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Klaus13

Coque au vin Meister

  • »Klaus13« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 14. Oktober 2019, 21:23

Aquasignal Billigprodukt?

Moin,

WINNER Yachts B.V. hat auf meinem Boot nur Navilichter von Aqausignal verbaut, selbstverständlich LED. Im Masttopp habe ich daher auch ein Dreifarbenlaternen der Serie 34. Wie das Schicksal es so wollte, habe ich mit dieser einen Ast touchiert (Leeuwarden, Stande Maast) und dabei den unteren Teil des Gehäuses beschädigt. Der sollte nach dem Mastlegen vor drei Tagen nun ab. Meine Überraschung war groß, als ich sah, dass die Verklebung des Risses noch das kleinere Problem war. Der Steckerblock, der die aufsteckbare Lampe mit dem Mastkabel verbindet, ließ sich nicht mehr von den Kabeln lösen. Offenbar sind die Verschraubungen, die ähnlich wie in einer Lüsterklemme funktionieren, aus Eisen gefertigt und völlig verrostet. Die Lampe ist 5 Jahre alt und kostet um die 140 EUR. Auf dem Bild sieht man die Rostnasen, bei Vergrößerung erkennt man auch, dass die Schrauben nicht mehr existieren.

Das will ich nicht glauben, ist aber so. Wer um alles in der Welt baut so einen Schrott in so eine teure Lampe? :no:

Gruß Klaus
»Klaus13« hat folgende Datei angehängt:
who fails to plan plans to fail

Maris-Blog

emotion

Leichtmatrose

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2

Montag, 14. Oktober 2019, 21:35

Normalerweise kommt da kein Wasser hin und ich Sprühe die Anschlüsse auch jedes Jahr mit Korrosionsschutz ein. Sieht bei mir nach 10 jahren Nordsee noch alles top aus!
Gooden Wind

Hendrik

Panzi

Matrose

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3

Montag, 14. Oktober 2019, 21:54

Wer um alles in der Welt baut so einen Schrott in so eine teure Lampe?


Der Einkäufer. Im Einkauf liegt der Gewinn!

Gruß, Ralf.

txg

Salzbuckel

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4

Montag, 14. Oktober 2019, 21:54

Wir haben auch die 34er und ich kann davon nur abraten.

2015 installiert (Ankerlicht, Rot, Grün und Hecklicht), 2016 ist die Grüne wegen Feuchtigkeit im Kabel ausgefallen. Die Lampen sind vergossen, das Kabel ist fest angebracht und bei unserem Boot zu kurz um die Verbindung in einem richtig trockenen Bereich des Bootes herzustellen. Das Kabel ist von absolut unterster Qualitätsstufe. Viel zu dünn, nicht verzinnt und die Isolierung ist auch viel zu dünn für den Einsatz auf einer seegehenden Yacht. Die Korrosion im Kabel hatte sich durch die ganze Länge (das sind 1,75m!) durchgezogen, zum wegwerfen also. Lampe gegen eine baugleiche neue getauscht, Kabelverbindung diesmal doppelt eingeschrumpft, mit Dichtmasse. Leider ist eine Verbindung von 2,5mm² auf 0,33mm² irgendwie immer Pfusch.

2017 ist dann das Ankerlicht ausgefallen, Fehler bisher noch nicht bekannt da Mast noch nicht gelegt.

2018 ist die 2016 getauschte Grüne wieder ausgefallen. Fehler diesmal: Das viel zu dünne Kabel war an der Stelle an der es in den Bugkorb geht durch UV porös geworden und hat sich dann an der Durchführung aufgerieben.

