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chrhartz

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41

Dienstag, 8. Oktober 2019, 19:38

@norbert-walter:

Du hast ja exakt das 10" Display gekauft, welches ich auch als möglichen Kandidaten bei ebay gesehen hatte!

Optisch entspricht das übrigens dem Link, den ich auf das OpenPlotter Forum gesetzt hatte. Darauf bezog sich
vermutlich auch die Frage von X-Ray. Das im Forum hatte allerdings nur 9".

Ein wenig stört mich das gerundete Design. Es wäre vermutlich einfacher, wenn das Display viereckig wäre.
So hat man viel mehr Arbeit wenn man z.B. eine Antireflexfolie aufbringen möchte.

Mich würden Fotos von hinten interessieren, die kamen bei ebay nicht gut rüber. Besonders eine mögliche
Dichtfläche für eine Hutze würde mich interessieren. Ebenso die Anschraubpunkte und die Stecker natürlich.

Bist Du schon so weit durch, dass Du das Autoradio empfehlen könntest? Dann würde ich mir das Gleiche
auch bestellen, dann kann ich mir parallel Gedanken zur Abdeckung hinten machen.

Wegen der Anschlüsse mache ich mir keine Gedanken, eine kleine Platine mit USB-Hub und den notwendigen
Treibern oder ein ESP32 zur Vorverarbeitung der Signale ist ja gleich gemacht.

Viele Grüße,
Christian
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42

Dienstag, 8. Oktober 2019, 21:40

@chrhartz:

Hallo Christian,

ja, ich habe das 10" Display auch noch gekauft, dachdem mir aufgefallen war, das es sowas auch gibt. Ich habe jetzt beide Versionen. Die Elektronik ist identisch. Nur im Display unterscheiden sie sich. Das eine mit 10" das andere mit 7". Die 10"-Variante ist in meinen Augen die brauchbare Version für einen Plotter, da die Displayhelligkeit noch wesentlich höher ist als bei der 7" Variante. Die wird bei Sonnenlicht nicht mehr lesbar sein.

Der Displayrahmen läuft bei der 10" Variante leicht konisch nach unten zu. Fand ich am Anfang auch etwas komisch, jetzt gefällt es mir aber ganz gut. Ist mal nicht was eckiges wie sonst immer. Das Touchpad ist aus 2mm dicken Glas. Leider ist es mit dem Kunststoffrahmen (ABS) verklebt. Man kann es nicht ohne Zerstörung auseinander nehmen. Zudem besteht ein unschöner Spalt zwischen Glasplatte und Displayrahmen, wo Wasser eindringen könnte. Das muss man dicht machen. Blöder Weise sind die Kanten des Glases leicht gerundet. Ist vielleicht auch nicht ganz blöd, wenn man noch einen Rahmen drumsetzt. Dann kann man das gut abdichten. Ich denke das Einfachste ist es, wenn man einen Alurahmen ausfräst, in dem man das ganze Display einklebt. So bekommt man es komplett dicht, hat eine gute Dichtfläche und es ist dann auch UV-tauglich. Wenn man eine 15mm Aluplatte nimmt, sollte das gehen. Dann könnte man den Rahmen auch wieder eckig machen. :rolleyes:

Im Inneren des Radios ist Hausmannskost und nichts dolles. Die CPU und der Audio-Chip werden mit Wärmeleitpaste gegen die Rückplatte aus Alu gekühlt. Das scheint ganz effizient zu sein für die 5W die abgeführt werden müssen. Die Rückseite wird entsprechend handwarm. Das sollte auch größere Temperaturen wie sie im Sommer auftreten abkönnen.

Ich würde am Autoradio nichts verändern wollen, da so die CE-Zertifizierung erhalten bleibt. Alles andere würde ich über USB andocken. Da bekommt man ja nette Teile die das perfekt können inklusive Power-Stromversorgung die mit 12V läuft.

