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1

Montag, 15. Mai 2017, 21:59

Tiefgang - Schmerzgrenze?

Moin,

aus einem anderen Thread kopiert, es gehört wohl eher hierher als in 'Ostsee':

Ich habe laut Prospekt unbeladen 1,82m Tiefgang. Das würde ich in der Werft nochmal exakt erfragen, aber ich gehe mal derzeit auf der sicheren Seite von 2,00m aus, d.h. ich würde Durchfahrten und Buchten mit geringerer Tiefe nicht befahren wenn ich nicht 2m Wassertiefe zur Verfügung habe. Sollte ich mehr annehmen?

Wo wäre eure Schmerzgrenze? Welchen Sicherheitsaufschlag nehmt ihr so gegenüber dem exakten Wert, insbesondere hinsichtlich Wellen?
Zucker ist der Stoff, der Espresso widerlich bitter macht - wenn man vergisst ihn rein zu tun.

2

Montag, 15. Mai 2017, 22:01

Ostsee ist 2m schon knapp
NL zuviel

Krusefix

3

Montag, 15. Mai 2017, 22:03

Bei ruhiger Lage , d. h. keine Wellen, fahre ich sütje ran. U-Turn geht dann immer noch.
Ist es gar Mudd, und damit zu rechnen das es nicht viel flacher wird, trecker ich das Schiff auch mal da durch.
Ich bin da gaaanz tief entspannt.
Eine Grundberührung ist keine Strandung.
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beautje

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4

Montag, 15. Mai 2017, 22:08

Das auf den cm festmachen zu wollen ist mutig.
Ich halte das abhängig von den Umständen: Auf dem Binnentümpel mit Modderboden nehm ich das nicht so eng (ich kann aber auch den Kiel hochkurbeln wenn es nicht reicht).
Einen Aufsetzer in Ijsselmeer-Kabbelwelle auf den harten Sand riskiere ich aber nie und kalkuliere mit mehr Reserve.
Ich habe mich mal im Schneckentempo an den Strand gepirscht und geschaut, bei welcher Tiefenangabe meiner Logge ich aufsetze - das gibt ein besseres Gefühl.

Squirrel

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5

Montag, 15. Mai 2017, 22:09

Zitat

Eine Grundberührung ist keine Strandung.


Jo, seh ich auch so. Allerdings sollte man bei ganz flachen Liegeplätzen die Wetterlage im Hinterkopf haben. Nicht dass am nächsten Tag 20cm Wasser weg sind und man eine Woche darauf wartet, dass der Wind endlich wieder dreht.
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

6

Montag, 15. Mai 2017, 22:16

Zitat

Eine Grundberührung ist keine Strandung.


Jo, seh ich auch so. Allerdings sollte man bei ganz flachen Liegeplätzen die Wetterlage im Hinterkopf haben. Nicht dass am nächsten Tag 20cm Wasser weg sind und man eine Woche darauf wartet, dass der Wind endlich wieder dreht.
Ja, natürlich. Diese Sebstverständlichkeit kam mir, weil es eine Selbverständlichkeit ist, doch tatsächlich nicht in den vorderen Sinn.
Mmh, manchmal kommt man eben nicht darauf auf Basics zu kommen, sie für andere notwendigerweise darzulegen.
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Danziger

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7

Montag, 15. Mai 2017, 22:48

Ostsee ist 2m schon knapp
NL zuviel

Krusefix


Fahre in NL mit 2.4m rum. Nicht optimal für das Revier aber geht.


Hans

8

Montag, 15. Mai 2017, 23:47

Wo wäre eure Schmerzgrenze? Welchen Sicherheitsaufschlag nehmt ihr so gegenüber dem exakten Wert, insbesondere hinsichtlich Wellen?
Moin,

das ist abhängig von Wind, Grundbeschaffenheit, Revier, Wasserstand.

Im schlickigen Hafen gibt es keinen Sicherheitsaufschlag.
Im Alltag in ruhigen Gewässern 0,5-1 Meter.
1-2 Meter in steinigen Bereichen.

Im Seegatt bei Welle 2 Meter.
Bei Grundseen können auch mal 10 Meter oder mehr angemessen sein (nicht damit man nicht durchsetzt, sondern damit das Seegangsbild nicht allzu fies wird)

Gruß
Andreas

9

Montag, 15. Mai 2017, 23:55

..............
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bluelayla

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10

Dienstag, 16. Mai 2017, 06:46

Ich habe laut Prospekt unbeladen 1,82m Tiefgang ... ich würde Durchfahrten und Buchten mit geringerer Tiefe nicht befahren wenn ich nicht 2m Wassertiefe zur Verfügung habe. Sollte ich mehr annehmen? Wo wäre eure Schmerzgrenze?