Natürlich kann man das alles auf eine fehlerhafte Installation schieben und natürlich sind die ich glaube 0,33mm² die da verbaut sind für den fließenden Strom ausreichend, aber m.E. hat so ein Kabel im Außenbereich einer Segelyacht nichts zu suchen. Die vorher verbauten Goiot-Lampen mit dem üblichen 2,5mm²-Kabel haben es mutmaßlich von 1978-2015 getan (zumindest sah das Kabel noch original aus), da kann man von einer neuen Lösung erwarten dass sie auch ein paar Jahre problemlos funktioniert.

ex-express

Seebär

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Im Marktplatz: 1

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5

Montag, 14. Oktober 2019, 22:08

Mensch Klaus, wärst du doch bloß auf der Ostsee geblieben. Hier gibt’s keine Bäume auf dem Wasser...

6

Montag, 14. Oktober 2019, 22:09

Das will ich nicht glauben, ist aber so. Wer um alles in der Welt baut so einen Schrott in so eine teure Lampe?
Weshalb ich nur zuraten kann, diese Frage nicht nur hier, sondern bei Aquasignal zu platzieren.
Auch Lopolights - ich habe es schon mehrfach erwähnt - haben sich über die Jahre als kritikwürdig erwiesen.
Dort hat diese Diskussion geholfen. Guter Support, und sie haben Verbesserungen eingeführt - bzw. offensichtlich bei ihren chinesischen Zulieferern durchgesetzt, denn dort könnte der Hase auch im Pfeffer liegen.
Mittlerweile würde ich sie auch selbst wieder kaufen.

Gruß
Andreas

7

Montag, 14. Oktober 2019, 22:25

Ich habe keine Ahnung wer die Lampen wirklich baut, aber ich vermute mal das die wie vieles ganz weit weg hinter der großen langen Mauer gefertigt wird. Es muss ja immer eine Gewinnmaximierung erfolgen, mindestens.
Das aber irgendwann mal so eine miese Qualität an die Öffentlichkeit kommt, damit sollte Aqausignal schon rechnen.
Die gibt es doch so eine Fachzeitschrift für Segler die suchen doch immer mal wieder nach guten Beiträgen.... :lalala:
Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben.
Alexis Carrel

Sy-Saga

Leichtmatrose

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Heimathafen: aktuell keiner

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8

Montag, 14. Oktober 2019, 22:26

Vielleicht mal was zur Korrosion.
Man hatte früher Kerzenwachs drübergeträufelt. Das geht heute einfacher:
https://www.amazon.de/gp/product/B00G8PR1S0

Ich habe es nun großzügig angewendet, mal schauen ob es hilft :-)

9

Montag, 14. Oktober 2019, 22:31

Auch einfache technische Vaseline hilft den Kontakten zu überleben . Allerdings nur wenn man das sofort nach der Installation aufträgt. Dem brüchigen Kabel wird dies jedoch nicht helfen.
Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben.
Alexis Carrel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lümmel« (15. Oktober 2019, 08:52)


txg

Salzbuckel

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Heimathafen: Berlin

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10

Montag, 14. Oktober 2019, 22:35

Das Problem ist neben der Qualität des Kabels (oder bei Klaus der Klemme) auch einfach die Konstruktion.

Aquasignal konnte sowas mal, man schaue sich die alten Serie 50 Lampen an. Die hatten wir auf unserer Delanta, da war nach 35 Jahren noch alles in gutem Zustand:
https://media1.svb-media.de/media/snr/50…_2014-11-18.pdf
Das bootsseitige Kabel wird innerhalb der Lampe luft-und wasserdicht angeklemmt, so kann man das ganze ohne Trennstellen ausführen und hat keine Korrosionsprobleme.

janm

Offizier

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11

Montag, 14. Oktober 2019, 23:18

Der Bajonettverschluss ist auch Mist. Die Lampe hat sich bei Wind und Welle irgendwann aus dem Top verabschiedet. 150 Euro flöten. Ich würde das noch mit einer Schraube sichern oder gleich eine bessere Lampe kaufen.
Viele Grüße, Jan

