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noopd

Lichtmaschinenerklärbär

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601

Dienstag, 20. Juni 2017, 19:05

Zitat

Die Lastspitzen bei Laminaten und Dyneema sind nicht zu verachten.


?? Ich habe da eine Verständnisfrage,
Lastspitze bei Dyneema kann ich ja verstehen, obwohl ich nie eine reckarme Leine als Schot, Festmacher oder Ankerleine einsetzten würde eben aus angesprochenen Gründen.
Reckarmut ist eher bei Fall, oder Stag gefordert.
Warum aber ein Laminat bei 2/3 der Segelfläche die gleiche Leistung bei allen Kursen erziehen soll, entzieht sich meinen physikalischen Grundkentnissen.
Wir vergleichen Neu und Neu.

Wo ist da die Erklährung? ;(

Handbreit

Norbert
Prosecco kaltstellen ist irgendwie auch wie kochen. :wacko3:

602

Dienstag, 20. Juni 2017, 19:10

Die Lösung findet sich im Profil und im Reck.
Das kleinere Tuch hat ein weniger bauchiges profil welches zusätzl. weniger reckt , also bei mehr Wind formstabiler bleibt.
Das größere Tuch, die Dacron GI, ist von Beginn an bauchiger, erzeugt mehr Krängung. Bei mehr Wind wird sie noch bauchiger ( auch eingerefft).

Kurzum, die neue GIII aus Laminat ist ein wesentlich steiferer, d.h. effektiverer " Flügel " , die Dacron Genua ist ihr gegenüber ein " labiler Sack".

Weiter oben steht ja schon dass das neue Tuch, also der Flügel, gut zieht, während das alte Tuch gut krängte.





Nachtrag
Zum Thema "Hochleistungstücher" an alten Riggs, Beschlägen, Krängungsmomenten usw. kann man ein Buch schreiben.
Ein Buch, weil es die Historie beinhalten würde, unsere Altvorderen standen beim Wechsel von Makko auf Dacron , von Holz- auf Aluriggs, leichren Rümpfen mit anderen Ballastanteilen ( Krängungsmoment) , noch moderneren Tüchern , usw. usw. vor selbigen Problemen.
Unter diesem Aspekt ist obiger Hinweis des Segelmachers --- das Laminatsegel und Dynemaschot die Beschläge über das Limit beanspruchen können ---als äusserst positiv zu bemerken. Der Mann hat Erfahrung.
Moody 31 MkII Kimmkieler zu verkaufen https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anze…55527496-230-14
Moody 31 MkII

.....been there, done that....

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »supra« (20. Juni 2017, 19:34)


craighouse

Bootsmann

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603

Dienstag, 20. Juni 2017, 20:26

Wir haben unser "neues" Schiff von Emden über die Staande Mastroute ans Ijsselmeer gebracht. Nach zwei Tagen Fahrerei in der Hitze wollten wir alle den Komfort einer Marina haben und ich suchte die Marina Sneekerhof aus. Zunächst lief alles wie am Schnürchen: Kurz am Passantensteg angelegt und mit dem Hafenmeister gesprochen, dann rüber an den zugewiesenen Liegeplatz. Wir konnten dort sogar längsseits anlegen, ein schöner Platz. Meine Frau sah einen Picknicktisch direkt neben dem Steg und rief mir zu, dass das doch ein prima Platz ist. "Da können wir gut im Schatten zu Abend essen!" Ich fand den Plan klasse, Hunger hatte ich auch.

Wenige Sekunden später rauscht es in der Takelage wie bei Starkwind. Noch während ich den Hebel auf Vollgas rückwärts reiße, kommen die ersten Äste, der Verklicker und die Dreifarbenlaterne in Splittern von oben auf uns geregnet. Jetzt liegt der Verklicker im Hafenbecken und mein Stolz ist mehr als angekratzt.

Merke: Der Schatten, in dem der Picknicktisch steht, kommt nicht von selbst. Bäume haben Kronen.

