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21

Donnerstag, 3. Mai 2018, 10:56

Jedem Tierchen sein Pläsierchen:

Die Papierkarten an sich stehen als Ressource bei uns sowieso nicht zur Disposition, weil wir mit deren Format für die schnelle Übersicht und die Planung besser klarkommen als mit dem Hin- und Hergescrolle und Gezoome auf den kleinen Screens.

Ja, so geht mir das auch.
Und ehrlich gesagt, im Läppi oder Plotter "klassisch" zu navigieren, wäre mir zu aufwendig. Da habe ich schneller ein paar Linien gemalt. Aber Rechnerhexer sind vielleicht digital besser.

Und GPS Seltsamkeiten sind mir zu oft - auch auf der Ostsee- begegnet, als dass ich mich alleine aufs GPS verlasse.

22

Donnerstag, 3. Mai 2018, 12:20

Hallo Kris,

Dein verlinkter Trööt ist ja schon alt (2011), aber der von mir zuvor erwähnte Vorfall einer defekten Antennenverbindung äußerte sich ähnlich.
Unser (Furuno) GPS hatte wg. des Wacklers im Stecker nämlich zunächst phasenweise keinen Empfang. Je nachdem, welche Anzeige auf die Cockpitdisplays aufgeschaltet ist, merkt man das nicht zwangsläufig sofort.
Die Anzeigen sind zunächst eingefroren, was bei sog oder cog nicht unbedingt sofort auffällt. Nach ein paar Minuten ohne Signal ertönt ein akkustischer Alarm. Der Wackler war zunächst von feinsten Bootsbewegungen abhängig, d. h. die Ausfälle sind nur phasenweise.
Sobald wieder ein Fix möglich ist, springt die Position. Allerdings natürlich nicht seitlich aus dem aufgezeichneten Track, wie bei Dir, sondern auf der Kurslinie.

Das Erscheinungsbild variiert natürlich je nach dem Setup an Bord. Wer stets den Plotter im Blick hat, erkennt sicher schneller eine eingefrorene Position. Auch mag es sein, dass andere Geräte andere (oder auch keine?) Alarmfunktionen für Signalverlust haben.

Die vorsichtige Demontage des Steckers nebst Untersuchung mit einer Lupe (!) ergab, dass ein einzelner abstehender Draht des Schirms Kontakt mit dem Stecker hatte. Diese Situation bestand in der Pressung sicher schon seit vielen Jahren und lediglich ein Zufall (und möglicherweise Bruchteile von Millimetern) standen einem Ausfall bisher entgegen. Dieses Risiko entzog sich bisher auch jeglicher Sichtprüfung. Doof übrigens, wenn man Stecker mit Lötpins verwendet und diese unterwegs mal abknicken.
Jedenfalls, das Richten nahm etwas Zeit in Anspruch und erforderte eine ruhige Hand. Das ganze beigedreht bei 1,5m Welle vor der Ansteuerung auf See liegend stelle ich mir besonders spaßig vor.
Reale Ausfallgründe für GPS unterhalb einer globalen Krise gibt es mehr als man denkt und ein Gutteil davon dürften sich auf dem eigenen Boot befinden.


Gruß
Andreas

Winterfalke

Salzbuckel

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23

Freitag, 4. Mai 2018, 07:28

Also ich finde, man sollte eine Handy-App erfinden, wo man ähnlich der Street-View Anzeige nur ein Foto von der Umgebung machen muss, und dann bekommt man den genauen Ort mit Anzeige der nächsten Tanke etc. angezeigt. Wird halt auf dem freien Wasser etwas schwierig, aber so an der Küste? Braucht man dann auch keine GPS für.....

Du meinst das ernst, oder? :eeek:

Juhuuu wieder ein Digi vs. Papier-trööt

Ja, endlich! :huepf1:

Was war denn da immer herausgekommen am Schluss? :zus(10): und :black_eye: und :gh: und "Thread geschlossen".
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

24

Freitag, 4. Mai 2018, 07:57

GNSS Jamming ist nicht soo schwer - es braucht nur einen sehr kräftigen Störsender auf der Frequenz der Satelliten.
Das Jamming ist sehr einfach zu delektieren - der Positionsempfänger wird keine Position mehr ermitteln und eine Fehlermeldung auswerfen.
Der Störsender muss schon sehr nahe am Schiff sein - aus Kiel kann man Flensburg eher nicht stören...