12

Dienstag, 15. Oktober 2019, 06:38

Das Design ist verbesserungswurdig. Modell kommt aus der Segment: „was lange hält bringt uns kein Geld“

habe nun bei einem Freund zum 3 (!) Mal in weniger als 5 Jahren das neu zu machen... einmal Bajoenett nicht gehalten, Lampe weg, dann korrodiert, nun mechanisch im Lager beschädigt, kann die Lampe nix dafür. Trotzdem ist sie Murks
Gegen Korrosion einmal jährlich Vaseline hilft sehr gut. Wir hatten exakt das gleiche Bild. Das Bajonett ist nicht wasserdicht.
Bajonett von außen abtapen,
Led Tricolor ist aus meiner Sicht obsolet: Verbrauch ist ähnlich der Leuchten in LED an Deck, Sichtbarkeit von Seeschiffen gibt aufgrund der Montagehöhe immer wieder Anlass zur Unsicherheit. In befahrenen Schiffahrtswegen schalten wir daher immer auf Leuchten an der Reling um, die Tricolor nur, wenn wir Seeschiffe mit großen Abstand passieren.
Gruß

Mussi1975

Salzbuckel

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13

Dienstag, 15. Oktober 2019, 07:12

Mich erstaunt eher, dass die Lampe mit 230V betrieben wird! ;) ;)

So fest gerostete Schrauben können sich dafür nicht lösen Klaus. Da LED’s ja (angeblich) nie kaputt gehen, war das sehr weitsichtig von Aquasignal! :)
LG und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel!

Maik

14

Dienstag, 15. Oktober 2019, 08:14

Aber wieso bekommt so ein Murks die Zulassung des BSH muß man sich fragen.

Gruß Odysseus

Ich habe die Laterne auch im Top, gegen Lösen des Bajonettverschlusses mit Tape umwickelt. Weiß nicht wie es drinnen aussieht.

15

Dienstag, 15. Oktober 2019, 09:03

Ich denke das auch Aqausignal beim BSH einen Namen hat und daher deren Zulassung etwas "einfacher war". Das BSH wird aber wohl die Qualität nicht prüfen, das ist nicht deren Aufgabe.
Aber da sollten die vielleicht zukünftig auch mal drauf schauen, denn eine Positionslampe die aufgrund schlechter Qualität ausfällt ist auch ein Risikofaktor auf See.
Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben.
Alexis Carrel

Hanser

Salzbuckel

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Bootstyp: Sunbeam 28.1 z.Z. in Bau

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16

Dienstag, 15. Oktober 2019, 09:06

Mich erstaunt eher, dass die Lampe mit 230V betrieben wird!

Das fand ich auch erstaunlich, als ich das Bild angeklickt hatte. :D
Spricht für die LEDs, dass sie trotz der langen und fantasievollen Verkabelung anfangs leuchteten.

Ist das die Standardausrüstung oder musste aus der Not heraus Omas Verlängerungskabel mal dran glauben? ;)

Volker

emotion

Leichtmatrose

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Schiffsname: Emotion

Bootstyp: Southerly 32

Heimathafen: Hooksiel

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17

Dienstag, 15. Oktober 2019, 09:12

Also, der Bajonettverschluss ist der gleiche wie vorher bei der Glühlampenausführung! Auch die Anschlussklemme ist immer noch baugleich, wenn man eine Dreifarbenlaterne mit Glühlampe hat, kann der Sockel montiert bleiben und man steckt die LED Version einfach auf.
Wenn der Bajonettverschluss verriegelt und nicht gebrochen ist, hält er auch. Sicherung durch Tape mache ich aber auch.
Und wenn ich überlege wie oft die Glühfunzeln durch korrodierte Pole ausgefallen sind, ist das LED Zeugs echt wunderbar!
Gooden Wind

