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Beiträge: 1 773

Schiffsname: SevenSeas

Bootstyp: Delphia 33 Schwenkkiel

Heimathafen: Kilada/ Griechenland

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21

Donnerstag, 4. Januar 2018, 15:31

6 Bft ist Starkwind! Wie kommst du drauf dass das keiner ist??


Weil ich seit letztem Jahr leider weiss, wie sich Starkwind anfühlt (und das nicht vom Steg aus).


:rolleyes: Vielleicht solltest Du nochmal in die Segelschule. Andere haben auch schon Sturm erlebt, können aber durchaus differenzieren.

Zum Thema: Mit einem Buch kannst Du die dafür nötige Erfahrung nicht aufbauen. Du musst das erleben und zwar mit einem souveränen Skipper! Empfehle dringend Starkwindtraining, daran kann man nur wachsen, sofern am Trainingstermin das Wetter passt ;)

22

Donnerstag, 4. Januar 2018, 15:55

Bei "Godewind" habe ich die praktische SKS und Skipper schon gemacht. Habe mit ihm auch schon darüber gesprochen und er hat etwas derartiges halt nicht im Programm.

PushingTin

Proviantmeister

Beiträge: 398

Wohnort: Raum Frankfurt

Bootstyp: Noch keins.

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23

Donnerstag, 4. Januar 2018, 16:14

Skippern?!

Öhem...vermutlich möchtest du das nicht hören bzw. lesen, und letzten Endes gilt das natürlich nur für mich:

Ich käme nicht auf die Idee mit so geringer seglerischer Perspektive die Verantwortung für eine Crew und das Schiff zu übernehmen. Natürlich kann man nicht alles schonmal erlebt und durchexerziert haben, man merkt aber wenn man "soweit ist" und sich das Handwerkszeug angeeignet hat um in grundsätzlich jeder Situation ohne Panik zumindest eine Idee zu haben was sinnvollerweise zu tun ist; ich nenne das "professionelle Distanz zur Überforderung". Das bedeutet natürlich nicht, dass dann nie mehr Stress aufkommt - ebendies wird dann aber immer seltener passieren.

Hinzu kommt, dass die Crew sich möglicherweise auf eine nicht vorhandene Kompetenz des Skippers verläßt. Es ist für alle stark verunsichernd, wenn sie merken dass der Skip nicht weiter weiß. Noch schlimmer wird es wenn man versucht das zu überspielen.

Als Crewmitglied in verschiedensten Situationen einen substanziellen Erfahrungsschatz aufzubauen ist äußerst wertvoll, und wer das mit verschiedenen Schippern macht kann mehr lernen als wenn er immer nur mit demselben fährt. Viele Skipper entwickeln sich kaum weiter wenn der Input von außen fehlt.

Lesen ist hilfreich, man muss aber soweit sein das Gelesene einordnen zu können, sonst verpufft die Wirkung- am Ende des Tages lernt man segeln nur beim segeln.
Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Albert Einstein

Und immer an die Musing denken! :acute:
Nov. 2015: Ich habe meine Profilinformationen up-gedatet.

24

Donnerstag, 4. Januar 2018, 16:26

Man kann es mit dem Verzicht auf ein Kondom bei einer Urlaubsbekanntschaft vergleichen.

... Nur dass bei der Urlaubsbekanntschaft das Havarie-Risiko mit wachsendem Erfahrungsschatz derselben deutlich zunimmt, beim segeln sollte es abnehmen...

eiskalt erwischt :D


Deswegen bleibt einem nichts, als vieles in Gedanken durchzuspielen und dann wenn es soweit ist, Utensilien und, (...) auch Verhaltensweisen griffbereit zu haben.

