Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Hallo Besucher, willkommen im Segeln-Forum! Hier kannst Du Dich registrieren, um unser Forum in seiner vollen Pracht genießen zu können! - Weitere Infos zur Registrierung - Login für Mitglieder -

Malteee

Smutje

  • »Malteee« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 9

Wohnort: Rostock

Bootstyp: Dehlya 25

Heimathafen: Rostock

  • Nachricht senden

1

Freitag, 9. Juni 2017, 02:38

Überschätze ich mich?

Moin moin,
Ich plane, in diesem Sommer mit meiner Familie mit insgesamt 6 Personen eine 37 ft Bavaria Cruiser zu chartern. Ich selbst segle im zweiten Jahr fast wöchentlich eine 25 ft Dehlya (davor jahelang Jolle), auf der ich mich auch Einhand sehr sicher fühle. Nun meine Frage: Haltet ihr diesen Sprung für vertretbar? Ich habe bereits ein paar mal ein 40 ft Schiff gesteuert, allerdings noch keine Hafenmanöver gefahren. Von den 6 Personen können von mir abgesehen 4 selbst segeln. Bei unsicherer Wetterlage bzw. überfüllten Häfen bin ich eher vorsichtig.
Danke euch für die Einschätzung!
Malte

ps. Achja, den SBF See besitze ich. Vom Vercharterer gibts da keine Probleme. Und das revier ist die Ostsee.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Malteee« (9. Juni 2017, 03:29)


sdw

Salzbuckel

Beiträge: 2 471

Schiffsname: Carpe diem

Bootstyp: Bavaria 30

Heimathafen: 23968 Wismar

Rufzeichen: Hallo Haaallo Haaaaaaallo

  • Nachricht senden

2

Freitag, 9. Juni 2017, 04:34

Moin Malte,
ich glaube nicht, dass Du Dich überschätzt. Vorsicht, ist die Mutter der Pozelankiste. Wenn Du das beherzigst, was soll dann schief gehen. Wenn Ihr das Bootfahren genießen und keine SM schrubben wollt, passt das doch. Ihr habt doch Zeit und Du schreibst, 4 Personen können auch selber segeln, dann werden auch die Hafenmanöver klappen. Sprecht vorher ab, wer was macht und los.
sdw :Laie_22:




Auf`m Boot :segeln: ist wie zu Hause auf`m Sofa (Entspannung) :segeln:

Bavaria 56 V

Labsklaus

Beiträge: 2 824

Wohnort: Bremen

Schiffsname: Vela

Bootstyp: Bavaria 40 Vision

Heimathafen: Kiel-Stickenhörn

Rufzeichen: DH 3577

  • Nachricht senden

3

Freitag, 9. Juni 2017, 05:43

: Haltet ihr diesen Sprung für vertretbar?
Ja.

Bin von 26ft auf 40ft ungestiegen, dann ganz vorsichtig, weil ja gekauft ;)

Gruß Klaus
Die Leute sind wie die Menschen!!!
Du mußt lachen, wenn es zum weinen nicht reicht.

Hamburger Deern

Forums-Nadel-Königin

Beiträge: 8 042

Bootstyp: HR 31 Monsun

Heimathafen: Arnis

  • Nachricht senden

4

Freitag, 9. Juni 2017, 06:21

Allein dass Du diese Frage stellst, macht mich stutzig.
Nicht böse gemeint, aber wenn Du Zweifel hast, die hier ausgeräumt werden "sollen", dann ist es vielleicht keine so gute Idee
ein so großes Schiff zu chartern.
Wärest Du Dir sicher, hättest Du "uns" gar nicht um Rat gefragt, und es einfach gemacht.
„Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.“ :lachtot:
Joachim Ringelnatz



Woodwind

Salzbuckel

Beiträge: 4 816

Wohnort: Flensburg

Schiffsname: White Lady

Bootstyp: 6KR

Heimathafen: Flensburger Förde

Rufzeichen: DK2056

  • Nachricht senden

5

Freitag, 9. Juni 2017, 06:49

Ja und nein. Du wirst das größere Schiff recht schnell beherrschen, aber Du wirst auch Probleme bekommen/haben, an die Du z.Zt. noch nicht denkst.

Ich habe seinerzeit den Sprung vom Hobie 16 auf mein aktuelles Schiff (34 Fuss Langkieler) gemacht, war aber in der Jugend auf dem 31 Fuss Schiff meines Vaters mitgesegelt.

