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Philipp-K

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81

Donnerstag, 18. Januar 2018, 19:54

Ich denke, der Hinweis ist eher, dass man bei Erneuerung der Strecktaue darauf achtet, dass eine solche Kollision von Haken und Klampe gar nicht erst vorkommen kann.


Sehe ich auch so. Ich frage mich aber, wie das gehen soll. Die Strecktaue werden ja häufig jeweils an dem Klampen befestigt. Wie soll man da sicherstellen, dass der Haken nicht bis ans Tauende rutscht und sich dann ungünstig verkeilt?

Wie man über Bord geht sucht man sich im Ernstfall ja nicht aus...

Squirrel

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82

Donnerstag, 18. Januar 2018, 19:59

Indem man z.B. einen Umbau andenkt und den Strecktauen eigene Fixpunkte / Ösen spendiert? ;)
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83

Donnerstag, 18. Januar 2018, 20:05

Indem man z.B. einen Umbau andenkt und den Strecktauen eigene Fixpunkte / Ösen spendiert? ;)

Naja. Soweit muss es jetzt ja auch nicht gehen. Bei den Klampen kann er wenigstens sicher sein, dass die halten!

Einfach die alten "Holzklötzchen mit dem Gummiband" drübermachen. Das hat auch den Vorteil, das sich keine Schot verhaken kann.

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Philipp-K

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84

Donnerstag, 18. Januar 2018, 20:10


Indem man z.B. einen Umbau andenkt und den Strecktauen eigene Fixpunkte / Ösen spendiert?

Prinzipiell richtig. Dann kann man die Strecktaue auch gleich vom Rand des Decks in die Schiffsmitte verlegen und die Lifeline reicht idealerweise nur noch bis zur Reling.

Aber in der Umsetzung nicht ganz einfach. Mit ein paar Blechschrauben im GFK wird das nicht gehen. Und ob viele Charterdampfer dann so ausgerüstet sind, wage ich zu bezweifeln.

Vielleicht sollte die EU hier mal tätig werden :)

Squirrel

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85

Donnerstag, 18. Januar 2018, 20:15

Einfach die alten "Holzklötzchen mit dem Gummiband" drübermachen.


Ja, das ist auch eine schöne Idee.

Bei Charterdampfern kann man natürlich nicht mal eben irgendwelche Löcher bohren, da muss man sich mit dem arrangieren, was man vorfindet. Wegen einem Fall gleich nach mehr Regulierung zu rufen, finde ich aber nicht so gut. Unser Sport ist im Prinzip recht sicher, und ich würde ihn gerne weiter in Selbstbestimmung ausführen.

Davon abgesehen habe ich hier einen Ruf zu verteidigen :D Wenn ich Blechschrauben empfehle, dann kannst Du in Ruhe welche nehmen. In diesem Fall habe ich aber nirgends welche empfohlen :D :D
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Philipp-K

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86

Donnerstag, 18. Januar 2018, 20:21

Wegen einem Fall gleich nach mehr Regulierung zu rufen, finde ich aber nicht so gut. Unser Sport ist im Prinzip recht sicher, und ich würde ihn gerne weiter in Selbstbestimmung ausführen.

Ja, war auch nicht ganz ernst gemeint. Sonst kommt dabei ohnehin nur sowas raus wie diese häufig verbauten Spielzeug-Lenzpumpen, die einem wenig helfen werden, aber der Norm genüge tun.

87

Donnerstag, 18. Januar 2018, 20:24

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann hatten wir im ISAF-Training gelernt, dass das Band idealerweise mittig und auch im Bereich der Plicht gespannt werden soll.
Da würde sich ja fast anbieten:
1. Vom Achterstag bzw. dem Plichttisch, bzw. dem Steuerstand vor zum Mast und
2. vom Mast vor zur Bugklampe bzw. Bugreling-Stütze bzw. Ankerspill

Damit muss man sich nur einmal Umpicken fürs Vorschiff, ist in der Plicht auch gesichert und hat ne Griffmöglichkeit auf dem Weg von einer Bootsseite zur anderen.

