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1

Dienstag, 10. Oktober 2017, 16:25

Tödlicher Segelunfall vor Marstal

https://www.nordschleswiger.dk/de/daenem…-leben-gekommen

Mein herzlichstes Beileid seiner Familie und der Crew.


Mögen viele andere Segler aus dem tragischen Geschehen lernen und Konsequenzen ziehen.

Marinero

Proviantmeister

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Heimathafen: Marina Minde

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2

Dienstag, 10. Oktober 2017, 16:39

Mögen viele andere Segler aus dem tragischen Geschehen lernen und Konsequenzen ziehen.

??? :fragen: Woraus soll man da jetzt lernen und Konsequenzen ziehen? Oder gibt es noch andere (ausführlichere) Schilderungen?


Zitat

Das Leben eines Seglers aus Deutschland konnte nicht mehr gerettet werden, nachdem er vor Marstal aus dem Wasser geholt worden war.
Nach dem Sturz ins Wasser vor Marstal auf der Insel Ærø ist ein Segler aus Deutschland gestorben. Die übrigen Besatzungsmitglieder des Bootes hatten um 16.30 Uhr Alarm geschlagen als der Mann über Bord gegangen war. Die Einsatzleitung der dänischen Streitkräfte hatte umgehend eine Rettungsaktion eingeleitet.
Unterstützt von einem Patrouillenfahrzeug, zwei Marineheimwehrbooten, der deutschen Küstenwache und einigen privaten Booten konnte ein Rettungshelikopter den Mann knapp eine Stunde nach dem Alarm lokalisieren. Er wurde in den Helikopter gehoben und ins Uni-Klinikum nach Odense geflogen.
Laut Fyens Stiftstidende, die mit der Polizei von Fünen sprach, konnte das Leben des Mannes nicht mehr gerettet werden. „Er wurde um 18.20 Uhr für tot erklärt“, so Wachtchef Søren Frederiksen zu fyens.dk.
Die übrigen Besatzungsmitglieder wurden von einem Rettungsfahrzeug abgeholt.

3

Dienstag, 10. Oktober 2017, 16:49

Frage mich nur gerade was "Die anderen Besatzungsmitglieder" in der Stunde gemacht haben ??

Ein MOB SOLLTE nicht tödlich verlaufen wenn mindestens noch einer an Bord verbleibt. Und Rettungshubschrauber als MOB-Manöver Ersatz......

Oder lernt man das jetzt so: MOB-----Smartphone....

Sehr traurig!

Sehbeer

Leuchtturmwärter

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4

Dienstag, 10. Oktober 2017, 17:03

Frage mich nur gerade was "Die anderen Besatzungsmitglieder" in der Stunde gemacht haben ??

Ein MOB SOLLTE nicht tödlich verlaufen wenn mindestens noch einer an Bord verbleibt. Und Rettungshubschrauber als MOB-Manöver Ersatz......

Oder lernt man das jetzt so: MOB-----Smartphone....
:kopfkratz: Hast Du irgendwo mehr Information her? Im oben verlinkten Artikel steht nichts davon, dass sie eine Stunde untätig waren? 16:30 wurde der Notruf abgestzt und 18:20 wurde der Segler im Krankenhaus für tot erklärt. Wann der Rettungshubschrauber den Verunfallten geborgen hat konnte ich nicht nachlesen. Im übrigen ist es gar nicht so ungewöhnlich, dass eine Crew einen MOB nicht mehr an Bord bekommt. Das mit dem Smartphone habe ich auch nicht verstanden.


Ansonsten trauriger Vorfall.
liebe Grüße

Mattze :Kaleun_Sleep:

5

Dienstag, 10. Oktober 2017, 17:07

Im übrigen ist es gar nicht so ungewöhnlich, dass eine Crew einen MOB nicht mehr an Bord bekommt.
...

Im Ernst jetzt ???



Ich beziehe mich darauf, das in der Meldung zwar aufgezählt wird wer alles nach dem MOB gesucht hat und wer ihn gefunden und geborgen hat und wielange es gedauert hat, ABER nicht über die eigene CREW und das Boot, außer das die ich auch haben abbergen lassen.

6

Dienstag, 10. Oktober 2017, 17:13

ich bin immer wieder sprachlos, wie solche Themen hier gleich verlaufen und habe mich bisher immer enthalten.
außer das die ich auch haben abbergen lassen
dazu aber ein satz, der vielleicht erklärt warum
a) der MOB nicht geborgen werden konnte und
b) sie selbst abgeborgen wurden

=> sie konnten das boot vielleicht nicht führen (?)

ich bin jetzt hier wieder raus...kein bock auf Spekulatius. war nur ein Gedanke in Richtung @Patrese:

7

Dienstag, 10. Oktober 2017, 17:17

Moinsen,

diese Spekulation behagt mir überhaupt nicht.
Wer mehr wissen möchte, möge in dänischen Quellen nachsehen (KLICK ).