Ich hatte mich damals überschätzt, aber gerade durch Herausforderungen lernt man besonders schnell. Ein paar Mal war auch ne Portion Glück dabei....

Also, einfach machen. Immerhin hast Du genug Hände an Bord, das ist bei Hafenmanövern mehr wert als Bug- und Heckstrahlruder.

Georg

Kluntje64

Offizier

Beiträge: 197

Wohnort: irgendwo in Hessen

Bootstyp: Kein Boot

  • Nachricht senden

6

Freitag, 9. Juni 2017, 06:56

Ich würde dir gern ein Training empfehlen. Nicht weil ich deinen Urlaub für Selbstüberschätzung halte, sondern um dir selbst die Zweifel zu nehmen.
Ich hatte mich in diesem Jahr zu so einem Hafentraining entschlossen und bin begeistert. Werde ich in Zukunft wohl jedes Jahr vor der Saison machen.

Spi40

Salzbuckel

Beiträge: 2 264

Wohnort: Wildau

Schiffsname: Antares

Bootstyp: Kielschwertkreuzer Mahagoni auf Eiche

Heimathafen: Freest

Rufzeichen: DG4103

MMSI: 211591600

  • Nachricht senden

7

Freitag, 9. Juni 2017, 06:58

Allein dass Du diese Frage stellst, macht mich stutzig.
Nicht böse gemeint, aber wenn Du Zweifel hast, die hier ausgeräumt werden "sollen", dann ist es vielleicht keine so gute Idee
ein so großes Schiff zu chartern.
Wärest Du Dir sicher, hättest Du "uns" gar nicht um Rat gefragt, und es einfach gemacht.


Nun, mache brauchen halt ein wenig Rückendeckung oder besser gesagt einen freundschaftlichen Schups, um sich was zu trauen. Andere gehen wiederrum erher forsch an die zu bewältigenden Aufgaben.
Der Themenstarter sollte den Schritt machen und sehen auf was er sich da einlässt, sowohl seglerisch wie auch in Sachen Menschenführung. Lernen wir er es nur indem er es tut....so wie wir es alle einmal begonnen haben, unsere "Seglerkarriere"... Schritt für Schritt!
Gruß Torsten

kis
keep it simple

columbus488

Schief-made

Beiträge: 12 133

Schiffsname: Azurit

Bootstyp: Spirit 28 ( van Heygen )

Heimathafen: Kühlungsborn

Rufzeichen: DD7917

MMSI: 211 625 930

  • Nachricht senden

8

Freitag, 9. Juni 2017, 07:05

@Malteee: wo wollt ihr hin? Dänemark hoch oder komplett unbekanntes Revier?
...denk an Columbus, wenn der Angst gehabt hätte, würde westwärts noch Büffelfleisch gebraten statt Burger verschlungen....


obwohl, dann würde die Welt jetzt nicht übertrumpelt werden :ueberlegen:
...dad dad Watt wad ward :thumb:

Kassebat

Salzbuckel

Beiträge: 4 343

Wohnort: Mölln

Schiffsname: JOSEPHINE

Bootstyp: Delanta 80

Heimathafen: Am Priwallhafen, Travemünde

Rufzeichen: DF7820

MMSI: 211629420

  • Nachricht senden

9

Freitag, 9. Juni 2017, 07:16

@Malteee: wo wollt ihr hin? Dänemark hoch oder komplett unbekanntes Revier?
...denk an Columbus, wenn der Angst gehabt hätte, würde westwärts noch Büffelfleisch gebraten statt Burger verschlungen....


obwohl, dann würde die Welt jetzt nicht übertrumpelt werden :ueberlegen:

:thumb: :thumb:
Handbreit
Torsten
__________________________________________________________________________________________
Winston Churchill wurde zu seiner Goldenen Hochzeit gefragt, ob er je an Scheidung gedacht hätte.
Antwort: An Scheidung nicht, aber öfter an Mord !

Beiträge: 976

Schiffsname: Tilda Ann

Bootstyp: Drabant 27

Heimathafen: Berlin Seglervereinigung Havel

Rufzeichen: DJ3269

MMSI: 211552400

  • Nachricht senden

10

Freitag, 9. Juni 2017, 07:17

Nur Mut! Da ihr eine Crew mit Segelerfahrung seid, dürfte es gehen. Besser vorher einmal überlegen, und dann los. Beim Ablegen kann man alles in Ruhe vorbereiten, notfalls bleibt einer mit der Leine auf dem Steg, den man dann wieder am Kopfsteg einsammelt. Anlegen bei Wind dürfte die groessere Herausforderung sein, und da hilft nur langsam vortasten, an jeder Ecke ein Crewitglied mit Leine und Fender, dann wird das gehen....

