:13

Schau doch mal bei Nothnagel Marine, da gibts die bewährten Winston Batterien, 40Ah für 279,-€ oder 60Ah für 398,-€.

Vorsicht, die Dinger haben keine Balancer eingebaut und sind daher als Verbraucherbatterien (also auch für Bootsmotoren) nicht geeignet! Hier sieht man mal, wie diese einfachen Akkus von innen aussehen - Elektronik fehlanzeige.

Man kann sie allerdings aufmachen und Balancer nachrüsten. Oder sich alternativ aus den 4 Stück 3.2V/40Ah Einzelzellen, die in dem Akku auch drinstecken, und zugekauften Balancer-Modulen etwas Vernünftiges bauen. Oder gleich einen Fertigakku (z.B. von Victron ) mit BMS kaufen.

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12

Donnerstag, 11. Juli 2019, 09:22


Vorsicht, die Dinger haben keine Balancer eingebaut und sind daher als Verbraucherbatterien (also auch für Bootsmotoren) nicht geeignet! ....


Genau, deshalb beträgt das "Cycle Life" auch nur 1000 Ladezyklen und nicht 3000. Deswegen würd ich sie aber nicht gleich als "ungeeignet" bezeichnen. Sind immer noch deutlich über 15 Jahren (theoretisch 21 Jahre, so lange hält die Chemie aber nicht) bei Wochenendnutzung mit 2x komplett laden SA/SO an 6 Monaten im Jahr. ;) Das fehlende BMS hat sogar noch einen Vorteil, während der langen Winterlagerzeit, entlädt das BMS nicht den Akku, d.h. zum einlagern lade/entlade ich den Akku auf ca. 30% und lege ihn weg, idealerweise kühl und frostfrei in den Keller. Zu Saisonbeginn wird dann einfach vollgeladen und los.
Gruß, Jörg!

13

Donnerstag, 11. Juli 2019, 13:07

.....
Vorsicht, die Dinger haben keine Balancer eingebaut und sind daher als Verbraucherbatterien (also auch für Bootsmotoren) nicht geeignet! Hier sieht man mal, wie diese einfachen Akkus von innen aussehen - Elektronik fehlanzeige.

Man kann sie allerdings aufmachen und Balancer nachrüsten. Oder sich alternativ aus den 4 Stück 3.2V/40Ah Einzelzellen, die in dem Akku auch drinstecken, und zugekauften Balancer-Modulen etwas Vernünftiges bauen. Oder gleich einen Fertigakku (z.B. von Victron ) mit BMS kaufen.


Da möcht ich dann noch mal nachfragen. Ich habe diese Akkus (Winston LiFeYPo4) bei einem anderen Händler gefunden. Dort steht zum Thema folgendes:

Zitat "Aufgrund vieler Anfragen und mißverständlicher Aussagen anderer Anbieter möchten wir hier nochmal klar sagen, dass ein einzelner Akku definitiv zyklenfest ist. Hiervon abweichende Aussagen die Sie im Netz finden beziehen sich auf die Verwendung im Zyklenbetrieb für Elektroautos, wo mehrere Akkus verbaut werden müssten und so bspw. ein 48V System erstellt würde. Sofern die Akkus als 12V Block geladen werden ist die Verwendung im Starter- und Zyklenbetrieb möglich." Quelle bootsmotoren4you

Wie ist diese Aussage zu bewerten? Grundsätzlich ist natürlich bei Händlerangaben evtl. Vorsicht geboten. Aber das gilt ja prinzipiell auch für Aussagen hier im Forum. Nachdem was man bei Wikipedia lesen kann ist für Lithium-Ionen-Akkus ein Balancing unerlässlich. (sind LiFeYPo4-Akkus strenggenommen in diesem Sinne überhaupt Lithium-Ionen-Akkus?) Ob dies auch über die Art der Ladung bzw. ein spezielles Ladegerät oder ausschließlich über irgendwelche Elektronik im Akku erfolgen kann, kann ich nicht beurteilen.

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