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ugies

Salzbuckel

Beiträge: 8 194

Bootstyp: Traditionssegler Dehler 35 SV

Heimathafen: Wülfel

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41

Freitag, 13. September 2019, 21:42

mit Segeln vom Profi, die auch richtig Leistung bringen).
Eigentlich wollte ich ja dazu nichts mehr sagen, aber jetzt doch: Ja, genau das.
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42

Freitag, 13. September 2019, 22:15

Selbst wenn man die Fläche hätte ein segel zu nähen und wenn man die richtige Maschine dazu hätte, so frage ich mich woher man die fehlende Erfahrung für diese Art DIY nehemen will. Das führt dann dazu dass das Ausgangsmaterial dann Schrott werden wird.

Wäre es dann nicht möglicherweise sinnvoller, bei einem Segelmacher mal als Azubi anzuheuern (stundenweise), um wenigstens etwas zu lernen ?
Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben.
Alexis Carrel

Meeresfee

Salzbuckel

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Schiffsname: Gute Fee

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43

Freitag, 13. September 2019, 22:21

Trollthema, echt.
Um ein gutes Segel zu machen, muss ich wissen, wie ich das Profil da rein kriege. Welches Profil mein Boot braucht, und dann mussman es auch noch zuschneiden und faltenfrei nähen können. Segelmacher benutzen eine PC Software zum Design des Profils und einen Zuschnittplotter, um das Gedachtein die Tat umzusetzen. Nähen können das dann auch geübte Pakistanis, das ist Handwerk, der Rest davor ist aber für DIY unmöglich. Ich gehe davon aus, dass das Segel auch Leistung bringen soll. Übrigens, baut der TE auch seinen Diesel selbst?

Andimann

Smutje

Beiträge: 10

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44

Freitag, 13. September 2019, 22:58

Schön dass es hier wie in jedem forum auch die klugscheißer gibt die jede alternative herangehensweise an ein thema gleich niedermotzen.
Ich finds super wenn wer sowas probiert und dann seine erfahrungen teilt.
Und selbst wenn das tuch nachher schrott ist, bei einem boot kann man schnell mal 500euro und ein paar arbeitsstunden versenken.
Sicher kann man als laie niemals die performance von einem profi hinbekommen, aber man kann sich doch damit auseinandersetzen und es mal versuchen.
Es wird dir auch jede autowerkstatt sagen dass selber herumbasteln nix bringt, und trotzdem gibt es leute die sich selber den motor neu aufbauen oder ein eigenes chiptuning ptogrammieren. Ohne diese leute gäbs nämlich viel vortschritt garnicht, weil sie unbedacht an die sache herangehen und einfach neues ausprobieren.
Also ich werde mir jetzt nicht meine segel selber nähen, aber im kollektiv auf indivisualisten hinpecken find ich echt schwach!
Und übrigens, ich kenne leute die sich sehrwohl einen funktionierenden 4takter selbst gebaut haben.
Ist nur eine frage der ausdauer.

Gesendet von meinem SLA-L22 mit Tapatalk

45

Freitag, 13. September 2019, 23:14

Segelmacher benutzen eine PC Software zum Design des Profils und einen Zuschnittplotter, um das Gedachtein die Tat umzusetzen.
Carsten, die Werft die deinen Traditionssegler gebaut hat, wurde 1986 gegründet. Zu der Zeit wurden Segel noch nicht mit PC und Plotter gefertigt, die Boote fuhren trotzdem.
Ich gehe davon aus, dass das Segel auch Leistung bringen soll.
Ja, aber die ersten Lehrlingsarbeiten der Segelmacher sind auch noch nicht so gut, wie die Meisterstücke...
Übrigens, baut der TE auch seinen Diesel selbst?
Motorüberholung ist auch schon ein guter Einstieg. Für einen einfachen Motor braucht's allerdings eine andere Werkstatt als für ein einfaches Segel aus Dacron, und auch das Risiko eines nicht funktionierenden Explosionsmotors dürfte höher sein, als das eines Segels...

