Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Hallo Besucher, willkommen im Segeln-Forum! Hier kannst Du Dich registrieren, um unser Forum in seiner vollen Pracht genießen zu können! - Weitere Infos zur Registrierung - Login für Mitglieder -

Bluis

Lotse

Beiträge: 1 514

Schiffsname: EmiLu

Bootstyp: C-Yacht 10.40

Heimathafen: Lelystad Flevo Marina

Rufzeichen: DD 6672

MMSI: 211541970

  • Nachricht senden

21

29.05.2012, 23:14

Es ist sicher gut gemeint und eine Herzensangelegenheit, fragts du Kinder ohne Fahradhelm auch, ob sie keinen Helm haben?



Hallo Stefan,

Nein, aber ich frag auch nicht die nicht Rettungswestenträger ;)
:segeln:
Schöne Grüße

Thomas

22

29.05.2012, 23:32

Also .....ich würde für jedes Kind in kaltes Wasser springen....musste es aber noch nie....was sagt uns das ?( ich kenne auch nur solche und keiner musste ;)
es grüßt
der rollef


wer später bremst, iss länger schnell

Bluis

Lotse

Beiträge: 1 514

Schiffsname: EmiLu

Bootstyp: C-Yacht 10.40

Heimathafen: Lelystad Flevo Marina

Rufzeichen: DD 6672

MMSI: 211541970

  • Nachricht senden

23

29.05.2012, 23:45

Also .....ich würde für jedes Kind in kaltes Wasser springen....musste es aber noch nie....was sagt uns das ?( ich kenne auch nur solche und keiner musste ;)



Ich denke das sagt uns : das Gott sei Dank, nur ganz selten wirklich etwas passiert ;(
:segeln:
Schöne Grüße

Thomas

nixxe

Super Moderator

Beiträge: 15 310

Wohnort: anne Küste

Schiffsname: Sursulapitschi

Bootstyp: Badewannencruiser

Heimathafen: Haveje

  • Nachricht senden

24

30.05.2012, 12:49

mein sohn ist mit 11 von einem auto angefahren worden, direkt vor der schule, er aufm fahrrad. er wurde vom rad geschleudert und landete mit dem kopf auf dem kantstein.
hand angebrochen, helm völlig durchgebrochen. ohne helm wäre er tot oder im koma oder schwerst behindert.

mein cousin fuhr ohne helm mofa. überholendes auto von vorne nagelte ihn über, direkt vor seinem elternhaus. ohne helm wäre er tot. er brauchte 1 jahr in klinik + reha, leichte sprachfehler hat er heute noch.

tochter meines kollegen fiel beim geländereiten von ihrem vor einer schlange bockendem pferd. reitkappe (=helm) in 2 hälften, kind überlebte.

ich selbst (lange zeit fahrradhelmverlacher) fuhr beim waldcross gegen einen stürzenden ast - helm ein bröselpuzzle unter dem stoffüberzug, ich nur leichte kopfschmerzen.

tochter wurde beim inlinerfahren vom klassiker angegriffen: autotür öffnete sich neben/vor ihr. ohne helm (zerknautscht) hätte der laternenpfahl gewonnen.


manche arroganz hier bedeutet nur: glück gehabt. in holland fahren viele kids mit helm, seht euch mal außerhalb der tourigegenden um!

und in ganz skandinavien tragen auch eltern westen!!!
Nehmt mich! Ich brauche keine Toilette im Schiff, keine Stehhöhe und keine Trailerbarkeit. Ich will nur geil segeln. Segeln! Und ich bringe die Kinder mit.

andros762

Bootsmann

Beiträge: 134

Wohnort: Dortmund

Schiffsname: Sehnsucht

Bootstyp: Andros 762

Heimathafen: Roggebotsluis

  • Nachricht senden

25

30.05.2012, 13:07

Ich denke auch, dass man viel zu oft weg sieht. Jemanden auf etwas hinweisen und ansprechen sollte etwas gutes sein.
Jeder der kurz in sich geht, sollte zu dem gleichen ergebnis kommen. Fahren ohne Helm ist gefährlicher als ohne. Genau so das Tragen von einer Schwimmweste wenn man nicht schwimmen kann und sich in der Nähe von Wasser befindet. Es zählt dabei nicht wie vorrsichtig jemande ist, und das es bisher doch auch immer gut gegangen ist.
Ein einziges Mal reicht aus... tot...

