Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Hallo Besucher, willkommen im Segeln-Forum! Hier kannst Du Dich registrieren, um unser Forum in seiner vollen Pracht genießen zu können! - Weitere Infos zur Registrierung - Login für Mitglieder -

21

Dienstag, 16. Januar 2018, 11:52

Moin,
die Leine von Kong ist auf jeden Fall sicher genäht, asymmetrische Längen je nach Bedarf max 2 m lang.
Ich hab das im Rahmen neuer Westen dazu bekommen und bin schwer begeistert. Das mit dem Verheddern hab ich auch gedacht,
mal gucken wie es sich in der Praxis bewährt... Im Zweifel kommt die Strippe halt ab!
Hier mal die möglichen Kräfte auf die Kong-Karabiner

22

Dienstag, 16. Januar 2018, 11:55

@Riggse: Beitrag 18 wer hat denn dieses Ding zusammengebastelt? Da kann man gleich über Bord springen.
Zu den Kletterkarabinern: ist das Alu seewasserfest? Oder gammeln die im Salzwasser?

Gruß Odysseus

columbus488

Schief-made

Beiträge: 12 910

Schiffsname: Azurit

Bootstyp: Spirit 28 ( van Heygen )

Heimathafen: Kühlungsborn

Rufzeichen: DD7917

MMSI: 211 625 930

  • Nachricht senden

23

Dienstag, 16. Januar 2018, 11:57

@odysseus: fahr mal mit dem Mauszeiger auf das Bild und warte ne Sekunde, dann hast du deine Infos ;)
...das Glück ist mit den Doofen :to_pick_ones_nose2:

24

Dienstag, 16. Januar 2018, 11:57

@odysseus: Beitrag 18 ist ein Screenshot vom SVB.
https://www.svb.de/de/kong-lifeline-elas…karabinern.html
"KONG - Lifeline, elastisch / mit zwei Karabinern "

Der selbe Schnellöffner befindet sich auf dem vorhin von jemand anderem verlinkten ISAF zertifizierten Set.
https://www.kong.it/en/2-products/items/…c-tether-double
(upps. Gerade gesehen, ist ja beides von Kong...)

Ich finde so einen Schnellöffner bedenklich. Aber es wird sicher auch Situationen geben in denen man so ein Teil schnell öffnen möchte... Schwierig...

Bzgl. Salzwasserfestigkeit von Kletterkarabinern... Keine Ahnung. Aber da man ja beim Klettern schwitzt wie S... und Salze auschwitzt, schätze ich mal ja. (in gewisser Weise...)

25

Dienstag, 16. Januar 2018, 11:58

Ah ja, bin zu ungeduldig

Gruß Odysseus

26

Dienstag, 16. Januar 2018, 12:00

@Riggse:

Der Karabiner wird nicht praktikabel sein, weil Dir Dein Leinenverbindung immer "hochrutscht" in den Bereich Deiner Schiffsverbindung. Das stört beim umhängen und führt zu recht undefinierbaren Belastungspunkten.

Dyneema als Verbindung hat überhaupt keinen Reck und führt zu besonders hohen Belastungsspitzen in der gesamten Verbindung! Das willst Du eigentlich auch nicht.

VG

PS: Warum soll (insbesonders) lackiertes Alu nicht funzen? Ihr segelt doch auch mit Alu-Masten?!


"If you want to keep a secret, put it in the sailing instructions."
(Unbekannt)


27

Dienstag, 16. Januar 2018, 12:06

@TrampMuc: Danke für die Überlegungen.
Hm, kannst Du evtl. den ersten Punkt nochmal erläutern? Meinst Du da jetzt die Karabiner an und für sich oder ein Set mit diesen Karabinern?
Das mit dem Reck hatte ich auch überlegt. Allerdings hätte ich gedacht, das bei so kurzen Belastungsstrecken (man fällt ja nicht volle Wäsch herein als würde man am Berg fallen) Belastungsspitzen nicht so extrem auftreten.
Die Gummidehnungen bei den neuartigen Sets sind ja auch nur gedacht zum Bedienkomfort. Ein richtiges Nachgeben macht dann ja erst (beim Klettern...) der Dämpfer. Und auch am Boot sind/waren Sets oft aus diesem Band ohne Reck...?
Aber wie gesagt - ich bin Laie was das Herstellen von Lifelines betrifft - daher sind es rein virtuelle Überlegungen mit Bauchweh ;-). Und eigentlich nur in Hinsicht eines Austausches bzgl. der Karabinerqualität angedacht...

PS: Als Beispiel dieses Set. Sowas würde ich niemals kaufen wollen. Die Karabiner sind nicht gegen Öffnen gesichert und das schaut auch sonst nicht sehr gut aus...
»Riggse« hat folgende Datei angehängt:

28

Dienstag, 16. Januar 2018, 12:10

Es ist wichtig, dass die Verbindung von Karabiner zu Deiner Weste innerhalb des Karabiners fixiert ist und nicht "hochrutschen" kann.

