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1

Freitag, 11. Oktober 2019, 17:32

Gennaker Furler

Mich würden ein paar Dinge beim Einsatz eines Gennaker Furlers für einen rund 60 qm Gennaker interessieren.
1. Welchen Abstand benötigt er im Top vom Vorstagbeschlag, damit es dort keine Probleme mit der Vorsegelwickelanlage gibt?
2. Welchen Abstand benötigt das Teil unten, es ist kein Baum vorhanden.
3. Kann man dasTeil von Hand ausreichend durchsetzen, oder geht das nur über ne Winsch?
4. Funktioniert das wirklich so einfach z.B. beim Halsen einhand, oder gibt es Getüddel?
5. Kann man das Segel gewickelt aufbewahren?
6. Im Vergleich zum Bergeschlauch, was geht besser?
Berichtet eure Erfahrungen...

2

Freitag, 11. Oktober 2019, 17:48

Ehrliche Antwort?

Bei 60 qm spar die Kohle und geh 3 mal mehr segeln und zieh das Ding normal hoch und runter...
Alles andere ist bei der Größe schlechter.

Und wenn es denn garnicht geht nimm ne Socke

3

Freitag, 11. Oktober 2019, 17:53

Danke, genau das hatte ich erwartet.....
War aber nicht gefragt.
Vielleicht kann ja noch jmd. etwas beisteuern.
Gruß

Till

Lotse

Beiträge: 1 742

Wohnort: Langenfeld Rhld

Schiffsname: Seizh Avel

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4

Freitag, 11. Oktober 2019, 18:23

Das Ganze funktioniert nur mit flach geschnittenen Segeln. Falls du mit Gennaker ein eher flaches Segel meinst, dann funktioniert das mit dem Aufrollen sehr gut. Und dann ist der Hinweis auf einen Bergeschlauch auch Quatsch, denn der ist für tief geschnittene Vorwindsegel.
Auf den Furler kommt eine Endlosleine, und die sollte vom Cockpit mit wenig Kraft aus der Hand bedienbar sein. Dafür musst du nur einen tiefen Kurs fahren, dann geht das ganz leicht.
Das Segel kannst du aufgerollt in die Tasche packen.

Zu den Mindestabständen kann ich dir nichts genaues sagen. Aufgerollt wird mit durchgesetzter Torsionsleine. Also muss das mindestens oben und unten ausreichend Luft haben, wenn die Torsionsleine stramm ist. Ob das so ganz ohne Bugspriet geht - keine Ahnung.

Brynja

Salzbuckel

Beiträge: 3 542

Wohnort: OWL

Schiffsname: Brynja

Bootstyp: Etap 32s

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5

Freitag, 11. Oktober 2019, 18:28

Das ist schwer zu verallgemeinern, je nach System und Fabrikat. Unseren Furlstrøm haben wir unten am Ankerbeschlag befestigt, oben ist der Ausgang unmittelbar über dem Vorstag. Das geht, ist aber nicht optimal. Man muss dann bei der Spannung des Blisterfalls und der Torsionsleine das richtige Augenmaß haben. Das wird noch optimiert.
Bedienen lässt sich die Anlage buchstäblich kinderleicht.
Gruß, Frank


BLogbuch: https://sybrynja.wordpress.com/

6

Freitag, 11. Oktober 2019, 18:29

Ich würde dir ja gerne erzählen das die Dinger ganz toll funktionieren und du nur dies oder jenes beachten mußt, aber das ist leider nicht der Fall.
Wenn der Gennacker wie einer geschnitten ist nämlich mit einer Profiltiefe die größer als die eines Code 0 ist, wirdt du eher über kurz als über lang mit einem "verwickelten" Wurstknäul dastehen, das im besten Falle sich nur nicht ausrollt, im ungünstigsten aber halb ausgerollt vor sich hin schlägt bevor es sich auflöst...

Das Problem istsSystemimmanent und kann sicherlich gemildert werden aber nicht verhindert werden.

