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1

Donnerstag, 17. August 2017, 08:04

Kielverlust nach Haverie ?

Moin zusammen,
Hat jemand zu diesen Fall ( letzter Satz der Meldung) weitere Details ?

https://www.seenotretter.de/aktuelles/se…wassereinbruch/

Danke

Viele Gruesse
Frank

JanD

Salzbuckel

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2

Donnerstag, 17. August 2017, 08:14

letzter Satz der Meldung lautet:

"Die mögliche Ursache für den Wassereinbruch war schnell gefunden: Der feste Kiel war weggebrochen."

Kiel weggebrochen im Sinne von gebrochen und weg? Dann kippt die um und kann nicht mehr geschleppt werden, jedenfalls nicht über Wasser...
.
---
Gruß Jan

Tamako

Leuchtturmwärter

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3

Donnerstag, 17. August 2017, 08:45

Die Formstabilität dürfte für die aufrechte Schwimmlage reichen wenn keine Segel gesetzt werden
Mens sana in Campari Soda

GiNsPaCe

Seebär

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4

Donnerstag, 17. August 2017, 09:41

Wie die Charteryacht die im Charterbetrieb ohne Kiel gesegelt wurde, bis es aufgefallen ist das der Kiel schon länger fehlte (| (war in GB)

Ich denke aber das der Schaden am Kiel eher daher kam, dass die Yacht länger auf der Sandbank auf Grund saß....

5

Donnerstag, 17. August 2017, 11:19



Ich denke aber das der Schaden am Kiel eher daher kam, dass die Yacht länger auf der Sandbank auf Grund saß....



Cool,
je länger , desto Schaden .




.
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Kassebat

Kap Hornier

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6

Donnerstag, 17. August 2017, 11:23

Wie die Charteryacht die im Charterbetrieb ohne Kiel gesegelt wurde, bis es aufgefallen ist das der Kiel schon länger fehlte (| (war in GB)

Ich denke aber das der Schaden am Kiel eher daher kam, dass die Yacht länger auf der Sandbank auf Grund saß....


Gab es da nicht auch nen Fall in Großenbrode ?
Handbreit
Torsten
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Winston Churchill wurde zu seiner Goldenen Hochzeit gefragt, ob er je an Scheidung gedacht hätte.
Antwort: An Scheidung nicht, aber öfter an Mord !

beautje

Lotse

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7

Donnerstag, 17. August 2017, 11:32

ich hol dann mal Popcorn...

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8

Donnerstag, 17. August 2017, 11:40



Ich denke aber das der Schaden am Kiel eher daher kam, dass die Yacht länger auf der Sandbank auf Grund saß....


Cool, je länger , desto Schaden ..


Naja, warum auch nicht.

Das Schiffchen liegt da ja nicht nur faul rum, sondern hat erst das Auflaufen und Trockenfallen über sich ergehen lassen müssen und anschließend das Wieder-Aufschwimmen.
Das Westerriff ist bekannt für seinen sehr harten Sand und Brandung auch schon bei leichteren Winden.
Da hat der Kiel sicher etliche harte Stöße einstecken müssen.
Es ist ganz einfach: Je länger desto mehr Tiden ziehen vorbei....und irgendwann gibt es kein Schiff mehr nur noch einen Kiel auf der Sandbank.
Gruß

Martin

Der Segler mit Zeit hat immer den richtigen Wind :)

pf

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9

Donnerstag, 17. August 2017, 11:50

Im Artikel steht "weggebrochen". Das kann auch heißen, hing noch dran, aber war ein Stück ausgerissen...

Immer traurig von solchen Fällen zu lesen, hier zum Glück ohne Personenschaden. Und wie gut, dass es die DGzRS gibt!
...und nur wer wagt, gewinnt das Leben...

Peter


www.sy-boundless.net

dolphin24

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10

Donnerstag, 17. August 2017, 11:55

Ich erinnere mich da an einen Fall in Greifswald, der sich vor ca. 10 Jahren abgespielt hat . Eine Yacht mit der öfters Regatten gesegelt wurde - Hersteller bzw.Typ weiß ich nicht ;) - lag auf einem für diese zu flachen Liegeplatz.
Bei Niedrigwasser und Schwell, das wurde erst bei der Untersuchung herausgefunden, hat der harte Sand mittels des Kiel das Laminat um diesen herum quasi weichgeklopft.
Bei einer harten Kreuz während einer weiteren Regatta, mit fast 2 Meter Welle, verlor die Yacht den Kiel als diese in ein Wellental fiel. Besatzung kam zum Glück nicht zu Schaden. Auch das Boot konnte geborgen werden.

dolphin24

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11

Donnerstag, 17. August 2017, 12:06

letzter Satz der Meldung lautet:

"Die mögliche Ursache für den Wassereinbruch war schnell gefunden: Der feste Kiel war weggebrochen."