Das ist, zusammengefasst, derzeit offenbar nicht viel.

1. Etwa um 16.30 am vergangenen Sa setzte eine deutsche Yacht zwischen Bagenkop und Marstal einen Notruf wg. MOB ab.
2. Mehrere dänische Einheiten, private Yachten und offenbar auch die DGzRS leiteten eine Suchaktion ein.
3. Um ca. 17.20, also ca. 1h nach dem Notruf wurde der über Bord gegangene Segler von einem Helikopter gesichtet, geborgen und anschließend nach Odense gebracht.
4. In der dortigen Uni-Klinik wurde um 18.20 der Tod festgestellt.
5. Auf der Yacht befanden sich zwei weitere Crewmitglieder, die offenbar ebenfalls geborgen worden sind. Unklar gem. der dänischen Berichte, in welchen Hafen Boot und Crew verbracht wurden.

Eine frühe dänische Nachricht ging noch von einem Überleben des Seglers aus, was sich dann leider nicht bewahrheitete.

Mehr ist derzeit offensichtlich nicht bekannt. Eine Bewertung, werter Patrese, ist anhand dessen wohl kaum möglich.
Die Suchaktion deutet darauf hin, dass die Restcrew den Kontakt zu dem über Bord gegangenen Segler verloren haben könnte.
Auch wenn dies zutrifft - dafür kann es viele Gründe geben.

Gruß
Andreas

Löhni

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8

Dienstag, 10. Oktober 2017, 17:43

Ich will mich nicht an den Spekulationen beteiligen, habe aber mal die Wetterdaten für den Unglückstag und -Ort herausgesucht:

Lufttemperatur 12-16°C
Wassertemperatur ca. 14°C
Wind aus SW mit 5-7 Bft, der auch die Vortage nicht deutlich schwächer war, dürfte in der Bucht von Marstal eine Welle von 1-1,5 Metern aufgebaut haben.
Es war den ganzen Tag unfreundlich herbstlich, bedeckt, Schauer, Nieselregen - vermutlich keine besonders gute Sicht.
Gruß,
Jan

Lieber Wasser unterm Kiel :segeln:, als Kiel unter Wasser :tit:

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9

Dienstag, 10. Oktober 2017, 17:49

diese Spekulation behagt mir überhaupt nicht.
+1

Sie ist respektlos gegenüber dem Opfer und seinen Angehörigen sowie den betroffenen Crewmitgliedern.

Und zum Eingangspost: nichts können wir daraus lernen, solange keine Details bekannt sind. Außer: man darf nicht überbord fallen, aber das wissen wir ja bereits aus unzähligen Diskussionen hier.
Die Menschheit lässt sich in zwei Gruppen einteilen: Segler und vom Leben Benachteiligte.

10

Dienstag, 10. Oktober 2017, 18:03

... Woraus soll man da jetzt lernen und Konsequenzen ziehen?...
Äh, dass man sich einpickt? Wer mag, lese sich einige Berichte der BSU durch, immer wieder wird angemerkt, dass der Mensch, der überbord gegangen war, keine Weste trug und nicht angeleint war. Mich wundert es nicht, dass grundsätzlich keine Sportbootunfälle mehr untersucht werden.
Von den (tödlichen) Fehlern anderer zu lernen, ist anscheinend endgültig aus der Mode gekommen. :(
Mache die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

11

Dienstag, 10. Oktober 2017, 19:13

Das Problem ist doch, dass ein Kopf der vermutlich nochan einen in Modisch dunkeln Faben gekleideten Körper gehört, aus der Luft fast nicht zu sehen ist und von dem Schiff aus erstrecht nicht solange niemand im Mast hängt.
An Analogen Hilfsmitteln zählen:
IOR Boje (nicht diese Fischerfähnchen sondern richtige)
JonBouy
Aber auch ein einfacher Hufeisen Rettungsring ist nocht gut zu erkennen falls er nicht komplett ausgeblichen ist und derart vertütelt ist das er sich nicht vom Boot löst
auch Wasserfärbebeutel an/in der Rettungswest sind aus der Luft gut zu erkennen.

und sonst Personal AIS/Epirb

12

Dienstag, 10. Oktober 2017, 19:17

Wie wärs mit ner einfachen Rettungsweste? Ist schön orange. Den Body sieht man z.B. in der Nordsee nur wenn er 10.000 Lumen leuchtet bei der Brühe.