Das ist nicht nur ne Frage der Praktikabilität bei der Bedienung (er blockiert dann evtl. das Öffnen des Schäkels oder Du hängst Dich beim Öffnen evtl. selber ab), sondern auch ne Frage der definierten "Krafteinleitung" in den Schäkel.

VG


"If you want to keep a secret, put it in the sailing instructions."
(Unbekannt)


29

Dienstag, 16. Januar 2018, 12:13

Ah ok. Du meinst das fehlende abgetrennte Auge im Schäkel. Ja, das war mir auch unangenehm aufgefallen bei dem neuen BD Kletterkarabiner. Diesbezüglich stimmen alle Deine erwähnten Bedenken!
Der andere (altes Modell "Easy Rider") hat ein Auge, wo man zb. separat ein Seil einspleissen könnte. (rein virtuell, keine Bastelstunde heute ;-))

30

Dienstag, 16. Januar 2018, 12:13

Genau.

Irgendjemand hat das hier schon auf Punkt gebracht: Das Verbiegen an sich ist zwar ärgerlich. Aber das Fatale ist doch, dass sich der Schäkel dabei auch noch öffnet!

Die Frage stellt sich also, ob es da bessere Alternativen gibt die ne bessere Schließe haben.


"If you want to keep a secret, put it in the sailing instructions."
(Unbekannt)


X-Ray1989

Proviantmeister

Beiträge: 442

Wohnort: Berlin

Schiffsname: Ahti

Bootstyp: Polaris Drabant 26

Heimathafen: Stettiner Haff

  • Nachricht senden

31

Dienstag, 16. Januar 2018, 12:15

Hallo zusammen,

ich habe gelesen, dass die Kombination aus KONG-Karabinern und dynamischem Kletterseil auch eine gute alternative sein soll. Das Seil fängt die dynamischen Lasten gut ab, zudem kann man es einfach mittel Doppelachter o.ä. einknoten.
Viele Grüße,

Toby

32

Dienstag, 16. Januar 2018, 12:21

Ich verstehe nicht wie die Konstruktion mit dem Schnappschäkel eine Zulassung erhält. Beim in den Mast ziehen wird immer ausdrücklich davor gewarnt den Schäkel des Falles zu benutzen, immer Palstek. Und bei dem Lifebelt geht das?

Gruß Odysseus

33

Dienstag, 16. Januar 2018, 12:25

Mir ist ein Rätsel warum man "am Mann" überhaupt nen Schäkel benötigt? Da tuts doch nee eingespleißte/-genähte Schlaufe viel eher, langlebiger, leichter und stabiler?

Wenn ich das in irgendeinem ominösen Notfall loswerden will, tuts doch auch ein Segelmesser?!


"If you want to keep a secret, put it in the sailing instructions."
(Unbekannt)


Cocomax

Proviantmeister

Beiträge: 320

Wohnort: Den Haag / NL

Schiffsname: Allioth II

Bootstyp: Django 670

Heimathafen: Scheveningen

  • Nachricht senden

34

Dienstag, 16. Januar 2018, 12:36

Habe auch so eine Life-Leine.
Bevor ich das Ding jetzt entsorge, werde ich mir noch einmal alle Befestigungspunkte anschauen, die ich an Bord habe/benutze. Stand ja auch im Unfallbericht, dass das wichtig ist.
Ich denke aber, dass das System kompatibel mit meinem Boot ist (im Deck eingelassene, klappbare Augen im Cockpit und auf dem Vorschiff, dazu Streckbänder).
Ulrich

35

Dienstag, 16. Januar 2018, 12:37

Hier zum leichteren direkten Anschauen ein Screenshot aus dem Bericht.
Der Karabiner hatte sich unter der Klampe verfangen und wurde so quer belastet.
Sicher eine wichtige Info für die "man kann die Lifesling auch direkt an Klampen einhaken"-Fraktion....