Kiel weggebrochen im Sinne von gebrochen und weg? Dann kippt die um und kann nicht mehr geschleppt werden, jedenfalls nicht über Wasser...
Dass sich die DGzRS zur Ursache nur sehr allgemein äußert hat sicher auch damit zu tun, dass Presseverlautbarungen nicht nur von sehr sachkundigen und mit der Materie vertrauten "Forums-Fachleuten" gelesen werden ;)

GiNsPaCe

Seebär

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12

Donnerstag, 17. August 2017, 14:45

Cool,
je länger , desto Schaden .

Ich habe keine Ahnung was schon wieder bei Dir falsch läuft.... ?(

Meine persönliche Ansicht:
Laufe ich bei ein 2/3kt im Hafen auf Grund fahre ich zurück und alles ist gut.... Wenn mein Schiff aber auf einer Sandbank, ja fast liegt, und über Stunden durch die Wellen unsanft über den Kiel auf die Sandbank donnert, ja, dann sehe ICH da einen kommenden höheren Schaden.... Auch ohne Studium und Analyse der physikalischen Gegebenheiten :huh:

13

Donnerstag, 17. August 2017, 15:01

Bei mir läuft nichts falsch,
Falsch, vielmehr unvollkommen und missverständlich , ist deine erste Beschreibung eines möglichen Szenarios.
In meinem Post habe ich darauf hingewiesen, indem ich deine Beschreibung auf die wesentliche Aussage gekürzt habe.

Auch wenn nicht so wie von mir gedacht zog mein Post eine Korrektur/Vervollständigung deiner Beschreibung nach sich. ;)


Der Grund des Kielverlustes ist unbekannt.
Gründberührung ? Dauernde Grundberührung , quasi Strandung ? Vorschaden ? Was war ausschlaggebend, initiierte den Kielverlust ?
Laut DGZRS war ruhige See, da passt schonmal etwas nicht.
Wir wissen garnix, weswegen ich empfehle sich mit Überlegungen , oder wie immer man es nennen mag , zurückzuhalten .
Mögen diese Überlegungen an und für sich auch noch so plausibel sein, die Begleitumstände beziehen sie nicht mit ein, was sie letztendlich zur Fiktion degradiert.
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14

Donnerstag, 17. August 2017, 16:42

Laut DGZRS war ruhige See, da passt schonmal etwas nicht.


Du siehst das Foto von der Bergung. Da sind sehr wohl Wellen.
Für die DGZRS ist das sicher nichts, für ein Schiff, dass nicht zum Trockenfallen geeignet und auf hartem Sand ist dies ggf. viel zuviel.
Bedenke, irgendwann liegt es fast auf der Seite und der Kiel kriegt es dauernd seitlich verpaßt.
Und nicht zu vergessen, es gibt auch noch (alte) Dünung da draußen und Wellen vorbeifahrender Schiffe wie Fischkutter, Windparkzubringer, sonstige Berufsschifffahrt, die können durchaus auch Meilen weg sein.

Schon mal trockengefallen?
Wenn ein 12m Schiff mit Festkiel (= ca.10 to) von einem kleinen 40cm Wellchen angehoben und wieder abgesetzt wird und dies x-mal möchte ich nicht Rumpf sein.
Gruß

Martin

Der Segler mit Zeit hat immer den richtigen Wind :)

unregistriert

15

Donnerstag, 17. August 2017, 17:41

Wäre für ein "Aufdonnern auf den Kiel" aus logischen Gründen nicht jeweils ein vorheriges Freikommen notwendig?

GiNsPaCe

Seebär

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16

Donnerstag, 17. August 2017, 17:55

Nicht das o.g. Schiff, nur ein Bsp Bild!!



