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Orage

Kapitän

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Schiffsname: Orage

Bootstyp: Bianca 111

Heimathafen: "Hamburg"

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41

Freitag, 8. Juni 2018, 21:41

Wann seid Ihr das letzte Mal vom Boot ins Wasser gefallen?

Noch nie !!!

Automatik-Rettungsweste macht mE nur Sinn mit integriertem Lifebelt (haben fast alle Modelle heute aber bereits). In Extremsituationen ist die Fixierung am Boot wichtiger als eine Automatik-Weste, die sich aufbläst, wenn man schon längst über Bord ist und ev. nicht mehr geborgen werden kann. Ausnahme: bei passablem Wetter ohnmächtig über Bord (z. B. Baum auf Kopf bei Patenthalse oder > 3,0 Promille :D , etc.), dann ist eine Automatik-Weste (auch ohne Fixierung) klar im Vorteil. Fazit: besser am Boot fixiert (nur Lifebelt) als Automatik-Weste ohne Fixierung. Aber, wie gesagt, moderne Systeme bieten beides.
procul negotiis

Tom62

Matrose

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Wohnort: Dortmund

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Rufzeichen: DH2239

MMSI: 211788980

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42

Samstag, 9. Juni 2018, 06:52

Moin,

vom Dickschiff noch nie, wohl aber (mehrmals) vom TopCat beim Versuch hoch oben auf einer Kufe zu fahren....
Fliegt die Kotze waagerecht fort, haben wir locker 8 Beaufort ... :segeln:

Stoppel

Kap Hornier

Beiträge: 11 107

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Heimathafen: ca.150 mtr. zum Steg/Winterlager 250mtr.

Rufzeichen: Handy Nr.

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43

Samstag, 9. Juni 2018, 07:28

Jahre her,der klassiker,beim Anlegen ein Fuß auf dem Steg und der andere noch auf dem Boot........ganz großes Kino.Platsch :D :D
Gruß,Frank

pks

Lotse

Beiträge: 1 720

Wohnort: Mittelfranken

Bootstyp: ehemals: Conger - Friendship 25 HK - Compromis C999

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44

Samstag, 9. Juni 2018, 08:26

is wie beim Fliegen

..... Start und Landung sind die gefährlichsten Teile :D

Wenn man sich die Beiträge anschaut, fast immer vom/zum Steg, fehlt nur noch die passende Ausrüstung

- Überlebensanzug für Winter/Eismeer
- ABC Anzug fürs MM
Gruß aus Mittelfranken
Peter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pks« (9. Juni 2018, 13:53)


45

Samstag, 9. Juni 2018, 08:36

Guten Morgen. Ja, das finde ich für die ersten rund 40 Beiträge schon mal ziemlich lehrreich. Hätte ich so ausgeprägt - ehrlich gesagt - nicht erwartet.

Weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber gerade im Hafen trage ich am ehesten KEINE Weste. Die lege ich eigentlich - wenn überhaupt - erst später an.

VG

"What 'n Drama mit dem Karma"
(by me, myself & I)

46

Samstag, 9. Juni 2018, 13:15

gerade im Hafen trage ich am ehesten KEINE Weste.

Die Weste trage ich ...unter Fahrt..ab einer bestimmten Windstärke und Wellengang..besonders bei Einhand.. bei kalten Wassertemperaturen.

Im Hafen und am Steg..hab ich noch keinen Segler mit Schwimmweste gesehen.. :D..ausser bei Kleinkindern und Jollenseglern
„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“,

47

Samstag, 9. Juni 2018, 21:40

Am 15. Dezember spät abends ist hier in Greifswald Wieck ein dänischer Segler beim anbordgehen ins Hafenbecken gefallen. Trotz das sein Kumpel sich um ihn bemüht hat, ist er wenige später in Krankenhaus an Unterkühlung verstorben. Er war auch nicht mehr der jüngste.
Sein Boot liegt nun immer noch hier an der Pier und wartet auf einen neuen Besitzer.
So schnell kanns gehen- leider.

48

Samstag, 9. Juni 2018, 22:01

zurück zur Ursprungsfrage.

in der letzten Saison bin ich zum ersten Mal seit meiner Jollenzeit wieder von Bord gefallen. Diesmal aus dem Beiboot, ein Schlauchboot mit AB. Es war bei einer Probefahrt im Hafen, trotzdem sch...e, denn ich hatte für die Aktion keine Weste an. Ich hatte meine liebe Not das Ufer bzw. die Spundwand zu erreichen und war froh, dass zwei Männer vom Steg mir geholfen haben.
Seit dem: nie ohne Weste ins Dingy.

Krusefix

SKOKIAAN

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49

Samstag, 9. Juni 2018, 23:15

In Yachting Monthly wurde letztes Jahr das An-Bord-Kommen vom Beiboot thematisiert (weil in UK viele Boote an Moorings liegen), und da wurde sehr dringend empfohlen, eine Weste zu tragen, denn bei Wind und Welle sei es ein hohes Risiko, vor allem, wenn man nicht achtern über eine Badeplattform, sondern (bei klassischem Yachtheck) das Beiboot längs an der Bordwand festmachen muss, um an Bord zu kommen.