Daher gilt bei uns. Kannst du nicht schwimmen, Schwimmweste.
Fahrrad fahren nur mit Helm (egal welches alter).

Auch hat das Tragen von Schwimmwesten bei den Kids doch etwas beruhigendes. Wir sind immer an einem Campigplatz unterwegs, da können sich die Kinder komplett frei bewegen, denn wir wissen, wenn sie ins Wasser fallen wird nichts passieren.

saltygoose

Super Moderator

Beiträge: 4 185

Schiffsname: Spruce Goose

Bootstyp: Ganter 26

Heimathafen: Goose bay

Rufzeichen: Gack

  • Nachricht senden

26

02.06.2012, 20:39

Wenn mein Sohn ohne Weste in's Wasser fällt ist er tot, wenn er ohne Helm vom Fahrrad fällt hat er maximal vielleicht ne Platzwunde und mit Helm vielleicht auch. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Ausserdem hat er auch ne Platzwunde wenn er beim rumtollen auf die Schnauze fällt. Soll ich ihm da auch einen Helm aufsetzen? Ich liebe meinen Sohn über alles, aber man kann es mit der Fürsorge auch übertreiben.
Aus beruflicher Erfahrung kann ich dir nur eines raten: Wenn du nach einem Fahrradunfall lieber kein Gespräch mit dem behandelnden Arzt über die Organentnahme bei deinem Sohn führen möchtest, setz deinem Sohn einen Helm auf. Das vermeidet sehr viele Hirnschädigungen.
:music: Es grüßt Frank :music:

praxis-spranger.de

27

02.06.2012, 23:44

Also Fahrradhelm und Rettungsweste kann man nicht gleichsetzen. Auf dem Boot reicht es ( und kommt öfters mal vor), das man daneben tritt, wo hängen bleibt und dann evtl. ins Wasser fallen kann. Wir als Erwachsener kommen damit wahrscheinlich besser klar als nen kleineres Kind.

Beim Fahrradfahren sind es häufiger Zusammenstöße mit anderen Verkehrsteilnehmern und da müssen wir mal ehrlich sein. Als wir alle Fahrradfahren gelernt haben, gabs es wesentlich weniger Autos. Heute ist das Risiko viel höher. Außerdem sind die Autos heute schneller in der Stadt unterwegs als vor 25 Jahren ( zumindest bei uns den Neuen Bundesländern (der Trabbi hatte halt nur 26 PS und die Bremsen sind mit den heutigen auch nicht vergleichbar)

saltygoose

Super Moderator

Beiträge: 4 185

Schiffsname: Spruce Goose

Bootstyp: Ganter 26

Heimathafen: Goose bay

Rufzeichen: Gack

  • Nachricht senden

28

03.06.2012, 00:24

Häufige Gründe für eine schwere Hirnverletzung sind nicht unbedingt die Unfälle mit Beteiligung von Autos, sondern eher einfach die täglichen Vorkommnisse, wie ein Sturz mit dem Rad und Aufschlagen des Kopfes auf einer Bordsteigkante oder so.
Dito selbige Unfälle beim Skaten - ausgerutscht, auf den Hinterkopf gefallen ist eben doch häufig.
Deswegen macht ein Helm wirklich Sinn. Beim Zusammentreffen mit einem Auto liegen meist noch ganz andere Verletzungen vor, aber auch hier ist es natürlich gut, wenn der Kopf so gut wie möglich geschützt ist
:music: Es grüßt Frank :music:

praxis-spranger.de

Hamburger Deern

Kontermutti

Beiträge: 6 519

Bootstyp: HR 31 Monsun

Heimathafen: Arnis

  • Nachricht senden

29

03.06.2012, 07:00

warum wird man eigentlich von den Eltern blöde angeguckt, wenn man
im Hafen so 3-5 jährige Stöpsel fragt ob die keine Rettungsweste haben,
während die zb auf der Deckskante ausserhalb des Heckkorbs rumkraxeln?
Ich hätte Dich schon mal blöd angeguckt, weil ich mich gefragt hätte, warum Du mein Kind "anquatscht", wenn Du von mir etwas wissen willst.

