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Bruk

Kapitän

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61

Donnerstag, 8. März 2018, 13:52

weil a) grundsätzlich Rettungswesten getragen wurden

Das sollte absolute Mindestvoraussetzung - schon am Steg - sein und ich gehe mal davon aus, dass wir da nicht drüber diskutieren müssen. Obwohl mir auch schon ein fremdes Kleinkind (ohne Weste) über die Planke gelaufen kam. Hatte sich anscheinend im Schiff geirrt.
b) auf See die Plicht nie verlassen wurde.

Bei meiner Tochter kein Problem. Bei meinem Sohn wäre das ein Ding der Unmöglichkeit gewesen. Und sicher spielen auch die individuellen Unterschiede eine Rolle bei Kindern an Bord.

Was war denn mit dem Sohn los???

Der ist wie ich. Immer Hummeln im Hintern. :nixweiss1:


Das geht ja noch. Wespen wären ungünstiger! :D

columbus488

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62

Donnerstag, 8. März 2018, 16:01

weil a) grundsätzlich Rettungswesten getragen wurden

Das sollte absolute Mindestvoraussetzung - schon am Steg - sein und ich gehe mal davon aus, dass wir da nicht drüber diskutieren müssen. Obwohl mir auch schon ein fremdes Kleinkind (ohne Weste) über die Planke gelaufen kam. Hatte sich anscheinend im Schiff geirrt.
b) auf See die Plicht nie verlassen wurde.

Bei meiner Tochter kein Problem. Bei meinem Sohn wäre das ein Ding der Unmöglichkeit gewesen. Und sicher spielen auch die individuellen Unterschiede eine Rolle bei Kindern an Bord.

Was war denn mit dem Sohn los???

Der ist wie ich. Immer Hummeln im Hintern. :nixweiss1:


Das geht ja noch. Wespen wären ungünstiger! :D

... Hauptsache man hört sie nicht brummen.... :whistle2:

bei meinen beiden Sprößlingen, vor allem beim Jüngsten (ADHS) wäre ein Halten im Cockpit keine Option gewesen, allerdings waren auch beide wie die Affen, keine Bäume oder Klettergerüste, die nicht erklommen worden wären...
Also Fazit: nur mit Netz...
das wird das Erste sein, was kommt, wenn sich Familienzuwachs bei den beiden ankündigt ;)
WM 1990 in Italien – Weltmeister Deutschland
Der Spruch der Fußball-WM: „Fußball ist ein einfaches Spiel: 22 Männer jagen 90 Minuten lang einem Ball nach und am Ende gewinnen immer die Deutschen“
Gary Lineker

63

Freitag, 9. März 2018, 06:42

Bei Teenagern ist das dann einfacher. Die brauchen nur eine eigene Koje, WLAN an Bord und ein Smartphone. :S
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

columbus488

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64

Freitag, 9. März 2018, 07:18

Bei Teenagern ist das dann einfacher. Die brauchen nur eine eigene Koje, WLAN an Bord und ein Smartphone. :S

war bei meinen einfacher, der Große brauchte nur ne Angel oder die Schot und Pinne und der Lütte seinen Gameboy :O
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Gary Lineker

65

Freitag, 9. März 2018, 09:41

b) auf See die Plicht nie verlassen wurde.

... Bei meinem Sohn wäre das ein Ding der Unmöglichkeit gewesen. Und sicher spielen auch die individuellen Unterschiede eine Rolle bei Kindern an Bord.


Entschuldige, da widersprechen zu müssen, aber ob ein Kleinkind beim Segeln auf See übers Deck klettert, liegt nicht am Kind, sondern ausschließlich am individuellen Durchsetzungsvermögen der Eltern.

