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Seebeer

Proviantmeister

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21

Freitag, 9. Juni 2017, 13:13

Moin!

Ein weiterer kleiner Tipp:

kurze Etappen planen, um
-> rechtzeitig am frühen (!) Nachmittag in einen
-> dann hoffentlich noch nicht zu vollen Hafen einlzuaufen und dort
-> mit Ruhe, ohne viel Stress und Zeitdruck ("MIST, es wird schon dunkel, kann jemand noch die roten und grünen Tafeln unterscheiden?") einen geeigneten Liegeplatz zu finden
-> das Anlegerbier im Sonnenschein zu genießen und dabei
-> den anderen eintreffenden im Hafenkino zuzusehen und
-> auch daraus etwas zu lernen. :D

Wird schon!

Handbreit
Werner
Navigo ergo sum! :wickie:

22

Freitag, 9. Juni 2017, 13:34

moin
die Tips vom Vorgänger passen schon, vor allem: Hafenmanöver langsam angehen lassen. Ruhig auch einen 2. Versuch machen, wenn der nicht klappt, einen 3. Laß die anderen doch reden...
Ich bin vom Opti auf ein 16m, 17to Schiff umgestiegen. 1 Tag lang den Umgang damit getestet. Anlegen mit Seitenwind, von vorn und hinten (am Industriekai), aufstoppen aus voller Fahrt, rückwärts in die Box usw. Dann bekommt man ein Gefühl fürs Schiff: und los.
bukh1

23

Freitag, 9. Juni 2017, 13:37

Ich bin vom Opti auf ein 16m, 17to Schiff umgestiegen. 1 Tag lang den Umgang damit getestet. Anlegen mit Seitenwind, von vorn und hinten (am Industriekai), aufstoppen aus voller Fahrt, rückwärts in die Box usw. Dann bekommt man ein Gefühl fürs Schiff: und los.


Ich ( und nicht nur ich glaube ich) verneige mich voller Ehrfurcht

Gruß Odysseus

Marinero

Offizier

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24

Freitag, 9. Juni 2017, 17:39


Ich ( und nicht nur ich glaube ich) verneige mich voller Ehrfurcht






Ich frage mich eher, wie alt er wohl ist? :-) Mit Ende 40 immer noch im Opti oder mit 12 schon allein auf 16 m unterwegs?

25

Freitag, 9. Juni 2017, 19:08

oder mit 12 schon allein auf 16 m unterwegs?


Dann aber ohne Motor
Gruß Odysseus

JürgenG

Kapitän

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26

Freitag, 9. Juni 2017, 19:21

Ich bin vom Opti auf ein 16m, 17to Schiff umgestiegen. 1 Tag lang den Umgang damit getestet. Anlegen mit Seitenwind, von vorn und hinten (am Industriekai), aufstoppen aus voller Fahrt, rückwärts in die Box usw. Dann bekommt man ein Gefühl fürs Schiff: und los.


Nee, schon klar. Es gibt einfach Naturtalente ... ;)

senji

Leichtmatrose

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27

Freitag, 9. Juni 2017, 20:32

Hallo Malte,

wie schon gesagt, nimm dir genug Zeit im Hafenbecken das Boot kennen zu lernen. Für mich war es immer wichtig ein Gefühl für das Gas, den damit verbundenen Schub, das Aufstoppen und Wenden auf engen Raum klar zu kommen.
Ein, zwei Anlegemanöver ohne Stressfaktoren (voller Hafen, Seitenwind) sind sicherlich auch nicht verkehrt.

Noch zwei Tipps:
Ernenne eine Person die dir vom Vorschiff Ansagen macht. Wie weit ist es noch zum Steg ? Wie weit zum Schiff vor euch in einer Schleuse, etc.
Falls ihr eine Mittelklampe habt, nutze sie zusätzlich zur Vor- und Achterleine. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit das irgendeiner die Leine an Land kriegt ;-)

Seglerisch ist ein grösseres Schiff keine Herausforderung.

Viel Spaß

28

Freitag, 9. Juni 2017, 21:13


Falls ihr eine Mittelklampe habt, nutze sie zusätzlich zur Vor- und Achterleine. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit das irgendeiner die Leine an Land kriegt ;-)


Mehr Leinenwürfe erhöhen die Chancen,
siehe auch Angler.
Moody 31 MkII Kimmkieler zu verkaufen https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anze…55527496-230-14
Moody 31 MkII

.....been there, done that....

Woodwind

Salzbuckel

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29

Samstag, 10. Juni 2017, 06:31

Allgemein bei Hafenmanövern sehr wichtig:

Immer einen Plan B bereithaben. Also vorher wissen, was im Abbruchfalle des Manövers zu tun ist. Wie kommt man rückwärts wieder aus der angefahrenen Box heraus? Was tun, wenn man ungünstig vertrieben wird?

Das fängt damit an, daß man weiß über welchen Bug man per Radeffekt auf engem Raum wenden kann, oder wo und wie man notfalls quer an Dalben erstmal festmachen kann.

