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  • »norbert-walter« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 1. Oktober 2019, 21:33

Plotter DIY

Hallo zusammen,

mal wieder eine neue Idee. Diesmal zum Eigenbau eines Plotters. Das ist jetzt kein normales Projekt, sondern eher eine Idee wie man einen Plotter ohne all zu großen Aufwand selber bauen könnte. Die Basis dafür bildet ein 2 DIN Autoradio mit Andriod 9 und einem großen 7" Frontdisplay. Das Ganze ist als Einbausystem vorgesehen wie beim Auto. Der Vorteil ist, man bekommt sowas schon zu Preisen je nach Ausstatttung und Leistungsfähigkeit zwischen 60...200 Euro. Als Beispiel sei hier mal auf dieses Gerät verwiesen:

Android Autoradio

Da das Autoradio über Andriod 9 verfügt, können beliebige Apps nachinstalliert werden wie z.B. Navionics, AvNav oder OpenCPN. Im Grunde genommen muss nichts an der Hardware verändert werden und ist sofort einsetzbar, wenn die Software drauf ist.

Da das Autoradio über eine Unmenge an Funktionen verfügt wie:

* FM / DAB Radio
* Video-Abspielgerät
* Touchfähiges kapazitives 7" Display
* Externe GPS-Antenne
* 4-Kanal Audioverstärker
* Audio-Equaliser
* Sub Woofer
* WLAN / UMTS / LTE
* Bluetooth
* Freisprecheinrichtung
* Smartfone Mirroring
* Videoeingang für externe Quellen (Rückfahrkamera)
* Webbrowser
* Anpassbares Farbschema

hätte man eigentlich alles was man benötigt. Das schöne ist, es ist schon alles fertig nutzbar und kann durch Apps beliebig erweitert werden. Sowas müsste es auch bei Raymarine und Co. geben.

Die Euphorie ist aber auch begrenzt, da das Teil nicht Wetter- und Sonnentauglich ist. Das ist bei dem Preis aber durchaus verschmerzbar, wenn man es im Innenbereich des Bootes benutzt. Um mal einen kleinen Eindruck zu bekommen, habe ich von Navionics die Karte in das Bild kopiert.

Bin mal gespannt auf Eure Meinungen dazu. Das wäre ein super Winterprojekt für Leute die Lust am Rumfrickeln haben.

Norbert
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stefan64

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2

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 08:05

Hallo,

nette Idee - aber meines Erachtens nicht praxistauglich.

Ein Plotter gehört für mich nach draussen - ich bin letztens mit einem Freund unterwegs gewesen - wir wollten tauchen bei einem Wrack. Und einer von uns durfte konstant unter Deck nach der Position suchen - da lobe ich mir den meinen an Deck montierten.

Auch sind die Preise für Plotter in den letzten Jahren doch sehr in den machbareren Bereich gerutscht.

Das Dritte ist - auch im Innenraum ist das Ambiente eben doch das eines Wasserfahrzeugs und nicht eines Autos. Meine Erfahrung mit Autotechnik oder konstant an Bord verbleibenden Elektronikgeräten wie z.B. einem Tablet sagt mir, dass diese eben nicht alle für ein "Leben an Bord" gebaut sind und somit gerne frühzeitig versterben. Und dann kauft man halt doppelt.

Kurz: kaufe lieber einen günstigen Plotter.

Ciao,
Stefan

3

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 08:08

Hallo Norbert,
hochseetaugliche 7"-MFD mit NMEA2000 und Sonarmodul gibt es doch schon für 600€ ("eS78"). Erfahrungsgemäß wird bei Selbstbauprojekten der zuerst angenommene finanzielle und zeitliche Aufwand weit überschritten. Kenne das selbst. Bei mir steht dann die Freude am Basteln und nicht die wirkliche Unterstützung des Segelbetriebs im Vordergrund.
Grüße vom Kugelblitz

Spotfin

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4

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 08:32

Letztes Jahr gab es bei SVB den Raymarine a67 Wifi für 299€. Den kann man draußen nutzen und bei Sonnenlicht ablesen.

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5

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 08:39

Was kann das Autoradio denn, was ein Android Tablet nicht kann?
Interessant wäre mal welche Displays in den richtigen Plottern verbaut sind und wo man die bekommen könnte.
Gruß, Jörg!

