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excos48

Seebär

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41

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 09:24

...Meine Anliegen wäre, dass neue Boote schon ab Konstrukteur und Werft mit sinnvoll ausgelegten Anschlagpunkten und Strecktauen ausgerüstet werden.

So lange sich die Käufer/innen auf den Messen von Bling-Bling täuschen lassen, wird sich da nichts ändern. Erst wenn der potenzielle Kunde sagt: "Vertragsabschluss nur mit vernünftigen Anschlagpunkten für Strecktaue (und zwar ohne Aufpreis!) " werden die Controller in den Werften drüber nachdenken. Gilt z.B. genau so für Handgriffe innen.

Die Antwort auf die Frage was "vernünftige Anschlagspunkte" sind, dürfte so vielseitig sein, wie die diversen Vorlieben für das Tragen einer Schwimmweste oder Einpicken mit Lifeline. Also besser gleich weglassen.
Bei unserem Boot gibt es keine praktischere und stabilere Lösung für die Strecktaue als eine Befestigung mit (Soft-)Schäkel an Bug-/Heckkorb. Also warum noch zusätzliche Schrauben durchs Deck ziehen für Padeyes?

Gruss
excos48

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42

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 09:39

Also warum noch zusätzliche Schrauben durchs Deck ziehen für Padeyes?

Ich, als Charterer, wünsche mir häufig, dass es so was hatte.

Nicht notwendigerweise für Strecktaue, sondern zum Einpicken im Cockpit. Ich bin beim Segeln (siehe auch Nachbartrööts über MoB) vor allem am Steuer gerne eingepickt. Und da fehlen mir die Padeyes häufig. Aber die Charter-Joghurtbecher sind auch was anderes als das geschützte Cockpit eines HRs...

Gruss, Michael
Bekennende flaue Flunder :-)

43

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 11:36

Die Antwort auf die Frage was "vernünftige Anschlagspunkte" sind, dürfte so vielseitig sein, wie die diversen Vorlieben für das Tragen einer Schwimmweste oder Einpicken mit Lifeline. Also besser gleich weglassen.

Das sehe ich anders.
Wenn bei der Konstruktion des Decks schon daran gedacht wird, ist die Antwort auf die Frage des wo und wie ziemlich eindeutig, wenn denn die Anforderungsliste klar ist.

Bei unserem Boot gibt es keine praktischere und stabilere Lösung für die Strecktaue als eine Befestigung mit (Soft-)Schäkel an Bug-/Heckkorb. Also warum noch zusätzliche Schrauben durchs Deck ziehen für Padeyes?

Für eine nachträgliche Anbringung auf eurem Schiff wird das wohl so sein. Bei unserem z.B. nicht.


Sorry für OT...

noopd

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44

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 13:24

Zitat

Also bei mir an Bord werden meine Mittsegler darauf eingewiesen, wenn einer über Bord geht ist es bereits ein Seenotfall.
Dann wird die rote Taste gedrückt.


So eine Einweisung findet bei mir nicht nur am Anfang, sondern während des Törns mehrfach statt.

Handbreit

Norbert
Prosecco kaltstellen ist irgendwie auch wie kochen. :wacko3:

kielius

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45

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 13:37

Also bei mir an Bord werden meine Mittsegler darauf eingewiesen, wenn einer über Bord geht ist es bereits ein Seenotfall.
Dann wird die rote Taste gedrückt.
+1
Aus dem Zusammentreffen von Vorbereitung und Gelegenheit entsteht das, was wir Glück nennen.
Anthony Robbins

Rüm Hart

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46

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 13:45

Also bei mir an Bord werden meine Mittsegler darauf eingewiesen, wenn einer über Bord geht ist es bereits ein Seenotfall.
Dann wird die rote Taste gedrückt.
+1

+ 1
= 3

:)
Rüm Hart Blog: KLICK
Kolumne für segeln: KLACK
Sirius Forum: KLONG

47

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 13:48

Wir hatten dieses Jahr einen MOB auf dem Ärmelkanal bei 3-4 Knoten Wind und Sonnenschein, allerdings unter Spi. Zum Glück war es nur meine Sandale...
Ich habe sie wiederbekommen, Erfolgsfaktor war das Tracklog abzufahren. Nach Sicht wäre nichts gegangen, die Zeit zum Spi-Abschlagen hat viel zu lang gedauert
Bei einem Menschen hätte man den Spi bei Fehlen von Tracklog oder MOB-Position sicherlich geopfert, aber diese Entscheidung muss sofort fallen. Jegliche Aktivität zum Retten des Spis hätte den Sichtkontakt gekostet.