46

Samstag, 14. September 2019, 01:13

Schön dass es hier wie in jedem forum auch die klugscheißer gibt die jede alternative herangehensweise an ein thema gleich niedermotzen.

Im Gegensatz zu diesem Beitrag wurde der TE in den Beiträgen nicht angemotzt, und er wurde auch nicht mit Beschimpfungen wie „Klugscheißer“ belegt.
Ihm wurde nur deutlich gemacht, dass so ein Vorhaben eben nicht mal einfach so zu machen ist, wohl auch kaum Kosteneffizient ist, und das die Aussichten auf ein befriedigendes Produkt eher gering sind. Unsportlich wäre es hingegen ihm grinsend auf die Schulter zu klopfen und zu sagen „Jo mach mal, wird bestimmt toll“, und sich dann kichernd abzuwenden.
Mich würden die aufgeführten Aspekte dazu bringen davon abzulassen und meine Zeit und mein Geld effektiver zu nutzen. Wenn Effektivität und optimale Ergebnisse (Segel) aber keine Rolle spielen, sondern es einfach nur ums Prinzip geht, um das Gefühl sowas zu schaffen, oder um das machen von Erfahrungen, dann nur zu, keiner wird ihm Vorwürfe machen.
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

foxausrhens

Kapitän

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47

Samstag, 14. September 2019, 06:05

Klar kann man Segel selbst nähen, nach dem man eine Lehre als Segelmacher absolviert hat.

Es gibt Handwerke die muss man erst mal lernen um was brauchbares zu vollbringen. So was ist nicht gerade mal ne Form laminieren.

Erinnert mich immer an Leute die in mein Geschäft kommen mit irgendeinem Schmuckähnlichen Teil was sie bei der VHS in einem Goldschmiedekurs verbrochen haben und verstehen dann nicht das wir an so etwas nichts machen. Als Hobby mag das ja ganz putzig sein aber meist kommt da nur Obermurks rauß.

Ich habe nur einmal in meinem Leben das Gegenteil erlebt, wir hatten mal einen Prof. im Kundenkreis der hatte sich selbst das reparieren von Großuhren bei gebracht, der gute hatte aber eine perfekte Werkstsatt sich eingerichtet hatte sich so ziemlich alles an Literatur verinnerlicht welches es zum Thema gibt und hat jahrelang verschiedene Fertigkeiten geübt und zur Perfektion gebracht. Er hatte letztendlich den Leistungsstand eines hervorragenden Meisters seines Faches. Aber so etwas ist die Ausnahme und mit Geld sparen hat das gar nix zu tun. Der gute Mann kam dazu aus seiner Sammelleidenschaft für sehr alte Uhren.

crabclaw

Smutje

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48

Samstag, 14. September 2019, 10:22

also allen, die so wie ich ein Faible für "putzigen Obermurks" haben kann ich zB das Buch "outrigging sailing canoes" von Gary Dierking empfehlen, falls man Gefallen an den dort verwendeten Rigtypen findet. Da sind sogar ziemlich genaue Schnitt- und Herstellungsanleitungen drin. Wenn man eine Sluptakelung haben will, wirds was Literatur angeht schwieriger. Man findet zwar viele Angaben zum Thema Profilierung, Design im Allgemeinen aber ich hab bis jetzt nichts gefunden, das in Richtung Schnittanleitungen geht. Der gangbarste Weg ist, sich Sailcut runterzuladen und damit zu experimentieren. Das ist ja eigentlich auch der Sinn, dass man den besten Kompromiss für sich selbst findet. Bevor es ans Nähen geht ist es empfehlenswert, im vorab ein oder ein paar Papiermodelle anzufertigen. Aber falls jemand gute Literatur zum Thema Segelschnitt, Nähtechniken etc. hat, wäre ich dankbar. In Summe ist die Thematik schon komplex, aber andererseits kochen auch die Besten nur mit Wasser. Ich habe festgestellt, dass sich da Segelmacher eher bedeckt geben, was das angeht.
Was ich nicht ganz verstehe ist, wenn sich hier jemand über DIY-Segel austauschen will, dass er stattdessen Antworten bekommt, die nur in die Richtung gehen, dass das beklopft ist. Also wenn ich ein Thema beklopft finde, dann beteilige ich mich nicht an der Diskussion.