Spoofing ist schon etwas anders.
Zunächst einmal können die Betreiber - von den Amerikanern (GPS) über die Russen (Glonass) und Chinesen (Beidou) bis zu den Europäern (Galileo) die Satelliten und ihre Daten steuern.
Moderne n-fach Empfänger sollten merken, wenn die GPS Position von der Galileo Position abweicht.

Lokal ist das Spoofing schon schwierig. Das Signal muss das eigentliche Satellitensignal überdecken - schon nicht so ganz einfach.
Dann ist auch noch die Frage, welche Sorgfalt der Navigator trifft. Selbst mit unseren Billig Kartenplottern kann man einen Trail setzen - ein Sprung fällt auf.
Im Profibereich gibt es die Überlagerung der Radarechos mit den AIS Zielen und der Seekarte - dort fällt eine Verschiebung sofort auf.
Dazu gibt es z.B die Auswertung der Signalphasen und der Satelittenbahnen - die im Spoofing nachzubilden, ist sehr komplex ....

In meinen Augen wird das Thema etwas sehr gehypt.
Jan

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25

Freitag, 4. Mai 2018, 08:48

Ja, ich möchte dir zustimmen - wenn man nicht kritiklos einer Anzeige vertraut, wird das evtl. auffallen. Das ist aber genau das Problem - ich beschäftige mich in einem anderen Umfeld mit Human Factors, und da wird gerne vergessen, auf welchen Grundlagen Messwerte ermittelt und angezeigt werden. Eine Plausibilitätskontrolle kann aber nur stattfinden, wenn man die dahinterliegenden Prozesse kennt - deswegen ist die Idee, auf einer Papierkarte mitzuplotten, auch überhaupt nicht verkehrt. Und - natürlich war der Gedanke der Handy-App ein kleines Späßle...

Hier noch ein kleines Video, falls es euch interessiert, hat aber nix mit Segeln zu tun.

Frank

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Havelsegler« (4. Mai 2018, 12:50)


Bavaria 56 V

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26

Freitag, 4. Mai 2018, 20:48

In meinen Augen wird das Thema etwas sehr gehypt.


Sah ich von Anfang an so.

Aber Du hast es besser beschrieben

Jamming, Spoofing, und Advanced Spoofing

Ich weiss garnicht was das ist ?( aber von so was läst sich der Amie nicht verars....!

Gruß Klaus
Konzept für ein gutes Leben : Ein schlechtes Gedächtnis und eine gute Gesundheit.

27

Samstag, 5. Mai 2018, 01:55

Und wer garantiert, dass die Satelliten nicht selbst gehackt sind? (Teil 1)

Die drei in dem Heise- Artikel beschriebenen Szenarien sind alle lokal. Man nimmt im Wesentlichen einen passenden Sender und sendet ein gefaktes GPS- Signal.

Es gibt aber noch andere Wege, die globalen Positionierungssysteme anzugreifen.
Nämlich in den Satelliten selbst.

Ich habe mal bei einem Radiosyndicator die EDV verantwortet. Es gab unter vielen Downlinks drei Uplinks. Also drei richtig große auf Satelliten ausgerichtete, sendende Rundschüsseln auf dem Dach.
Natürlich wurde das Rack (Rack == genormte Schaltschränke für allerlei elektrische Geräte, in die man beliebig ebenfalls genormte Gehäuse mit beliebigem Inhalt und Funkion schrauben kann.) zur Steuerung dieser Uplinks vom Betreiber gestellt und die Sendeeinheiten lediglich mit unseren Racks verdrahtet. Die Satelliten Uplinks samt der Steuerung war Eigentum des Betreibers, wir hatten nur Sendeleistung des Satelliten gemietet.
Da unsere Kunden verschiedene kleine Lokalradios waren, die alle ihren spezifischen Vertrag zur Lieferung von Nachrichten, redaktionellen Beiträgen und Musikmantelprogramm hatten, und außerdem gegen Gage auch noch Werbespots an die Sender übertragen werden mussten,( samt den Verwaltungsdaten wann, wie oft und wo welcher Spot zu senden wäre) hatte jeder Lokalradiokunde von uns mindestens zwei Satellitenreceiver von uns im Betrieb.

