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201

Montag, 12. Februar 2018, 12:11

Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit wird ein zukünftiger Einschlag mal wieder fast alles Leben auf der Erde auslöschen.

Ein Reset für den blauen Planeten sozusagen.
Ahoi, Mario Falko.

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

Abyss

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202

Montag, 12. Februar 2018, 12:47

Wenn ein solches Ereignis nicht zu katastrophal wäre, könnte es die Menschheit ja auch zusammen schweißen..
und von den aktuellen Konflikten ablenken.
Wahrscheinlicher aber wäre, dass sich die Konflikte noch weiter verschärfen würden...die Elite würde sich von der "armen" Masse abkapseln.
Wie es vielen SiFi-Filmen immer wieder thematisiert wird...

Grüße Marian

203

Montag, 12. Februar 2018, 13:53

Ich will mir das ja eigentlich gar nicht vorstellen. Aber es macht einem doch auch klar, worauf man sich konzentrieren sollte, solange die Erde noch nicht getroffen wurde. Nicht nur hackeln und Rechnungen bezahlen, sondern auch leben.
Ein schlauer Mann (ich glaube es war Bischofsheimer) hat enmal gesagt: "Der Sinn des Lebens kann nicht darin bestehen, der reichste Mann auf dem Friedhof zu werden."
Ahoi, Mario Falko.

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

204

Montag, 12. Februar 2018, 14:37

Wenn ein solches Ereignis mit einem Brocken von mehr als 50m Durchmesser eintritt, ist Ruhe im Karton für die nächsten Äonen.
Da schafft dann auch viel Kohle keine Überlebensmöglichkeit mehr. Bunker, in denen man länger als 100 Jahre autark überlebt, gibt es nicht.
Je nach Beschaffenheit des Brockens und der Bahndaten variiert die Angabe; läuft es derbe blöd, reichen auch 20m.

Immerhin schafft das die Gewissheit, dass der Mensch dann keinen Mist mehr baut.
Ist doch auch schon was.

Den letzten Kracher in Tscheljabinsk schätzte die NASA auf gut 15m Durchmesser mit einer gut 30fachen Sprengkraft der Hiroshima Bombe.
Die Geschwindigkeit lag noch unter 25% der geschätzten Maximalgeschwindigkeit, und sein Eintrittswinkel war relativ flach, Schäden somit eher gering.
Ein Highspeed- Ding aus Schwermetall mit 50m Durchmesser, und das auch noch senkrecht: Gute Nacht.

Falls es tröstet:
Die Erde hat schon einige Brocken von mehr als einem Kilometer Durchmesser verdaut.
Aber deren Magen ist sehr viel weniger empfindlich, als die unsrigen. (Sie hält ja sogar uns aus.)
Außerdem haben wir laut Statistik noch knapp 45 Millionen Jahre vor uns bis zum nächsten wirklich mächtigen Kracher.
Abba dann is wirklich Ruhe im Karton.
Statistisch, jedenfalls.

Moonday

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205

Montag, 12. Februar 2018, 14:48

15. Februar 2018 Sonnenfinsternis

Ich will mir das ja eigentlich gar nicht vorstellen.
Jo, man darf sich nicht verrückt machen lassen was in den nächsten 10 Millionen Jahren in astronomischer Hinsicht alles passieren könnte. Es gibt auch zig andere Endzeit-Szenarien... In Syrien sieht es jetzt so aus als ob ein dicker Brocken eingeschlagen wäre.

Also mach ich einfach mal weiter wie gehabt:
Am Donnerstag gibt es eine partielle Sonnenfinsternis, die aber nur in Süd-Amerika und der angrenzenden Polarregion sichtbar sein wird.
Wer glaubt, dass dies irgendwie mit der Mondfinsternis vom 31 Januar zusammenhängt, der liegt natürlich richtig! Eine Sonnenfinsternis gibt es nur in Kombination mit einer Mondfinsternis, die dann 14 Tage davor oder danach auftritt. Manchmal gibt es auch 3 Finsternisse in Folge, so wie z.B. diesen Sommer. Hier eine Übersicht aller Finsternisse der nächsten zehn Jahre: https://www.timeanddate.de/finsternis/alle
Auch aus einem bescheidenen Winkel kann man in den Himmel springen
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206

Montag, 12. Februar 2018, 15:05

Dieses Jahr auch ganz wichtig weil : Am 27.Juli befindet sich Mars mal wieder in großer Erdnähe!
Er wird sogar heller als Jupiter sein...aber leider sehr tief stehen...