Das Schulmanöver mit vorwärts gegen den Wind anfahren hat nicht geklappt. Zu viel Fahrt verhindert, dass man das Objekt fassen kann. Zuwenig Fahrt lässt den Bug vertreiben. Dazwischen ist wenig Spielraum. Bei einer Boje mit vorbereiteter Schlaufe klappt das, bei allen anderen Objekten nicht. Rückwärts gegen den Wind anfahren hat dann funktioniert, man ist manövrierfähiger und hat dadurch genug Zeit.
Bei einem anderen Törn haben wir mal einen Fender (mit Tau, aber ohne Schlaufe) verloren, ca. 5-6 Windstärken, viel Welle. Einholen war mit beiden Manövern chancenlos, der Seegang hätte uns höchstens ein echtes MOB beschert. Wir mussten den Fender verloren geben.


Versuche beim Baden im Mittelmeer haben uns ratlos gelassen, wie man eine echte Person wieder an Bord bekommt, selbst bei glatter See und ohne Fahrt. Relings- oder Rippenbrüche haben wir nicht riskiert, das würde man im Ernstfall natürlich tun. Mit stabiler Leinenverbindung über das Heck unter hohem Verletzungsrisiko könnte es gehen, sonst habe ich keine Idee.

Das, was in den Segelschulen gelehrt wird, halte ich für illusorisch. Die regelmäßigen Unfallberichte wie dieser bestärken mich darin.




Sehbeer

Leuchtturmwärter

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48

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 14:59

Also bei mir an Bord werden meine Mittsegler darauf eingewiesen, wenn einer über Bord geht ist es bereits ein Seenotfall.
Dann wird die rote Taste gedrückt.
+1

+ 1
= 3

:)

4
liebe Grüße

Mattze :Kaleun_Sleep:

Knubbel2

Seebär

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49

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 16:34

Zitat von »kielius«

Zitat von »Südreede«
Also bei mir an Bord werden meine Mittsegler darauf eingewiesen, wenn einer über Bord geht ist es bereits ein Seenotfall.
Dann wird die rote Taste gedrückt.

+1


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= 3

+1
=5
LM27 - nicht schnell aber komfortabel

Kassebat

Salzbuckel

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50

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 17:14

Zitat von »kielius«

Zitat von »Südreede«
Also bei mir an Bord werden meine Mittsegler darauf eingewiesen, wenn einer über Bord geht ist es bereits ein Seenotfall.
Dann wird die rote Taste gedrückt.

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= 3

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=5


+1
=6
Handbreit
Torsten
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Winston Churchill wurde zu seiner Goldenen Hochzeit gefragt, ob er je an Scheidung gedacht hätte.
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88markus88

Salzbuckel

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51

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 17:41

Zu lange Leine, ist klar. Auf das Argument hatte ich gewartet.

Da ist doch viel sicherer, sich für viel Geld MOB-Technik zu kaufen, die dann im Ernstfall -warum auch immer- nicht funktioniert oder keiner richtig mit umgehen kann. Sieht aber so richtig professionell aus. :)

Stimmt - im Fall in England wäre der Skipper ohne Lifeline definitiv nicht wiedergefunden worden. Mit Leine geht sowas wohl meist glimpflig aus.

88markus88

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52

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 17:51

Versuche beim Baden im Mittelmeer haben uns ratlos gelassen, wie man eine echte Person wieder an Bord bekommt, selbst bei glatter See und ohne Fahrt. Relings- oder Rippenbrüche haben wir nicht riskiert, das würde man im Ernstfall natürlich tun. Mit stabiler Leinenverbindung über das Heck unter hohem Verletzungsrisiko könnte es gehen, sonst habe ich keine Idee.