Frank

11

Freitag, 9. Juni 2017, 07:42

Hier gabs ne ähnliche FRagestellung: Wie segelt man eine 31 ft. Yacht richtig?
Gruß
der Michael

zooom

Admiral

Beiträge: 924

Schiffsname: Fortuna

Bootstyp: Reinke Taranga

Heimathafen: Port - St.- Louise - du - Rhone

Im Marktplatz: 4

  • Nachricht senden

12

Freitag, 9. Juni 2017, 07:56

Ich würde mir etwas Zeit nehmen und die Eigenschaften des Bootes speziell bei Anlegemanövern, Rückwärtsfahrten etc üben. Du kommst schnell damit zu Recht, weil Du ja Erfahrung hast.
Als wir vorletztes Jahr mit einem 20m Stahlschiff unterwegs waren, haben 3 Tage nicht gereicht, mich an die Massenträgheit zu gewöhnen, der GPS Tracker hat ein Bild aufgezeichnet, wie wenn ein Besoffener ne Nähmaschine bedient.
Aber 37" sind kein Hexenwerk, das klappt!
Gruß Thomas von ZOOOM

Neulich hab ich nen IQ Test machen lassen, war Gott Sei Dank negativ.

13

Freitag, 9. Juni 2017, 08:14

Vielleicht kannst du beim chartererer ein kurzes training buchen? So 2-4 std. Manöver. Bedienungseigenheiten. Tipps&Tricks.
Und frage evtl welche von in Frage kommenden Häfen unterwegs eher heikel und welche easy sind.
Stichwort: platz. Windrichtung/Strömung. Gästeplätze. Trubel.
Den ersten oder auch zweiten etc Abend kannst ja zum Stammhafen zurück fahren. Da kennst du die Gegebenheiten und nimmst Dir untertags evtl den Stress raus.
Vielleicht kannst Du ja auch vor Eurem Urlaub nochmal auf einem grösseren Schiff mitfahren/anlegen etc?
Gutes Gelingen!

Tri4Fun

Smutje

Beiträge: 11

Wohnort: Westfalen

Bootstyp: Trailer Trimaran

  • Nachricht senden

15

Freitag, 9. Juni 2017, 09:43

"Versuch macht klug"

Wie bei allen neuen Ereignissen, Herausforderungen oder Ungewohntem wird sich der Erfolg nur bei eingehender Vorbereitung einstellen. Auch die Fragestellung hier im Forum finde ich gehört dazu, und das ist auch gut so. Leider kann natürlich keiner hier genau abschätzen welche Situation für Malteee eine Herausforderung oder ein Risiko darstellt. Da aber auch andere segelerfahrene Crewmitglieder an Bord sind, sollten "vorab" Manöver oder Herangehensweisen besprochen werden. Hafenmanöver in Ruhe planen, zu Leinenhilfe bei Stegnachbarn fragen, bei unsicheren Windverhälnissen erstmal am Meldesteiger festmachen und die Lage/Möglichkeiten checken. Überdies sind die Hafenmanöver sicher der heikelste Punkt, erstmal in Fahrt ist der Größenunterschied im handling bei Charterbooten sicher die kleinste Herausforderung.
Auch für zukünftige Boote, Manöver, Technikneuerungen sollte man ruhig Respekt zeigen. Kleines Beispiel aus der eigenen leidvollen Erfahrung: Im Alter von 25Jahren erwarb ich einen nagelneuen 15ft Strandkatamaran, baute den erstmalig zu Ostern am Strand von Workum auf, der Windmesser zeigte +-25kn, es waren nur Windsurfer auf dem Wasser (Kite war noch nicht erfunden), eine Traube Surfer um meinen Kumpel, mich und dem Boot herum die alle gespannt warteten. Viel zu viel Wind für das allererste Mal, aber der Gruppendruck. Also raus, am Wind kurz vor dem Steinwall im Süden stellten wir fest wenden ist nicht, die hohen Wellen und das noch unvollkommene Bootshandling ließen das nicht zu, als Halse. Folge erste Kenterung, aufrichten klappte, halbwind den Strand entlang, auf einer Kufe den way of no return überschritten = zweite Kenterung, nach der dritten Kenterung war die Angst vor selbiger verflogen und die Lernkurve stieg steil nach oben. Quintessenz : Nicht unter druck setzen lassen.

