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Sander 850

Kapitän

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21

Dienstag, 16. Juli 2019, 09:39

Um mal auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen.

Vielleicht einfach mal bei denen anrufen?

http://www.unionstahl.com/sortiment/schiffbaustaehle/

Es gibt sicherlich gravierende Unterschiede zwischen den Stahlsorten. Ich meine auch Schiffbaustahl schweißt sich schwieriger als normaler Stahl.

Aber kein Mensch wird dir wahrscheinlich sagen können was in den 70er Jahren bei einem älteren Stahlschiff genau verbaut wurde.

Da kannst du nur das Beste hoffen.

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22

Dienstag, 16. Juli 2019, 15:31

Nö, Schiffbaustahl ist gerade auf sehr gute Schweisseigenschaften ausgerichtet. Handbreit...! F.

Yachtcoach

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23

Dienstag, 16. Juli 2019, 15:54

abgesehen davon, dass ich Stahlschiffe mag, :thumb: wenn sie gut gebaut sind ....

aber diverse Selbstbauruinen in Vorgärten, oder schon manchen Rumpf mit Hungerrippen sehen durfte....
hat eigentlich schon jemand - bezüglich Nebentrööt - den Blitzschlag in die Diskussion geworfen :black_eye:


;)

Sander 850

Kapitän

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24

Dienstag, 16. Juli 2019, 16:47

Nö, Schiffbaustahl ist gerade auf sehr gute Schweisseigenschaften ausgerichtet. Handbreit...! F.


Mir hat mal jemand erzählt - der schweißen kann - dass er sich umgewöhnen musste vom Baustahl zum Schiffstahl und erst einige Versuche brauchte bis er die Sache um Griff hatte.


Gruß
Chris

Klaus Helfrich

Salzbuckel

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25

Dienstag, 16. Juli 2019, 17:29

Meine Tammina ist inzwischen 62 Jahre alt und noch immer in sehr gutem Zustand, das liegt daran, dass sie vor ca 46 Jahren gesandstrahlt und flammverzinkt wurde...
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

26

Dienstag, 16. Juli 2019, 20:06

Die rege Diskussion freut mich sehr.
Ich werde wohl die Finger von einem Stahlschiff lassen.
Dann such ich mir eben ein Boot aus Alu.

Ps.: Mit dem Wohnmobil besteht die Gefahr, dass Bäume quer auf der Straße liegen. hahaha :D

pf

SF-Schiffsbarde

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27

Dienstag, 16. Juli 2019, 21:35

Lass Dich nicht fertig machen. Ich segel in Friesland im zehnten Jahr. Und hier sind jede Menge Stahlboote im täglichen Einsatz. Jedes Material hat seine Macken. Wenn Du Perfektionist bist, lass die Finger von Stahl, dann stört Dich die eine oder andere Roststelle. Aber es gibt auch gut gemachte Boote, die wenig Arbeit machen. Bei uns am Steg liegt eine Wibo aus einer Qualitätsschmiede, die seit Jahren nicht gepflegt wird, weil der Eigner keine Zeit hat, und vor sich hin liegt. Nach ca. 4 Jahren ohne jede Bewegung, Sommers wie Winters an einem Durchfahrtsweg mit laufend Fahrwellen, sah sie schmutzig aus, aber hatte nur eine einzige kleine Roststelle an einer Wantbefestigung. Der Eigner kam vor drei Wochen und hast sie abgespritzt. Da ist nur ganz wenig dran nachzuarbeiten, wo durchs Hochdruckreinigen lose Lackpartikel weg geflogen sind. Ansonsten top, innen auch.

Es ist immer von der Qualität des Schiffes abhängig. Es gibt durchaus auch gute Stahlboote. Und für Einsteiger bieten Stahlboote extrem viel Boot für kleines Geld. Man muss sich nur der Vor- und Nachteile bewusst sein.

Ach ja, obiger Stegnachbar ist kein Einzelfall. An anderer Stelle bei uns liegt noch ein Stahlboot, das kaum bewegt wird, und ebenso top aussieht. Der Eigner kommt ein paar Mal im Jahr, aber nicht zum Segeln (gesundheitliche Gründe).

