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41

Dienstag, 16. Januar 2018, 13:56

@Riggse: „Vorsegelarbeit? Vordere Klampen? (rein spekulativ, sri.)..“


Nö, er war auf dem Vordeck am Arbeiten heißt es im ersten Bericht den ich gelesen habe. Ist das revidiert? Wenn ja, auch egal, dann wegen mir auch an Mittelklampen oder achtern. Wo ist der Unterschied?

Edit: Simon Speirs half auf dem Vordeck beim Segelwechsel, als er bei aufgew....

Squirrel

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42

Dienstag, 16. Januar 2018, 13:59

gerne auch aus dem Kletterbereich offen


Den Kletterbereich würde ich meiden, denn da weißt Du nie um die Seewasserbestädnigkeit des Materials. Das muss nicht, aber kann ein ernsthaftes und unangenehmes Problem sein.
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

43

Dienstag, 16. Januar 2018, 14:01

Der Kong Karabiner wird aber zb. sowohl für den Kletter- als auch für den Segelbereich angeboten.
Aber Du hast Recht, das ist ein wichtiger Aspekt, den man im Einzelfall prüfen sollte.
»Riggse« hat folgende Datei angehängt:

44

Dienstag, 16. Januar 2018, 14:01

Vorsegelarbeit? Vordere Klampen? (rein spekulativ, sri.)

Ja. Das ist schon klar. Nur reden wir dann ja von den Bugbeschlägen! D.h. aber doch, wenn der Schäkel Zug bekommt, dann wird er erst am Strecktau entlang nach hinten gezogen. Das Boot macht ja nicht unerheblcih Fahrt durchs Wasser. Außerdem hängt doch der Karabiner dann immer noch flach auf dem Deck weil die Klampe doch nicht direkt an der Rumpfkante ist. Hier mal ein Foto der Bugklampen beim "Clipper 70" (Bild 4):
https://www.tradeboats.com.au/tradeaboat…ipper-70-review

Und den Schäkel da unten bewusst an ein Bein der Klampe einzuhaken?! Auf die Idee käme ich gar nicht bei den ganzen Alternativen.


"If you want to keep a secret, put it in the sailing instructions."
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45

Dienstag, 16. Januar 2018, 14:04

Keine Ahnung, da halte ich mich raus. Um dies im Detail auszudiskutieren ist es mir zu spekulativ und es gibt zu wenig Infos....
Ich habe auch nicht gesagt zu glauben, dass der Verunfallte sich an der Klampe eingehängt hat.
Sondern dass ich vermute eine nicht geringe Anzahl von Personen zu kennen die kein Bedenken hätten sich mal rasch an einer Klampe einzuklinken. Ehrlicherweise - mich sogar ja nach Situation (bis jetzt!) eingeschlossen... Nun nicht mehr.

46

Dienstag, 16. Januar 2018, 14:05

gerne auch aus dem Kletterbereich offen


Den Kletterbereich würde ich meiden, denn da weißt Du nie um die Seewasserbestädnigkeit des Materials. Das muss nicht, aber kann ein ernsthaftes und unangenehmes Problem sein.

Ist das so ein "inneres" Rosten, wie beim (falschen) Edelstahl?


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Squirrel

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47

Dienstag, 16. Januar 2018, 14:09

Der Kong Karabiner wird aber zb. sowohl für den Kletter- als auch für den Segelbereich angeboten.


Na, wenn der Herrsteller entsprechende Angaben macht, ist das ja auch in Ordnung. Aber wo man nichts weiß: lieber vorsichtig sein ;)

Im Klettersport verwendet man eine ganze Menge von diesen Dingern, und trägt die dabei auch noch beständig nach oben. Wir laufen mit dreien in der Waagerechte hin und her, da kommt es doch auf ein paar Gramm nicht an.
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Squirrel

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48

Dienstag, 16. Januar 2018, 14:09

gerne auch aus dem Kletterbereich offen


Den Kletterbereich würde ich meiden, denn da weißt Du nie um die Seewasserbestädnigkeit des Materials. Das muss nicht, aber kann ein ernsthaftes und unangenehmes Problem sein.

Ist das so ein "inneres" Rosten, wie beim (falschen) Edelstahl?


Genau so eines. Kann spröde werden, ohne dass Du was davon siehst.
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49

Dienstag, 16. Januar 2018, 14:11

Der Kong Karabiner wird aber zb. sowohl für den Kletter- als auch für den Segelbereich angeboten.


Na, wenn der Herrsteller entsprechende Angaben macht, ist das ja auch in Ordnung. Aber wo man nichts weiß: lieber vorsichtig sein ;)

Im Klettersport verwendet man eine ganze Menge von diesen Dingern, und trägt die dabei auch noch beständig nach oben. Wir laufen mit dreien in der Waagerechte hin und her, da kommt es doch auf ein paar Gramm nicht an.

