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  • »glowntiger« ist der Autor dieses Themas

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Schiffsname: Tilda

Bootstyp: Reinke Secura (hubkiel)

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21

Donnerstag, 7. November 2019, 20:08

Moin zusammen,
zur Info:
Die ersten Pakete sind unterwegs.
Montag mache ich eine Beschreibung zur Nutzung... :)
Gruß
Thomas

22

Donnerstag, 7. November 2019, 20:43

Danke bzgl. der Info zu meiner Frage nach einer eventuellen USV-Funktion.
Könntest Du mir sagen was für ein Gehäuse Du verwendet hast? Ein Link wäre toll!

  • »glowntiger« ist der Autor dieses Themas

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23

Sonntag, 10. November 2019, 20:21

Moin,
die Gehäuse kommen aus China. Habe leider keinen linkt, nur haufenweise Mails mit Fotos und Zeichnungen unterschiedlicher Gehäuse.
Die Gehäuse kommen von dieser Firma:
https://www.chinaenclosure.com/
Verkaufen aber erst aber 10er Packs...
Gruß
Thomas

  • »glowntiger« ist der Autor dieses Themas

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24

Montag, 11. November 2019, 19:27

Moin zusammen,
wie versprochen hier eine kurze Installationsanleitung:
Vorweg: Aktuell gibt es ein kleines Problem mit dem Linux Treiber des sc16is75 weswegen nur 2 sc16is752 genutzt werden können. Damit stehen nur 4 NMEA0183 statt der 6 NMEA0183 Schnittstellen zur Verfügung.
Ich arbeite auf Hochdruck daran. . :O

Also wir starten.
Als erstes Installiert Ihr Openplotter 2:

Quellcode

1
2
sudo apt update
sudo apt install python-configparser python3-wxgtk4.0 python3-ujson whois


Ladet die aktuellste Beta von Openplotter herunter:
https://github.com/openplotter/openplotter-settings/releases
Diese speichert Ihr unter dem aktuellen Benutzer (pi)
Dann installiert Ihr das package:

Quellcode

1
sudo dpkg -i openplotter-settings_x.x.x-xxx.deb

die x durch die Version des Package ersetzen.
Nun solltet Ihr auf eurem Pi unter Menü > Sonstige > Openplotter Settings finden.

Wenn das nicht der Fall ist meldet euch bei mir. Weitere Informationen findet Ihr hier:
http://forum.openmarine.net/showthread.php?tid=1992

Damit ist die Openplotter-installation abgeschlossen.

Kommen wir nun zum eigentlichem Bord:
Klont das Git-Verzeichniss:

Quellcode

1
git clone https://github.com/Thomas-GeDaD/openplotter-MCS

(solltet Ihr erneut herunterladen nach Änderungen müsst Ihr erst das Verzeichnis löschen bevor Ihr es neu laden könnt: (sudo rm -r openplotter-MCS)

dann springt ins Verzeichnis:

Quellcode

1
cd openplotter-MCS


Installiert die APP:

Quellcode

1
sudo python3 setup.py install


startet das Postinstall:

Quellcode

1
sudo MCSPostInstall


Wenn es keinerlei Fehlermeldungen gibt, startet den Pi neu. Bei Fehlern screenshot und zu mir ;-)

Im Moment muss das 1-wire device noch händisch gestartet werden:

Quellcode

1
echo '0x18' | sudo tee /sys/class/i2c-adapter/i2c-1/new_device


nun startet die openplotter-MCS App:

Quellcode

1
openplotter-MCS


sollte dann so aussehen:
index.php?page=Attachment&attachmentID=236414

Wenn Ihr einen DS18B20 an den 1-Wire anschließt sollte dieser unter MCS-1Wire > hinzufügen auftauchen:
index.php?page=Attachment&attachmentID=236415

Damit läuft erstmal 1-Wire und 4 Serielle Schnittstellen. Die Seriellen Schnittstellen könnt Ihr wie eine normale Serielle Schnittstelle überall nutzen (OpenCPN, SignalK usw.) Die heißen dann ttySC0,ttySC1,ttySC2,ttySC3

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »glowntiger« (11. November 2019, 21:35)


  • »glowntiger« ist der Autor dieses Themas

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25

Montag, 11. November 2019, 19:31

Can Einrichten (NMEA2000)

Zum Einrichten der CAN-Schnitstelle nutzt Ihr am besten die OpenPlotter CAN Bus-APP.
Dafür öffnet Ihr OpenPlotter Settings.