Das war ja keine Frage an das Kind. Das war ein direkter Vorwurf an die Eltern.
Die "Verpackung" macht´s - "Ich hätte Angst, wenn mein Kind ohne Weste da rum turnt" (z.B.) wäre vielleicht besser angekommen.

Mich hätte das verärgert, und möglicherweise hätte ich auch patzig geantwortet.

Ich finde es deutlich besser, sich direkt an die Eltern zu wenden, und das Kind da raus zu lassen.



Den Sparwahn bei Eltern im Bezug auf Sicherheit der Kinder kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
Ganz ehrlich, reden wir hier doch über "Peanuts" im Verhältnis zu den anfallendenen Kosten als Eigner, oder 1x Kleinkram beim Yachtausrüster....
oder "mal eben" ein fröhlichen Urlaubsabend mit dem Liegeplatznachbarn.

Ich habe meine Kinder aussuchen lassen welchen Helm sie aufsetzen möchten - manchmal war das coole Muster eben teurer,
aber das Ding wurde mit viel Stolz getragen. Ich denke bei Rettungswesten hätte ich es nicht anders gemacht - selber aussuchen, anprobieren
und selbst nach Hause schleppen. "Hab ICH mir ausgesucht" - das klappt übrigens auch beim leidigen Thema "Mütze im Winter" hervorragend ;)
„Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.“ :lachtot:
Joachim Ringelnatz

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hamburger Deern« (03.06.2012, 08:31)


Bluis

Lotse

Beiträge: 1 514

Schiffsname: EmiLu

Bootstyp: C-Yacht 10.40

Heimathafen: Lelystad Flevo Marina

Rufzeichen: DD 6672

MMSI: 211541970

  • Nachricht senden

30

03.06.2012, 09:59

warum wird man eigentlich von den Eltern blöde angeguckt, wenn man
im Hafen so 3-5 jährige Stöpsel fragt ob die keine Rettungsweste haben,
während die zb auf der Deckskante ausserhalb des Heckkorbs rumkraxeln?
Ich hätte Dich schon mal blöd angeguckt, weil ich mich gefragt hätte, warum Du mein Kind "anquatscht", wenn Du von mir etwas wissen willst.

Das war ja keine Frage an das Kind. Das war ein direkter Vorwurf an die Eltern.
Die "Verpackung" macht´s - "Ich hätte Angst, wenn mein Kind ohne Weste da rum turnt" (z.B.) wäre vielleicht besser angekommen.

Mich hätte das verärgert, und möglicherweise hätte ich auch patzig geantwortet.

Ich finde es deutlich besser, sich direkt an die Eltern zu wenden, und das Kind da raus zu lassen.



Den Sparwahn bei Eltern im Bezug auf Sicherheit der Kinder kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
Ganz ehrlich, reden wir hier doch über "Peanuts" im Verhältnis zu den anfallendenen Kosten als Eigner, oder 1x Kleinkram beim Yachtausrüster....
oder "mal eben" ein fröhlichen Urlaubsabend mit dem Liegeplatznachbarn.

Ich habe meine Kinder aussuchen lassen welchen Helm sie aufsetzen möchten - manchmal war das coole Muster eben teurer,
aber das Ding wurde mit viel Stolz getragen. Ich denke bei Rettungswesten hätte ich es nicht anders gemacht - selber aussuchen, anprobieren
und selbst nach Hause schleppen. "Hab ICH mir ausgesucht" - das klappt übrigens auch beim leidigen Thema "Mütze im Winter" hervorragend ;)