Deswegen immer eine Weste mit Gurtzeug (incl gutem Schrittgurt) tragen - nur so kriegst du eine stabile Leinenverbindung​ hin. Bergen dann mittschiffs am Spifall, wenn vorhanden mit einer BergeTalje zwischen Fallschäkel und MOB. Bergen über die Badeleiter geht nur bei ruhigen Verhältnissen​ - bei Wellengang erschlägt das Heck den MOB.

beduine

Offizier

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53

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 20:00

Markus: Gute Idee, aber die Umsetzung ist abhängig von Boot und Crew . Bei einem Freibord von 1,5m kann meine Admiralin mich zwar mittels Spifall und Rettungstalje an Bord ziehen, könnte mich aber NIEMALS einpicken, falls ich entsprechend verletzt wäre. Also habe ich Anschlagösen für Strecktaue nachgerüstet und picke mich kurz ein. Ich DARF nicht- von Bord.Im jugendlichen Überschwung hatte ich vor 35 j einen Selbstversuch gemacht. Vor Ostern gesichert ins Isselmeer gestiegen -7-8 Grad Wasser-. Nach 5 min sollte ich ca,5m zum Schiff schwimmen und die Badeleiter entern.Ich hatte schon längst kein Zeitgefühl mehr und wollte mich nicht mehr bewegen. man hat mich dann rangezogen und zu dritt ins Boot gewuchtet. Was hilft mir also eine Weste.wenn ich bei 15 Grad und 1,5m Welle nur ca 25-30 min. habe?? Heute bin ich auch nicht mehr 30 :D

54

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 20:10

Zitat von »kielius«

Zitat von »Südreede«
Also bei mir an Bord werden meine Mittsegler darauf eingewiesen, wenn einer über Bord geht ist es bereits ein Seenotfall.
Dann wird die rote Taste gedrückt.

+1

+ 1
= 3

+1
=5


+1
=6

-1
------
= 5

Immediate danger of loss of life? Wenn man z.B. im Ijsselmeer im August aus dem Boot fliegt?

Ich weiss nicht. Könnte man m.M.n. differenzierter handhaben.

Deutsches Wikipedia "verlangt" für MOB mayday, im engl. Raum liest man eher von PAN PAN. Im Oktober allerdings und ohne lifeline kann ich mir ein direktes mayday durchaus auch vorstellen.

kielius

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55

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 20:23

-1
------
= 5
:no_1: falsch, bleibt 6 :P


Du meinst vielleicht 6:1
Aus dem Zusammentreffen von Vorbereitung und Gelegenheit entsteht das, was wir Glück nennen.
Anthony Robbins

56

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 20:28

na, dann halt -7 und dann wird's bestimmt <= 5, right? :D

Danziger

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57

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 20:40

Wir hatten dieses Jahr einen MOB auf dem Ärmelkanal bei 3-4 Knoten Wind und Sonnenschein, allerdings unter Spi. Zum Glück war es nur meine Sandale...
Ich habe sie wiederbekommen, Erfolgsfaktor war das Tracklog abzufahren. Nach Sicht wäre nichts gegangen, die Zeit zum Spi-Abschlagen hat viel zu lang gedauert
Bei einem Menschen hätte man den Spi bei Fehlen von Tracklog oder MOB-Position sicherlich geopfert, aber diese Entscheidung muss sofort fallen. Jegliche Aktivität zum Retten des Spis hätte den Sichtkontakt gekostet.


Man kann nicht schnell einen Spi einfach "opfern". Die Chance, dass dabei die Tüte am Schiff festklemmt, auch Unterwasser ist zu groß. Aber man kann es üben einen Spi schnell einzuholen und dann zu halsen, im Grunde einen Kiwi-drop. Der Spi landet dann am Ende im Niedergang. Mt etwa Können man das in 30 Sekunden gut geschafft. Dann die Halse und zurück. Dabei Motor an und Groß runter.

Wir hatten das schon mal bei guten 4 gut hinbekommen. Der MOB war wie bei Dir kein Mensch, sondern der Spisack (Klassiker). Um das Rennen nicht abzublasen, haben wir auf den Motor verzichtet und sind den Weg zum Sack aufgekreuzt.

Für mich ist es wichtig das Boot beweglich zu halten. Also früh reffen, dann kann ich auch ohne böse überpowert zu sein aufkreuzen, wenn notwendig, daher auch keinen Bullenstander, sondern lieber vor dem Wind kreuzen und deswegen Spi oder Gennaker immer schnell bergbar, also im Fahrtenmodus bei mehr Wind auf die Blase verzichten.