Und dann braucht. man eigentlich auch kaum die Klampen. Das "Risiko" der Klampen im Bugbereich könntest Du sogar noch mit nem kurzen Hahnepott umgehen.

VG

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88

Freitag, 19. Januar 2018, 11:34

ob viele Charterdampfer dann so ausgerüstet sind, wage ich zu bezweifeln. Vielleicht sollte die EU hier mal tätig werden

Wegen einem Fall gleich nach mehr Regulierung zu rufen, finde ich aber nicht so gut. Unser Sport ist im Prinzip recht sicher, und ich würde ihn gerne weiter in Selbstbestimmung ausführen.

Wie viele Segler brauchen Strecktaue? 2 % ?

Ich habe zwar welche an Bord, aber noch nie wirklich gebraucht (und daher auch noch nie benutzt).

Wenn das



der normale Bordalltag wäre, dann könnte es von mir aus auch eine gesetzliche Ausrüstungspflicht bzw. -norm geben.

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89

Freitag, 19. Januar 2018, 12:05

Wie viele Segler brauchen Strecktaue? 2 % ?

Ich. Vor dem Törn werden sie angeschlagen und wenn ich nach Hause fahre wieder eingepackt. Und bei schaukeligen Bedingungen nutze ich sie auch. Hintergrund: erstens bin ich nicht gerade DAS Bewegungstalent, zweitens oft allein unterwegs und drittens wenn mit meiner Frau, dann bringt mir das in dieser Hinsicht nicht allzuviel, denn sie wäre kaum in der Lage mich wieder einzusammeln. Und ich will ja noch meine Modellbahn fertig bauen ... :D

Gruß, Manfred
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90

Freitag, 19. Januar 2018, 14:01

2. vom Mast vor zur Bugklampe bzw. Bugreling-Stütze bzw. Ankerspill
Davor warne ich. Bei den meisten Booten läuft das Strecktau dann über die Vorschiffsluke und versperrt dort einen Fluchtweg. Nachdem ich mal einen Kocherbrand hatte, währen eine Mitseglerin sich gerade im Vorschiff aufhielt (und dank nicht gespannter Strecktaue) blitzartig durch das Luk flüchten konnte, bin ich da sehr vorsichtig geworden.

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91

Freitag, 19. Januar 2018, 16:15

Klaus, Deine Warnung ist berechtigt. Ich hab sie deshalb mit etwas Lose "gespannt". Gerade so viel, dass man das Luk dennoch aufbekommt, und mit einem Griff hat man sie zur Seite geschoben. Siehe HIER.

Gruß, Manfred
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92

Freitag, 19. Januar 2018, 17:32

Das sieht richtig gut aus, Manfred. Du bist ja auch auf ganzer Bootslänge immer mittig eingepickt und kommst auch nicht in die Nähe einer Klampe. Da macht das Spiel im Strecktau auch nichts.

93

Freitag, 2. März 2018, 09:49

Hallo.
Ich habe unterschiedliche Infos gehört, wer der Karabinerhersteller war.
Ist das jetzt eigentlich fix bekannt?
Lg.
Riggse

94

Freitag, 2. März 2018, 10:45

Wenn es nicht um das rein statistische Interesse geht, sollte man bedenken, dass die Bauform unabhängig vom Hersteller und weitgehend unabhängig vom Material offensichtlich ungeeignet ist. Ungeeignet, weil ein Haken dieser Bauform aus normalem A4-Stahl, auch wenn er nicht bricht, keine derartigen Lasten aufnehmen kann ohne zu verbiegen. Ob ein hochfester Werkzeugstahl sich vielleicht weniger weit verbogen hätte? Oder hätte ein gehärteter Stahl widerstanden? Der Stahl wäre vielleicht nicht rostfrei gewesen und hätte bald andere Probleme bereitet. Auch ein Karabiner nach DIN aus Edelstahl oder aus Baustahl hätte keine Probleme bereitet, weil er für solche Belastungen konstruiert ist. Der Hersteller ist dann zweitrangig, denn dafür sind die Normen ja da.

Chris

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