Die Dreingabe war, dass wir ein paar Tage später beim Segeln einen ca. 15 Zentimeter Riss in der Genua gefunden haben, der nur durch den Baumkontakt entstanden sein kann. Vermutlich, als ich das Schiff rückwärts wieder aus dem Baum herausgefahren habe. Jetzt kann ich nicht nur die Dinge am Schiff reparieren, von denen ich vorher wusste, dass ich das machen muss, sondern noch zusätzlich Dinge, die ich selbst kaputt gemacht habe. Chartern war da echt einfacher.

604

Mittwoch, 21. Juni 2017, 07:00

@craighouse: Scheint ja nicht Eure Woche gewesen zu sein. Kopf hoch! :tatsch:

zusätzlich Dinge, die ich selbst kaputt gemacht habe. Chartern war da echt einfacher.

Naja... bei Schäden wird´s da vielleicht teurer, als wenn man als Eigner sein Schiff selber reparieren kann.
Ahoi, Mario Falko.

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

craighouse

Bootsmann

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605

Mittwoch, 21. Juni 2017, 07:36

Wir hatten zwei tolle Wochen auf unserem Schiff. Am schlimmsten bei diesem Vorfall war, dass wir dabei von einer Motorboot-Crew beobachtet wurden. Bäume am Steg waren bislang weit außerhalb meines Erfahrungshorizonts. :(

Was die Reparatur angeht ist es ja so, dass ich nun die Wahl habe, sie selbst zu machen oder zu beauftragen. Dieses Mal werde ich es selbst versuchen. Wenn es funktioniert, wird es natürlich viel preiswerter. Die Ersatzteile sind gekauft und warten auf ihren Einsatz. Mit ein wenig Glück kann ich die Genua anschließend noch ausprobieren. :)

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606

Mittwoch, 21. Juni 2017, 07:52

Du bist nicht allein, willkommen im Club (Post 221 :O ) Bei mir ist es damals glücklicherweise glimpflich ausgegangen. :cool:
Dietmar


-failure is always an option-

607

Mittwoch, 21. Juni 2017, 07:55

Wir hatten zwei tolle Wochen auf unserem Schiff. Am schlimmsten bei diesem Vorfall war, dass wir dabei von einer Motorboot-Crew beobachtet wurden. Bäume am Steg waren bislang weit außerhalb meines Erfahrungshorizonts. :(

Was die Reparatur angeht ist es ja so, dass ich nun die Wahl habe, sie selbst zu machen oder zu beauftragen. Dieses Mal werde ich es selbst versuchen. Wenn es funktioniert, wird es natürlich viel preiswerter. Die Ersatzteile sind gekauft und warten auf ihren Einsatz. Mit ein wenig Glück kann ich die Genua anschließend noch ausprobieren. :)
… ein guter Grund eine LED Dreifarbenlaterne zu beschaffen. ;)
Jan

columbus488

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608

Freitag, 23. Juni 2017, 17:37

Wenn man den Kaffeeautomaten am Netzschalter einschaltet und die Brüheinheit nur kurz anfährt und dann in der unteren Position hartnäckig verharrt, reicht es den "Stand-by/Ein" Knopf zu drücken, sie schaltet sich dann ein und fährt die Brüheinheit allein hoch....

Spoiler Spoiler

man muss dann nicht die Seitenteile abnehmen, die halbe Maschine demontieren und die Brüheinheit über die Motorspindel von Hand hochdrehen ..... :O .... ist wirklich nicht nötig :motzen:
...egal, was wir unseren Kindern täglich erzählen,
sie werden tun, was sie von uns sehen...

609

Freitag, 23. Juni 2017, 23:14

Man sollte auch nicht die Maschine ausbauen wenn diese als Gegenlager zur Wellendichtung (Welle drückt sich am Reibring dicht Wasserschmierung ) dient. :S

Ich wollte nur noch mal kurz vorbeischauen und wunderte mich das der Wasserpass außen so tief lag.....
Habe dann in kurzen Hosen im Boot die Lenzpumpe die wegen Ausbau ohne Strom war mit Stom versorgt und 20 Minuten zugeschaut wie sie arbeitet. (|

zooom

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610

Samstag, 24. Juni 2017, 07:23

Zwar völlig OT, aber:
Ich bekam gerade einen Verdienstorden aus der Schweiz für vorbildliches Verkehrsverhalten: Mit 67 in der 60er Zone geblitzt, abzüglich 5km/h , Geschwindigkeitsüberschreitung 2 (!) km/h, macht CHF 40.- . Das ist mehr, als ich in 50 Jahren in D jemals für Geschwindigkeitsübertretungen bezahlt habe. Also in der Schweiz genau ans Tempolimit halten!
Gruß Thomas von ZOOOM