Hendrik

HRler

Bootsmann

Beiträge: 131

Wohnort: Nähe Bremen

Bootstyp: HR39 / Zugvogel

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18

Dienstag, 15. Oktober 2019, 09:48

Aus meiner Sicht ist das Design des Bauteils, wie auch die technische Ausführung schon sehr einfach umgesetzt. Bei unserer LED Serie ist es nicht anders. Offene Kontaktierung, billigste Ausführung. Sicher kann ich das jetzt nacharbeiten mit Vaseline, Dichtungsmasse und Co. das kann es aber doch nicht sein. Wie viele Verbindungen soll ich denn noch jedes Jahr im Winter prüfen, von Korrosion befreien und warten nur weil die Ausführung des Anschlusses unzureichend gestaltet ist? Letzlich sind die Posis auch ein Sicherheitsbauteil. Wenn mir in einem stark befahrenem Seegebiet nachts bei 2m Welle die Buglaterne ausfällt ist das nicht nur eine Einschränkung für den Komfort.

Ich kann die Hersteller einerseits verstehen. Der Kostendruck ist enorm, die Stückzahlen sind, verglichen zu anderen Bereichen, gering und die Kunden vielfach nicht bereit noch höhere Preise zu bezahlen. Persönlich nervt es mich aber stark. Egal wo man hin greift, minderwertige Ausführungen, die die Anforderungen des Einsatzzweckes so gerade eben oder so gerade eben auch nicht erfüllen. Beispiele:

- Flagge der MOB Boje, nach nur zwei Jahren geringer Ostsee UV-Belastung kaum noch einsetzbar
- Gehäuse des MOB Lichtes der MOB Boje beim Testeinsatz und leichtem Kontakt mit der Reling gebrochen, billigste Ausführung, zudem nicht wasserdicht
- Tragegurte der Rettungsinsel nach kurzer Zeit zu Staub zerfallen
- Vermeintlich hochwertige Innenraumleuchten: Drei Ausfälle fünf Jahre nach Installation
- Wasserpumpe, defekt nach nur drei Jahren

Alles Teile die nachgerüstet wurden, bei denen ich nicht gerade zum preiswerten Produkt gegriffen habe. Sicher, die Belastungen durch Vibrationen, Salz, UV und Temperaturen sind teils auf Segelbooten groß. Aber das Niveau was verkauft wird ist teilweise schon miserabel. :(

Grüße, Oliver

19

Dienstag, 15. Oktober 2019, 13:25

Aber wieso bekommt so ein Murks die Zulassung des BSH muß man sich fragen.

Gruß Odysseus

Ich habe die Laterne auch im Top, gegen Lösen des Bajonettverschlusses mit Tape umwickelt. Weiß nicht wie es drinnen aussieht.

das BSH prüft, ob die Lampe im richtigen Winkle abstrahlt, nicht, ob eine bestimmte Qualität wie Korrosion eingehalten wird.
Gruß

Selliner

Kapitän

Beiträge: 693

Wohnort: Sellin

Schiffsname: "Lotte" und "SKant d'Or"

Bootstyp: Midget 31, SK2

Heimathafen: Seedorf

Rufzeichen: DH6428

MMSI: 211484730

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20

Dienstag, 15. Oktober 2019, 13:40

Das will ich nicht glauben, ist aber so. Wer um alles in der Welt baut so einen Schrott in so eine teure Lampe?
Weshalb ich nur zuraten kann, diese Frage nicht nur hier, sondern bei Aquasignal zu platzieren.
Auch Lopolights - ich habe es schon mehrfach erwähnt - haben sich über die Jahre als kritikwürdig erwiesen.
Dort hat diese Diskussion geholfen. Guter Support, und sie haben Verbesserungen eingeführt - bzw. offensichtlich bei ihren chinesischen Zulieferern durchgesetzt, denn dort könnte der Hase auch im Pfeffer liegen.
Mittlerweile würde ich sie auch selbst wieder kaufen.

Gruß
Andreas


Das kann ich für Lopolight bestätigen.
Mir ist gestern die dritte kaputt gegangen.
Diesmal das Hecklicht.
Ich denke die Elektronik kriegt über das Kabel Feuchtigkeit. Und wenn das Kabel Wasser zieht, nützt das ganze vergossen sein nichts.
Musste halt meine mobile notposi ran.

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