Es gab auch eine Vollautomatisierung des Sendebetriebs für die einzelnen Lokalradios. Zu kleine Sender konnten um 16:00Uhr den Hebel umlegen und in den Biergarten. Dann wurde von uns via Satellit das komplette Programm via Satellit zum Sender übertragen und dort in deren Sendetechnik eingespeist und ausgestrahlt. In Bayern kann man das in Großstädten leicht überprüfen, wenn man zwischen zwei kleinen Lokalradios bei den Nachrichten zur vollen Stunde hin- und herschaltet: Der/die gleiche Sprecher/in, der gleiche Text. Radio Gong und Radio Charivari wären für Nürnberg ein Beispiel. (Antenne Bayern betreibt komplett eigene Sendstrecken mit komplett eigenen Redaktionen). Kleine Sender können sich keine dreifach besetzte Nachrichtenredaktion mit 24/7 Betrieb leisten. Sehr kleine nicht einmal 24 Stunden Besatzung. Der Grund für die Gründung eines Radiosyndicators.

Aus technischer Sicht hatten wir das Problem, dass wir kostenpflichtige Beiträge via Satellit sendeten, was jeder Kunde empfangen, speichern und seinerseits auf seiner Sendestrecke seinen Hörern zuspielen konnte. Dieses Problem vom Betreiber der Satellitenstrecke lösen zu lassen, war schlicht viel zu teuer. Die Receiver bei den Kunden kannten wir aber. Wir hatten den Code um sie temporär auszuschalten, damit nur vertraglich berechtigte Kunden den gerade zu übermittelnden Beitrag empfangen könnten, nur keine Möglichkeit diese Steuersignale in den Datenstrom einzuspeisen. Das war ja wieder die Domäne des Satellitenbetreibers.

Kurzerhand klemmten wir einen schon damals sehr alten 286er an den Steuerrechner des Satellitensteuerrechners. Dem Techniker des Satellitenbetreibers erzählten wir, dass der nur die Funktion überwache und dann das OK oder ERROR in unser System einspeise, damit wir auch nachts und Sonntags sofort vor Ort wären, würde irgendwas in deren Rack doch einmal ausfallen. Wir müssten ja schließĺich auch vor Ort sein, da nichts und niemand Zutritt zum Serverraum habe, und somit auch ihre Notfall- Techniker im Ernstfall vor verschlossenen Racks stünden.

Der Hack selbst war easy.
Über den ich Im gleich folgenden Teil schweigen werde.
fünf.

28

Samstag, 5. Mai 2018, 03:41

Und wer garantiert, dass die Satelliten nicht selbst gehackt sind? (Teil 2)

Der Hack war ein kleines Pascal- Programm. In zwei Stunden war es zusammengehackt und lief einwandfrei ohne Fehler.
Es steuerte die Receiver unserer Kunden via unserem Netzwerk . Alle was wir wollten.

Es ist also sehr leicht möglich Satelliten vom Boden aus zu hacken. Womit wir zurück beim Thema Hacken von GPS wären.
Dem versierten Leser ist hoffentlich schon aufgefallen, dass das kein Hack war. Ich hatte aber schon im ersten Teil geschrieben, dass ich mich zu dem Hack selbst nicht äußern werde.

Dennoch gilt: Man kann keinem Satelliten einfach das Kommando senden "Komm-mal-kurz-runter-damit-wir-dir-deine-Sicherheitslöcher-stopfen-wir-schicken-dich-dann-auch-gleich-wieder-rauf". Absolut indiskutabel. Deshalb kann man JEDEN Satelliten vom Boden aus updaten/hacken. Die fliegen Jahrzehnte da oben rum. Damals, als man sie hochkatapultierte, war Sicherheitsbewusstsein noch nicht mal geboren (heute leider auch noch nicht wirklich). Und ein Kommunikationssystem via Satellit baust du nicht in ein, zwei Jahren. Wir reden da von Jahrzehnten.
Nicht nur aus finanziellen und organisatorischen Gründen sondern auch aus technischer Notwendigkeit kann man die Software JEDES Satelliten vom Boden aus updaten/hacken.
Ein weites Feld. Für Blackhats und Whitehats. (Blackhat== böser Hackerbub, Whitehat== guter Hackerbub. Leider zu wenig Mädels. Davon sieht der echte Hacker weder im RealLife, noch im NetLife welche. ***seufzzzzz****)

Kurz und knapp: Dort oben fliegt eine gigantisch große Anzahl gigantischer Sicherheitslücken.
Punkt.


