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Moonday

Proviantmeister

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21

Mittwoch, 2. Mai 2018, 18:40

Der Winkel der Briddle ist so stumpf, das die Leine hochspringt.

Dann hast du die Zügel zu stramm gehabt. Der Poller sollte hinter der Klampe achtern sein. Das Boot wird durch Eindampfen an den Steg gezogen.
look up at the stars and not down at your feet
Stephen Hawking

22

Mittwoch, 2. Mai 2018, 20:06

Man kann ja den Winkel auch etwas enger stecken.
Aufgrund einer fehlenden Mittelklampe habe ich mir zuletzt einen Softschäkel mit Low-Friction-Ring zu nutze gemacht, um die Umlenkung an der Mittelklampe zu ersetzen.
Grundlegend hat der Stern-Bridle funktioniert, aber die Position war nicht perfekt. Bei breitem Heck hat's mir das Vorschiff schräg an den Steg gedreht.

Was sehr gut funktioniert hat zum Einhand ablegen ist der Bow-Bridle.
Damit war ein kontrolliertes rausfieren aus der Box sehr hilfreich. ;)

Grüße D.

craighouse

Offizier

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Schiffsname: Sissi

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23

Mittwoch, 2. Mai 2018, 20:16

Ich habe mir das Video mal angeschaut und festgestellt, dass ich das demnächst mal ausprobieren muss. Das könnte ein Problem adressieren, dass ich am letzten Wochenende mit Newbie-Crew hatte. Es ist verdammt peinlich, wenn sich das Schiff in der Schleusenkammer dreht... :(

24

Mittwoch, 2. Mai 2018, 21:23

Es ist verdammt peinlich, wenn sich das Schiff in der Schleusenkammer dreht..

Das lag bestimmt an dem Schraubenstrom des dicken Pottes direkt vor euch. Und so lange sich das Schiff um den Mittelpunkt dreht und nicht um die Längsachse, ist doch alles halb so schlimm. ;)

BTW: Der Stern Bridle ist nicht in jeder Schleuse der Bringer. In der Prinses Margritsluis zB kannst du dich wegen der fehlenden Wand nicht wirklich gut heranziehen, denn dieser schwarze Balken auf Wasserhöhe reicht dafür nicht richtig. Aber ansonsten ist der Bridle ein absoluter Allrounder, den ich Einhand fast immer nutze. Und merkwürdigerweise kennen den nur sehr wenige. Ich werde immer wieder darauf angesprochen, was das jetzt für eine interessante Variante des Anlegens war. Ist natürlich nichts für Schöngeister. Eher für Pragmatiker.

norbaer

Salzbuckel

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25

Sonntag, 6. Mai 2018, 10:30

By the Way: Das Video ist wieder ein tolles Beispiel, zum Thema Realtitätscheck.

Bei den Bedingungen die in dem Video herrschen brauch ich gar keine Festmacher. Bei so wenig Wind kann habe ich alle Zeit der Welt, mit allen Methoden die es gibt anzulegen.

Wenn ich mal alleine unterwegs bin, nehme ich einer meiner Wantenpüttings (Steuerbord ist Schokoladenseite) als Mittelklampenersatz bereite eine Leine vor, fahr an den Steg spring von Bord und mache diese Leine fest. Danach ist der Drops gelutscht, und ich bringe die anderen Leine dann richtig an.

Was soll der Bridle den Bringen? Das ich nicht von Bord muss? Das muss ich sowieso für die anderen Leinen?

Und in Schleusen liegt man nur gut mit einer "echten" Vor- und Achterleine! Alle Varianten mit Springleine sind Mist bei Segelbooten und ihren runden Rumpfformen.
Da geht es bei mir immer zunächst mit der Achterleine los. Diese wird im Vorbeifahren mit kleiner Geschwindigkeit Mitschiffs um den Poller gelegt und mit dieser Achterleine wird der Bug so platziert das der Vordecker schön an den Poller für die Vorleine kommt. Evtl. mit Bootshaken.
Noch ein Supertipp: Wenn man alleine Ist oder die Crew ist unerfahren immer an anderen Booten fest machen! Dann haben die Poller / Klampen nämlich helfende Arme! :D

Rüm Hart

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26

Sonntag, 6. Mai 2018, 11:30

Der Bridle hat definitiv seinen Schwachpunkt. Nämlich dann, wenn, wie hier auch schon geschildert wurde, der Poller auf dem Steg deutlich tiefer liegt als das Freibord des Bootes. Da ist er mir auch schon abgerutscht. Z. B. im erwähnten Galamadammen.

Wenn ich aber nunmal zum Längsseitsanlegen einen Bridle vorbereitet habe, mich dem auserwählten Platz nähere und dann erst registriere, dass der Steg und damit die Poller/Klampen sehr tief liegen, dann brauche ich nach vorn Platz. Denn dann lasse ich meine Bridle Strippe sehr lang nach achtern ausrutschen, wenn ich sie erstmal um die Klampe geworfen habe. Heißt: meine Bridle-Klampe (also die auf dem Steg) liegt dann am Ende des Tages nicht mehr neben dem Boot , sondern deutlich achterlich. Damit umschlingt die Leine die Klampe wieder so und der Winkel wird so flach, dass ein Abrutschen ziemlich unwahrscheinlich ist.

Wenn ich den dafür notwendigen Platz nach vorn nicht habe breche ich ab.

Gruß, Manfred
Rüm Hart Blog: KLICK
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27

Freitag, 18. Mai 2018, 18:22

Übrigens: Bridle nicht "Briddel" oder so, da klappen sich dem Engländer ja die Fussnägel hoch :S


Und wie sprecht ihr das aus: (brei-del) (brid-del) (brie-del) oder gar (bridd-le) ?
~sx

Rüm Hart

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28

Freitag, 18. Mai 2018, 22:53

KLICK auf den kleinen Lautsprecher links neben bridle

Also brei-del

Gruß, Manfred
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