Dann Klickt Ihr "Update Candidates".
Danach sollten euch verschiedene Apps angezeigt werden:
index.php?page=Attachment&attachmentID=236418

Dann die CAN BUS App installieren.
Nach erfolgreicher Installation findet Ihr auch diese unter dem Menüpunkt "Sonstige"

Dann den Reiter MCP2515 öffnen und "Add device"
Connection ist SPI1, Taktung 16000000 und Interrupt GPIO ist 25.
index.php?page=Attachment&attachmentID=236419

Danach den Pi neustarten!
Jetzt solltet ihr in der MCS App Die CAN0 Schnittstelle finden.
Dafür wieder die openplotter-MCS App öffnen:

Quellcode

1
openplotter-MCS


Nun steht euch mit can0 NMEA2000 zur Verfügung:
index.php?page=Attachment&attachmentID=236420
einen ersten Schnelltest ob alles läuft könnt Ihr über:

Quellcode

1
candump can0

machen (vorrausgesetzt Ihr habt ein NMEA2000 device angeschlossen ;-) )Dann werden euch die Rohdaten ausgegeben.Hier von einem KUS Tankgeber:
index.php?page=Attachment&attachmentID=236421

Die Nutzung der digitalen Eingänge und des automatischen herunterfahrens erfolgt später über die action APP von Openplotter. Diese ist in Entwicklung und sollte bald soweit sein.
Natürlich könnt Ihr auch mit anderen Programmen auf die GPIO´s zugreifen.

Alle hier gezeigten Schritte sind notwendig, da die MCS-App noch nicht zum openplotter Package hinzugefügt ist. Sollte aber bald geschehen.
Später macht das alles das Openplotter Settings. Die App wird einfach wie die CAN App installiert.

Alle Daten können nun in signalK oder OpenCPN verarbeitet werden. Habe bei mir am Boot alles am laufen und läuft sauber und Stabil.

Bei Fragen oder Problemen gern melden...
Gruß
Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »glowntiger« (11. November 2019, 21:17)


Moeritsen

Offizier

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26

Montag, 11. November 2019, 22:42

Moin Thomas,

das läuft alles gut. Installation klappt, DS18B20 über 1Wire wird gefunden, per UDP sogar in Node-Red erkannt, jedenfalls laufen Daten auf, die die Temperatur enthalten, zwar in Kelvin, aber immerhin. (Vielen Dank für den entscheidenden Tipp!)

BME280 an I2C läuft auch und selbst mein altes Garmin GPSMAP 60CSx läuft an der seriellen Schnittstelle.
Das ist insofern bemerkenswert, als dass dieses Gerät mit vielen RS422-USB-Schnittstellen und sowieso mit RS485 nicht reden wollte.
Offensichtlich lassen sich die seriellen Schnittstellen auf dem MCS breit nutzen, was denen zugute kommen könnte, die ähnlich zickige Schnittstellen zB an ihren Seefunkgeräten haben.

Das Starten und Herunterfahren über den 12V-Schalteingang funktioniert auch wunderbar.

Ich werde noch mal die Tage probieren, was passiert, wenn ich mehrere DS18B20 an den 1Wire hänge.
Bleibt nur auf die Openplotter-Integration zu warten und darauf, das Openplotter 2 das Beta-Stadium verlässt....

Und dann ist das ein schönes Stück Hardware, das viele Dinge erledigt, die sonst für mehr Geld in einzelnen Einheiten zusammengestellt werden müssen.

Gruß
Michael

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Proviantmeister

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27

Dienstag, 12. November 2019, 21:27

Hi,

ich habe das leider jetzt erst gesehen, das Projekt klingt aber super.

Für eines des Vorab-Testboards komme ich wahrscheinlich zu spät, oder? :-)

Paul

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28

Mittwoch, 13. November 2019, 09:08

Moin Paul,
meld dich per PN. Hab noch 1-2 da... ;-)
Gruß
Thomas

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29

Mittwoch, 13. November 2019, 09:20

[/quote]
Moin Thomas,

das läuft alles gut. Installation klappt, DS18B20 über 1Wire wird gefunden, per UDP sogar in Node-Red erkannt, jedenfalls laufen Daten auf, die die Temperatur enthalten, zwar in Kelvin, aber immerhin. (Vielen Dank für den entscheidenden Tipp!)