Und es gibt noch ein unbeachtetes Problem. Wenn ein Satellit, der ja konstanten Service (und somit konstante Überwachung) braucht, irgendwann zu teuer wird, wird er abgeschaltet und sein Nachfolger übernimmt alle seine Funktionen. Ballern sie einen neuen Satelliten hoch, so hat der unglaublich viel mehr Fähigkeiten, als sein Vorgänger. Er verarbeitet das Tausendfache an Daten und hat dennoch Kapazität frei. Die Hardware wurde ja schließlich sehr viel später gebaut. Sein Vorgänger ist Jahrzehnte alt.
Das Resultat ist schlicht, dass dort oben hochpotente Rechenzentren rumfliegen, die kein Mensch -pardon; kein Unternehmen- mehr nutzt.
Veraltet im Sinne der Satellitenbetreiber wohl, im Sinne Normalsterblicher sicher nicht.

Ein Schweizer kam mal auf mich zu, mit der Bitte einen solchen stillgelegten Satelliten zu übernehmen, um flächendeckend günstig als Internetprovider anbieten zu können. Nicht ganz so doof. Damit könnte man, von Polregionen abgesehen, einen geilen Internetanschluss anbieten. Ich habe das abgelehnt. Eh klar, ich würde doch niemals andere Satellitenbetreiber hacken! Gar nie nicht! Ischwör®™!

Nur, was passiert, wenn jemand genau das mit den GPS Satelliten macht?
Selbst das amerikanische Militär könnte nicht mehr sicher operieren. Denn es wäre völlig egal, was sie senden möchten: Der Hacker ist der Meister. Der Rest ist Scheibenkleister.
Was, wenn alle vier globale Positionierungssysteme gehackt wurden?
Kann dann noch irgendein Mensch/Gerät wissen, wo es er/sie/es wirklich ist?
Ein Hacker, der alle Systeme infiltriert, der wäre nicht im Stande, uns allen wirklich wahre Lügen vorzugaukeln?
Stupid me!

Natürlich ist das Hacken auf sehr, sehr hohem Niveau.
Und kaum realistisch.
Aber es geht.

Ich mag schließen mit einem Lieblingszitat von einem sehr kluger Menschen, nämlich von mir:
Was Menschen ersonnen haben, wird von Menschen gehackt.
Alles andere wäre unmenschlich.
Punkt.

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »GenauDanebenDenken« (5. Mai 2018, 04:21)


29

Samstag, 5. Mai 2018, 03:52

Was noch zu klären bleibt,

ist das Wort "fünf" am Ende des ersten Teiles.

Es fehlten schlicht fünf Buchstaben, um das Limit von Buchstaben in Beiträgen exakt zu erreichen.
Das Wort "fünf" schien dafür trefflich geeignet.

Limits halte ich per se und immer für widerlich.
Punkt.

Winterfalke

Salzbuckel

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30

Montag, 7. Mai 2018, 07:00

Ein Schweizer kam mal auf mich zu, mit der Bitte einen solchen stillgelegten Satelliten zu übernehmen, um flächendeckend günstig als Internetprovider anbieten zu können.

d.h. Wenn ich mich auf die Kunst, elektronische Sicherungsmechanismen zu brechen oder zu umgehen, verstehen und eine ausreichend große Anzahl GPS-Satelliten unter meine Kontrolle bringen würde, hätte ich mein eigenes GPS? Zumindest solange, bis mich irgendein Geheimdienst abmurkst :totenkopf: , dem der Schrott da oben gehört...

Ich weiß schon, warum ich ein großer Fan vom Papiernavi bin. :whistle2:
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

31

Sonntag, 20. Mai 2018, 19:02

Juhuuu wieder ein Digi vs. Papier-trööt :huepf1:


yeah ,

auch ich war mal ein verfechter von digi, doch bin ich geheilt und die prioritäten haben sich gedreht. Dachte noch anfangs Dezember ich könnte bei 08/15 auf papier verzichten, nur mal am Land... doch dann am nächsten Morgen alles weg, Kiste noch voll einsatzfähig .. schreibe grad über die Kiste, doch dann nur noch auf Paiier angewiesen sämtliche Digitale Vorbereitung, allle Dokumente, Notizen weg....