Ein Stahlschiff ist für mich ehrlicher, als ein Gfk-Boot, dem man Strukturschwächen nicht so leicht ansieht.
...und nur wer wagt, gewinnt das Leben...

Peter


www.sy-boundless.net

foxausrhens

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28

Dienstag, 16. Juli 2019, 22:19

Ich will kein Spielverderber sein aber wenn sich Lackteile beim Dampfstrahlen verabschieden spricht das nicht für die Qualität des Lackaufbau.

pf

SF-Schiffsbarde

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29

Mittwoch, 17. Juli 2019, 06:58

Da hast Du Recht, aber um den Lack gings ja nicht. Darunter war Grundierung, kein Rost. Und weil Teile vom Lack abflogen, kann deren Haftung nicht mehr gut gewesen sein, da hätte man dann auch Rostbildung vor dem Abspritzen schon erwarten können. War aber nicht, weil gute Vorarbeit.

Ich wollte damit auch nur ausdrücken, dass es gute Verabeitung bei Stahlbooten gibt, die auch deren Pflegeaufwand deutlich in Grenzen halten.
...und nur wer wagt, gewinnt das Leben...

Peter


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Trouw

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30

Mittwoch, 17. Juli 2019, 07:49

Über Stahlschiffe sollten nur diejenigen etwas sagen, die selber Stahlschiffe fahren oder gefahren haben. Nun haben sich ja solche auch hier gemeldet und berichtet - nur ich noch nicht. Unser Stahlschiff ist 41 Jahre alt. Und es rostet nicht von innen nach außen. Das wird immer behauptet, aber ich habe diese Erfahrung nicht. Von innen ist das Schiff hervorragend konserviert. Seit 41 Jahren ist hier mit keinem einzigen Pinselstrich nachgearbeitet worden. Lediglich den Wellenkanal habe ich von innen vor ca. zehn Jahren bearbeitet. Außen, in Höhe der Wasserlinie gab es Roststellen, die aber leichtg zu behandeln waren und bei entsprechender Herangehensweise nicht mehr erschienen.
Die Vorteile von Stahl liegen auf der Hand: kein durchweichter Balsakern, keine Haarrisse in denen Wasser eindringt, keine abfallende Kiele, keine Schubladen die bei Lage stecken bleiben, keine Rumpf der sich voll mit Wasser saugt und ich kann sogar meine Reling anfassen und andere dürfen das auch. Und ja, ein Stahlschiff ist i.d.R. langsamer als ein Joghurtbecher - ist das schlimm?

Gruiß "TROUW"

Lille Oe

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31

Mittwoch, 17. Juli 2019, 07:58

wir haben zwei Stahlboote gehabt und ich meine mich zu erinnern, das das Optimum Anfang der 80ger der Schiffbau mit Kortenstahl war.
Das ist eine Stahlsorte, aus der Waggons gebaut wurden und gegen nahezu allen Umwelteinflüssen resistent war. Allerdings waren diese Boote sehr viel teuerer und wurde daher nur vereinzelt angewendet. Vielleicht weiss jemand hier mehr dazu.

handfest

Frank

piep

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32

Mittwoch, 17. Juli 2019, 09:22

wir haben zwei Stahlboote gehabt und ich meine mich zu erinnern, das das Optimum Anfang der 80ger der Schiffbau mit Kortenstahl war.
Das ist eine Stahlsorte, aus der Waggons gebaut wurden und gegen nahezu allen Umwelteinflüssen resistent war. Allerdings waren diese Boote sehr viel teuerer und wurde daher nur vereinzelt angewendet. Vielleicht weiss jemand hier mehr dazu.

handfest

Frank


da kennt sich die verteidigungsministerin aus - oder wird es bald.
everybody ist perfekt - not mi!