Die 57,7 Mio. km kommen der "Bestmarke" 56 Mio. km aus dem Jahr 2003 recht nahe. Es ist also eine der "großen" Marsoppositionen im Jahr 2018, allerdings findet sie auf einer Deklination von -25,5° statt, was die Beobachtung von Mitteleuropa erheblich (negativ) beeinflusst, erreicht Mars doch nur eine Kulminationshöhe von nicht einmal 16°!

https://www.waa.at/hotspots/planeten/mar…2019/index.html

Grüße Marian

207

Montag, 12. Februar 2018, 15:22

einem Brocken von mehr als 50m Durchmesser

Mir würde es schon reichen, wenn ein Bröckchen von 50 Gramm an der richtigen Stelle :whistle2: einschlägt.
Ahoi, Mario Falko.

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208

Montag, 12. Februar 2018, 15:47

einem Brocken von mehr als 50m Durchmesser

Mir würde es schon reichen, wenn ein Bröckchen von 50 Gramm an der richtigen Stelle :whistle2: einschlägt.

Redet man Klartext ..sollten die vorhandenen Atomraketen.. einen Meteoriten..noch vor der Erdatmosphäre zerstören können...was sind schon 50-1000m Felsgestein für eine Atomexplosion. Hier sehe ich durchaus eine neue Sinngebung einer Umgestaltung vorhandener weltweiter Atomarsenale..von Russland..Usa..China..Frankrrich..England..uvm.. bis zum Raketenmann Kim Un Song . Demnächst sollte es heißen. .wir gegen die Meteoriten ..und nicht..Mensch gegen Mensch.
Ich denke aber..dass der Mensch erst durch Schaden klüger wird..leider.
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209

Montag, 12. Februar 2018, 17:22

sollten die vorhandenen Atomraketen.. einen Meteoriten..noch vor der Erdatmosphäre zerstören können...

Keine Bombe der Welt wird einen Asteroiden wegzaubern können. Sie kann bestenfalls aus einem großen Problem ganz viele kleine machen. Die Folgen wären andere - aber wahrscheinlich nicht weniger verheerend. Gibt ja genug Filme zu dem Thema, die nicht alle völlig unrealistisch sind. Gibt aber auch wissenschaftliche Artikel. Hier mal ein vorsichtiger Anfang: http://www.esa.int/ger/ESA_in_your_count…ahr_aus_dem_All
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210

Montag, 12. Februar 2018, 19:36

nach einem Artikel, könnte das Helgoländer Loch vor 3000 Jahren durch den Einschlag eines Himmelskörpers entstanden sein.
Evtl. hat dieses Ereigniss die Sage vom "Absturz des Phaethons" begründet.
Wie seriös dieser Artikel ist kann ich mangels Fachwissens nicht beurteilen.

Aber es liest sich auf alle Fälle spannend ;-)

Sogar Ovids Metamorphosen werden herangezogen und mit wissenschaftlichen Funden verglichen
Teil 1
http://atlantisforschung.de/index.php?ti…is_%28Teil_I%29


Teil 2:
http://atlantisforschung.de/index.php?ti…s_%28Teil_II%29

Moonday

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211

Montag, 12. Februar 2018, 22:20

nach einem Artikel, könnte das Helgoländer Loch vor 3000 Jahren durch den Einschlag eines Himmelskörpers entstanden sein.

Auch wenn dieses Loch nicht in der Liste der geologisch nachgewiesenen Einschlagkrater liegt, es bringt uns aber zurück zur sagenhaften Seefahrt. Danke :)
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212

Montag, 12. Februar 2018, 22:29

So wie ich gelesen habe ist dort vor Helgoland nor nicht gebohrt und untersucht worden. Vielleicht bringt eine Zukünftige Untersuchung ja neues...
Ich finde auch immer faszinierend wie in scheinbar märchenhaften Sagen wahre Kerne stecken können...