Wenn man mal überlegt welche Belastung auf die Struktur am Kiel herrscht, wenn das Boot 4/5Std immer wieder um 20-30cm hoch und runter gesetzt wird... Ohne wirklich frei zu kommen!!
Biegt mal ein Stück Plastik .... Das sagt auch irgendwann: Danke reicht .. ;)

unregistriert

17

Donnerstag, 17. August 2017, 18:04

Aufgrund des Bildes kann ich nicht nachvollziehen wieso die Belastungen und Bewegungen im Laminat oder der Rumpf-Kielverbindung wesentlich grösser als beim Segeln sein sollen. Die Last durch das Anheben durch Wellen/ Tide wirkt doch nur dann wesentlich auf die Rumpf-Kielverbindung, wenn der Rumpf sich mehr oder weniger vertikal über dem Kiel befindet? Ist nicht nur dann ein "aufdonnern" überhaupt möglich?

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18

Donnerstag, 17. August 2017, 18:15

Weil es beim Segeln eher statische Belastungen durch Kränkung und Wasserwiederstand sind.
Beim Trockenfallen mit Welle....auch kleine.....hast du dynamische Stöße bis das Boot endlich festsitzt bzw. Vice versa, bis es wieder völlig frei ist......und sowas dauert gut 30 min.

Bei einem Kollegen mit einem großen Tri hat es 3 kleine Heckwellen der Katfähre bei Terschelling gebraucht, um seinen Rumpf massiv zu beschädigen.
Gruß

Martin

Der Segler mit Zeit hat immer den richtigen Wind :)

19

Donnerstag, 17. August 2017, 18:24

Aufgrund des Bildes kann ich nicht nachvollziehen wieso die Belastungen und Bewegungen im Laminat oder der Rumpf-Kielverbindung wesentlich grösser als beim Segeln sein sollen. Die Last durch das Anheben durch Wellen/ Tide wirkt doch nur dann wesentlich auf die Rumpf-Kielverbindung, wenn der Rumpf sich mehr oder weniger vertikal über dem Kiel befindet? Ist nicht nur dann ein "aufdonnern" überhaupt möglich?


Du bist auf dem richtigen Weg , dem Weg der obige " Erklärungen" in Frage stellt.

Was das Bild v. der Bergung betrifft -- " da sind sehr wohl Wellen" -- es ist ein Bild mit dem Schiff im Schlepp. Mehr nicht.
Wie es tatächlich auf dem Sand aussah, d. h. ob das Schiff mit x Grad auf der Seite lag , der Kiel also auf dem Sand ruhte und nur der Rumpf angehoben wurde, es also keinen nennenswerten Impact des Kiels auf den Rumpf gab, wir wissen es nicht.
Unter dieser Möglichkeit habe ich vorher schon angerissen das ein evtl anfängliches starkes Auflaufen bereits die Kiel- Rumpf Verbindung ....
Oder aber ein Vorschaden...
Wir wissen es nicht.

Auf die Frage hin ob ich schon einmal trockengefallen sei , ja,, in über 40 Jahren Wattfahrt auf eigenen Kielen ist da so einiges zusammengekommen. und an Erfahrung hängengeblieben.
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20

Donnerstag, 17. August 2017, 18:40

Weil es beim Segeln eher statische Belastungen durch Kränkung und Wasserwiederstand sind.
Beim Trockenfallen mit Welle....auch kleine.....hast du dynamische Stöße bis das Boot endlich festsitzt bzw. Vice versa, bis es wieder völlig frei ist......und sowas dauert gut 30 min.

Bei einem Kollegen mit einem großen Tri hat es 3 kleine Heckwellen der Katfähre bei Terschelling gebraucht, um seinen Rumpf massiv zu beschädigen.


Ja , mit einem Kimmkieler , oder einem Kielkatamaran.
Mit einem Mittelkieler läuft das anders ab, er legt sich durch fallendes Wasser und Strom auf die Seite, wird statisch getragen. Der Kiel ruht auf dem Sand , der Rumpf wippt darüber auf und ab. Einen Impact vom Kiel auf den Rumpf gibt es bei diesem Szenario nicht.
Das Beispiel mit dem Tri hinkt sehr viel zu viel.. Das Boot liegt Anfangs mit dem Rumpf auf dem Sand, wird durch Welle angehoben, ( statisch) , kracht nach Durchgang der Welle unsanft auf den Sand --- Impact.auf den Rumpf.
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