Gruß, ugly

columbus488

Schief-made

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66

Freitag, 9. März 2018, 10:05

Entschuldige, da widersprechen zu müssen, aber ob ein Kleinkind beim Segeln auf See übers Deck klettert, liegt nicht am Kind, sondern ausschließlich am individuellen Durchsetzungsvermögen der Eltern.

jain.... es soll beiden Seiten Spaß machen und der Bewegungsdrang eines Kindes sollte nicht zu stark zurückgedrängt werden, schon gar nicht mit dem Hinweis auf "Gefahr", erstens wird es dann diese "Erfahung" mit Gefahr verbinden und auch die Nerven beider Parteien leiden. icjh halte es für besser, das Umfeld zu sichern, statt das Kind "einzusperren"

Ich habe irgendwann bei mir zuhause den untersten "Astquirl" meines Ahorns weggenommen, damit die Geister erst da hoch kamen, als sie eine gewisse körperliche Größe erreicht hatten und ich damit sicher war, sie hatten die körperliche Konstitution zum gefahrlosen Klettern. :D
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Gary Lineker

67

Freitag, 9. März 2018, 10:08

b) auf See die Plicht nie verlassen wurde.

... Bei meinem Sohn wäre das ein Ding der Unmöglichkeit gewesen. Und sicher spielen auch die individuellen Unterschiede eine Rolle bei Kindern an Bord.

Entschuldige, da widersprechen zu müssen, aber ob ein Kleinkind beim Segeln auf See übers Deck klettert, liegt nicht am Kind, sondern ausschließlich am individuellen Durchsetzungsvermögen der Eltern.
Gruß, ugly

:kez_08: Mal wieder was aus dem Neunmalklug-Erziehungsratgeber.
Aber es stimmt. Es liegt ja überall genug Tauwerk herum zum fesseln und knebeln. Und für eine Meuterei sind die Kids noch nicht kräftig genug.
Außerdem, was bringt die Urlaubsstimmung besser nach oben, als ein paar ordentliche Brüller zum Einschüchtern des Nachwuchses.
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

68

Freitag, 9. März 2018, 11:14

jain.... es soll beiden Seiten Spaß machen und der Bewegungsdrang eines Kindes sollte nicht zu stark zurückgedrängt werden, schon gar nicht mit dem Hinweis auf "Gefahr", erstens wird es dann diese "Erfahung" mit Gefahr verbinden und auch die Nerven beider Parteien leiden. icjh halte es für besser, das Umfeld zu sichern, statt das Kind "einzusperren"


Moin!

Ich gebe ein "jain" zurück :D . Irgendwo sollte da schon eine Grenze sein. Mit dem gleichen Argument standen doch letztens Eltern in der Versammlung um zu begründen, warum der Sprössling im Unterricht durch den Klassenraum rennen dürfen sollte. (|
Wenn man seine "seglerischen" Ambitionen der Situation mit Kindern entsprechend anpasst, wird auch deren Bewegungsdrang nicht "zu stark zurückgedrängt". Sobald die Leinen belegt sind, geht es dann auf den Bolzplatz, auch wenn das kalte Bierchen
in der Plicht noch so anziehend erscheint.
Und ja, es gehört eben leider auch mal schlechte Stimmung - sogar im Urlaub - dazu.
Das sind meines Erachtens Einschränkungen des eigenen Wohlfühlprogramms, die man bei der Erziehung von Kindern in Kauf nehmen muss.
Umfeld sichern ist immer eine gute Idee, allerdings halte ich ein Relingsnetz für ungeeignet um Kleinkindern das Turnen auf dem Deck während des Segelns zu ermöglichen. Aber zum Glück müssen wir ja nicht alle einer Meinung sein.

"neunmalkluge" Grüße, ugly

69

Freitag, 9. März 2018, 12:11

Und ja, es gehört eben leider auch mal schlechte Stimmung - sogar im Urlaub - dazu.

Bei mir nicht. Urlaubszeit ist heilig. Alle wollen eine schöne Zeit haben und es kann nicht auf Kosten der Kinder gehen, dass ich es mir einfacher mache.

"neunmalkluge" Grüße, ugly

Nimms nicht persönlich.
Kinder sind nun mal genauso Individuen wie Erwachsene. Das geht nicht nach Schema "F" bzw. Erziehungshandbuch. Nur weil der Papst die Prügelstrafe befürwortet, muss ja nicht jeder Katholik seine Kinder prophylaktisch verkloppen.
Wenn ich Kinder mit großem Bewegungsdrang habe, muss ich dem eben entsprechen und Vorsorge treffen, was möglich ist. Da wird weniger gesegelt und öfter Badepause gemacht. Ist besser, als wenn sie Dir den Salon zerlegen oder aus der Kloluke kriechen. Und wenn sie unter Segeln an Deck herumhampeln, dann am Strecktau und Lifebelt.
Mario Falko