Die Bussysteme würde ich über USB oder WLAN andocken. Das scheint das einfachste zu sein und man muss nichts am Radio ändern. Bei der Gelegenheit habe ich noch ein wenig mit Apps rumgespielt. Ich würde eine Webserver-App auf dem Radio installieren, die HTML-Seiten ausliefern kann. Dann könnte man darüber die Visualisierung machen, so wie im Windsensor. Das hätte den Vorteil, dass man dann auch gleichzeitig remote die Bedienung mit einem Tablet oder Handy machen könnte. AvNav passt da perfekt in das Konzept rein, da dort auch alles webbasiert ist. Weil ich ja immer über kommerzielle Produkte rummeckere und nicht wirklich weiß was die können, habe ich mir auch noch einen eS78 Raymarine Plotter bestellt. Mal schauen wie die das so machen und was man da so an Funktionalität übernehmen oder verbessern könnte. Die machen das ja nicht seit vorgestern und die Funktionalität ist schon üppig. Ich denke, dass man davon vieles auch hinbekommt. Das Ziel wäre folgende Dinge zu realisieren:

* NMEA2000-Bus andocken
* NMEA0183-Bus andocken
* Navigation mit AvNav
* Instrumentenanzeige aller Sensoren
* Kameraanbindung (siehe Abstandssensor oder WLAN-IP-Kamera)
* Bordautomation mit Sonoff-Komponenten, Alternative wäre NodeRed
* Batteriemonitor

Sonarbilder oder Fischfinder wird man wohl nicht ohne weiteres hinbekommen. Ich werde mal ein paar Beispielseiten erstellen.

Zu Deiner Frage, ich kann Dir dieses Android-Radio empfehlen. Es hat das Zeug zum Plotter.

Norbert
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Dienstag, 8. Oktober 2019, 22:03

Hier noch weitere Bilder:
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44

Dienstag, 8. Oktober 2019, 22:12

Eine Frage zur Ausstattung der Radios: Sind die 1GB Ram / 16GB Rom nicht etwas knapp bemessen?

1GB sind noch gerade so ok. Mehr wäre natürlich besser. Mein Samsung Tablet hat aber auch nicht mehr drin und läuft flüssig damit. Momentan sind wir noch in der Testphase. Es wird sich rausstellen, ob das alles so funktioniert wie angedacht.

45

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 15:39

Wenn Du mehr wissen willst, dann besuche uns auf der Boot. Wir wollen dort austellen und alles zeigen was wir so machen.


Ist das jetzt in trockenen Tüchern? Wird es auf dem Boot2020 wirklich geben?

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46

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 16:34

Ist das jetzt in trockenen Tüchern? Wird es auf dem Boot2020 wirklich geben?

Es ist noch nicht ganz sicher. Wir wollen aber das Ganze noch einmal angehen.

47

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 17:41

Hallo Norbert,
unterstützen die USB-Eingänge OTG? Dann kann man mit einem SDR-Stick für 15€ direkt ohne weitere Hardware AIS realisieren. Hab das gerade unter Windows realisiert. Funktioniert aber auch mit Android, z.B. < https://blog.videgro.net/2017/01/ships/> .
Grüße vom Kugelblitz

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48

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 21:30

@Kugelblitz:

Ja, OTG ist mit dabei. Ich habe die Software installiert. Er hat meinen DVBT-Stick erkannt. Bin gerade dabei den Stick zu kalibrieren. Mal sehen, ob er was bei mir finden kann. Er sollte eigentlich auf dem Rhein AIS-Ziele sehen können. Es wäre echt cool, wenn das funktioniert. Mit der App kann man dann die AIS-Informationen auch in andere Software per WLAN exportieren.

Super Idee von Dir! Danke

Norbert

49

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 08:32

Hab auf einem 11 Jahre alten Notebook mit WIN10 die Programme aisdeco2 und openCPN 5 installiert. Mit einer 44 cm langen Stabantenne wurden sofort etliche Ziele im Duisburger Hafen empfangen. Mit dem Notebook und SDR# kann man empfangene AIS-Signale gut beobachten. Mein Stick hat einen TCXO. Die Eingabe eines Frequenzoffsets war nicht erforderlich. Die Übergabe der NMEA0183-Daten an openCPN funktioniert intern ohne WLAN. In openCPN kann man zu einer MMSI die Reaktion des Systems bei Empfang definieren. Wichtig für AIS-MOB Rettungsbojen!