Bezieht sich das jetzt auf das Segeln oder die Bekanntschaft??

wo du Pünktchen gesetzt hast stand vorher noch: "weil es ja um den Sturm geht" :engel:

25

Donnerstag, 4. Januar 2018, 16:59

Danke PushingTin, du hast damit natürlich nicht unrecht. Bis jetzt hat mir meine Crew aber jederzeit vertraut und ich habe einen guten Skipper dargelegt. Da kenne ich Anderes von angeblich Erfahreneren Seglern von den Nachbarbooten.

grauwal

Kapitän

Beiträge: 723

Schiffsname: lebhaft

Bootstyp: Aquanaut 1000

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26

Donnerstag, 4. Januar 2018, 18:49

......und ich habe einen guten Skipper dargelegt. ........


Sicherlich! .... und es spricht für Deine soziale Kompetenz, aber es war auf dem I J s s e l m e e r.
Da sind die Wellen bei Bft.6 max 1m hoch und das mit > 38' - das ist ein Wellness- Event (und drei mal IJsselmeer rauf und runter sind schon 600sm). Mach einfach weiter und nach kurzer Zeit wird Dich das nicht mal ein müdes Ars...dingrunzeln kosten.
Bevor ich ein so genanntes Starkwindtraining buchen würde, nähme ich die zahlreichen Angebote zur Verstärkung einer Überführungscrew wahr.

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

27

Donnerstag, 4. Januar 2018, 19:04

Ich glaube meinen Kenntnisstand gut einschätzen zu können.
Aber welchen Vorteil soll ich von einer Bootsüberführung im Gegensatz zu einer gebuchten Tour haben? Das wird mir jetzt auf Anhieb nicht klar. Das Geld spielt mir dabei eher keine Rolle, eher Zeit und Sicherheit zu wissen was ich bekomme.

28

Donnerstag, 4. Januar 2018, 19:17

Ich glaube meinen Kenntnisstand gut einschätzen zu können.
Aber welchen Vorteil soll ich von einer Bootsüberführung im Gegensatz zu einer gebuchten Tour haben? Das wird mir jetzt auf Anhieb nicht klar. Das Geld spielt mir dabei eher keine Rolle, eher Zeit und Sicherheit zu wissen was ich bekomme.

Das liegt daran, dass die Horrormärchen von Törns unter komischen Bedingungen (Technikschäden, Zeitdruck, falsches Wetter, unbekannte Crewmember, unbekanntes Boot, unbekannte Ausrüstung, unbekanntes Revier, ...) meist mit Überführungen verbunden sind.

Wobei sich die gerade beispielhaft genannten "Problemchen" beim Überführungstörn gegenseitig bedingen, steigern, ... allen voran der Zeitdruck!

VG


"If you want to keep a secret, put it in the sailing instructions."
(Unbekannt)


grauwal

Kapitän

Beiträge: 723

Schiffsname: lebhaft

Bootstyp: Aquanaut 1000

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29

Donnerstag, 4. Januar 2018, 23:18

................ Das Geld spielt mir dabei eher keine Rolle, .................


Völlig richtig.
Segeln ist Handwerk und physikalisches Verständnis. Probleme, u.a. wie in #28 geschildert, und andere lassen sich mit Geld nicht lösen, da braucht man einen handfesten Skipper.

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

30

Freitag, 5. Januar 2018, 05:42

Mit der Selbsteinschätzung ist es so eine Sache .
Wenn ich den Satz höre : " Ich bin und war immer eine gute Mutter " , dann suche ich schon mal
die Tel.-Nummer vom Jugendamt raus .
Bei dem Satz : " Ich bin ein guter Skipper " , sollte man vorsorglich die Nummer der DGzRS zur Hand haben .