Bei uns ist es bislang nicht passiert, dass einer über Bord ging, auch nicht im Hafen, mit einer Ausnahme:
Wir wollten in Schweden - wie dort üblich - mit Heckanker und Bug voraus an einem Felsen festmachen. Ich war achtern mit dem Heckanker beschäftigt, die Gattin wollte vorne auf den Felsen springen, um die Bugleine an einer dort schon vorhandenen Öse zu befestigen. Als sie das dann endlich machte, fragte ich sie, weshalb sie so pitschenaß sei? Sie war beim Übersteigen auf dem glatten Felsen ausgerutscht und dann ins Wasser geraten, aber gleich wieder hoch geklettert. Seitdem ankern wir in den schwedischen Buchten mit Buganker, und wenn wir ans Land wollen, muss das Beiboot klar gemacht werden.

Handbreit, Skokiaan

Winterfalke

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50

Sonntag, 10. Juni 2018, 10:01

Eigentlich nur zweimal mit Jolle. Einmal die besagte Patenthalse mit dem Laser und einmal mit Absicht in einer 4er-Crew (Flying Touring) zu Übungszwecken.
Vom Dickschiff einmal beinahe in der Box. Weil die Planke sich verschoben hatte und seitlich abgekippt ist. Habe aber gerade noch so das Achterstag zu fassen bekommen. Wer will schon in´s Hafenwasser fallen. :erschrocken:
Aber ich muss auch dazusagen das ich sehr umsichtig bin unter Segeln. Wenn ich über Bord gehe, müsste meine Frau ganz allein ein Not-MOB-Manöver fahren, um mich irgendwie wieder an Bord zu bekommen.
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

columbus488

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51

Montag, 11. Juni 2018, 08:20

ich... 2006, als ich mit der Jolle und Familie auf der Müritz unterwegs war und in Rechlin anlegen wollte... ein Bein an Land, eins noch an Deck und eine ablandige Böe... weiter muss ich wohl nix sagen :O
There's a fog along the horizon, A strange glow in the sky, And nobody seems to know where it goes And what does it mean?
Oh, is it a dream?
(Art Garfunkel; Bright Eyes)

x-molich

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52

Montag, 11. Juni 2018, 08:31

Hi,

vom Dickschiff nur einmal am Steg, weil ich auf einem Schlauch, der an Deck lag, ausgerutscht bin.

Meinem Sohn ist letztes Jahr im Urlaub zweimal die Automatikweste aufgegangen und zwar an Deck. 8o

Grüße
Sascha
Umwege erhöhen die Ortskenntnis!

Winterfalke

Salzbuckel

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53

Montag, 11. Juni 2018, 09:04

Ist auch immer ein Unterschied ob nur "Platsch!" :tit: oder "Rumms-Platsch!" :black_eye: :tit:
Zumindest bei letzterem ist die Weste u.U. sicher ein erheblicher Vorteil, wenn doch mal kurz das Licht ausgeht. :wacko3:

Ich erinnere mich noch gut an den tragischen Unfall vor ein paar Jahren auf dem Traunsee, als eine Familie ein Gastmädchen mit dem MoBo mitgenommen hat. Sie ist über Bord gegangen und keiner wusste, dass sie nicht schwimmen kann. Und trotz sofortigem MOB-Manöver war eine Rettung nicht mehr möglich gewesen.
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

Bernd66

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54

Montag, 11. Juni 2018, 17:37

Der Hund 2 mal. Einmal vor 7 Jahren und einmal vor 4 Jahren, jeweils beim Sprung vom Boot auf den Steg. Wir noch nie, jedenfals nicht vom Boot aus. Unser Jüngster ist vor 8 Jahren, er war damals 8, vom Kai ins Hafenbecken geplumst. Er konnte schon schwimmen, kein Problem.
Weste haben wir etwa ab Windstärke 3 an, allein an Deck oder Nachts immer und dann auch eingepikt.

Bernd

55

Montag, 11. Juni 2018, 21:04

Nachts, zwischen Heck und Steg. Ausgerutscht und zum Glück ein paar cm mit dem Kopf am Steg vorbei ins Wasser. Keine Weste. Kürzlich beim Skippertraining ein Kollege am Heck, mit Weste. Bootsführer bekommt den verkackt verhakten Gashebel nicht zum Aufstoppen. Ist zudem noch viel zu schnell. Wrums. Kollege mit Leine fliegt so richtig übers Heck auf die Stegkante. Schrammt sich alles mögliche auf. Hält sich am Steg aus Angst vor Schraube. Wäre er n Stück) tiefer dann wäre er mit dem Kopf an den Steg und ab ins Wasser. Hatte Weste, wäre dann aber in den heftig drehenden Propeller weil .......... Gashebel. Die Weste hätte ihn hier nicht gerettet oder vielleicht doch.
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

ex-express

Admiral

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Heimathafen: Flensburg

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56

Montag, 11. Juni 2018, 21:19

Zum Glück in 46 Jahren noch nie. Aber wird wohl noch kommen... Murphy's law!
Aber immer Rettungsweste an.

