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Windstärken

Windstärkentabelle

41

Montag, 11. November 2019, 10:06

Salut

Bei einigen Booten sind die Vorteile des Arbeitens in Lee nicht so gegeben, gebe ich zu.

Das Gebändsel hält vor allem dann besonders gut, wenn man es am stehenden Segel macht, weil es dann gleich die richtige Form kriegt. Anstatt mit einzelnen Bändseln zu pfriemeln nimmt man einen langen. Vorne Palstek rein und dann im Schlingstich nach achtern. Reffbändsel zwar gerne etwas stärker um das Tuch zu schonen, aber durchaus an die Ösen anpasssen. Jeden einzelnen Törn danach noch mal ausreichend dicht nehmen, achtern 2 halbe Schläge drauf. Geht nachher auch wieder viel besser aus als zig Kreuzknoten, die sich je nach Bändselwerk bekniffen haben. Das Restläppchen kann man am besten gegen Rausrutschen sichern, indem man ihm einen zusätzlichen Turn durch das (Haupt-)Schothorn spendiert. Zur Not geht das auch mal nachträglich.

Lars M

Salzbuckel

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42

Montag, 11. November 2019, 10:50

Interessant. Danke. Das mit dem langen Bändsel werde ich mal durchdenken und kommende Saison probieren.

noopd

Lichtmaschinenerklärbär

  • »noopd« ist der Autor dieses Themas

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43

Dienstag, 12. November 2019, 19:58

Danke für die vielen Beiträge. Allerdings ist mehr auf das Reffen eingegangen worden, als auf den Segelschnitt.
Deshalb habe ich, um es zu verdeutlichen, die Zeichnung angefügt.
Bei gleichem Tuch und richtigem Schnitt erhoffe ich mir von
A Besseres Verhalten an der Kreuz
B Weniger Krängung/ späteres Reffen

?( ;(
»noopd« hat folgende Datei angehängt:
  • Vorsegel.GIF (30,45 kB - 6 mal heruntergeladen - zuletzt: 14. November 2019, 15:01)
Wenn Du wissen willst, wer dich beherrscht, musst Du nur herausfinden, wen Du nicht kritisieren darfst (Voltaire).

ugies

Salzbuckel

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44

Dienstag, 12. November 2019, 20:34

Dein Segel A ist schon ganz ordentlich. Ein ganz klein wenig mehr im Unterliek wäre gut. Dann ist das eine Genua 3.
Dein Segel B ist wegen des sehr ungünstigen Verhältnisses von Vorliek zu Unterliek seher wenig effektiv. Es wird sogar mehr Krängung verursachen als ein gleich großes hohes Segel mit großem Streckungsverhlältnis.

Fragen am Rande:

Wie bist Du auf Segel B gekommen?
Wie bzw. wo willst Du es denn überhaupt schoten?
Uwe
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PN oder E-Mail an ugies.
Adresse angeben.
Stander kommt per Post mit offener Rechnung.
Überweisung und gut ;).

ocean sailor

Proviantmeister

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Bootstyp: Moody 34

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45

Mittwoch, 13. November 2019, 02:42

Der Frage war bei einer Optima 106, also ein 34 Fuss Boot. Die normale Rollfock hat schon ein Gewicht... Die holt man nicht einfach bei mehr Wind und möglich auch noch Nass herunter.
Das mit dem Bindereff für die Genua war Ende 70er Jahre der Stand der Technik als wir alle noch Stagreiter hatten. Hatte auf meinem alten Boot (31 Fuss) die Arbeitsfock (Boot hatte früher Stagreiter) mit einem Keder umarbeiten lassen. Bei zuviel Wind würde dann dann im Hafen auf die kleine Rollfock gewechselt. Man könnte dann bei Starkwind die Fock noch verkleinern. Dieses war eine gute Lösungen. Habe dann die Sturmfock nicht mehr benutzt . Bei meinem 28 Fuss Boot waren die Stagreiter von der Sturmfock verbogen....immer zuviel Wind und jünger....
Heute habe ich mehr Zeit und muss nicht mehr bei jedem Wetter segeln......eine Sturmfock (Cover Sail) habe ich natürlich an Bord aber noch nicht gebraucht.....

ocean sailor

Proviantmeister

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Schiffsname: LULU

Bootstyp: Moody 34

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46

Mittwoch, 13. November 2019, 02:53

Reffen der Genua

Der Frage war bei einer Optima 106, also ein 34 Fuss Boot. Die normale Rollfock hat schon ein Gewicht... Die holt man nicht einfach bei mehr Wind und möglich auch noch Nass herunter.
Das mit dem Bindereff für die Genua war Ende 70er Jahre der Stand der Technik als wir alle noch Stagreiter hatten. Hatte auf meinem alten Boot (31 Fuss) die Arbeitsfock (Boot hatte früher Stagreiter) mit einem Keder umarbeiten lassen. Bei zuviel Wind würde dann dann im Hafen auf die kleine Rollfock gewechselt. Man könnte dann bei Starkwind die Fock noch verkleinern. Dieses war eine gute Lösungen. Habe dann die Sturmfock nicht mehr benutzt . Bei meinem 28 Fuss Boot waren die Stagreiter von der Sturmfock verbogen....immer zuviel Wind und jünger....
Heute habe ich mehr Zeit und muss nicht mehr bei jedem Wetter segeln......eine Sturmfock (Cover Sail) habe ich natürlich an Bord aber noch nicht gebraucht.....
Das 28 Fuss Boot hatte noch die volle Segelausstattung Sturmfock, Fock, Genua 1, Genua 2, Genua 3 und Spinnaker....die Genua 2 war reffbar mit Bindereff....
Der Spi war noch ohne Schlauch...benutzte Gummibänder und er war Symmetrisch also mit Baum...
In der heutigen Zeit ist es Blödsinn bei 34 Fuss die Genua mittels Bindereff zu verkleinern.

frank_x

Salzbuckel

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47

Mittwoch, 13. November 2019, 11:50

Danke für die vielen Beiträge. Allerdings ist mehr auf das Reffen eingegangen worden, als auf den Segelschnitt.
Deshalb habe ich, um es zu verdeutlichen, die Zeichnung angefügt.
Bei gleichem Tuch und richtigem Schnitt erhoffe ich mir von
A Besseres Verhalten an der Kreuz
B Weniger Krängung/ späteres Reffen

?( ;(


Wie Uwe schon schrieb :

Segel-A = G3
Segel-B = Unsinn, da sehr schlechtes Streckungsverhältnis

Aber die Zeichnung ist gut. So könnte man durchaus in Segel-A eine horizontale Reffreihe reinbringen, die dann auch ein höheres Schothorn erlaubt. Müsste eigentlich jeder einsehen, dass dies ganz gut funktioniert.


In der heutigen Zeit ist es Blödsinn bei 34 Fuss die Genua mittels Bindereff zu verkleinern.



Ah ja ... Ist sicher richtig für eine 130..150% G1 aber für eine G2-Heavy oder eine G3 ( so vorhanden) ist Deine Aussage Unsinn, denn die würde unter normalen Bedingungen ( bis 40kn ) den Wechsel auf die Sturmfock unnötig machen.

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