Aber CSI ist eben wieder aktiv. Lösen Fälle ohne Indizien und Beweise...... :-) Ich heb grad mal mein Glas auf den Verstorbenen und die Angehörigen denen hier die Trauer gilt. Auch wenn die CSI öffentliches Trauern in Foren strengstens untersagt.

RIP
Linguini-Sailing Make 25

... und nehmt euch nicht so wichtig!

JürgenG

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13

Dienstag, 10. Oktober 2017, 19:23

... Woraus soll man da jetzt lernen und Konsequenzen ziehen?...
Äh, dass man sich einpickt? Wer mag, lese sich einige Berichte der BSU durch, immer wieder wird angemerkt, dass der Mensch, der überbord gegangen war, keine Weste trug und nicht angeleint war. Mich wundert es nicht, dass grundsätzlich keine Sportbootunfälle mehr untersucht werden.
Von den (tödlichen) Fehlern anderer zu lernen, ist anscheinend endgültig aus der Mode gekommen. :(

Jepp, immer schön den Moralzeigefinger nach oben! Ohne Kenntnis von Fakten, ohne Analyse der tatsächlichen Ereignisse vorsichtshalber mal ein markiges Statement und/oder Mutmaßungen abgeben. Sorry, das geht gar nicht! Niemand von uns weiß, was wirklich vorgefallen ist. Nur eins ist klar: Ein Mensch hat durch einen Unglücksfall sein Leben verloren. Dem begegnet man mit Respekt vor dem Opfer, seinen Mitseglern und den Angehörigen.

Grüße Jürgen

Klaus13

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14

Dienstag, 10. Oktober 2017, 19:32

Moin,

diese Diskussionen verlaufen immer ähnlich, seit all den Jahren schon, die ich im SF bin und das sind schon ein paar. Ich will mich auch nicht an Vermutungen über Rettungswesten, Einpicken usw. beteiligen, sondern möchte nur einigen hier, @Patrese: nehme ich mal stellvertretend für mehrere Personen, folgendes empfehlen.

Werft einen großen gut sichtbaren Fender bei gutem Seegang, mäßiger Sicht und Wind, also den Bedingungen, die zum Unfallzeitpunkt geherrscht haben, über Bord. Lasst die Schrecksekunde ruhig mal 5-10 Sekunden dauern, im Zweifel auch deutlich länger, je nach Ausbildungsstand und Fähigkeit, den Schreck zu überwinden, bis jemand eine profunde Entscheidung getroffen hat und dann versucht den Festmacher wiederzufinden. Das Problem des An-Bord-Holens von 100 kg kraftlosem (weil unterkühltem) Segler haben ich dabei noch außen vor gelassen.

Danach können wir hier über die Chancen weiter diskutieren.

Gruß Klaus
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Sehbeer

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15

Dienstag, 10. Oktober 2017, 19:39

diese Diskussionen verlaufen immer ähnlich, seit all den Jahren schon, die ich im SF bin und das sind schon ein paar. Ich will mich auch nicht an Vermutungen über Rettungswesten, Einpicken usw. beteiligen, sondern möchte nur einigen hier, @Patrese: nehme ich mal stellvertretend für mehrere Personen, folgendes empfehlen.

Werft einen großen gut sichtbaren Fender bei gutem Seegang, mäßiger Sicht und Wind, also den Bedingungen, die zum Unfallzeitpunkt geherrscht haben, über Bord. Lasst die Schrecksekunde ruhig mal 5-10 Sekunden dauern, im Zweifel auch deutlich länger, je nach Ausbildungsstand und Fähigkeit, den Schreck zu überwinden, bis jemand eine profunde Entscheidung getroffen hat und dann versucht den Festmacher wiederzufinden. Das Problem des An-Bord-Holens von 100 kg kraftlosem (weil unterkühltem) Segler haben ich dabei noch außen vor gelassen.

Danach können wir hier über die Chancen weiter diskutieren.
volle Zustimmung
liebe Grüße

Mattze :Kaleun_Sleep:

16

Dienstag, 10. Oktober 2017, 19:47

Moin,

diese Diskussionen verlaufen immer ähnlich, seit all den Jahren schon, die ich im SF bin und das sind schon ein paar. Ich will mich auch nicht an Vermutungen über Rettungswesten, Einpicken usw. beteiligen, sondern möchte nur einigen hier, @Patrese: nehme ich mal stellvertretend für mehrere Personen, folgendes empfehlen.

