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Greif81

Leichtmatrose

  • »Greif81« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 32

Bootstyp: Condor 70

Heimathafen: Stavoren

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1

Samstag, 26. Mai 2018, 12:35

Strom gegen Wind...

Moin liebe Segler,

ich komme von meinem wunderbaren Pfingsttoern auf dem IJsselmeer/ der Waddenzee zurück. Geplant war:
Stavoren-Makkum-über Seeschleuse Kornwerderzand und die Waddenzee- Texel (Oudeschild)- über Seeschleuse Den Oever zurück ins IJsselmeer - Hindeloopen - Stavoren.

Bei stetigem Ostwind, der gleichmäßig mit 4Bft wehte, machte mir vor allem die Strecke Texel - Den Oever sorgen. Immerhin geht da im Fahrwasser eine Strecke von ca 4 sm genau Richtung Osten. Eindringlich wird vor der Kombination „Wind gegen Strom“ immer wieder gewarnt. Ein segelerfahrener Freund von mir gab mir jedoch den Tipp, dass man bei dieser Kombination die schönsten Schläge auf Amwind-Kurs fahren kann.

Nun hab ich’s gewagt und ich muss sagen: Er hatte recht! Das hat sogar richtig Spaß gemacht :)
Auf dem Plottertrack war das dann auch schön zu sehen; immer längere Schläge, je mehr der Strom von hinten schiebt.

Es war dann sogar eher so, dass nachher die Welle auf dem IJsselmeer durchaus ruppiger war.

Allerdings kann ich mir vorstellen, dass es ab 5 oder 6 Bft etwas anders aussehen könnte (|

Habt ihr da Erfahrungen (freiwillig/unfreiwillig) zu?

Liebe Grüße
Der Gabriel




Beiträge: 295

Wohnort: Odense

Bootstyp: Jeanneau Fantasia 27

Heimathafen: Bogense Marina

Rufzeichen: Serenity

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2

Samstag, 26. Mai 2018, 12:43

Da wirste ja bekloppt :-D

Mir wird schon beim draufgucken schwindelig. Aber schön durchgeflippert und jeden Meter genutzt :cool:

Greif81

Leichtmatrose

  • »Greif81« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 32

Bootstyp: Condor 70

Heimathafen: Stavoren

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3

Samstag, 26. Mai 2018, 12:59

Segeln soll ja auch durchaus ne Sportart sein :P

Jaja, anfangs war noch Strom gegenan. Dann sieht man sehr schön, ab wann der Strom geschoben hat :D

4

Samstag, 26. Mai 2018, 14:09

Dein Fahrwasser kenne ich nicht, aber Wind gegen Strom ist bei Strömungen bis 3kn bei 4 Bit überhaupt kein Problem, Auch bei 5 geht es noch gut, das Boot sollte aber seegehend sein. Bei 6 und mehr sind bestimmte Reviere wie z.B. die Außenelbe nicht mehr befahrbar für kleinere Boote. Da gibt es dann Wellen, die man so nicht erwartet. Ein Bekannter kam bei entspr.. Wetter nach 3 Std. zurück nach Cuxhaven. Die Lampen am Bugkorb hatte es zerlegt, selbiger war verbogen. Das Bötchen hat 12m und geschätzt 10t....

Datimasare

Proviantmeister

Beiträge: 342

Wohnort: Oldenburg

Schiffsname: Anra

Bootstyp: dufour 310 GL

Heimathafen: Wilhelmshaven

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5

Samstag, 26. Mai 2018, 19:09

Letztes Jahr auf der Elbe bei 30 - 40 Kn Wind ablaufendes Wasser. Dazu Nachts. Es waren größere Wellen. Wenn der Bug in der Welle war leuchteten die Wellen von innen durch die Pos. Leuchten. Dazu Hagel und Regen. Brauche keine Wiederholung dieser Nacht.

Gruß Rainer

F28

Salzbuckel

Beiträge: 2 539

Schiffsname: Rike

Heimathafen: Colijnsplaat

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6

Samstag, 26. Mai 2018, 20:28

grobe Zusammenfassung meiner Erfahrungen:´
so bis 15 - 20 Knoten kann Strom gegen Wind sehr hilfreich sein, wenn man gut taktiert. Dann kann man plötzlich Kurse segeln, die ohne Strom einfach nicht gehen.
ab 20 Knoten wird es lebhaft
ab 25 Knoten hört der Spaß auf
ab 30 Knoten fängt es an, ernsthaft unangenehm bis gefährlich zu werden.

Obige Richtwerte gelten für Stromgeschwindigkeiten bis ca. 2 Knoten.
Gruß
F28

Lutze

Kapitän

Beiträge: 720

Schiffsname: Ripple

Bootstyp: 26ft, passend zum Revier

Heimathafen: Hooksiel

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7

Samstag, 26. Mai 2018, 23:21

Hallo,

ich hoffe, ich darf noch eben einwerfen, dass ich die obigen Angaben z. B. auf der Jade eventuell noch für richtig halte, für Seegatten halte ich die genannten Windgeschwindigkeiten bei Wind gegen Strom für erheblich zu hoch. Ich möchte nur dafür sensibel machen, dass man sich das Revier / die Route wirklich genau vorher ansehen sollte mit alle den dazugehörenden Eigenheiten.

Ich wünsche euch einen schönen Abend,
Lutze

Beiträge: 2 169

Wohnort: Essen-Cuxhaven-Den Oever

Bootstyp: Katamaran

Heimathafen: NL / Den Oever

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8

Sonntag, 27. Mai 2018, 08:35



Habt ihr da Erfahrungen (freiwillig/unfreiwillig) zu?

[/img]


Naja, dass sich bei Wind gegen Strom eine steile Welle aufbaut, dazu bedarf es erstmal einer Welle.

Ich kenne das Fahrwasser. Gerade bei Ostwind verhindern die östlichen Wattgebiete, die ja zum Teil sogar trockenfallen, dass sich überhaut eine nennenswerte Welle aufbauen kann............und keine Welle heißt eben auch keine steile, ruppige Welle.

Das sieht bei SW od. W und ablaufendem Wasser in dem Fahrwasser aber dann schon ganz anders aus.
Gruß

Martin

Der Segler mit Zeit hat immer den richtigen Wind :)

Greif81

Leichtmatrose

  • »Greif81« ist der Autor dieses Themas

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Bootstyp: Condor 70

Heimathafen: Stavoren

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9

Sonntag, 27. Mai 2018, 11:31

Danke für die bisherigen Rückmeldungen und Erfahrungen. Ja, die Windwirklänge ist durch die trockenfallen Flächen und den Abschlussdeich bei O-Wind tatsächlich etwas geringer. Das kann und wird dann bei anderen Gebieten und Gegebenheiten tatsächlich anders aussehen :rolleyes:

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