Vielleicht kommt es bei mir nur schlecht rüber aber aus Deinen Zeilen vermag ich erhebliche Selbstzweifel zu erkennen .
Ein Schein bedeutet noch lange nicht , dass man auch die nötige Erfahrung hat .
Was sind da 600 sm ? Wenn wir am Wochenende zum Boot fahren , dann müssen wir an Wetter nehmen , was kommt .
Wir können nicht bestimmen , dass heute Ostwind mit 3 Bft. weht . So kann es sein , dass man 1000 sm bei leichtem Wind
segelt . Welche Erfahrung hat der Skipper dann , wenn es plötzlich mal richtig weht ?
Die Erfahrung hast Du - in Ansätzen - gemacht . IM ist nicht offene See und selbst bei den Voraussetzungen für weitere
Segelscheine werden die Seemeilen vom IM nicht anerkannt . Da gilt das IM als Binnenrevier .
Das Du Kroatien mit absoluten Neulingen an Bord segelst ..... alle Achtung !!
Selbst auf dem IM sollte man in der Lage sein , das Boot bei jedem Wetter alleine zu segeln , wenn Neulinge an Bord sind .
Ich glaube im dritten Absatz sprichst Du von 9 Bft. und Übelkeit bei einem Schwerwettertraining .
Stell Dir mal die Szene vor : Kroatien ,Starkwind , viel Welle , alles Neulinge an Bord und der Skipper kotzt . Na klasse ..
Neulinge haben immer mit sich selbst zu tun . Von denen darfst Du keine Hilfe erwarten . Da obsiegt meistens die Angst .
Sollen die bei Welle auf den Bug gehen zum Segelbergen , dann wird es kritisch . Die Verantwortung möchte ich nicht übernehmen .

Es ehrt Dich , dass Du erkannt hast wo Deine Grenzen zur Zeit liegen und das Du daran arbeiten willst .
Aber nimm Dir dafür Zeit . Der Satz von grauwal ist absolut richtig . Erfahrung kann man nicht kaufen , die muss man erwerben/ sammeln .
Ich kenne einen "Segler" , der hat sich drei mal , von 6,50 Meter bis 9,50 Meter , vergrößert . Immer in der Hoffnung , dass es mit
einem größeren Boot besser wird . Ein absoluter Trugschluss . Das sind die Segler , die ab 4 Bft. im Hafen bleiben .
Einen guten Skipper erkennst Du daran , dass er sich gut vorbereitet , auch bei Seitenwind (bedeutend über 6 Bft. ) sauber und ruhig anlegt
aber fast nie über die Windstärke spricht . Da hat es dann " ganz schön geweht " oder da war es " büschen holperig " in der Welle .

Den Vorschlag , mit der Jolle zu segeln , kann ich nur unterstützen . Nicht auf einem Baggersee , sondern auf der offenen See , wenn es
" ganz schön weht " . Dabei lernst Du sehr viel über Welle und Wind . Nimm dazu einen Laser , die sind dafür geeignet . Nach der 150ten
Kenterung machen Dir 6 Bft. nix mehr aus . Das ist dann für Dich schöner Segelwind . Dann macht Dir Segeln Spaß .

31

Freitag, 5. Januar 2018, 09:57

Selbst auf dem IM sollte man in der Lage sein , das Boot bei jedem Wetter alleine zu segeln , wenn Neulinge an Bord sind


Wenn dies das Kriterium wäre, wäre das IM leer und wären die Häfen noch voller.

32

Freitag, 5. Januar 2018, 11:07

Mit der Selbsteinschätzung ist es so eine Sache .
Bei dem Satz : " Ich bin ein guter Skipper " , sollte man vorsorglich die Nummer der DGzRS zur Hand haben .

Na, wenn die Mitsegler im nächsten Jahr noch Zeit und Lust zu nem weiteren Törn haben ist das schon mal ein gutes Indiz. Bei aller liebe zu Seemannschaft und zum fachlichen Knowhow ist es am Ende doch die Sozialkompetenz, die verhindert, dass man sich an die Gurgel geht, bzw. am Abgabetag ohne Crew in den Hafen läuft ;)


Das Du Kroatien mit absoluten Neulingen an Bord segelst ..... alle Achtung !!

Wieso alle Achtung. Kroatien ist doch dafür sehr gut geeignet?! Kein Tidenhub, warmes Wetter, die Wettervorhersagen sind relativ zuverlässig und Du kannst Dich laufend hinter irgendeiner Insel verstecken, wenns doch mal übel wird. Das geht soweit, dass die paar Seemeilen übern Kvarner für viele schon ne Herausforderung darstellen.