6

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 08:49

Hallo Norbert,

grundsätzlich ist die Idee genial. Ein Autoradio haben die meisten Boote in der Regel am Naviplatz sowieso eingebaut. Da könnte man dann zwei Fliegen mit einer Klappe erledigen. Plotter und Radio in einem Gerät würden kostbaren Platz sparen. Allerdings wäre der Anschluß eines Tochtergerätes im Cockpit erforderlich, damit man dort eine Tageslicht taugliche Ausgabe hat. Wenn das klappt, wäre es eine gute Alternative zur Standardware. :thumb:

Grüße
Frank
Besteckversetzung ist keine neue Anordnung von Löffel, Messer und Gabel!

wellenvogel

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7

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 08:58

Hallo Norbert,
Prima Idee.
So ein Teil sollte ja auch einen USB Anschluss haben.
Wenn der im Android normal eingebunden ist, könnte man hier auch die Bord-Elektronik (NMEA) anschliessen.
Bei Bedarf dann das Teil als WLAN Hotspot (wenn es das kann) und noch ein Handy/Tablet für draussen.
Könnte eine Alternative für einen raspi sein - geich mit Display....
Einziges Problem was ich sehe:
Strombedarf.
Die Dinger sind ja meist nicht gerade auf Stromsparen ausgelegt. Und dann im Dauerbetrieb.

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8

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 11:12

Die Idee mit dem Android-Autoradio ist sehr charmant, da man ein universelles Gerät hat, das man nach belieben mit Software und Hardware erweitern kann. Grundsätzlich kann das Autoradio schon wesentlich mehr als ein Tablet (Radio, Verstärker, Standard-USB). Von der Displayhelligkeit her müsste es auch vergleichbar mit einem Tablett sein, da im Auto auch Sonnenlicht stören kann.

Die Praxistauglichkeit bezüglich Wetterfestigkeit sollte man auch in den Griff bekommen. Ich habe mir mal testweise folgendes Radio bestellt (65 Euro):

https://www.ebay.de/itm/Android-8-1-AUTO…iAAAOSw7wJdR-bc

Das ist zwar eine etwas abgespecktere Version mit nur 1GB RAM und nur Quad-Core-CPU mit Android 8.1, dafür baut das Teil in die Tiefe nur 25mm auf. Die Frontplatte ist aus Glas mit zwei kleinen Öffnungen, die man noch mit Silikon verschließen könnte. Dann wäre die Frontseite annähernd wasserdicht, da die Tasten als Touch-Tasten ausgeführt sind. Rückseitig müsste man es noch entsprechend abdichten. Das sollte aber kein Problem darstellen, da die kommerziellen Plotter das teilweise auch benötigen und oft nur frontseitig dicht sind. Von daher wäre das Teil schon fast perfekt einsatztauglich.

Die Schnittstellen zu Bordnetzen könnte man über USB oder WLAN realisieren. Wie @wellenvogel: schon schrieb könnte im Hintergrund auch ein headless Raspi oder ein ESP32 werkeln der die Busdaten entsprechend zur Verfügung stellt. Denkbar wären folgende Anwendungen die auf dem Autoradio laufen könnten:

* Navigation mit Navionics, AvNav, OpenCPN oder ähnlichen
* Ankerwache via App
* Radio / Video mit Standard-Anwendungen die vorinstalliert sind
* Motordiagnose mit selbst geschriebener App
* Instrumentenanzeige mit selbst geschriebener App
* Bord-Automation (Licht, Klima, Batterieüberwachung, Tanküberwachung) mit selbst geschriebener App und Modulen von Sonoff
* Frontkamera über Standard-Videosignal (bereits vorhanden) oder WLAN (über diverse Google Apps)
* Datenspeicherung der Sensorsignale zur nachträglichen Auswertung oder vorbeugenden Wartung
* iRegatta App
* Diagnosemonitor für Motor via ODB2 bereits integriert
* Diagnosemonitor für NMEA2000

Die Liste könnte beliebig lang sein, um nur einige denkbare Anwendungen aufzuzählen. Das Schöne ist ja, dass man alles über Apps erweitern kann wie man es benötigt. Und genau das fehlt den kommerziellen Produkten. Da ist man im Kosmos des Herstellers gefangen und wird "gemolken".

Zugegeben muss man natürlich etwas Spass am Basteln haben, da die Lösungen nicht unbedingt Plug and Play sind. Zumindest beflügelt ein offenes System die Anwender. Deshalb sind ja die Handys auch so beliebt. Und den Faktor würde ich hier auch nutzen.

Was habt ihr noch so für Vorstellungen was man damit machen könnte?

Norbert
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chrhartz

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9

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 11:16

Hi Norbert,

die Idee mit günstigen Radios etc. taucht immer wieder auf.

Hier beispielsweise:
http://forum.openmarine.net/showthread.php?tid=1719
Dabei wäre die Front sogar wasserdicht und man muss "nur" noch ein Gehäuse finden.