Dann mal wieder ein längerer Törn, nicht wegender gesamten Dauer sondern wegen der jeweiligen Etappen. Jeder hat in aller Regel meht als nötig elektronische Geräte an Bord, damit weis man auch zumeist, woh man ist, das. Heading hat der Helmsman verinnerlicht, somit ist man erstmal auf der sicheren seite. Doch, ich steh auf Wetter-Navigation, das heisst, bevor man ablegt, weiss man nicht sicher wo man denn ankommt. Ist an und für sich auch kein Problem bei einer grösseren Crew (>2 Mann). Doch da kommen grad die Vorteile von Papier zu tragen, einer trägst ein, alle wissen wo es lang geht, egal ob einer schläft, die Elektronik ausfällt oder was auch immer. Von daher meine aktuelle Meinung, an Papier kommt man nicht vorbei .

Das gleiche ist mit dem Logbuch. Nach meiner Meinung, wenn regelmäßig eine Sicherung gemacht wird kein Problem, doch die Kladde muss in Papierform sein. Jeder muss schell einen eintrag machen können, Kurs, Standotz, Zeit, Wetter... muss schnell und jederzeit von allen erreichbar sein. Daher Papierform zwingend, wie ich das sehe. Dier saubere Abzug kann danan später in aller Ruhe erfolgen. Von mir aus, wie eingangs erwähnt, auch elektronisch.

Daher Papierform, Papierkarte? Ja! Ohne wenn und aber!

Schöne Grüsse
DSP

32

Montag, 21. Mai 2018, 10:51

Wir sind im Alltag von immer mehr Elektronik umgeben. Ich möchte da etwas raus. Es trainiert die Sinne unheimlich, wenn man sie einsetzt. Und, ja, ich schaue vor einer längeren Autofahrt in der Atlas.
Das Leben ist die Fülle, nicht die Zeit

pks

Lotse

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33

Montag, 21. Mai 2018, 11:41

Und, ja, ich schaue vor einer längeren Autofahrt in der Atlas.

Na da sind wir doch schon zu zweit
Gruß aus Mittelfranken
Peter

34

Montag, 21. Mai 2018, 11:54

Und, ja, ich schaue vor einer längeren Autofahrt in der Atlas.

Na da sind wir doch schon zu zweit


Zu dritt. Als Informatiker bin ich nicht per se technikfeindlich. Aber man kennt dann auch ganz gut die Grenzen... - nicht nur technische, sondern auch psychologische: Es hat schon seine Gründe, weshalb man Systeme gerne an großen Wänden und nicht auf einem 6"-Monitor modelliert. (In meinem Umfeld sind die Nicht-Informatiker da meist technikgläubiger als unsereins...)

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35

Dienstag, 22. Mai 2018, 12:56

Obwohl die digitale Navi dreifach vorhanden ist (Plotter, Tablet, Handy) arbeite ich immer noch mit Papierkarten.
Zumindest wenn auf dem Törn keine Landsicht besteht oder nachts.
Doppelte Elektronik bringt auch nur was wenn die Stromversorgung gesichert ist. Wer hat schon einen Generator auf Standby laufen...
Liebe Grüße
Marcel

Warum gibt es nur zwölf Windstärken ? Als Herr Beaufort bei zwölf angekommen war hat er aufgehört zu zählen und angefangen zu beten...

Bavaria 56 V

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36

Dienstag, 22. Mai 2018, 19:34

Ist mir heute auf heise.de begegnet:
GPS unter Beschuss: Jamming und Spoofing nehmen bei Ortungssystemen zu

Auf dem IJsselmeer zum Glück kein Thema, da kann man sich gar nicht verfahren.


Besser E- Karten nutzen ,

Du siehst schneller ,vor allen bei Nacht, wo Du bist, brauchst nicht Plotten., ect.

Die ganzen Horrozenarieen, Hacker,Stromausfall,Systemausfall,kast Du doch getrost vergessen.

Papier Karten sind nicht besser.

Gruß Klaus
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Yachtcoach

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Schiffsname: wechselt und daher auch nicht wie Frauennamen auf den Arm tötowiert

Bootstyp: Ja ...sagt man von mir....

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37

Dienstag, 22. Mai 2018, 19:52

Ich sach jetzt ma nix... ausser...
bezüglich Ijsselmeer....

hatte da seinerzeit die Papierseekarte zum abwehren bzw. abhalten der Mückenschwärme beim Flautenmotoren benutzt...
Super... 8o
mach das mal mit´m Plotter oder Dischbläh.....
:D
ja...der redet und schreibt auch ungefragt....wer wissen will was....liest da :


http://www.my-seaside.net/html/kolumne.html . ... -.....QUERULANT= https://blog650.wordpress.com ... - ......HORIZONTE = https://blog35215.wordpress.com ......-........http://www.wassersport-pool.info ..[/align]

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