Wir haben 1,8m TG, also ähnlich wie Ihr. Außerhalb von Häfen ist meine persönliche Schmerzgrenze eher so bei knapp 3m, alles darunter darunter macht mir einfach keinen Spaß. Häfen mit einer gesicherten Mindesttiefe von - laut Plan - gut 2m fahren wir aber an. Erfahrungsgemäß ist es dort größtenteils viel tiefer, bzw. man sieht auf den Hafenplänen und vor Ort, wo die tiefen und die weniger tiefen Stellen sind, so dass man meist reichlich Wasser unterm Kiel hat. Im Hafen gibt es meist keine Welle und man fährt langsam, insofern kann da ja eigentlich nicht viel passieren. Jedenfalls sind wir noch nie irgendwo steckengeblieben.
Aktuelles Beispiel: Am Wochenende waren wir mal wieder in Gedser. An der Einfahrt ging das Echolot mal kurz auf 2,10m (vielleicht war das allerdings Seegras und noch kein Grund), im vorderen Bereich des Hafens blieb es aber über 3m. In den hinteren Ecken ist es deutlich flacher, aber da muss man ja nicht hinfahren.
Anbei noch ein Foto von unserem Echolot bei der Einfahrt (ich habe noch 30cm Sicherheit eingestellt, hier zeigt es also 2,30m an).
»bluelayla« hat folgende Datei angehängt:
  • droppedImage_4.jpg (30,43 kB - 859 mal heruntergeladen - zuletzt: 6. September 2017, 21:55)

11

Dienstag, 16. Mai 2017, 07:26

Naja kommt ja vorallem auf die Schiffsgröße an 8m Boot mit 2,5 m Tiefgang ist sicherlich hinderlich. Aber auch 12m mit 1,7m Tiefgang passt nicht wirklich.
Aber 36ft und 2,3m sollte überall passen, sonst würde ich eher das Revier wechseln, oder auf mobo bzw Wohnwagen umsteigen

12

Dienstag, 16. Mai 2017, 07:37

Unser Boot hat 1,85m Tiefgang. Es gibt in der westlichen Ostsee reichlich Stellen, an denen die Wassertiefe gerade über 2m beträgt.


Eines meiner Lieblingsfahrwasser ist das Mørkedyb im Sydfynske Øhav.
Dort gibt es reichlich Stellen von 2 - 3m Wassertiefe - und alle fahren dort durch (wobei ich bei 2,4m Tiefgang nervös werden würde....).
Der Hafen von Marstal hat größtenteils eine Wassertiefe von ca. 2m. Bei der Liegeplatzsuche in Richtung Land sollte man nicht zu zügig fahren - wir haben schon Boote erlebt, die sich recht heftig verneigt haben.
Die Verhältnisse im Smålandsfarvand sind ähnlich; im Størstrøm und im Bøgestrøm wird der Kiel durch das Seegras sehr gut gereinigt.

Die 2m beziehen sich immer auf LAT, d.h. in der Praxis hat man 30 - 50cm Reserve, nur eben beim Badewanneneffekt nicht.

Jan

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13

Dienstag, 16. Mai 2017, 11:18

ich gehe mal derzeit auf der sicheren Seite von 2,00m aus, d.h. ich würde Durchfahrten und Buchten mit geringerer Tiefe nicht befahren wenn ich nicht 2m Wassertiefe zur Verfügung habe.
Sollte ich mehr annehmen? Wo wäre eure Schmerzgrenze? Welchen Sicherheitsaufschlag nehmt ihr so gegenüber dem exakten Wert, insbesondere hinsichtlich Wellen?
Ist ja schon großzügig, bei 2 m Tiefgang Buchten und Durchfahrten zu meiden, die weniger als 2 m tief sind. :kez_08: Immer schön auf den Plotter gucken, an jeder Tonne ein bisschen schnippeln und fürs Winterlager kann man je eingesparte Meile 25 Gramm Spachtelmasse einkalkulieren.

Meine Schmerzgrenze: Mindestens + 1 m, wenn in der Karte was von "Steinen" steht + 2 m. Je nach Wellenhöhe das Ganze x 2.

14

Dienstag, 16. Mai 2017, 12:59

ich gehe mal derzeit auf der sicheren Seite von 2,00m aus, d.h. ich würde Durchfahrten und Buchten mit geringerer Tiefe nicht befahren wenn ich nicht 2m Wassertiefe zur Verfügung habe.
Sollte ich mehr annehmen? Wo wäre eure Schmerzgrenze? Welchen Sicherheitsaufschlag nehmt ihr so gegenüber dem exakten Wert, insbesondere hinsichtlich Wellen?
Ist ja schon großzügig, bei 2 m Tiefgang Buchten und Durchfahrten zu meiden, die weniger als 2 m tief sind. :kez_08: Immer schön auf den Plotter gucken, an jeder Tonne ein bisschen schnippeln und fürs Winterlager kann man je eingesparte Meile 25 Gramm Spachtelmasse einkalkulieren.

Meine Schmerzgrenze: Mindestens + 1 m, wenn in der Karte was von "Steinen" steht + 2 m. Je nach Wellenhöhe das Ganze x 2.
Naja, deswegen frage ich ja ob ich zu knapp kalkuliere. Mein Problem ist, dass ich mit größerer Reserve in kaum einen kleinen Hafen in Dänemark komme. Alleine schon der Guldborgsund wäre dann ja schon nicht mehr zu befahren - oder ist das dann halt so?
Wie macht ihr das mit so einem Tiefgang? Das Boot ist ja nun wirklich nicht besonders groß, in Korsika hätten sie es wohl am liebsten zu den Schlauchbooten gelegt...