Stell Dir mal die Szene vor : Kroatien ,Starkwind , viel Welle , alles Neulinge an Bord und der Skipper kotzt . Na klasse ..

1. Seekrankheit an sich spricht nicht gegen einen guten Skipper! Höchstens der Umgang mit der Problematik! Das sage ich jetzt einfach mal nach 40 Jahren ohne Seekrankheit! Bin aber der Überzeugung, das liegt immer an den Umständen, der Stärke und der Dauer der Belastung! Und das ist durchaus etwas, was ich aus Erfahrung(!) gelernt habe.
2. Klar ist es besser, wenn der Skipper schon erfahren mit bestimmten Situationen ist …. nur wie erreicht er das, wenn er nur im eigenen Sicherheits-Komfort-Bereich rumkurvt?! So ein vom TE angesprochenes Starkwind-Training ist doch dafür perfekt! Vor allem, weil er mehr Selbstsicherheit ausstrahlt und weil diverse Sicherheitsaspekte aus handwerklicher Sicht dann schon bekannt sind. Muss man doch gar nicht drüber reden. Man macht ein ISAF-Training doch auch mit nem hohen theoretischen Anteil, in der Erwartung, dass man im Notfall damit Vorteile hat.

Den Vorschlag , mit der Jolle zu segeln , kann ich nur unterstützen . Nicht auf einem Baggersee , sondern auf der offenen See , wenn es
" ganz schön weht " . Dabei lernst Du sehr viel über Welle und Wind . Nimm dazu einen Laser , die sind dafür geeignet . Nach der 150ten
Kenterung machen Dir 6 Bft. nix mehr aus . Das ist dann für Dich schöner Segelwind .

Jollensegeln ist ne feine Sache um das Handwerk zu lernen. Nur sollte man überlegen, was für ein Ziel der TE hat und welches Alter er hat. Und ob das der „einzige“ richtige Weg ist ;)

PS: Du wirst auf dem Wasser immer irgendwann auf Probleme treffen, die irgendwie neu oder anders sind. Das macht ja auch den Charme aus. Einen guten Skipper zeichnet MMn. aus, dass er in solchen Situationen für seine Crew und sich nicht die dämlichsten Entscheidungen trifft.
Du wirst feststellen, dass sich die Leute nicht an 25 Sonnentag ohne Wind in ihrem Urlaub erinnern. Nein, sie erinnern sich an den Törn, wo den Sturm oder ein anderes Problem „gemanaged“ haben … und zwar gemeinsam ;)


"If you want to keep a secret, put it in the sailing instructions."
(Unbekannt)


Xtefan

Offizier

Beiträge: 291

Wohnort: Hamburg

Heimathafen: Kiel

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33

Freitag, 5. Januar 2018, 11:53

Lieber @rshunter,

ich finde die Frage und Idee gut. Und kann das aus eigner Zeit bestens nachvollziehen. Das Gefühl, bei mehr Wind als Skipper ne schlechte Figur zu machen oder der Crew nicht gerecht werden zu können. Dieses Gefühl ist natürlich. Jeder der zu etwas Selbstkritik fähig ist hatte das mal. Und hat das irgendwann überwunden und die Wettergrenze für das Entstehen des o.g. Gefühls verschoben.

Was hilft?
-lesen hilft die Vorstellungskraft zu stärken. Mach das.
-Mitsegeln ausserhalb der Komfortzone führt zu einer besseren Selbsteinschätzung von Bedingungen, in denen man sonst im Hafen bleibt. Und vermittelt Erfahrungen, die man anders nicht machen kann. Eichler in HH wurde schon genannt, hab ich mal im Dezember gemacht, war super. Die bieten auch Touren HH-Sylt an, da segelt man ausser im Sommer fast zwangsläufig durch schwierige Bedingungen.
Sowas unbedingt machen.
-ein guter Coskipper an Bord, dem du vertraust ist ebenfalls ne gute Sache. Probier mal.