OFFTOPIC sri...: Vieles erinnert mich wirklich an das was ich früher bei den Alpinkursen gelernt/gelesen habe.
Echt empfehlenswert mal in andere Disziplinen hereinzuschnuppern. Zb. gibt es viele tolle kleine Büchlein und Webinfos über Materialverwendung & - qualität, behelfsmässige Bergrettung, Standplatzbau, Absicherungen, improvisierte Flaschenzüge.
Gerade eine gewisse Logik wird dort vermittelt: Redundante Absicherung, wirkende Kräfte bei Anbindestellen und Material, Schwachstellen, reales Verhalten von "Konstruktionen" bei Belastungen. Da lese ich mich auch nochmal ein, da es echt eine Zeit her ist...
Man erhält ein Gespür für Don´ts und "Eventualitäten". Und ggf. praktisches Wissen zur Absicherung am Boot oder bei Arbeiten am Mast.
Vieles aus dem Alpinbereich wäre evtl. auch an Bord praktisch:
Ich finde zb. den Halbmastwurf einen tollen Knoten, der auch in den Segelschulen gelehrt werden könnte.In Bergshops/Outdoorshops gibt es viele praktische Dinge, die in Segelshops eher nicht zu haben sind.
(gute Karabiner, Bandschlingen, halbwegs bequeme Klettergurte)
»Riggse« hat folgende Datei angehängt:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Riggse« (16. Januar 2018, 12:54)


Kokopelli

Salzbuckel

Beiträge: 9 071

Schiffsname: LIMANDE

Bootstyp: Ohlson 8:8

Heimathafen: Wassersportgemeinschaft Arnis

Rufzeichen: DK9289

MMSI: 211751940

Im Marktplatz: 1

  • Nachricht senden

36

Dienstag, 16. Januar 2018, 13:18

ketzerische Frage: wie hoch ist die Gefahr, dass das nochmal passiert ( statistisch gesehen ? )
Ich finde diese Frage gar nicht so abwegig. Für mich ist dieser tragische Unfall ein Fall von Shit happens. Man kann sich nicht gegen alle Eventualitäten komplett absichern. Es sind auch schon Menschen in ihrem Auto verbrannt, weil niemand mehr rechtzeitig an das Gurtschloss gelangte (wer von uns hat stets einen Gurtschneider griffbereit?).

Man kann aus diesem Unfall die Lehre ziehen, die Sorgleinen so zu verlegen, dass sie nicht in die Nähe einer Klampe kommen, aber geht das bei jedem unserer Boote? Man kann auch an den Klampen nach Verlassen des Hafens solche Schützer anbringen, damit sich dort nichts verhakt. Ob all das andere Unfallursachen, an die bisher noch niemand dachte, ausschließt, möchte ich aber bezweifeln. Shit happens (leider).

37

Dienstag, 16. Januar 2018, 13:49

Ein „Plus“ für versenkbare Klampen auch wenn ich die (oft rechteckig, kantig) sonst eher grauslig finde. Man könnte auf solchen Positionen (Bug) bei Wetter auch doppelt einhaken. Damit würde sich die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung auflösen. Aber wenn man dann den aktuellen MOB Bericht aus dem VVOR anschaut, ist Weste plus Lifeline (einfach) sicherlich eine 99.99% Sicherheit. Das Restrisiko, die Gefahr einer Wiederholung, wie columbus488 schreibt, ist eben immer gegeben.

38

Dienstag, 16. Januar 2018, 13:50

Bei allem Respekt. Ich werde immer etwas unrund bei diesen "Shit Happens"-Argumenten.
Im Grunde verführt das zu einer Nachlässigkeit oder zu einer schicksalsergebenen Coolness. Im schlimmsten Fall zu einem falschen Verständnis von "Abenteuern und Unwägbarkeiten zur See". (jetzt nicht an Dich gemeint kokopelli!)

Für mich hat jeder dieser Fälle. (auch zb. die BSU-Berichte) immer einen wertvollen Aspekt. Sei es, dass man sich neuer Erkenntnisse bedienen kann. Oder, dass man erinnert wird an sicherheitsrelevante Aspekte, die evtl. länger nicht mehr durchdacht wurden.

Gerade das evtl. Einklemmen von Karabinern / Querkräfte und Aufbiegen/Bruch sowie das generelle Verhalten von diesem ganzen Zeugs (sage ich mal salopp) ist ein gedankliches Durchspielen wert.
Und so kann man sicher manche Fehlerquellen im Vorhinein ausschalten.

39

Dienstag, 16. Januar 2018, 13:52

@Peterchen:

Naja. Spricht eigentlich weniger für versenkte Klampen als für (dort angebrachte) Strecktaue.

Ich überlege die ganze Zeit, wo oder wie man eingepickt sein muss, um seinen Schäkel da drunter zu bekommen UND dann noch ne Querbelastung in dieser Stärke generiert.

VG


"If you want to keep a secret, put it in the sailing instructions."
(Unbekannt)


40

Dienstag, 16. Januar 2018, 13:53

Vorsegelarbeit? Vordere Klampen? (rein spekulativ, sri.)

Zur Zeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 59   Hits gestern: 2 699   Hits Tagesrekord: 5 297   Hits gesamt: 3 468 196   Hits pro Tag: 2 346,95 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 395   Klicks gestern: 18 736   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 28 866 147   Klicks pro Tag: 19 533,89 

Charterboote

Kontrollzentrum