Viele Grüße,
Christian
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NoStress

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10

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 16:51

Die Liste könnte beliebig lang sein, um nur einige denkbare Anwendungen aufzuzählen. Das Schöne ist ja, dass man alles über Apps erweitern kann wie man es benötigt. Und genau das fehlt den kommerziellen Produkten. Da ist man im Kosmos des Herstellers gefangen und wird "gemolken".


Genau das ist es.

Natürlich mag es in Einzelfällen sehr preiswerte kommerzielle Produkte geben,
aber die sind dann eben in Funktion und Komfort so beschnitten,
dass der Konsument dann doch bei nächster Gelegenheit zum höherpreisigen Gerät umsteigen möchte.

'Rugged Autoradio' finde ich eine super Idee. Was in Masse produziert wird, ist auch günstig zu haben. Erst, wenn 'marine' drauf steht wird es teuer.
Wenn in so einem Radio nun Android oder meinetwegen Linux drin sitzt, hat man wirklich alle Möglichkeiten.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ich da aufspringe! Der nächste Winter steht ja schon in den Startlöchern

Michael

chrhartz

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11

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 17:51

@norbert-walter

Für das gleiche Geld bekäme man bereits 9 oder 10 Zoll.

Mir persönlich sind 7" definitiv zu klein. Für die reine Karte ist es OK aber nicht für die
gleichzeitige Darstellung von Instrumenten/Dashboards oder gar Karten-Splitscreen.

Als rückseitige Abdeckung könnte man ein Tiefziehteil machen. Im Maker-Space steht
so eine Maschine. Die Form lässt sich aus so einem Material herausfräsen:
https://www.gerstaecker.de/Speckstein-Bi…Hartschaum.html

Wenn Du das Radio in 3d nachmodelliert hast, überlegen wir uns die Rückseite
ich fräse Dir gerne die Tiefziehform. Am liebsten aber 9 oder 10 Zoll... :)

Wasserdicht von hinten bekommt man das Gerät auf jeden Fall. Das Display ist sicher verklebt.
Die Tasten werden Touch sein? Dann bleiben lediglich die Öffnungen im Glas. Dafür eignen
sich selbstklebende Teflon-Membranen.

Du kannst ja an dem 7" Gerät schon mal versuchen ob Du einen Jailbreak hinbekommst
und eigene Software installieren kannst. Das wäre evtl. eine Hürde.

Viele Grüße,
Christian
Neptun 20, Segelnummer 950, Honda 5BFU, Liegeplatz Bernau/Chiemsee

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12

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 19:58

Für das gleiche Geld bekäme man bereits 9 oder 10 Zoll.

Aber nicht als 2 DIN Autoradio, da die Abmaße für den Einbauschacht fix sind. 7" ist jetzt nicht besonders groß, sollte aber ausreichen für kleine Boote. Ich denke mal, wer sich größere Boote leisten kann, der kann auch ein teureres kommerzielles Produkt kaufen. Ein 10" Plotter auf 22 Fuß wäre bei mir in der Cokpitwand schwer unterzubringen. Das DIY-Plotter-Projekt macht eher Sinn für kleinere Boote oder als Steuerzentrale im Innenraum, wo man nicht alles vollpflastern will. Da hätte man dann ein gutes Kombigerät was alles kann.

Das Radio dient mir auch erstmal nur zum Testen, um rauszufinden, ob man so ein Teil überhaupt sinnvoll verwenden kann. Im zweiten Schritt könnte man auch über größere und hellere Displays nachdenken, die man in ein anderes Gehäuse packt. Alternativ könnte man ja auch darüber nachdenken ein gewöhnliches 10" Tablet zu zerlegen und in ein wasserdichtes Gehäuse zu verpacken. Nichts anderes ist das ja bei dem Android Autoradio.

Auf Dein Angebot mit dem Tiefziehteil würde ich gerne zurückkommen, wenn das Radio halbwegs tauglich ist. Vorher würde ich noch nichts machen. An die Tiefziehmaschine habe ich auch sofort gedacht. Das wäre das ideale Gerät dafür.

Norbert

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13

Mittwoch, 2. Oktober 2019, 20:08

Die Dinger sind ja meist nicht gerade auf Stromsparen ausgelegt. Und dann im Dauerbetrieb.

Ich glaube nicht, dass die wie irre Strom ziehen,mal abgesehen vom Soundsystem. Dort ist meinst Tablett-Technik verbaut und die muss auch sparsam sein. Ich werd es testen, wenn ich das Teil bekommen habe.