Werft einen großen gut sichtbaren Fender bei gutem Seegang, mäßiger Sicht und Wind, also den Bedingungen, die zum Unfallzeitpunkt geherrscht haben, über Bord. Lasst die Schrecksekunde ruhig mal 5-10 Sekunden dauern, im Zweifel auch deutlich länger, je nach Ausbildungsstand und Fähigkeit, den Schreck zu überwinden, bis jemand eine profunde Entscheidung getroffen hat und dann versucht den Festmacher wiederzufinden. Das Problem des An-Bord-Holens von 100 kg kraftlosem (weil unterkühltem) Segler haben ich dabei noch außen vor gelassen.

Danach können wir hier über die Chancen weiter diskutieren.

Gruß Klaus
:gooost:

Löhni

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17

Dienstag, 10. Oktober 2017, 19:47

Werft einen großen gut sichtbaren Fender bei gutem Seegang, mäßiger Sicht und Wind, also den Bedingungen, die zum Unfallzeitpunkt geherrscht haben, über Bord.

@Klaus13: wo Du Recht hast, hast Du Recht, aber der
Äh, dass man sich einpickt?

@Käptn Blaubär: hat mindestens genauso Recht, denn einen eingepickten Fender holst Du auch nach 30 Schrecksekunden noch entspannt wieder an Bord.

Ich beteilige mich nicht an derartigen Spekulationen, aber eines steht ja wohl (spekulationsfrei) fest: Vernünftig eingepickt war der nicht.
Daher habe ich für meinen Teil auch daraus gelernt, dass Einpicken (zumindest bei ungemütlichem Wetter) definitiv Sinn macht. Ich bin oft mit unerfahrener Familiencrew unterwegs und werde es, auch ihnen zuliebe, künftig eher mal tun.
Gruß,
Jan

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18

Dienstag, 10. Oktober 2017, 19:49

Uns ist vor Mallorca mal bei herrlichem Sonnenschein, 5 bft Wind und ca. 2m Welle eine orange Luftmatratze entgegen gekommen. Wir waren hoch am Wind, die Luma ist in Greifweite vorbeigetrieben und war in 30 Sekunden außer Sicht. Jetzt wird ein MOB sicher nicht noch zusätzlich vom Wind abgetrieben, aber trotzdem wird nach kurzer Zeit ein Kopf mit orangem Kragen einer Weste kaum besser zu sehen sein.

Mir hat die Begegnung mit der Luma vor Augen geführt, wie schwer es bereits bei schönem Wetter ist, einen MOB überhaupt wieder zu finden.

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19

Dienstag, 10. Oktober 2017, 19:50

Wind aus SW mit 5-7 Bft, der auch die Vortage nicht deutlich schwächer war, dürfte in der Bucht von Marstal eine Welle von 1-1,5 Metern aufgebaut haben.
Es war den ganzen Tag unfreundlich herbstlich, bedeckt, Schauer, Nieselregen - vermutlich keine besonders gute Sicht.


Wirklich nicht schön das Wetter und ggf. auch zuviel und wenn dann an Bord "nur Mitsegler" waren, z.B. die unbedarfte Frau und der ganz kleine Sohn ?? Das ist wie Einhand.

Meine Tochter hat mich unter viel, viel günstigeren Bedingungen rausgeholt, das vergesse ich nie und ihr schon gar nicht.
,,,,,,,,,und ja ohne Schwimmweste und schon gar nicht eingepickt und sonst eigentl. auch alles unnötig gewesen................aber es geht so schnell.........15 min im ca. 17°C kalten Wasser und ich war entkräftet und völlig am Ende.

Daher ohne Fakten ist alles Spekulation.............bitte nicht vorschnell urteilen.
Gruß

Martin

Der Segler mit Zeit hat immer den richtigen Wind :)

Klaus13

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20

Dienstag, 10. Oktober 2017, 19:53


@Käptn Blaubär: hat mindestens genauso Recht, denn einen eingepickten Fender holst Du auch nach 30 Schrecksekunden noch entspannt wieder an Bord.


Na klar, als bekennender Immer-Rettungswesten-tragender will ich auf keinen Fall widersprechen. Auch ein Lifeline trage ich früher als die meisten, aber ich bin ja auch alleine an Bord, was schon eine Sondersituation ist und hier nicht weiterhilft. Fakt ist aber, dass immer wieder mal eine Person über Bord geht, die eben nicht eingepickt ist. In diversen Hafengesprächen habe ich den Eindruck gewonnen, das dies gar nicht so selten ist, aber meistens gut geht. In die Nachrichten schaffen es ja nur die Unglücklichen.

Gruß Klaus
Die Neue: MARIS

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