BME280 an I2C läuft auch und selbst mein altes Garmin GPSMAP 60CSx läuft an der seriellen Schnittstelle.
Das ist insofern bemerkenswert, als dass dieses Gerät mit vielen RS422-USB-Schnittstellen und sowieso mit RS485 nicht reden wollte.
Offensichtlich lassen sich die seriellen Schnittstellen auf dem MCS breit nutzen, was denen zugute kommen könnte, die ähnlich zickige Schnittstellen zB an ihren Seefunkgeräten haben.

Das Starten und Herunterfahren über den 12V-Schalteingang funktioniert auch wunderbar.

Ich werde noch mal die Tage probieren, was passiert, wenn ich mehrere DS18B20 an den 1Wire hänge.
Bleibt nur auf die Openplotter-Integration zu warten und darauf, das Openplotter 2 das Beta-Stadium verlässt....

Und dann ist das ein schönes Stück Hardware, das viele Dinge erledigt, die sonst für mehr Geld in einzelnen Einheiten zusammengestellt werden müssen.

Gruß
Michael


Moin Michael,
erstmal vielen Dank für die Rückmeldungen und deinen Input...
Ja, die Serielle Schnittstelle ist sehr tolerant. Das liegt im wesentlichem am max3485 und das er soweit "runter" kann... Zuzsätzlich der Vorteil das man RS485, RS422 und RS232 anschließen kann. das war auch das ziel :P Ärgerlich das es grad noch das Treiberproblem mit dem SC16IS752 gibt ;(
Wie hast Du das mit dem runterfahren bisher gemacht? NodeRed?
Mehrere DS18B20 sollten keine Probleme machen. Die Daten werden per UDP im Signalk-Modell gesendet:
https://signalk.org/specification/1.3.0/doc/data_model.html
das ist auch der Grund warum die Daten in Kelvin kommen. Signalk erwartet das so. Könnte es in der App konfiguierbar machen? oder du rechnest den Wert -273,15K .

Ansonsten bin ich auf weitere Erfahrungen und "längere Einsätze" gespannt....

Gruß und Danke...
Thomas

30

Mittwoch, 13. November 2019, 10:40

Guten Morgen,
ich bin eigentlich ein stiller Mitleser doch nun zwingt ihr mich das ich auch mal etwas schreiben muss.
Das Projekt finde ich super intressant und daher hätte auch gerne so ein Board zum testen. Da ich mich jetzt aber grade erst im Forum registriert habe,
hab ich nicht die möglichkeit dir eine persönliche Nachricht zu schicken.

Gruß Mircen

  • »glowntiger« ist der Autor dieses Themas

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31

Mittwoch, 13. November 2019, 12:18

Moin Mircen,
gern auch als Mail t.gersmann(at)gedad.de

Für alle:
habe mal eine Schemata Entwurf gemacht. Da ich das dingen in und auswendig kenne mal die Frage an alle:
Versteht man was das kann?
Würde ztusätzlich noch eine Software Schema machen wie alles zusammenarbeitet...
index.php?page=Attachment&attachmentID=236502
index.php?page=Attachment&attachmentID=236503

Max1947

Moses

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Bootstyp: Vela

Heimathafen: Mandello del Lario - Lago di Como - Italy

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32

Mittwoch, 13. November 2019, 15:38

Marine controll server

Ciao Thomas, everything works perfectly, let me know the driver i orrect in Linux and I hope Sailoog will take care of it!

  • »glowntiger« ist der Autor dieses Themas

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33

Sonntag, 17. November 2019, 15:32

Moin zusammen,
ich bin grad dabei das I/O Modul zu konstruieren.
Dazu folgende Fragestellungen:
Ich mach es bei Ausgangsmodulen eig. so, das ich ein Leistungstreiber alla UDN2981 einsetzte ( https://cdn-reichelt.de/documents/datenb…0/TD62783AF.pdf )
Dieser schaltet bis zu 500mA und hat Freilaufdioden integriert.
Es kann also direkt ein Relais angeschlossen werden um z.b. Eine Lampe, Kühlschrank usw. zu schalten. Ich persönlich bin eig. kein Freund davon etwas direkt über die Platine zu schalten ohne den Umweg über ein Relais.
Alternativ könnte ich aber auch Mosfet´s einsetzen und es könnten direkt hohe Lasten über das Bord geschaltet werden. Wenn dann aber jemand Fehler macht und auch noch die Sicherung vergisst ist das Bord hinüber. ;-)
Was würdet Ihr bevorzugen?
Ich würde das Bord mit 8 digitalen Eingängen (über Optokoppler) und 8 digitalen Ausgängen sowie ggf. 4 Analogen Eingängen (0-20V) vorsehen. Davon könnten 4stck an den I2C bus angeschlossen werden. Ich denke das ist ausreichend oder? Das Erweiterungsbord kann dann mit in die Kiste des MCS montiert werden.