Neulich hab ich nen IQ Test machen lassen, war Gott Sei Dank negativ.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »zooom« (24. Juni 2017, 07:49)


Florion

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611

Freitag, 11. August 2017, 13:08

Der neue Windex zeigt nicht nur die Windrichtung an, er gibt auch Auskunft über den Verbleib des Spifalls :D
»Florion« hat folgende Datei angehängt:
Gruß Flo :segeln:

Hier gibts Segel-Videos von mir

612

Freitag, 11. August 2017, 14:11

Das zugehörige Spimanöver hätte mich jetzt schon noch interessiert.... :D

Kuddel_2611

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613

Freitag, 11. August 2017, 18:21

Gibt's den Windex auch mit Anzeige für die Dirk? Die ist mir nämlich im Frühjahr bei einer Nachtfahrt von Kiel nach Travemünde ausgeweht (und ums Vorstag). Der Bolzen vom Schäkel hatte sich durch die Bewegung raus gedreht. Jetzt hab ich einen Softschäkel an der Dirk, da dreht nix raus.

LG
Kuddel
Fragt Fritzchen seinen Vater: „Papa,
ist der Stille Ozean den ganzen Tag still?“
:ueberlegen: darauf der Vater: :kopfkratz: „Kannst du mich nichts besseres fragen?“ Sohn: „Ok, woran ist dann das Tote Meer eigentlich gestorben?“ ?(


Florion

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614

Freitag, 11. August 2017, 20:14

Das zugehörige Spimanöver hätte mich jetzt schon noch interessiert.... :D


Eigentlich geht mein Spifall ins Cockpit auf eine Klemme, wo es dank Achtknoten ja nicht mal eben durch kann. Aus irgendeinem Grund war es heute allerdings auf dem Mast belegt (habe das beim Aufbau wohl vergessen ins Cockpit zu leiten, da ich es sowieso seltenst brauche). Das Ende wollte ich vor dem Runterlassen auf einer Klampe belegen und den Spi schnell am Niederholer zu mir aufs Vorschiff runterziehen, da er leider nicht mehr stand (sind in einen Insel-Windschatten gefahren) und eh schon auf dem Vorschiff hing. Dummerweise habe ich (wir waren etwas in Eile, da da das Land immer näher kam) das Spifall mit einem Tampen vertauscht :klopp: und so nahm das Unglück seinen Lauf... Ich zog den Spi schnell zu mir runter, was auch wunderbar funktionierte. Dann habe ich das Fall vom Spi abgeschäkelt und an eine Öse kurz vor der Mast eingehängt. Wie immer wollte ich dann am anderem Fallende ziehen, damit es nicht lose rumfliegt. Nanu? Wo ist denn mein Fall? Nachdem ich die untere Hälfte des Riggs abgesucht hatte schaute ich hoch zur Fallrolle (bei mir ganz oben am Mast, gut 20cm unter dem Verklicker). Ach, da hängt es ja. Beim schnellem Aufstieg hatte es sich komplett verhäddert und Teile des Falls sind auch noch über den Windex geflogen und hatten sich darin verfangen...

Naja eine Woche später sollte der Mast sowieso gelegt werden (da ist Saisonschluss für das Boot), aber mit einem Fall im Windex wollte ich es nicht noch länger so liegen lassen (wäre es ausgerauscht wäre es egal gewesen). Wir haben das Schiffchen dann spontan am Steg gekentert und haben den Windex wieder befreit.

Drei Dinge habe ich jetzt gelernt:

1. Achtknoten entstehen immer dann wenn man sie nicht braucht von alleine
2. Nie wieder zwei gleiche Leinen mit Unterschiedlichen Zwechen an der selben Stelle
3. Fallen immer schön am unterem Ende belegt lassen
Gruß Flo :segeln:

Hier gibts Segel-Videos von mir

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