Vor allem: Bei allen Abbruchmanövern muss die Crew darauf achten, daß keinerlei Leinen im Wasser bleiben! Beim Rückwärtsgehen merkst Du es gar nicht, und dann, beim Vorwärtsgehen....

Manöver vorher mit der Crew ruhig durchsprechen. Jeder sollte seine Rolle kennen.

Vorsicht bei Annahme von Hilfe am Steg. Häufig gemachte Fehler von unbedarften Helfern:

- In der Box ziehen sie mit nur einer Vorleine den Bug nach Lee.
- Beim Längsseitsgehen holen sie die Vorleine schön dicht, so daß du in 10 Sekunden quer zum Steg stehst.

Beim Anfahren der Boxengasse / Box immer wieder kurzer Blick in den Windex. Der lokale Wind kann erheblich von dem draußen abweichen, es gibt auch häufige, kurze Dreher.

Leinenwerfen üben, auch mit der Crew! Einen lehnigen, vielleicht noch nassen Festmacher kann man auch bei 5 Bft von vorne ohne Weiteres 10 Meter sehr zielgenau werfen - wenn man es kann. Üben!

Georg

30

Sonntag, 11. Juni 2017, 00:26

Mit 37 ft müßte das Schiff wahrscheinlich schon Funk haben (>12 m)? Hat jemand von Euch ein SRC?
Wenn DSC Funke, dann muss der Skipper das SRC haben. Sehr lästig, ich hätte auch lieber meine Frau den Schein machen lassen...
Zucker ist der Stoff, der Espresso widerlich bitter macht - wenn man vergisst ihn rein zu tun.

Tutnix

Offizier

Beiträge: 166

Wohnort: Tief im Osten

Bootstyp: Dehler

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31

Sonntag, 11. Juni 2017, 01:10

Ja, du überschätzt dich wenn du diese Frage stellst.

Stoppel

Kap Hornier

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Bootstyp: Dehlya 22

Heimathafen: ca.150 mtr. zum Steg/Winterlager 250mtr.

Rufzeichen: Handy Nr.

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32

Sonntag, 11. Juni 2017, 07:11

Ja, du überschätzt dich wenn du diese Frage stellst.

jo............ :thumb:
Gruß,Frank

33

Sonntag, 11. Juni 2017, 08:54

Kann, muss nicht ;)
Es gibt Menschen, die neigen stärker als andere zu Selbstzweifeln und trauen sich weniger zu als sie eigentlich können.
Das muss gar nicht schlecht sein, hat im Gegenteil einen positiven Nebeneffekt: Sie machen hinterher häufiger als andere die Erfahrung, dass alles doch gar nicht so schlimm war wir zuvor angenommen...

Von den geschilderten Rahmenbedingungen her sollte es gehen. Ich würde die übrigen drei "Segler(innen)" der Crew etwas beleuchten wollen. Mit dem Handling des ungewohnten Schiffs voll ausgefüllt sein und dann noch den Skip für einen unerfahrenen Hühnerhaufen geben müssen - das wird kein Spaß. Aber mit drei weiteren Crewmitgliedern die etwas von ihrem Handwerk verstehen würde ich mir keine grauen Haare wachsen lassen. Mit Umsicht und Ruhe geht das.

Umsicht und Ruhe ... haben nicht primär mit Segelerfahung zu tun. Sie unterscheiden den guten Skip vom kopflosen Nervenbündel, das auf Törn nebenbei auch noch Freundschaften und Beziehung zu ruinieren droht. Das allerdings musst Du selbst einschätzen.

Gruß
Andreas

34

Sonntag, 11. Juni 2017, 09:47

Mit 37 ft müßte das Schiff wahrscheinlich schon Funk haben (>12 m)? Hat jemand von Euch ein SRC?
Wenn DSC Funke, dann muss der Skipper das SRC haben. Sehr lästig, ich hätte auch lieber meine Frau den Schein machen lassen...


Dann schmeiss die Funke doch raus.


Ja, du überschätzt dich wenn du diese Frage stellst.


wieso ? wenn er ne Funke nicht will ? oder meint er brauch die nicht ? hier gehts doch darum ober er mit dem Boot klarkommt, nicht mit ner Funke

Zitat

Lieber in der Hölle regieren als im Himmel dienen.