Norbert

14

Donnerstag, 3. Oktober 2019, 10:27

Die Leistungsaufnahme eines MFD hängt stark von der Helligkeit des Bildschirms ab. Anbei eigene Messungen mit AXIOM9 und eS75. Während tagsüber für den AXIOM9 am Kartentisch eine Einstellung von "60%" völlig ausreicht, ist am Steuerstand immer "100%" eingestellt und bei direktem Sonnenlicht auch nicht zu viel. Nachts natürlich erheblich weniger. Bei "100%" sind das beim eS75 aber auch 1250 Nits. Ein Tablet kann max. 350 bis 400 Nits <https://www.computerwoche.de/i/detail/ar…BC57C4A9A898EA/>. Ein Autodisplay ist meist gut gegen Störlicht abgeschirmt und braucht keine 1250 Nits.
Grüße vom Kugelblitz
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15

Donnerstag, 3. Oktober 2019, 10:44

@Kugelblitz:

Danke für die Messdaten. Also kann man Pi mal Daumen sagen, dass sich die Leistungsaufnahme zw. 10% und 50% Displayhelligkeit kaum ändert und dann von 50% auf 100% exponentiell ansteigt.

Ich rechne ungefähr mit 400 Nits beim Autoradio, obwohl ich das noch nicht nachgemessen habe. Trotz Inneneinbau im Auto fällt aber unter ungünstigen Bedingungen auch recht viel Sonne auf das Display, besonders wenn die Sonne tief steht. In dem Fall muss mein Display im Auto auch auf 100% aufdrehen, damit man noch was sieht. Sicherlich kann das Autoradio nicht mit einem 1000 Nits-Display mithalten. Das ist glaube ich aber auch nicht unbedingt notwendig. Mit dem Tablet sind wir bis jetzt auch immer gut hingekommen. Man konnte es unter allen Bedingungen noch ablesen, wenn auch mit etwas dunklerem Display. Von daher könnte es durchaus noch passen.

Ich werde es testen und dann berichten.

Norbert

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Donnerstag, 3. Oktober 2019, 11:06

Für das gleiche Geld bekäme man bereits 9 oder 10 Zoll.

Ohh, ich muss mich korrigieren. Es gibt wirklich 2DIN Radios mit 10" Display. Da ragt dann das Display über den Einbauschacht hinaus. Dann wäre das vermutlich die besser Wahl.

Norbert

chrhartz

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17

Donnerstag, 3. Oktober 2019, 11:37

@norbert-walter

Ich hatte mich schon gewundert, was Du mit "Einbaumaße für den Schacht sind fix" gemeint hattest! :)

Wenn das Display über die Elektronik übersteht, sagen wir mal mindestens 10 mm, kann man die Fläche
rundherum ideal als Dichtfläche für die Hutze verwenden.

Viele Grüße,
Christian
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wellenvogel

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Donnerstag, 3. Oktober 2019, 11:54

7 Zoll sind zwar nicht unbedingt groß, ich bin aber eine ganze Weile auch auf 32 Fuss mit so einer Größe unterwegs gewesen - und das sogar noch unter der Sprayhood.
Nach meiner Erfahrung ist es wichtig, das die Software darauf ausgelegt ist, auf solch einem Display noch brauchbar zu sein.
Ist mühsam das so zu entwickeln...
Größer ist natürlich schöner, aber wenn man wenig Platz hat...
Oder die Variante: Radio unten am Navi-Tisch, Tablet als 2. Display oben.
Überlege gerade, was ich in avnav noch einbauen sollte, damit es noch besser passen würde
Mir fällt ein:
Nmea Mux (USB->Ip)
Freie Anzeigen auf dem Dashboard
Weitere NMEA Daten
Avahi Server für externes Tablet
...

chrhartz

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Donnerstag, 3. Oktober 2019, 15:36

@wellenvogel

Wir hatten per PN schon mal über Shortcuts bei avnav gesprochen.

Wenn die Shortcuts bei der Android-Version von OpenCPN genauso funktionieren
wie bei der PC-Software, könnte man nicht die Shortcuts bei avnav identisch machen?

Dann würden BT-Tastaturen und Fernbedienungen bereits direkt funktionieren.

https://opencpn.org/wiki/dokuwiki/doku.p…board_shortcuts

Viele Grüße,
Christian
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Donnerstag, 3. Oktober 2019, 17:29

@wellenvogel:

Ein USB2IP Konverter macht Sinn. Besonders die freie Auswahl weiterer Werte die man gerne anzeigen möchte.

Mit dem Autoradio funktioniert die Weiterleitung des Displays auf ein Handy oder Tablet bereits in beide Richtungen.

Norbert

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