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:segeln:

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70

Freitag, 9. März 2018, 13:42

Wir haben erst seit 2012 mit Anschaffung des Bootshundes Jackie ein Reelingsnetz.
Der Junior kam mit 6 Jahren aufs Boot und hat es unfallfrei ohne Netz überlebt.
Es gab nicht eine einzige gefährliche Situation...es musste ungewollt auch mal etwas für ihn
bedeutendes über Bord gehen...das gab Tränen, aber auch den nötigen Respekt vor dem vielen tiefen Wasser.

beautje

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71

Freitag, 9. März 2018, 13:46

Wir sind ja nun auf einem sehr überschaubaren Boot (20 ft.) unterwegs. Da ist mehr Bewegung drin als auf nem großen.
Unsere beiden haben sobald sie sich eigenständig übers Boot bewegen (=laufen) konnten die goldene Regel "eine Hand ...die andere Hand..." eingehämmert bekommen.
Außerdem sind wir mit ihnen unterwegs immer wieder bewusst gemeinsam übers Deck gegangen und haben genau erklärt wo man sich festhalten kann und wo nicht.
Bei uns jedenfalls war und ist es so, dass die beiden dann eigenständig das Limit definiert haben, ab wo sie lieber nicht mehr aufs Deck gehen wollen. Eigene Überzeugung spart Ärger.
Es ist natürlich ein permanenter Prozess mit immer neuen Grenzen, aber bei uns jedenfalls klappt das gut.

Und ja: In bestimmten Situationen sind auch klare Ansagen nötig.

Wir haben keine Relingnetze außer Zickzackband für die Fock (Stagreiter) und waren auch schon mit einem Plattboden ganz ohne Reling unterwegs. Ist allerdings immer abhängig von den Gegebenheiten. Ich hatte mal die Rabauken meines Kumpels mit an Bord - wären das nicht so gute Schwimmer jenseits des kritischen Alters hätte ich mir da ein Netz gewünscht.

pks

Lotse

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72

Freitag, 9. März 2018, 14:13

Wir haben erst seit 2012 mit Anschaffung des Bootshundes Jackie ein Reelingsnetz.

War bei unserem Golden Retriever nicht nötig
- 1 x von der Hühnerleiter/Gangway in den Bach, kam grad ein Schlepper vorbei
- 1 x vor Anker versucht vom Heck aus eine Möwe im Flug zu erwischen, hat nicht geklappt, im Bach - Möve weg
- 1 x vor Anker eine 5 m entfernt schwimmende Möwe so lange verbellt bis er mit leichter Unterstützung meinerseits im Bach lag
alles gleich zu Anfang innerhalb 3 Tagen, dann war Ruhe, aber wehe wenns ins Beiboot ging

unser Lütter mit 3 im Conger, gibts keine Reling, mit 4 auf 25Ft, ging ohne Netz

diskutiert hamers aber, oft genug
Gruß aus Mittelfranken
Peter

bobby

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Bootstyp: Junker 22

Heimathafen: Stickenhörn

Rufzeichen: DD7903

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73

Sonntag, 27. Mai 2018, 10:34

Wir sind ja nun auf einem sehr überschaubaren Boot (20 ft.) unterwegs. Da ist mehr Bewegung drin als auf nem großen.
Unsere beiden haben sobald sie sich eigenständig übers Boot bewegen (=laufen) konnten die goldene Regel "eine Hand ...die andere Hand..." eingehämmert bekommen.

Ist bei uns ähnlich, die Reling unserer 22 ft. Junker ist so niedrig, dass ein Kind über 2 Jahren schon ein ziemlich begnadeter
Limbotänzer sein muss um drunterdurchzufallen, zumal mit Rettungsweste.
Die wiederum war bis zum Erreichen des bronzenen Schwimmerzeugnisses vor Betreten des Steges Pflicht, auch wenn das
einen zusätzlichen Aufwand bedeutete erst die Westen vom Boot holen zu müssen und sie dann auch wieder zurückzubringen.
A: Nehmen wir die Tonne an steuerbord, oder an backbord?
B: Wenn Du Dich nicht schnell entscheidest, dann nehmen wir sie mittschiffs!

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