Zusätzlich:
auf dem aktuellen MCS ist ja die CAN (NMEA2000) Schnittstelle. Hier habe ich auch Spannung (+- 12V) hingezogen. Das MCS kann also den Bus mit Spannung versorgen.
Im Moment ist dieser dauerhaft aktiv, solange das Bord mit Spannung versorgt ist. Dazu folgende Frage:
-Soll es so bleiben? (Man spart sich die zusätzliche Versorgung)
-Soll die Spannung beim runterfahren des Pi abgeschaltet werden?
-Oder soll die Versorgung komplett entfallen und wie bei allen anderen Geräten die Versorgung über einen zusätzlichen Injektionspunkt geschehen (Eig. Standard zb. Raymarine, Navico usw...)
Eure Meinungen?
Gruß
Thomas

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34

Dienstag, 19. November 2019, 10:18

Moin zusammen,
habe den Fehler mit dem dritten SC16IS752 gefunden. Der IC hat ein Problem mit der Adressierung über ie I2C Linie am Pi.
Näheres hier:
https://github.com/raspberrypi/linux/iss…mment-555120823
Werde in der nächsten Version die Adresse des dritten ändern.
Entsprechend funktionieren bei dem aktuellem board nur die ersten 4 NMEA0183 Schnitstellen.

Alle die aktuell ein Prototypenboard haben bekommen ein neues zugesendet sobald diese da sind!!!

Gibt es noch wünsche hinsischtlich der o.g. Fragen? Ansosnten würde ich die kommenden Tage die neuen, finalen boards bestellen. Fehler sollten dann alle gefixt sein!
Ab dann ist das board auch über den Shop erhältlich.

Wenn es noch weitere Wünsche an Schnittstellen am board gibt, dann jetzt so dass ich diese noch integrieren kann... ;-)

Gruß
Thomas

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35

Dienstag, 19. November 2019, 14:18

Hallo Thomas,

hier meine Anmerkungen zu Deinen Fragen:

Alternativ könnte ich aber auch Mosfet´s einsetzen und es könnten direkt hohe Lasten über das Bord geschaltet werden. Wenn dann aber jemand Fehler macht und auch noch die Sicherung vergisst ist das Bord hinüber. ;-)
Was würdet Ihr bevorzugen?

Ausgänge sollten so bemessen sein, dass man sie nicht kaputt machen kann. Entweder eine Strombegrenzung vorsehen oder Polyswitches einbauen. Das sind selbstheilede Sicherungen. Schmelzsicherungen halte ich für ungeeignet, da man sie nie findet wenn man sie benötigt.

Ich würde das Bord mit 8 digitalen Eingängen (über Optokoppler) und 8 digitalen Ausgängen sowie ggf. 4 Analogen Eingängen (0-20V) vorsehen. Davon könnten 4stck an den I2C bus angeschlossen werden. Ich denke das ist ausreichend oder?

Die Menge an Ein- und Ausgängen sollte reichen. Die Eingänge sollten einen Überspannungschutz enthalten.

auf dem aktuellen MCS ist ja die CAN (NMEA2000) Schnittstelle. Hier habe ich auch Spannung (+- 12V) hingezogen. Das MCS kann also den Bus mit Spannung versorgen.
Im Moment ist dieser dauerhaft aktiv, solange das Bord mit Spannung versorgt ist. Dazu folgende Frage:
-Soll es so bleiben? (Man spart sich die zusätzliche Versorgung)
-Soll die Spannung beim runterfahren des Pi abgeschaltet werden?
-Oder soll die Versorgung komplett entfallen und wie bei allen anderen Geräten die Versorgung über einen zusätzlichen Injektionspunkt geschehen (Eig. Standard zb. Raymarine, Navico usw...)