ugies

Salzbuckel

Beiträge: 8 194

Bootstyp: Traditionssegler Dehler 35 SV

Heimathafen: Wülfel

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49

Samstag, 14. September 2019, 10:32

wenn ich ein Thema beklopft finde

Wahrscheinlich meint Du unter anderem mich. Deshalb zur Klarstellung:
Bei meinen modellbooten mache ich das auch und mit mir sehr wahrscheinlich fast alle Modellbauer. Mein 1 : 1 Boot rüste ich lieber mit ordentlichem Kram aus, der dann hoffentlich halbwegs perfort und auch etwas aushält. Und genau diese Bemerkung war mir in dem Zusammenhang "Ich nähe meine Segel selbst, geht das, wie geht das?" auch wichtig. Und es ging wohl einigen Teilnehmern in diesem Thread so.

Uwe
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Sander 850

Admiral

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Wohnort: Weißenthurm

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Heimathafen: De Kuilart

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50

Samstag, 14. September 2019, 10:39

Seit wann gibt es Segelboote und Regatten?

Laut Google fanden diese ab 1749 statt....

Frage mich wie die ohne Segel von PC und Plotter gesegelt sind.

Ansonsten nochmal: Maschine wird man immer brauchen können oder ohne großen Verlust wieder verkaufen können.

Er will eine Jollensegel machen. Da reden wir über 10-12 qm Stoff. Die werden nicht die Welt kosten.

Den Zuschnitt kann er vom Altsegel ungefähr übernehmen. Ich persönlich würde probieren das Segel etwas flacher zu bauen als das Alte um die alterungsbedingte Dehnung wieder raus zu bekommen.

51

Samstag, 14. September 2019, 10:40

Was ich nicht ganz verstehe ist, wenn sich hier jemand über DIY-Segel austauschen will, dass er stattdessen Antworten bekommt, die nur in die Richtung gehen, dass das beklopft ist. Also wenn ich ein Thema beklopft finde, dann beteilige ich mich nicht an der Diskussion.

Wenn derjenige so etwas schreiben würde, „Ich segle jetzt seit 20j und habe schon diverse größere Segelreparaturen und Gespräche mit Segelmachern hinter mir, jetzt probier ich’s mal selbst." Dann kann man sagen, ja gut, der muss wissen worauf er sich einlässt. Wenn aber jemand schreibt, Zitat: „Ich mache gerade erst meinen Schein und habe überhaupt keine Erfahrung, hat mich nur mal interessiert ob es denn geht und evt. sinnvoll ist.“ dann sollte man ihn schon auf die Probleme hinweisen die es gibt, und die Frage ob es sinnvoll ist auch beantworten.
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

52

Samstag, 14. September 2019, 10:45

Und wieder, ein Hoch auf die Scheine jeah! Gesellenbrief, Meisterbrief und nur dann aber wirklich nur dann kann man es. Ich hab schon mehr als einen ausgebildeten Handwerker nach Hause geschickt weil er nichts drauf hatte, hab diverse Arbeiten selber gemacht die besser sind als alles was ein Handwerker bisher abgeliefert hat (am/im Haus). Meister im KFZ-Handwerk. Wie viele haben hier schon echte Dramen mit unfähigen Meisterbriefinhabern ausfechten müssen. Das selbe bei Bootsbauern, Segelmachern, Riggern....