:bravo:
:segeln:
Schöne Grüße

Thomas

31

03.06.2012, 13:25

Moin,
Jemanden auf etwas hinweisen und ansprechen sollte etwas gutes sein.
Wie immer und überall macht der Ton die Musik. Wenn hinter meinem Rücken jemand die Kinder fragen würde, ob sie denn keine Weste hätten oder ob Mami sie nicht lieb habe, dann würde ich das ebenfalls als "von der Seite anpullern" interpretieren und entsprechend reagieren. Die Vollkaskomentalität, die hier bei vielen recht deutlich zum Ausdruck kommt, muss nicht von jedem geteilt werden. Es gibt inzwischen schon Kinder, die ohne Helm nicht mehr auf das Klettergerüst dürfen. Das ist pervers und schädigt die Kinder erst recht. Ich gehöre hier sicher zu den jüngeren, aber selbst in meiner Kindheit gab es noch keine Helme. Folgt man den Horrorgeschichten einiger hier, kann in dieser Generation beinahe unmöglich jemand die Volljährigkeit erreicht haben. Wer sich eingehend mit der Sache auseinandersetzt, wird feststellen, dass es keineswegs als gesicherte Erkenntnis gelten darf, dass Helme die Sicherheit summa summarum tatsächlich erhöhen.
Selbstverständlich bekommen die Kinder eine Weste an, wenn die auf dem Boot herumturnen oder in einen Opti steigen, aber wenn ich blöde von der Seite angequatscht werde, wie ich mit zwei Kleinkindern auf einem Boot ohne Reling unterwegs sein kann, dann fehlt mir dafür das Verständnis, entsprechend ungehaltene Reaktion nicht ausgeschlossen. Denn letztlich sind die Eltern und niemand anderes für die eigenen Kinder verantwortlich.
gabs es wesentlich weniger Autos
Das mag sein. Und trotzdem gab es subjektiv wesentlich weniger Kinder auf der Straße. Durch Helme, Verkehrsberuhigungen, Spielstraßen und Radwege auf der Straße wird nämlich ein Sicherheitsgefühl suggeriert, welches nicht real ist. Ein Kind hat auf der Straße nichts zu suchen weder mit noch ohne Helm, auf dem Bürgersteig werden immernoch die wenigsten vom Auto überfahren.

Gruß, uglyripper

Yachtcoach

Seebär

Beiträge: 1 105

Schiffsname: diverse Charteryachten

  • Nachricht senden

32

03.06.2012, 15:37

kleine kinder ...

mal wieder die alte Diskussion...
Schwimmwestem mit Helmen gleichzusetzen ist .......

Eins ist klar :
nicht jeder kann schwimmen und selbst dann gibt es Situationen, wo man die Weste braucht.

Aber was uns von der Werbung und unserer überversicherten Gesellschaft alles als Trendy, sporty und vermeintlich sicher verkauft wird ist grenzwertig.
Die vermeintlich verkaufte Sicherheit kommt nicht von der Ritterrüstung mit Stützrädern beim Fahrradfahren.
Die Erfahrungs machts und der vernünftige Umgang mit den Dingen.
Nur weil einige Eltern nicht in der Lage sind, ihren Kindern praktische Lebenserfahrung zu vermitteln,
muss dann der Konsum herhalten.
Dazu gehört auch schwimmen, Fahrrad fahren und Rollschuhlaufen etc.

Die Pänns werden vor den TV gesetzt und sollen reales Leben lernen ?
Was ich da bereits in Kindergärten und Jugendlager erlebt habe, spottet jeder Beschreibung.
Kinder lernen durch Erfahrung... ja, auch durch schmerzliche ...
meine Beine waren verschrammt, hatte Beulen am Kopf und die Knochen gebrochen.
Hab aber gelernt aufzupassen, Situationen einzuschätzen und mit den Dingen umzugehen.

Da wird, auch hier im Forum, die Unfähigkeit der Eltern mit dem größtmögliche Verletzungsgau verschleiert.
Die bewährte Angstmache um Konsum zu erzeugen.

Das reale Leben ist nicht sicher, ungefährlich und immer schön.
Davor kann keine Versicherung, kein Plastikhelm und keine trendy Sportklamotten bewahren.
Man sollte vieleicht dieses " immer schneller, weiter und höher" mal etwas relativieren und abbremsen.
Eine Gesellschaft, die Banji-springen und ähnliche Extremfun als unterhaltsame Freizeitbeschäftigung verkauft,
will andererseits die Lebensuntüchtigkeit der urbanen Lemminge per Versicherung und Ritterrüstung vermarkten.

wenn es im Kindergarten wichtiger ist, den angesagten trendy Klamottenstyl zu tragen ( den man ja nicht schmutzig machen darf)
als zu spielen, zu laufen, sich dreckig zu machen, zu toben, zu klettern usw...
dann kann man keine Erfahrungen machen.
Das Ganze noch mit Fast-Food erweitert macht noch lebensuntüchtiger und ist mit Helm nicht abzusichern.