Eine Speisung des Busses ist sinnvoll. So spart man sich zusätzliche Injektoren, wenn die Busse nicht zu groß sind. Das viele Kabelgedöns bei Raymarine ist zu aufwändig und zu kostspielig. Wenn ein zusätzlicher Businjektor notwendig sein sollte, dann kann man den ja noch einfügen. Die Busspiesung sollte sich aber abschalten, wenn die Raspi aus ist. Es macht dann ja nicht wirklich Sinn den Bus weiter zu versorgen, es sei denn die Geräte können auch autark ohne Raspi sinnvolle Daten anzeigen. Allerdings sollte man die Busversorgung auch abschalten können. Dauerhaft mit Strom zu versorgen würde ich nicht machen, da der Stromverbrauch dann doch zu hoch ist.

Du kannst das ja auf der Messe mit den Leuten besprechen die sich dafür interessieren. Da wirst Du gute Argumente für Deine Entscheidung bekommen.

Norbert

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36

Dienstag, 19. November 2019, 18:36

Moin Norbert,
danke für deine Hinweise!
Zu den Ausgängen: Polyfuses helfen nicht sonderlich bei einem Kurzschluss. Die haben dafür eine zu starke Verzögerung.(hab ich schon diverse Erfahrungen mit gemacht.) Auch sind Sie dann in Summe recht teuer und das Board wird teurer. Zusätzlich kenn ich kaum Ausgänge die wirklich kurzschlussfest sind. Halt mal die Ausgänge einer S7 an gnd oder ein anderes Potential... ;( auch bei Loxone, Möllers und co ist das so. Die kannste danach wegschmeißen. Dabei helfen nur flinke Schmelzsicherungen. Es geht mir bei der Fragestellung eher darum ob last direkt schalten oder über Relais. Im Moment hab ich mich schon fast auf Relais festgelegt... Die Eingänge arbeiten mit Optokopplern und TVS Dioden, können bis max kurzzeitig 50V. Wenn die aber mal einer an 230V anschließt ist auch feierabend… ;) Daher gibts ja immer den Hinweis auf Fachpersonal in der Bedienungsanleitung...


Würde den Businjektor erstmal drin lassen. Mit dem Schalten bin ich mir unsicher. Zum einen hast Du natürlich recht, dass es keinen Sinn macht das der Bus läuft, wenn der Pi aus ist. Andererseits: Ich habe Plotter, GPS antennen usw an dem Bus und will eine Redundanz. Sprich wenn das Board, der Pi oder was auch immer ausfällt soll der Bus weiterlaufen! Man kann ja trotzdem noch das ganze Board abschalten (Hauptschalter) wenn man den Bus nichtmehr braucht.

Zur Messe ist mir zu spät. Will das Board die kommenden 4 Wochen abschließen. Was nicht heißt das es keine weiteren Versionen mehr gibt. Nach der Messe kommen bestimmt noch neue, tolle Ideen. 8o

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37

Mittwoch, 20. November 2019, 01:27

Hallo Thomas,

besonders die Ausgänge sollten geschützt sein, da die meistens kaputt gehen, wenn man die falsch verwendet. Dann ist erstmal das schöne Bord hin und der Frust groß. ich würde es auf jeden Fall Fehlertolerant auslegen, da oft auch Laien die Installation vornehmen. Mir ist oft aufgefallen, dass das recht häufig vorkommt. Und so viel teurer machen Polyswitches die Kosten nicht. Betrachte es im Verhältnis zu einem zerstörten Bord. dann relativiert sich das.

Ich würde keine zu große Eile zur Finalisierung des Bords anlegen. Warte doch die Messe ab und entscheide dann, was Du machen solltest. Sonst packst Du alles zweimal an. Das kannst Du Dir dann sparen. Eine funktionsfähige Version für die Messe hast Du ja. Da muss auch nicht alles perfekt sein. Die Haupt-Message kommt auf jeden Fall rüber was den Bord so kann.

Norbert

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38

Montag, 2. Dezember 2019, 14:43

Moin zusammen,
wer schon mit Openplotter und der MCS-APP arbeitet kann bitte einmal aktualisieren:
https://github.com/Thomas-GeDaD/openplotter-MCS

habe nun eine "auto-shutdown" Funktion hinzugefügt. Über die Checkbox könnt Ihr die aktivieren.
Wenn Ihr dann Spannung am +12V enable eingang wegnehmt sollte der Pi runterfahren. Nach ca45s ist dann das Board tod. Wenn Ihr Spannung am 12V enable eingang anlegt sollte der Pi wieder starten....
Bei Fragen oder Problemen bitte melden ;-)


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