Fallspannung ist sicherlich förderlich beim Wickeln,, ein sauberer Leineneinlauf in der Furlertrommel auch und mangelnder Winddruck beim Einwickeln auch.
Aber wenn du das Ding schon gekauft hast, und es beim Einwickeln nur die kleinste Unregelmäßigkeit gibt, roll es nochmal ganz aus und dann nochmal.

Oder gegen einen Schlauch tauschen wenn es denn eine Bergehilfe sein soll

Ask me how I know...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Patrese« (11. Oktober 2019, 19:20)


Brynja

Salzbuckel

Beiträge: 3 542

Wohnort: OWL

Schiffsname: Brynja

Bootstyp: Etap 32s

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7

Freitag, 11. Oktober 2019, 19:02

Du kannst dir selbst ein Bild machen.
»Brynja« hat folgende Dateien angehängt:
Gruß, Frank


BLogbuch: https://sybrynja.wordpress.com/

8

Freitag, 11. Oktober 2019, 19:17

Ja sowas kann man sicherlich einfacher rollen, (ist ja auch ein laues Lüftchen auf den Bildern)


Aber wenn es denn etwas bauchiger sein soll:

geht es schon nicht mehr...

Der geht übrigens problemlos Einhand so rauf und runter...
»Patrese« hat folgende Datei angehängt:

Brynja

Salzbuckel

Beiträge: 3 542

Wohnort: OWL

Schiffsname: Brynja

Bootstyp: Etap 32s

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9

Freitag, 11. Oktober 2019, 19:23

Kriegt man auch bei mehr Wind und hoch am Wind eingerollt, versuchen wir aber zu vermeiden.
Gruß, Frank


BLogbuch: https://sybrynja.wordpress.com/

10

Freitag, 11. Oktober 2019, 19:25

Wie gesagt euer Segel ist ja auch recht flach, aber du sagst auch du versuchst es "zu vermeiden", vermutlich hattest Du auch schon einen "bad furl" ?

janpiet

Seebär

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Bootstyp: SK 2, Code 8

Heimathafen: Zeeland/NL

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11

Freitag, 11. Oktober 2019, 19:48

@peti: Ich lasse mir für meine Code 8 gerade einen Deckchute machen, allerdings für knapp 100 qm.

https://www.deckchute.com/


Vielleicht ist das eine Alternative für dich?

12

Freitag, 11. Oktober 2019, 19:50

Kriegt man auch bei mehr Wind und hoch am Wind eingerollt, versuchen wir aber zu vermeiden.

@Brynja: Danke dir für die Bilder, bei mir sähe das ähnlich aus. Habe auch ein 7/8 Rigg. Schlägst du das Teil einfach am Spifall an, oder hängt das Fall bzw. Der Block noch an einem Galgen. Du hast doch auch ein Selden Rigg oder täuscht das?
Gruß

13

Freitag, 11. Oktober 2019, 19:50

So ein Ding hab ich mal Live mit den Entwicklern auf einer Seascape 24 vor 3 Jahren getestet..
in gespannt ob der auf einer Code8 funzt, jedenfalls muß der Sack lang sein...

14

Freitag, 11. Oktober 2019, 19:53

Ich selbst kenne zwei Leute, die ihre Reacher (A3 oder A5) auf der Rolle fahren und absolut happy damit sind. Und ich muss sagen, dass ich die manchmal darum beneide, dass die das Ding nach dem Bergen so schnell wieder einsatzbereit haben, währen man selbst 70qm Tuchknäuel erstmal im Cockpit sortieren und wieder in die Tasche packen muss. Mal ganz davon abgesehen, dass das Zeug beim Bergen bei mehr Wind nicht nur einmal im Bach gelandet ist. Zum Schlauch habe ich zumindest mal gehört, dass es gelegentlich vorkommen soll, dass der Genni irgendwie verdreht darin landet und beim nächsten Setzen als Eieruhr vor einem steht. Ist aber nur Hörensagen. Gerade beim Fahrtenboot mit vergleichsweise kleinem Cockpit und weit davor stehendem Mast ist das Setzen und Bergen des losen Gennis aus dem Cockpit vorbei an Baum und Wanten nicht immer ein Vergnügen.