Also zieht euren Kindern Schwimmwesten an ..
oder noch besser, bringt ihnen das Schwimmen und den Umgang mit dem realen Leben bei.
Für Lebenstüchtigkeit und praktisches Denken gibt es noch keine Apps für I-pod.... :D
Wer den Weg zum Meer nicht findet, folge nur der Strömung des Flusses.

wassergenug

Proviantmeister

Beiträge: 415

Wohnort: Zürich

Bootstyp: Charter, mOcean

  • Nachricht senden

33

03.06.2012, 16:18

mal wieder die alte Diskussion...
Schwimmwestem mit Helmen gleichzusetzen ist .......

Der Helm bewahrt nicht vor Schrammen. Das ist auch nicht seine Funktion. Er bewahrt vor Hirn-Schädel-Trauma.

Sowie die Schwimmweste nicht vors Nasswerden bewahrt. Sie soll vors Ertrinken bewahren.

(Keine von den beiden Geräten bieten eine vollständige Schutz; aber eine verbesserte)

Die Risikoabschätzung verläuft qualitativ für beiden gleich. Wenn das maximale Erreignis nicth tragbar ist, dann muss die Schutzmassnahme getroffen werden.

Dass wir heute eine Gesellschaft haben, die meint auch vor Nasswerden und Schrammen schützen zu müssen, ist etwas ganz anderes.

Ich würde die beiden Sachen (nervöse Gesellschaft und sinnvolle Schutzmassnahmen) nicht mit einander vermischen.

Gruss,
Michael
Bekennende flaue Flunder :-)

divefreak

Salzbuckel

  • »divefreak« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 954

Wohnort: Flensburg

Schiffsname: SeaHelp Quantum

Bootstyp: SeaSwirl Striper

Heimathafen: Flensburg

Rufzeichen: DD6329

MMSI: 211505600

  • Nachricht senden

34

03.06.2012, 17:00

mal wieder die alte Diskussion...
Schwimmwestem mit Helmen gleichzusetzen ist .......

Eins ist klar :
nicht jeder kann schwimmen und selbst dann gibt es Situationen, wo man die Weste braucht.

Aber was uns von der Werbung und unserer überversicherten Gesellschaft alles als Trendy, sporty und vermeintlich sicher verkauft wird ist grenzwertig.
Die vermeintlich verkaufte Sicherheit kommt nicht von der Ritterrüstung mit Stützrädern beim Fahrradfahren.
Die Erfahrungs machts und der vernünftige Umgang mit den Dingen.

Mein Großer kann mit 6 schwimmen, dh DJSA Bronze mit ner sehr respektablen Zeit, Silber hat er nur deshalb nicht weil sein Schwimmtrainer meint er soll
ca 1 Jahr warten, weil sonst von Silber/Gold zu den Rettungsschwimmabzeichen zuviel Zeitliche Lücke ist.

Trotzdem geht er nicht dichter als 1-2m an ne Kaimauer oder gar auf ne Brücke ohne Rettungsweste, selbst heute in Neustadt sind beide Jungs auf der Messe mit Westen rumgerannt.....

Andersrum hab ich die Jungs aber nicht wie andere Väter beim Schlauchboot Patent ins Boot gehoben und die helfende Hand des Ausbilders haben die Jungs dankend abgelehnt, die wissen wie man sich an Bord bewegt! Und ich schleife die beiden auch nicht an der Hand an Bord, das raufklettern machen die beiden in 90% der Fälle selber, nur wenn die Arme und Beine zu kurz sind um die Lücke zu überbrücken wird geholfen. Achja Stützräder am Fahrrad hatten die beiden auch nie!

Aber warum ein unnötiges Risiko eingehen? Wenn einer Abrutscht hat er ein Sicherheitsnetz und ich genügend Zeit ihn ausm Wasser zu pulen... ;)

BTW Wir Erwachsenen tragen an Bord auch immer ne Weste sobald wir ablegen!