213

Dienstag, 13. Februar 2018, 06:03

Da bin ich sogar der Meinung, dass in allen solchen "Sagen" wahre Kerne stecken.

Aus dem schlichten Grund, weil früher®™ das Lesen und Schreiben eine hohe Kunst war, die nur sehr, sehr wenige beherrschten, und es außerdem aufwendig und teuer war überhaupt Schreibutensilien bereitzustellen.

Deshalb wurden auch nur "wichtige" Sachen notiert.
Und das waren in erster Linie kaufmännische Listen, und Geschichtsschreibung. Also Abbildungen der damaligen Realität.

Selbst die Musiker konnten fast alle nicht schreiben.
Aber jede Familie sang abends und begleitete sich selbst mit diversen Instrumenten.
Nicht die Menschen wurden unmusikalisch, sie sind lediglich durch Konserverntechnik musikalisch verblödet worden. Rein durch Nichtgebrauch.

Deshalb werden die allermeisten Autoren auch so ziemlich überall "Geschichtsschreiber" genannt. Sie waren eben nicht Dichter, wie wir heute eine Gattung der Schreibens nennen. "Historiker", oder "Reporter" wäre zutreffender.
Es war nicht ihre Aufgabe Geschichten zu erfinden, Romane zu verfassen oder Gedichte der Nachwelt zu erhalten.
Sie sollten die Reiche verwaltbar halten, den Ruhm des Herrschers der Nachwelt erhalten und die historischen Ereignisse katalogisieren.

Da die Sprachen ihrerseits viele Begriffe noch gar nicht kannten, die wir heute wie selbstverständlich verwenden und keinen weiteren Gedanken daran verschwenden, wurden unerklärliche Ereignisse notwendigerweise irgendwelchen notfalls flugs zu erfindenden Gottheiten zugeschrieben.
Vor knapp zweitausend Jahren kannte das Lateinische noch kein Wort für "Gewissen". Das Gewissen wurde damals blumig als innere Stimme, das innere weiße Licht und ähnlichen Hilfskonstrukten ausgedrückt. Das Konzept dafür war in der Kultur noch gar nicht entwickelt.

Wenn wir heute diese uralten Texte lesen, dann haben wir meist ein völlig falsches Verständnis davon, weil wir sie eben eher als schrullige Mythen in vogelwilden Götterwelten wahrnehmen, und damit letztlich für Unsinn halten, obwohl wir sie eigentlich nur falsch interpretieren.

Es wäre tatsächlich sinnvoller, diese alten Texte als zutreffende Schilderungen wirklicher Ereignisse zu sehen, und unsere Interpretation dahingehend auszurichten, diese "Mythen" in korrekte Tatsachenbeschreibungen zu übersetzen.

Moonday

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214

Dienstag, 13. Februar 2018, 08:26

Es wäre tatsächlich sinnvoller, diese alten Texte als zutreffende Schilderungen wirklicher Ereignisse zu sehen, und unsere Interpretation dahingehend auszurichten, diese "Mythen" in korrekte Tatsachenbeschreibungen zu übersetzen.

Wenn man die Darstellungen des Ovid vor dem Hintergrund der Plasma-Theorie liest, dann kann man sich das besser vorstellen. Wir haben keine Ahnung was ab geht, wenn die Erde einen Asteroid einfängt.
"Überall dort, wo die Erde am höchsten ist, wird sie vom Feuer ergriffen, bekommt Spalten und Risse und dörrt aus, weil ihr die Säfte entzogen sind. ..."
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215

Dienstag, 13. Februar 2018, 08:42

*grins* Ovid ist halt schon sehr modern.

Die ganz alten Schriften haben noch ein zusätzliches Manko: Sie wurden über viele Generationen hinweg oft nur mündlich überliefert.
Und später dann eher nachgedichtet, statt aufgeschrieben.

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