Segel kann man natürlich selber machen. Man braucht Zeit, muss das Handwerk durch Übung erlernen uns statt in der Werkstatt als Azubi den Boden zu fegen, Vesper zu holen und voll angepisst sein, hat man Lust drauf, lernt dadurch viel leichter und kann sich voll darauf konzentrieren. Man braucht exzellentes Material (wie bei jedem Hobby gut ist) und jemanden der es einem zeigt.

crabclaw

Smutje

Beiträge: 10

Wohnort: Wien

Bootstyp: Eigenbau

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53

Samstag, 14. September 2019, 10:51

Wenn aber jemand schreibt, Zitat: „Ich mache gerade erst meinen Schein und habe überhaupt keine Erfahrung, hat mich nur mal interessiert ob es denn geht und evt. sinnvoll ist.“ dann sollte man ihn schon auf die Probleme hinweisen die es gibt, und die Frage ob es sinnvoll ist auch beantworten.

das ist ja auch ok so. ich wills auch nicht für alle Postings verallgemeinern. Ich hatte nur bei dem einen oder anderen Kommentar rausgelesen, dass man nicht ganz dicht im Kopf oder was auch immer ist, wenn man ein Segel schneidern will und das stört mich.
nicht genau zu wissen, worauf man sich einlässt kann ja auch interessant sein. ich glaube, viele die sich ein boot kaufen wissens auch nicht, worauf sie sich einlassen. und es hat niemand gesagt, er will sich ein erstes segel schneidern und es zu beginn mal in südgeorgien bei ablandigem wind testen.

jugocaptan

Gott der Flaute und Quoten-Ösi

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Wohnort: Wien

Schiffsname: Gipsy, alle, I - III

Bootstyp: O-Jolle, Motorzille, Mobo Fiberline

Heimathafen: Wipfinger Lucke, Donau

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54

Samstag, 14. September 2019, 10:55

Ja und wenn ich es erst gezeigt bekomme, was hat das mit dem völlig unsinnigen selber machen als Volllaie zu tun?
Herzlichen Gruß - Peter Jc. :jugo:

he geiht

Salzbuckel

Beiträge: 3 935

Bootstyp: Bavaria 34

Heimathafen: Grauhöft

Rufzeichen: Moin

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55

Samstag, 14. September 2019, 11:19

Moin;
wer solche Hilfe hat kann auch selber nähen
besser ist es vom Profi machen zu lassen.
Gruß Uwe

HERR Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.
Psalm 90 Vers 12

56

Samstag, 14. September 2019, 11:32

Er will eine Jollensegel machen. Da reden wir über 10-12 qm Stoff. Die werden nicht die Welt kosten.

Das hat er zwar nicht so geschrieben, aber wenn wir mal davon ausgehen das es so wäre, dann würde es das Vorhaben zwar einfacher, aber nicht unbedingt sinnvoller machen. Meiner Ansicht nach sogar ganz im Gegenteil.
Es gibt Fahrtensegler, für die ein Segelboot vor allem eine Möglichkeit ist in aller Ruhe gemütlich von Hafen zu Hafen zu wandern. Bei Gegenan wird nicht gekreuzt, bei wenig oder starkem Wind nicht gesegelt. So jemand kann mit fast jedem Segel leben. Jollensegeln tut man aber normalerweise des Segeln wegen, und vielleicht auch um trimmen und steuern zu lernen, schlechte Segel sind da eine echte Spassbremse.
Ich habe meinem Dampfer (und mir :D ) in den letzten Jahren eine komplette Laminatgaderobe gegönnt.
Regatten segle ich nicht, aber wenn einem dann dieses Jahr der Skipper einer in Rufweite überholende Dehler 38 zuruft, dass man für so ein kleines Boot „verdammt schnell unterwegs“ sei, dann kommt eben auch Freude auf.
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