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33

Mittwoch, 17. Juli 2019, 09:41

wir haben zwei Stahlboote gehabt und ich meine mich zu erinnern, das das Optimum Anfang der 80ger der Schiffbau mit Kortenstahl war.
Das ist eine Stahlsorte, aus der Waggons gebaut wurden und gegen nahezu allen Umwelteinflüssen resistent war. Allerdings waren diese Boote sehr viel teuerer und wurde daher nur vereinzelt angewendet. Vielleicht weiss jemand hier mehr dazu.

handfest

Frank
Hallo Frank,
ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Kortenzeugs wirklich für Schiffe verwendet wurde. Wenn ich mich nicht täusche, war dieses Korten eine Legierung die stark rostete, aber dieser Rost eine weitere Oxidation verhinderte, also ähnlich einer Oxidschicht auf Aluminium. Nur, dass der Kortenstahl richtig rostbraun wurde. ( Ich habe mal vor ü. 40 Jahren eine Schlosserlehre bei Thyssen gemacht und da wurde das Zeug ordentlich gehypt, aber nur für kurze Zeit, weil das dann irgendwie doch keiner so richtig haben wollte... ( abgesehen von Stararchitekten und Künstlern)

Viele Grüße

Jürgen

34

Mittwoch, 17. Juli 2019, 09:49

Cortenstahl mit seiner Kupfer- und Chrombeimischung hat in ungünstiger Umgebung eine Neigung zu Lochfraß, muß außerdem mit speziellem Draht geschweißt werden.
Gruß Thomas


z. Zt. bootloser Künstler

35

Mittwoch, 17. Juli 2019, 09:57

Aus eigener Erfahrung (ca. 30 Jahre her) ist das eigentlich wesentliche für Haltbarkeit und "wenig" Pflege die Vorbehandlung. D.h. fachgerecht sandstrahlen innen + außen bei geringer Luftfeuchtigkeit und SOFORT grundieren mit anschließendem Farbaufbau.

Sander 850

Kapitän

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36

Mittwoch, 17. Juli 2019, 10:03

wir haben zwei Stahlboote gehabt und ich meine mich zu erinnern, das das Optimum Anfang der 80ger der Schiffbau mit Kortenstahl war.
Das ist eine Stahlsorte, aus der Waggons gebaut wurden und gegen nahezu allen Umwelteinflüssen resistent war. Allerdings waren diese Boote sehr viel teuerer und wurde daher nur vereinzelt angewendet. Vielleicht weiss jemand hier mehr dazu.

handfest

Frank
Hallo Frank,
ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Kortenzeugs wirklich für Schiffe verwendet wurde. Wenn ich mich nicht täusche, war dieses Korten eine Legierung die stark rostete, aber dieser Rost eine weitere Oxidation verhinderte, also ähnlich einer Oxidschicht auf Aluminium. Nur, dass der Kortenstahl richtig rostbraun wurde. ( Ich habe mal vor ü. 40 Jahren eine Schlosserlehre bei Thyssen gemacht und da wurde das Zeug ordentlich gehypt, aber nur für kurze Zeit, weil das dann irgendwie doch keiner so richtig haben wollte... ( abgesehen von Stararchitekten und Künstlern)

Viele Grüße

Jürgen


Doch - habe selbst schon Verkaufsanzeigen gesehen in denen Schiffe aus Kortenstahl angeboten wurden.

Lille Oe

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37

Mittwoch, 17. Juli 2019, 11:03

hier ein Beispiel
soweit ich das mal gegoogelt habe , ist auch eine von Alfred Krupps Germania aus Corten gebaut worden. Da gibt es viele Beispieleindex.php?page=Attachment&attachmentID=233384

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38

Mittwoch, 17. Juli 2019, 12:52

UPS, da habe ich mich aber ordentlich verschätzt...
Tröste mich damit , dass es auch schon Boote aus Beton und Edelstahl gab, das sind auch keine Materialien, die für diesen Zweck erdacht wurden.

39

Mittwoch, 17. Juli 2019, 13:30

UPS, da habe ich mich aber ordentlich verschätzt...
Tröste mich damit , dass es auch schon Boote aus Beton und Edelstahl gab, das sind auch keine Materialien, die für diesen Zweck erdacht wurden.


Edelstahl, da gebe ich recht, die wurden alsbald zum Sieb, aber Beton eignet sich schon, nur das Gewicht ist unterirdisch. Aber es gab,gibt sehr gut gemachte Betonrümpfe mit schönen Linien.

40

Mittwoch, 17. Juli 2019, 13:43

Ferrozement, wurden sogar Regattayachten mit gebaut, setzt natürlich eine Material- und Werkzeugveränderung in der Backskiste voraus, ohne Moltofill und Hilti kommste da nicht weit.
Gruß Thomas


z. Zt. bootloser Künstler

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