Viel Erfolg, Stefan

34

Freitag, 5. Januar 2018, 12:42

Beitrag 30 finde ich nur peinlich

Gruß Odysseus

Beiträge: 1 363

Schiffsname: Zephyr

Bootstyp: Dehler 34

Heimathafen: Stavoren

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35

Freitag, 5. Januar 2018, 13:23

Stell Dir mal die Szene vor : Kroatien ,Starkwind , viel Welle , alles Neulinge an Bord und der Skipper kotzt . Na klasse ..
Wie man sich erzählt, hatte sogar ein bekannter, früherer Skipper dieses Traditionsseglers große Probleme mit der Seekrankheit. Es ist dann doch noch etwas aus ihm geworden. :verstecken:

index.php?page=Attachment&attachmentID=219068
Dietmar


-failure is always an option-

36

Freitag, 5. Januar 2018, 13:30

Dem kann man nicht widersprechen.... aber irgendwas war anders.
Richtig: Wurde Horatio eigentlich nach 600, 6.000 oder 60.000 sm Skip...? :kopfkratz:

Squirrel

nuts about boats

Beiträge: 24 057

Wohnort: Hamburg

Schiffsname: Eliza

Bootstyp: Contest 33

Heimathafen: Hamburg

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37

Freitag, 5. Januar 2018, 13:31

Der konnte die Neulinge an Bord ja auch vor den Mast verbannen, von wo sie ihm nicht so genau auf die Finger schauen konnten :D
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

Kokopelli

Salzbuckel

Beiträge: 9 292

Schiffsname: LIMANDE

Bootstyp: Ohlson 8:8

Heimathafen: Wassersportgemeinschaft Arnis

Rufzeichen: DK9289

MMSI: 211751940

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38

Freitag, 5. Januar 2018, 13:58

Als Crewmitglied in verschiedensten Situationen einen substanziellen Erfahrungsschatz aufzubauen ist äußerst wertvoll, und wer das mit verschiedenen Schippern macht kann mehr lernen als wenn er immer nur mit demselben fährt. Viele Skipper entwickeln sich kaum weiter wenn der Input von außen fehlt.
Das kann ich nur unterstreichen. Bin selbst Bootseigner, aber fahre immer wieder gerne mit anderen Skippern mit und komme meist um einige Erfahrungen und Tricks bereichert wieder nach Hause.
Ein Buch über Sturntaktik kann man gern mal lesen. Meine Erfahrung ist nur: wenn dann die Situation da ist, ist das Buch nicht da - auch nicht im Kopf! Deswegen geht für mich NICHTS über Erfahrung. Die Segelschule Eichler wurde ja bereits mehrfach genannt.

Nordlicht1970

Bootsmann

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Wohnort: Berlin

Schiffsname: Freya

Bootstyp: Hanseat 70 B

Heimathafen: Greifswald

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39

Freitag, 5. Januar 2018, 14:10

2012 war ich an Bord einer 13m Ketch von Freunden und erfahrenen Seglern auf Kurs nonstop zu den Lofoten.
Wir bekamen eine 7-8 nachts direkt auf den Kopf. Stundenlanges kreuzen, heftige Schiffsbewegungen, Nässe, Kälte, Krach, Müdigkeit.... Dann die Entscheidung abzulaufen, und plötzlich war das Schwerwetter faszinierendes Segeln mit Rauschefahrt und einem gut eingestellten Schiff.
Ich profitiere bis heute von dem Törn und möchte im Nachhinein eine solche Situation nicht als erstes als Skipper gemacht haben.... Und ich glaube man muss diese Erfahrung auf einem Dickschoff machen, um die kraft des windes in Verbindung mit dem Bootnzu erleben, da hilft keine Jolle....

40

Samstag, 6. Januar 2018, 00:40

Danke für eure Nachrichten. Da waren einige gute dabei. Bei Manchen höre ich aber auch den gut gemeinten Geist heraus, auch denen danke ich.
Manche Vorschläge sind mir auch neu und hätte ich jetzt nicht unbedingt in Erwägung gezogen. Die Jolle darf dabei aber ruhig bis zur Reife meines Sohnes anderen vorbehalten bleiben :).

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