beeblebrox

Proviantmeister

Beiträge: 379

Wohnort: Hamburg

Schiffsname: forty-two

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Heimathafen: Wendtorf

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15

Freitag, 11. Oktober 2019, 19:59

Also meine/unsere Erfahrungen sind durchweg positiv. 95qm Gennaker, "normaler" Schnitt. Ersetzte erstmalig diese Saison den Bergeschlauch. Der war zwar ok - aber Ziel war den Gennacker auch allein nutzen zu können und/oder einfach schneller/einfacher zu setzen/bergen um die Einsatzdauer ewas zu erhöhen (damit es eben nicht Aufwand bedeutet)...

Oben am Spifall knapp oberhalb der Genau - unten auf einem Bugspriet. Selden Gennacker-Furler GX. Spannung auf Spifall sowie auf Genuafall ist wichtig/hilfreich - aber dann gehts sehr einfach rein/raus. Am Wind noch nicht probiert.

Und leider mangels Schwachwindpassagen dann doch zu selten genutzt :-(

Lutz
Segeln braucht kein Mensch - aber der Mensch braucht Segeln

16

Freitag, 11. Oktober 2019, 20:00

Ich würde auf einem Fahrtenboot die Tücher immer durch das Vorluk bergen und auch setzen wenn das Packen in einen extra Segelsack an der Reeling nicht möglich ist.

So ein Rollfix ist ja jetzt für einen 30+Füsser auch nicht gerade ein Schnäppchen und und für 2k oder mehr haben die Dinger einfach IMMER zu funktionieren.
Wie gesagt je flacher desto besser. Und wenn das Tuch schwerer wird scheint es auch zu helfen

17

Freitag, 11. Oktober 2019, 20:01

Wir haben auf Empfehlung des Segelmacher den Schlauch für den A2 gewählt. Betriebssicherheit war das Argument.
Eine Eieruhr durch Drehung in sich hatten wir noch nie. Da ist auch ein Wirbel eingebaut...
Wir haben einen sehr funktionalen „Sack“ für das Ding - wird 2x. An der Reling eingepickt. Darin verschwindet das Ding blitzschnell, schothorn und Tack werden mit Klettbändern seitlich befestigt, Fallanschlag dann zuletzt mittig. Das ist immer sortiert...
—-

Einen Code 0 würde ich mit Rolle bestellen, der wird aber im Vorliek stramm durchgestzt.

Brynja

Salzbuckel

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Schiffsname: Brynja

Bootstyp: Etap 32s

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18

Freitag, 11. Oktober 2019, 20:03

Ja, ist ein Selden-Rigg.
Das ist jetzt einfach am Spifall und das kommt dicht über dem Vorstag aus dem Mast. Davor soll ein "Käfig" kommen, über den das Spifall läuft.
»Brynja« hat folgende Dateien angehängt:
Gruß, Frank


BLogbuch: https://sybrynja.wordpress.com/

Selliner

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Beiträge: 618

Wohnort: Sellin

Schiffsname: "Lotte" und "SKant d'Or"

Bootstyp: Midget 31, SK2

Heimathafen: Seedorf

Rufzeichen: DH6428

MMSI: 211484730

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19

Freitag, 11. Oktober 2019, 20:04

Geht es um einen top down furler?
Das Video vom Vergleich kennst du? https://youtu.be/WQPxA3zZRZ4

Brynja

Salzbuckel

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Schiffsname: Brynja

Bootstyp: Etap 32s

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20

Freitag, 11. Oktober 2019, 20:12

Das gibt es noch informativer
https://www.maletschek.at/site/assets/fi…df?v=1556622343
Man darf die unerschiedlichen Systeme offenbar nicht verallgemeinern.
Gruß, Frank


BLogbuch: https://sybrynja.wordpress.com/

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