35

03.06.2012, 17:41

Die Risikoabschätzung verläuft qualitativ für beiden gleich. Wenn das maximale Erreignis nicth tragbar ist, dann muss die Schutzmassnahme getroffen werden.

Das begründet auch den Helm auf dem Klettergerüst oder das Fangnetz am Hochbett...

divefreak

Salzbuckel

  • »divefreak« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 954

Wohnort: Flensburg

Schiffsname: SeaHelp Quantum

Bootstyp: SeaSwirl Striper

Heimathafen: Flensburg

Rufzeichen: DD6329

MMSI: 211505600

  • Nachricht senden

36

03.06.2012, 19:06

Die Risikoabschätzung verläuft qualitativ für beiden gleich. Wenn das maximale Erreignis nicth tragbar ist, dann muss die Schutzmassnahme getroffen werden.

Das begründet auch den Helm auf dem Klettergerüst oder das Fangnetz am Hochbett...

Die Risikoabschätzung verläuft qualitativ für beiden gleich. Wenn das maximale Erreignis nicth tragbar ist, dann muss die Schutzmassnahme getroffen werden.

Das begründet auch den Helm auf dem Klettergerüst oder das Fangnetz am Hochbett...
Mutter Kind Kur


Junior fliegt ausm 1/2 hohen Bett

=> Schädeldecken Abriss!

Hamburger Deern

Kontermutti

Beiträge: 6 519

Bootstyp: HR 31 Monsun

Heimathafen: Arnis

  • Nachricht senden

37

03.06.2012, 19:19

Ich komm jetzt nicht mehr mit.

Eingangsfrage war:

warum wird man eigentlich von den Eltern blöde angeguckt, wenn man



im Hafen so 3-5 jährige Stöpsel fragt ob die keine Rettungsweste haben,

während die zb auf der Deckskante ausserhalb des Heckkorbs rumkraxeln?

und jetzt sind wir bei Mutter Kind Kuren gelandet ?

?( ;(
„Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.“ :lachtot:
Joachim Ringelnatz

wassergenug

Proviantmeister

Beiträge: 415

Wohnort: Zürich

Bootstyp: Charter, mOcean

  • Nachricht senden

38

03.06.2012, 19:48

Zitat

Die Risikoabschätzung verläuft qualitativ für beiden gleich. Wenn das maximale Erreignis nicth tragbar ist, dann muss die Schutzmassnahme getroffen werden.

Das begründet auch den Helm auf dem Klettergerüst oder das Fangnetz am Hochbett...

Korrekt.
So läuft aber eine Risikoabschätzung...
Gruss,
Michael
Bekennende flaue Flunder :-)

39

03.06.2012, 19:53

So läuft aber eine Risikoabschätzung...

In Ordnung. Nun sollte man aber nicht von der eigenen auf die Risikoabschätzung anderer schließen, sonst dürfen wir uns auf dem Spielplatz demnächst auf die Frage einstellen, ob die Mami den Kleinen nicht mehr lieb hat, weil er keinen Helm aufhat. ;)

wassergenug

Proviantmeister

Beiträge: 415

Wohnort: Zürich

Bootstyp: Charter, mOcean

  • Nachricht senden

40

03.06.2012, 23:16

Auch korrekt. Zu einer Risikoabschätzung gehört auch einen Kontext. Und man kann nicht einfach so von einem Kontext auf einem anderen schliessen.

Wie vorher gesagt, das Vorgehen bei der Risikoabschätzung soll mit einer hypernervösen Gesellschaft nicht vermischt werden.

Gruss,
Michael
Bekennende flaue Flunder :-)

Zur Zeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher

Counter:

Gezählt seit: 04.02.2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 644   Hits gestern: 1 724   Hits Tagesrekord: 2 916   Hits gesamt: 176 133   Hits pro Tag: 2 314,97 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 4 586   Klicks gestern: 12 776   Klicks Tagesrekord: 26 147   Klicks gesamt: 1 515 983   Klicks pro Tag: 19 925,05 

Charterboote

Kontrollzentrum