Viel Spaß auf dem Wasser
So Long
JP vom
TRI4FUN

PS: meine nächste Herausforderung besteht in dem bändigen des bestellten knapp doppelt so großen Gennaker gemessen am Serien Spi.

GiNsPaCe

Seebär

Beiträge: 1 038

Schiffsname: Madita

Bootstyp: Rebell 31

Heimathafen: Sønderborg Lystbådehavn

  • Nachricht senden

16

Freitag, 9. Juni 2017, 10:04

Ich habe bereits ein paar mal ein 40 ft Schiff gesteuert, allerdings noch keine Hafenmanöver gefahren.

In der Ruhe liegt die Kraft :good2:
Und mach es nicht wie die Charterer teilweise bei uns im Hafen. Wenn das Boot nicht in die Box passt weil Box zu schmal / Boot zu breit, KEIN Vollgas geben und rein quetschen!!! :erschrocken:

brend_zwo

Leichtmatrose

Beiträge: 32

Bootstyp: Somewhat 33

Heimathafen: Flensburger Förde

  • Nachricht senden

17

Freitag, 9. Juni 2017, 10:29

Hallo Malte,

ohne Hektik an die Sache rangehen und sich am ersten Tag einen schönen großen leeren Hafen zum Üben suchen. Vielleicht Hohe Düne? Da kennst Du Dich besser aus.
Seitenwind beim Anlegen kann fies sein, Strömung noch viel fieser.

Bei der Schiffsübenahme eine Checkliste abarbeiten, gibt's z.B. hier oder hier.
Mit 37 ft müßte das Schiff wahrscheinlich schon Funk haben (>12 m)? Hat jemand von Euch ein SRC?

Nach meiner Erfahrung bringt jemand, der vom kleinen Schiff kommt, mehr Gefühl für Wind und Wetter mit als die meisten Bleitransporter-Skipper ;-) Segeln an sich dürfte also keine Schwierigkeit darstellen.
Obwohl... in der Hochsaison kann die Ostsee ganz schön voll und eine Genua sehr Bildfüllend sein.

Die Herausforderung lauert wahrscheinlich aber nur in den Häfen ;-)

Gruß, Bernd

fiete-34

Kapitän

Beiträge: 679

Wohnort: Nähe Frankfurt

Bootstyp: klassische 34´- Yacht

Heimathafen: Kieler Förde

  • Nachricht senden

18

Freitag, 9. Juni 2017, 11:33

Moin Malte,
ich schließe mich meinem Vorredner an - erst mal in einem geräumigeren oder nicht so stark besetzten Hafenteil, wohlmöglich der eher vertraute Ausgangshafen, Ein- und Auslaufen üben, davor genau absprechen und einteilen, wer was macht - gerade das ist wichtig, wenn mehrere schon etwas Erfahrung haben (gilt auch auf See). Von denen sollte auch niemand ständig vorne stehen und die Sicht verbauen, also z.B. erst kurz vor dem Festmachen den Vorschiffmann nach vorne gehen lassen - und der sollte verständliche Handzeichen geben können (ohne "brüllen" zu müssen).
Mann-über-Bord- Manöver sollten zwei am Ruder beherrschen, bevor es etwa bei mehr Wind über See geht... also machen! Dazu von mir die obligatorischen Handbreit...- Wünsche! F.

19

Freitag, 9. Juni 2017, 12:45

Man sieht des öfteren 50ft Boote die zu zweit anlegen und wenn fest, darf der Rest der Crew auch wieder an Deck. Du hast demnach beste Vorraussetzungen. ;)

ESis

Proviantmeister

Beiträge: 264

Wohnort: Tostedt

Schiffsname: Oomram

Bootstyp: Dehlya 22

Heimathafen: Jork

  • Nachricht senden

20

Freitag, 9. Juni 2017, 12:56

Das klappt!

Übt zu Beginn ein wenig. Wenn Platz ist, im Hafen, sonst draußen an einer Tonne. Aufstoppen, rückwärts ran, seitwärts ran gegen Wind, seitwärts mit Wind, enge Kreisel rechts, enge Kreisel links etc. Nach 2 - 3 Stunden seid ihr fit. Viel Spaß!

Matthias

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 20   Hits gestern: 1 695   Hits Tagesrekord: 5 297   Hits gesamt: 2 919 582   Hits pro Tag: 2 360,95 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 149   Klicks gestern: 11 236   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 24 983 946   Klicks pro Tag: 20 203,54 

Charterboote

Kontrollzentrum