-John Milton-

Malteee

Smutje

  • »Malteee« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 12

Wohnort: Rostock

Bootstyp: Dehlya 25

Heimathafen: Rostock

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35

Sonntag, 11. Juni 2017, 21:10

Moin moin,
vielen Dank für all die Antworten!
Ich gehe einmal auf ein par allgemeine Punkte ein:
Ich habe (noch) keinen Funkschein, das Funkgerät kann ausgebaut werden. Das werden wir in Anspruch nehmen, wenns bis dahin mit dem Schein noch nicht geklappt haben sollte.
Dass für manche alleine das Stellen der Frage schon bedeutet, dass ich mich überschätze, wundert mich. Es ist doch so, dass eine Woche Charter mit einem unbekannten Boot beim ersten Mal unbekanntes Terrain bedeutet. Ich traue es mir zu, mit den Mitseglern die Yacht sicher zu führen. Aber natürlich kann ich in dieser Größe nicht vollständig sicher sein. Deshalb freue ich mich über die Tipps von Seglern, die sich vllt mal in der gleichen Situation befunden haben, zum Beispiel beim Vercharterer 1, 2 Stunden Hafefenmanöver zu buchen, oder erstmal kurze Tagestouren zu fahren. Das mag für die Erfahrenen natürlich sehr naheliegend sein - für mich aber nicht unbedingt, deshalb danke!! :)
Den Verlauf des Törns machen wir natürlich vom Wetter abhängig. Realistisch halte ich z. B. Laboe - Heiligenhafen - Kühlungsborn - Nysted und dann mal schauen ;-)

Vielen Dank für all die Tipps!!

36

Sonntag, 11. Juni 2017, 21:41

Die Törnplanung würde ich am Abend vor dem Auslaufen konkretisieren.
Bei uns spielt die Rückroute immer eine Rolle - die allgemeine Wetterlage bringt Südwest Wind mit sich. Aus Kiel / Eckernförde Richtung Guldborg Sund liegt ziemlich genau in Richtung Nordost. Bei viel Glück kommt man Raumschots mit Südwest hin und Raumschots mit Nordost zurück. Zum Guldborg Sund gibt es einen eigenen aktuellen Trööt - wäre nicht unbedingt meine Empfehlung mit 37 Fuß für den Start im Dickschiffs Charterleben.
Aus Kiel bieten sich die dänische Südsee oder das Smålandsfahrwasser an. Von Bagenkop / Spodsbjerg / Marstal aus kann man den nächsten Schritt sehr gut einschätzen und angehen.
Jan

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »janni« (12. Juni 2017, 07:24)


37

Sonntag, 11. Juni 2017, 23:28

Dann schmeiss die Funke doch raus.
Für mich ist ein Funkgerät ein Sicherheitsgewinn, ich würde aus verschiedenen Gründen nicht darauf verzichten wollen. Das kann man zugegebenermaßen aber auch anders sehen, wobei ein Aspekt bei einer solchen Diskussion meines Erachtens immer zu kurz kommt: Es geht halt auch darum, im Notfall selbst Hilfe leisten zu können.


Ich habe (noch) keinen Funkschein, das Funkgerät kann ausgebaut werden. Das werden wir in Anspruch nehmen, wenns bis dahin mit dem Schein noch nicht geklappt haben sollte.
Meines Wissens ist das Boot mit der Ship Station Licence (ehem. Frequenzzuteilungsurkunde) eine mobile Seefunkstelle und muss dementsprechend das Funkgerät auch eingebaut haben und aufgrund der Funkbenutzungspflicht das eingebaute Funkgerät zumindest auch abhören - was wiederum das SRC erfordert.
Einfach das Funkgerät ausbauen hilft insofern nicht, es fragt dann mit Glück höchstens keiner nach, ob nicht vielleicht doch eine Lizenz vorhanden sein müsste.
Zucker ist der Stoff, der Espresso widerlich bitter macht - wenn man vergisst ihn rein zu tun.

columbus488

Schief-made

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Heimathafen: Kühlungsborn

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MMSI: 211 625 930

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38

Montag, 12. Juni 2017, 07:24

Realistisch halte ich z. B. Laboe - Heiligenhafen - Kühlungsborn - Nysted und dann mal schauen ;-)

@Malteee: warum willst du Zick-Zack fahren? Wenn es dir nicht vorrangig um meilen geht, würd ich Laboe- KüBo (vlt vorher noch Poel ) Nysted und HaiHafen empfehlen...
wir sind über Pfingsten in Nysted gewesen und hatten 2 Std lang eine Schweinswalschule mit (sicher ) 5 bis (evtl.) max 8 Tieren rund ums Boot.... obergeil
...egal, was wir unseren Kindern täglich erzählen,
sie werden tun, was sie von uns sehen...

Claus51

Smutje

Beiträge: 21

Wohnort: Bremen

Bootstyp: LM 28

Heimathafen: Bremen

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39

Dienstag, 13. Juni 2017, 21:58

Hallo Malte,

Ich kenne dich nicht persönlich, aber du bist kein Neuling. Es heißt zwar, man wächst mit seinen Aufgaben, also ran an den Speck. Wenn du klare Anweisungen an deine Mitsegler gibst, die Aufgaben klar und deutlich verteilst und vorher mit dem Boot zwei oder drei Runden/Anlegemanöver fährst, sowie immer den Blick auf die Windex hälst, kann eigentlich nichts passieren.

Gruß

Claus

40

Dienstag, 13. Juni 2017, 22:58

Boah, wer nix wagt ,macht nix, schätz selbst ein was du wagst, das kann dir keiner abnehmen...punkt
alles geht wenn du es umsichtig machst
es grüßt
der rollef


wer später bremst, iss länger schnell

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