Das ist zwar richtig. Aber beim Klettersport werden die Dinger auch häufiger "getestet". Im Segelsport weißt eigentlich nie, ob die Dinger im Notfall wirklich das machen, was sie sollen. Ich denke da nur an Lifeline-Befestigungen der Rettungswesten, die dann mal überraschend getestet wurden ... Ist zwar bestimmt schon 15 Jahre her ... aber das Ergebnis war ... Hüstl, hüstl ;-)


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50

Dienstag, 16. Januar 2018, 14:13

Kann spröde werden, ohne dass Du was davon siehst.


Ich denke eher das Alu oxidiert sichtbar, warum sollte es unter Salzwassereinwirkung unsichtbar spröde werden?

Gruß Odysseus

Squirrel

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51

Dienstag, 16. Januar 2018, 14:14

Das Stichwort ist "interkristalline Korrosion", besonders gerne bei hochfesten Alulegierungen (-> Bergsport). Das siehst Du nicht.
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52

Dienstag, 16. Januar 2018, 14:15

Offtopic aber ggf. passend zum Thema Belastungstest und Marktreife/Qualität von Segelprodukten:
Ich habe letztes Jahr im Fachhandel einen Hufeisen-Rettungsring gekauft.
Die Kunststoff Befestigungen an denen das umherführende Seil befestigt war (welches auch zum zuknoten vorne gedacht ist und an welchem man "zugreift" im Rettungsfall) konnte ich mit einer Hand abreissen.... !!!!!
»Riggse« hat folgende Datei angehängt:

53

Dienstag, 16. Januar 2018, 14:19

Das kennen wir von den Ankergurtbändern auch

Gruß Odysseus

54

Dienstag, 16. Januar 2018, 14:22

Das zerschießt den Thread und der Hersteller wird Dir vermutlich sagen, dass die Dinger nur so lange halten müssen, bis der Ring und damit die Plastikschnur unter den Achseln klemmt?! Der Rest tut weh, ändert aber nix am Sicherheitsgewinn?!

VG


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55

Dienstag, 16. Januar 2018, 14:26

Hast recht, ich beende den Threatfremden Ausflug.
Aber es war ein Beispiel dafür, dass man sich nicht darauf verlassen soll/kann was einem im Fachhandel angeboten wird. Noch nicht mal bei Sicherheits-Equipment.
Was dann ggf. ebenfalls bei Lifelines schlagend wird.
Je besser so ein Zeugs ist, desdo mehr Fehlbehandlung und pechbehaftete Situationen verkraftet es. imho.

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56

Dienstag, 16. Januar 2018, 17:23

Ich habe mal unsere ganzen Westen und Sorgleinen angeschaut.
Bei den neueren Westen ist am Brustgurt ein Hinweis auf eine Norm EN ISO 12401 angebracht und
Achtung "Nur Sorgleinen nach EN ISO 12401 verwenden"

Auf einer alten Weste steht DIN EN 1095 und auch nur Leinen nach DIN EN 1095 verwenden.

Bei den ganzen Leinen aufs dem Bergsport habe nirgends diese Normen gefunden.
Ich würde ungern solche Leinen auf dem Wasser benutzen.
Werde mich mal nächste Woche auf der "boot" informieren.

x-segler

Matrose

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57

Dienstag, 16. Januar 2018, 17:35

Im Netz gefunden, gilt in der ganzen EU


Hier der ganze Text

https://www.secumar.com/din-en-iso-12401/

58

Dienstag, 16. Januar 2018, 17:44

Das mag alles stimmen. Ich bin kein Zertifizierungs-Experte. Aber manche Zertifizierungen sind evtl. nur halb so viel wert wie ihr Klang. (beziehe mich auf diverses Halbwissen bzgl. der CE-Verordnung)
Wenn ich mir aber die käuflich erhältlichen Lifelines ansehe und davon ausgehe, dass die alle zertifiziert sind, dann kann mit den Zertifikats-Auflagen etwas nicht stimmen.
Oder man sollte nicht blind darauf vertrauen, dass Produkte sicher sind, nur weil sie eine Zertifizierung besitzen.
PS: Es wurde ja auch nirgendwo gesagt, man solle jetzt stante pede Bergsport-Artikel am Boot verwenden. Es ging nur darum evtl. Qualitätsunterschiede verschiedener Freizeitsport-Gattungen/-Produzenten anzuschauen....
Ob man sich dann selbst etwas mit "branchenfremdem Material" bastelt (was im Zweifelsfalls evtl. besser sein kann als günstige "zertifizierte" Produkte), oder ob man dadurch einen anderen Blick auf die Produkte der Segelsport-Hersteller bekommt sei jedem freigestellt...

59

Dienstag, 16. Januar 2018, 17:54

Im Netz gefunden, gilt in der ganzen EU


Hier der ganze Text

https://www.secumar.com/din-en-iso-12401/

Na supi. Im Text trieft aus jeder Zeile ein niedrigerer Anspruch als beim Bergsport raus ;(


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60

Dienstag, 16. Januar 2018, 17:57

da fällt man auch tiefer und härter

Gruß Odysseus

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