unregistriert

57

Samstag, 14. September 2019, 12:21

Ich finde es ja immer wieder spannend, was für eine Dynamik so eine einfache Frage entwickelt. Die Frage war ja eigentlich, ob das schon mal jemand gemacht hat und weiß, dass es möglich ist. Nicht mehr und nicht weniger. Und ein paar Kommentare weiter habe ich dann keine Motivation zu segeln. Faszinierend. Natürlich kann der Versuch in die Hose gehen, aber das ist doch kein Hindernis. Bei jedem Fehler lernt man etwas. Wenn da jemand keine Lust zu hat, verstehe ich das. Und ich schätze auch alle die sagen, dass es vielleicht keine gute Idee ist, weil es sehr aufwändig und schwierig ist, das kommt bei mir an, das blende ich nicht aus. Was ich ehrlich gesagt nicht leiden kann sind Leute, die sagen: ich finde das geht nicht, und wenn es jemand anders versucht, dann ist es bescheuert und arrogant.

Danke an alle anderen für die wertvollen Tipps, Links und eigenen Erfahrungen. Ich verabschiede mich. Macht es gut!

58

Samstag, 14. September 2019, 13:03

Die Frage war ja eigentlich, ob das schon mal jemand gemacht hat und weiß, dass es möglich ist. Nicht mehr und nicht weniger.

Nö, jetzt mal keinen schlanken Fuß machen, die Frage war genau diese: „hat mich nur mal interessiert ob es denn geht und evt. sinnvoll ist?“
Das es irgendwie geht wurde recht schnell geklärt, ob es sinnvoll ist, ist der evtl. strittige Punkt.
Und da kommt es eben darauf an. Von jemanden der gerade einen Segelschein macht vermute ich erst mal das er wirklich segeln will, wenn es sogar um Jollen gehen sollte, umso mehr. Und da sage ich ist es trotz allen evtl. Lerneffekten eben nicht sinnvoll, da der Segelspaß darunter leiden dürfte, es sei den das Ergebnis ist wirklich gut. Wie hoch ist da die Wahrscheinlichkeit?
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59

Samstag, 14. September 2019, 13:06

Klar kann man Segel selbst nähen, nach dem man eine Lehre als Segelmacher absolviert hat.

Lest Euch einfach mal die Vereinsgeschichten aus der direkten Nachkriegszeit durch, oder ggf. auch die aus den Arbeitersportvereinen der Weimarer Republik. Man kann Segel auch ohne Ausbildung nähen, man kann damit sogar segeln. Man wird damit nicht die Ranglistencracks mit ihren xyz-3D-Tüchern vom Spitzenplatz vertreiben, aber doch von a nach b kommen. Langsamer als mit ausgelutschten Baumwolltüchern aus den 1960ern wird man damit auch nicht sein. Macht dem TE keine Angst, der will den Segelmachermeistern nicht den Umsatz streitig machen.

Klar: Selbst machen lohnt nur, wenn man den Lerneffekt will. Am billigsten und schnellsten ist es, gleich halbwegs passende gebrauchte Tücher zu kaufen.

Wer von Euch programmiert eigentlich irgendwas auf dem PC, ohne studierter Informatiker zu sein? Oder schleift sein Boot selbst, ohne Malermeister zu sein? Darf man das für den Hausgebrauch eigentlich? Fragen über Fragen...

Gernegroß

Aluschüssel Segler

Beiträge: 9 491

Schiffsname: ist geheim

Bootstyp: 9 Meter Alu aber nur 0,5m Tiefgang

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60

Samstag, 14. September 2019, 17:55

Da der Kumpel seine Löschung eingeleitet hat ist er wohl nicht an uns interessiert. Ich werde das gefühl nicht los hier wollte einer tr........en.
Und damit zu!
Legastheniker sind auch nur Menschen (mit Rechtschreibproblemen)


Zitat Helmut Schmidt:"Der Terrorismus hat auf Dauer keine Chance, denn gegen den Terrorismus
steht nicht nur der Wille der staatlichen Organe, gegen den Terrorismus
steht der Wille des gesamten Volkes.
Dabei müssen wir alle trotz unseres Zornes einen kühlen Kopf behalten"

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