Zum schnellen Bergen des Spis hilft es sehr ein langes Fall zu haben. Das wirft man ins Wasser, fällt ab auf achterlich. Der Spi fällt ein, man fiert den Achterholer auf zieht an der Schot und öffnet die Fallklemme. Ab jetzt nur noch den Spi in den Niedergang ziehen. Das Fall im Fahrwasser erzeugt genug Reibung, dass der Spi nicht einfach runter fällt. Während ein Mann das letzte Drittel einholt und den Spi in den Niedergang stopft wird gehalst und es geht zurück.

Hans

Schebun

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58

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 21:14

Vielleicht ne ausnehmend blöde Frage, aber wenn ich Schoten und Fall kappe (in der Reihenfolge) isser weg oder hab ich grad ein Verständnisproblem? Ich segle immer Genacker, mit Spi nicht so die Erfahrung, aber bei Geni wäre Schot-Halsleine-Fall meine Reihenfolge und wenn ich dabei nichts am Kurs ändere ist er, meine ich zumindest, weg.

Ich mein klar, da fliegen dann ein paar schöne tausend Eur, aber das ist was mit opfern gemeint ist oder?
Seekrankheit: Zuerst befürchtet man sterben zu müssen, danach, dass es noch lange dauert bis es endlich soweit ist.

88markus88

Salzbuckel

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59

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 21:42

Markus: Gute Idee, aber die Umsetzung ist abhängig von Boot und Crew . Bei einem Freibord von 1,5m kann meine Admiralin mich zwar mittels Spifall und Rettungstalje an Bord ziehen, könnte mich aber NIEMALS einpicken, falls ich entsprechend verletzt wäre. Also habe ich Anschlagösen für Strecktaue nachgerüstet und picke mich kurz ein. Ich DARF nicht- von Bord.Im jugendlichen Überschwung hatte ich vor 35 j einen Selbstversuch gemacht. Vor Ostern gesichert ins Isselmeer gestiegen -7-8 Grad Wasser-. Nach 5 min sollte ich ca,5m zum Schiff schwimmen und die Badeleiter entern.Ich hatte schon längst kein Zeitgefühl mehr und wollte mich nicht mehr bewegen. man hat mich dann rangezogen und zu dritt ins Boot gewuchtet. Was hilft mir also eine Weste.wenn ich bei 15 Grad und 1,5m Welle nur ca 25-30 min. habe?? Heute bin ich auch nicht mehr 30 :D

@beduine: Ich gebe dir recht - nicht über Bord zu gehen muss das erste Ziel sein. Angeleint zu sein ist dafür essentiell​ - aber auch dann kannst du über Bord gehen und im Wasser hängen, wenn die Leine lang ist. Dann muss es einen Plan zum Bergen geben.
Ausserdem: Shit happens - und wenn du trotz aller guten Vorbereitung ungesichert im Bach landest, sollte Plan B greifen.

Ich wäre übrigens nicht ganz so pessimistisch was die Überlebenszeit angeht: die liegt bei 15 Grad kaltem Wasser bei ca. 6 Stunden. Die Seenotretter haben also eine reelle Chance.

60

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 22:15

Vielleicht ne ausnehmend blöde Frage, aber wenn ich Schoten und Fall kappe (in der Reihenfolge) isser weg oder hab ich grad ein Verständnisproblem? Ich segle immer Genacker, mit Spi nicht so die Erfahrung, aber bei Geni wäre Schot-Halsleine-Fall meine Reihenfolge und wenn ich dabei nichts am Kurs ändere ist er, meine ich zumindest, weg.

Ich mein klar, da fliegen dann ein paar schöne tausend Eur, aber das ist was mit opfern gemeint ist oder?


Immer super realistische Vorschläge; wir haben 10-mm-Schoten und Fallen, die kappt man nicht einfach und wenn das Fall nicht sauber ausrauscht und der Spi dann unter dem Boot hängt, ist einem auch nicht geholfen. Nein, man fährt auch bei MOB nur sichere, beherrschbare Manöver und probiert keine Stunts!

Beim Autofahren macht man das doch auch nicht anders, wenn man einen Unfall beobachtet: erst anhalten, Warnblinker an, dann aussteigen, Hilfe rufen und dann helfen!
Oder hilft man schneller, wenn man sich aus voller Fahrt aus dem Auto wirft?

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