Grüße vom Kugelblitz
Nachtrag: Man kann natürlich auch den Marinefunk abhören oder über Flugfunk und ADS-B nachsehen, ob der SAR-Heli schon in der Luft ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kugelblitz« (10. Oktober 2019, 13:58)


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Donnerstag, 10. Oktober 2019, 11:07

Hallo zusammen,

so würde ich das Display wasserdicht machen. Es gäbe einen Rahmen aus seewasserbeständigen Aluminium (AlMgSi1) in das das Display mit Sikaflex oder Silikon eingeklebt wird. Der Rahmen wird nicht eloxiert und bleibt blank. Das aufwändige Eloxieren würde ich mir sparen. Die Rückseite des Rahmens wäre die Dichtfläche gegenüber der Schottwand. Ich würde eine gelaserte Dichtung aus 2mm dicken Viton oder aus gelaserten Moosgummi vorsehen. Im Alurahmen würde ich noch Gewindelöcher für Stehbolzen vorsehen, damit daran das Display befestigt werden kann. Die Rückseite des Radios wäre nach innen hin offen und müsset noch ggf. mit einer Abdeckung aus Kunststoff versehen werden.

Da kommt dann Christian (@chrhartz:) mit der Vakuum-Tiefziehtechnik ins Spiel.

Der aus dem vollen gefräste Rahmen wird ca. 100 Euro kosten. Ich würde mal einen Prototypen erstellen und damit die Dichtheit testen.

Norbert
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Donnerstag, 10. Oktober 2019, 13:08

@chrhartz:

Christian, wäre es möglich aus Silikon mit einer Form eine Art Abdeckung für das Display zu erstellen? Mit welchem Silikon würde man das machen? Du hattest ja schon einige Ummantelungen aus Silikon für Elektroniken und Stecker erstellt.

chrhartz

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52

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 14:00

@norbert-walter:

Das Display ist nicht so einfach dicht zu bekommen, wie gedacht. Wie dick soll denn die Aluplatte werden?
Hübsch hinbekommen sollte kein Problem sein, Glasperlstrahlen und mit seidenmattem Klarlack lackieren könnte
ich mir vorstellen.

Ich bin aber nicht sicher, ob sich der kapazitive Touchscreen mit dem Alurahmen verträgt. Da kann man evtl.
nochmal über PU-Blockmaterial nachdenken. https://www.youtube.com/watch?v=9_7ymrcxiFo

Auch der Schott-Einbau wird nicht für jeden gehen, bei meinem Boot kommt das nicht in Frage. Da würde ich
immer eine Halterung zum Schwenken in den Niedergang vorziehen.

Aber es geht ja erstmal um die Machbarkeit und ob die Software auf dem System einwandfrei läuft. Später
kann man ja verschiedene Befestigungs- und Dichtoptionen testen.

Viele Grüße,
Christian
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chrhartz

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53

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 14:16

@norbert-walter:

Für eine Abdeckung würde ich kein Silikon verwenden. Mit dem Rahmen hast Du bereits eine Tiefziehform.
Anstelle des Displays würde ich eine MDF-Platte einsetzen. Die ist schön luftdurchlässig.

Man muss lediglich eine MDF-Platte nehmen, als Schottwand-Ersatz sozusagen und den Rahmen aufsetzen.
Dann beispielsweise 1 mm Polystyrol darüber tiefziehen. Das ist zwar nicht dauerhaft UV-beständig aber
billig und damit leicht ersetzbar.

Viele Grüße,
Christian
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Donnerstag, 10. Oktober 2019, 15:26

@chrhartz:

Christian, wäre es möglich aus Silikon mit einer Form eine Art Abdeckung für das Display zu erstellen?

Ich meinte hier eine Frontabdeckung und nicht hinten.

chrhartz

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55

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 18:32

@norbert-walter:

Ich habe Dich schon genau verstanden. :) Die Abdeckung ist doch bei professionellen Plottern
oder Instrumenten auch aus Kunststoff. So hätte ich das ebenfalls gemacht. PS ist einigermaßen
schlagzäh, wenn da mal ein Schäkel gegenschlägt, ist nicht gleich das Display kaputt.

Viele Grüße,
Christian
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Freitag, 11. Oktober 2019, 10:23

@chrhartz:

Ok, dann hatte ich Dich falsch verstanden. Du würdest aber nicht den Rahmen selbst als Tiefziehstempel nehmen sodern das mit einer MDF-Platte realisieren und dann PS als Material nutzen. Klingt logisch. Wie genau sind die Tiefziehteile maßhaltig? Der Schutzdeckel soll ja nicht abfallen. Deshalb hatte ich an Silikon gedacht. Das könnte man mit Untermaß herstellen, so dass es straff drübergeht. Gibt PS bei Sonnenlicht nach und verformt sich? Dann müsste man sich was ausdeneken, dass die Schutzkappe nicht abfällt, falls sie sich verformt. Zum Beispiel zwei Nasen am Rahmen, wo man den Deckel oben einhängen könnte. Wäre blöd, wenn der Deckel abfallen würde. Ich meine Raymarine verwendet ein anderes Material bei meiner Abdeckung für den ST60+. Das ist über die vielen Jahre bis jetzt formstabil geblieben trotz Sonnenlicht.