Und nein, auf den Plotter starrend schnibbeln und Kardinaltonnen ignorieren habe ich nicht vor, ich bleibe dann exakt im Fahrwasser...
Zucker ist der Stoff, der Espresso widerlich bitter macht - wenn man vergisst ihn rein zu tun.

Xtefan

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15

Dienstag, 16. Mai 2017, 13:06

In Ostseehäfen würde ich mir weniger Gedanken machen. Stand oben schon: Marstal 2 m; wir haben TG 1,85 und hatten noch nie Probleme. Wenn das Lot in die Nähe von 2 m kommt, halt vorsichtig rantasten.
VG
Stefan

norbaer

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16

Dienstag, 16. Mai 2017, 13:56

Meine Schmerzgrenze ist kein Tiefgang kleiner 2m besser 2,2m oder mehr...

Lieber fahre ich irgendwo nicht mit dem Schiff hin.... :D

bobby

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17

Dienstag, 16. Mai 2017, 14:14

Moin, meine Schmerzgrenze hängt davon ab, worum es geht. wir haben 0,9 m Tiefgang,
ich vermeide Häfen/Buchten mit weniger als 1,20 Meter normalerweise, sofern es nicht nur um eine
Kaffeepause bei stabilen Bedingungen geht.

Wenn es allerdings ohne Welle bei Kursen hoch am Wind mal für eine kurzes Stück
(irgendeinen Rücken einer Sandbank in bekanntem Revier) flacher als 80 cm wird,
ist das auch nicht so tragisch, vorausgesetzt die Wassertemperaturen würden,
sofern nötig aussteigen und schieben zulassen und das tiefe Wasser liegt klar in Lee.

Wir haben aber auch einen stabilen Langkieler, mit einem Stahlkiel würde ich das
vermutlich auch nicht machen.

Schöne Grüße,

Boris
A: Nehmen wir die Tonne an steuerbord, oder an backbord?
B: Wenn Du Dich nicht schnell entscheidest, dann nehmen wir sie mittschiffs!

18

Dienstag, 16. Mai 2017, 14:17

Meine Schmerzgrenze ist kein Tiefgang kleiner 2m besser 2,2m oder mehr...

Lieber fahre ich irgendwo nicht mit dem Schiff hin.... :D
Unabhängig vom Tiefgang - welchen Sicherheitsaufschlag nimmst Du für die Entscheidung, wohin Du Dich nicht mehr hintraust?
Zucker ist der Stoff, der Espresso widerlich bitter macht - wenn man vergisst ihn rein zu tun.

norbaer

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19

Dienstag, 16. Mai 2017, 14:27

Das kommt auf den Untergrund an.....

In unseren Tidenhäfen (Nordsee und Englischer Kanal)ist oft der erste Meter Schlick. Bei Springtide hängt unser Kiel 20cm im Schlick. In Brighton haben sie mir mal so einen bescheuerten Platz gegeben dass wir nur noch 1m Wasser hatten bei 2,2m Tiefgang. Ca. 80cm War der Kiel im Schlick und 40cm Stand der Bug aus dem Wasser.

Wenn es harter Grund ist darf man eben nicht aufsetzen. Ich will ja den Kiel super glatt haben.

In der Ostsee müsste ein Baggerschiff einen Lohnte Investition sein, um die Häfen für mehr Schiffe zugänglich zu machen. Gebaggert wird bei an der Nordsee andauernd. Wir haben sogar einen Vereinseigenen Bagger. Und die Hafenmeister haben 6 Monate Arbeit den Hafen auf Tiefe zu halten.

20

Dienstag, 16. Mai 2017, 15:28

Anbei noch ein Foto (angezeigt werden 0,20m) von unserem Echolot bei der Einfahrt (ich habe noch 30cm Sicherheit eingestellt, hier zeigt es also 2,30m an).

Auf was kalibriert ihr eure Echolot üblicherweise?
Kiel, zeigt also an wieviel Wasser tatsächlich mutmaßlich noch unterm Kiel ist oder auf Wasserlinie korrigiert.
Zweiteres find ich eigentlich "übersichtlicher". Kenne meinen TG (1,42m laut Werft), kann das mit Tiefe nach Karte vergleichen.
Situative Umschaltung hat mich schon auf Schiet auflaufen lassen ;( da der Korrekturwert nicht, wie ich vorausgesetzt hatte, jeweils unterschiedlich für Kiel und WL abgespeichert wird, sondern der eingestellte Wert auf beides bezogen wird.
Also man für Kiel oder WL den richtigen Korrekturwert jeweils erst ändern muß :(
Um Echolot und Korrekturwert mal zu prüfen, bin ich bei uns unterm Kran mit Beton-Slipbahn so dicht wie möglich an Land gefahren und hab dann mit langer Latte TG parallel zum Einbauort des Gebers gemessen. Paßte genau, angezeigt 1,60m und gemessen 1,60m :)
Grüße
Michel

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