Laut Beschreibung soll das Glas aus Gorillaglas bestehen. Ich hatte auch schon dran gedacht gar keine Schutzkappe vorzusehen. Die Materialien die der Umwelt ausgesetzt sind wären ja nur Glas, seewasserfestes Alu und Sikaflex. Also alles Materialien, die eigentlich nicht speziell geschützt werden müssten. Als deutscher Ordnungsliebender sollte das aber wohl doch geschützt werden.

Norbert

chrhartz

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Freitag, 11. Oktober 2019, 11:53

@norbert-walter:

Die Tiefziehteile sind nicht maßhaltig. Der Kunststoff schrumpft beim abkühlen.
Dadurch haben die Teile bei einer Positivform etwas Untermaß und bei einer
negativen Tiefziehform etwas Übermaß.

Weißes PS heizt sich im Sonnenlicht nicht besonders auf. Kannst ja mal ein
Stück Styropor-Verpackungsmaterial in die Sonne legen, das bleibt schön kühl.

Bei Spritzgussteilen, die dem Sonnenlicht ausgesetzt sind, verwendet man gerne
PA6 mit 15-30 % Glasfaser.

Wichtig ist beim Tiefziehen eine deutliche Entformschräge, mindestens 5-6 Grad,
mehr ist einfacher zu Entformen. Außerdem bleiben waagerechte Flächen in ihrer
Dicke konstant, die Seitenwände entstehen aus dem Material der Entformschrägen.

Man kann quasi nicht über einen 90 Grad Winkel tiefziehen. Wenn man sowas
nicht vermeiden kann, wird die weiche Kunststoffplatte erst mit Pressluft gedehnt
und dann tiefgezogen.

An meinem Kompass kann ich jedes Jahr die Auswirkungen von Sonnenlicht
deutlich sehen. Und der ist ja eigentlich auch aus beständigen Materialien. Eine
Kappe für den Plotter ist also nicht nur mechanisch eine gute Idee.

Viele Grüße,
Christian
Neptun 20, Segelnummer 950, Honda 5BFU, Liegeplatz Bernau/Chiemsee

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Freitag, 11. Oktober 2019, 13:42

@chrhartz:

Ok, dann also mit Schutzkappe aus PC. Alternativ werde ich auch mal eineaus weißen PLA drucken und das dann testen. Das würde ein Arbeitskollege von mir machen können, da er einen großen 3D-Drucker hat und sowas drucken kann. Alternativ könnte man auch einen Dienstleister dafür nehmen.

Dann noch eine gute Nachricht. Den Prototyp-Rahmen kann ich bei uns in der Firma fräsen lassen. Eventuell ginge sogar eine kleine Serienfertigung am Wochenende, wenn die Maschinen nicht benutzt werden. Ich werde auch noch einmal bei meinem Fertiger in China nachfragen was sowas kosten würde.

Norbert

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Freitag, 11. Oktober 2019, 14:11

@wellenvogel:

Andreas, nochmal eine Frage. Wie realsierst Du die Skalierung der Bildschirminhalte für unterschiedliche Bildschirmgrößen bei AvNav? Machst Du das mit CSS in HTML? Das ist ja schon eine Herausfordeung das alles richtig darzustellen, wenn man es auf verschiedenen Devices (PC, Android Radio, Tablet, Handy etc) mit unterschiedlichen Displayauflösungen laufen lassen möchte.

Norbert

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wellenvogel

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60

Freitag, 11. Oktober 2019, 20:15

Ja, ist alles HTML und CSS.
Dazu noch partiell JavaScript für ein paar Layout Sachen, das versuche ich aber gerade loszuwerden.
Aus meiner Sicht ist das Aufwändigste, ein Konzept zu haben, wie es bei unterschiedlichen Größen sein soll.
Muss man viel ausprobieren - möglichst unter realen Verhältnissen.
Meistens hatte ich nach einem Törn wieder neue Ideen.

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