nimbus1975

Bootsmann

Beiträge: 141

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Schiffsname: Katzemücke

Bootstyp: Flying Cruiser S

Heimathafen: Dortmund

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57

Montag, 11. Juni 2018, 22:38

Meine Frau ist vor ca. 5 Jahren dynamisch auf den Steg gesprungen und danach dynamisch mit aufblasbarer Weste in den Teich.
Weste sofort ausgezogen um besser Schwimmen zu können.

Zum Glück ist nichts schlimmes passiert.

Sven

Gesendet von meinem Segelphon

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58

Dienstag, 12. Juni 2018, 00:06

Aus der Jolle gefallen!

2011 unterwegs von Barth nach Zingst -- ich hing auf der Kante, ein Fuß unter die Ducht geklemmt, und plötzlich war der Wind weg, weil so ein Ausflugsdampfer vorbeikam. In meiner Panik, nicht nach Luv zu kentern, habe ich den Halt verloren und ging über Bord, mit Weste und darüber den Regenparka. Zum Glück halte ich bei solchen Bedingungen immer beide Schoten in der Hand, so konnte "Puffin" nicht einfach ohne mich weitersegeln oder kentern.
Bilder etc. ab Seite 18 von https://mirrordiscussforum.org/documents/stories/JF2011.pdf .

Gekentert bin ich zuletzt 2012 - aber das zählt ja nicht als "herausfallen" ;-) .

59

Dienstag, 12. Juni 2018, 00:14

vor 35 Jahren von einem größeren Gaffelsegler aus. Ostsee, Sommer, Bft3, Wind von achtern, platt vorm Laken. Die Fagge an der Gaffelnock war vertüdelt. Ich bin auf den Großbaum und dann ganz nach außen (weit übers Schiff hinaus) dabei das Gleichgewicht verloren und über Bord. Ohne Weste, nicht eingepickt.. Die an Bord warfen mir dann so einen Schwimmkragen hinterher. Den habe ich allerdings nicht angezogen und verknotet, sondern mich einfach mit den Armen draufgelegt und gewartet, die werden mich schon holen. Das hat eine Weile (so 20min) gedauert, da sie erstmal in den Wind, dann Segel geborgen haben und die Maschine angemacht.Die interessanteste Erfahrung dabei war: wenn man so dicht über der Wasserfläche ist, kann man im Wellental das Schiff nicht mehr sehen.Jedesmal auf dem Wellenberg konnte man sehen, est ist wieder ein Stück näher...Ohne Probleme dann über die Badeleiter an Bord.
Gestern ist auf dem Nachbarschiff am Steg die Bordfrau beim übersteigen abgerutscht und über Bord. Schiff lag am Schwimmsteg. Sie sagte, alleine wäre sie nicht mehr aus dem Wasser gekommen. War nur noch ihr Mann da. der hat dann zuletzt aus einem Festmacher eine Tauschlinge geknotet und über den Steg gehängt. Seine Frau konnte da mit dem Fuß rein und sich abstützen.Nach 20min war sie wieder auf dem Steg. So warm ist das Wasser der Trave noch nicht. Ging grade noch mal gut

Die Umfrage finde ich gut, es fallen anscheined öfters Leute ins Hafenbecken als auf See über Bord. Eine Maßnahme wäre auch bei Schwimmstegen eine kleine Leter anzubringen. Ist bei uns nicht, nur an den festen Brücken.
Über Bord bei der Jolle zählt für mich nicht, da ist das üblich und man draufvorbereitet
bukh1

Winterfalke

Salzbuckel

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Heimathafen: Adria

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60

Dienstag, 12. Juni 2018, 07:35

Ist zwar nicht so ganz Topic, aber im letzten Jahr am Steg eine polnische Vater-Sohn-Crew mit gecharterten MoBo. Der Vater auf der Badeplattform beim Ablegen ausgerutscht und "platsch". Versuchte verzweifelt, wieder an Bord zu kommen. Der Sohn wollte schon Gas geben, als ihn unser "Man over bord!"-Geschrei doch stoppen und mal nachschauen lies, wer da im Wasser dümpelt.

Das Jahr davor eine Yacht mit 5er-Männercrew, als sie mit dem Schlauchi von der Strandbar wiederkamen. Ausgerechnet der Bootsführer, der als letzter überstieg, rutscht an der Badeplattform ab und "platsch". Es kam tatsächlich keiner der anderen vier auf die Idee, mal die Badeleiter runterzuklappen. Statt dessen haben sie ihn irgendwie hochgezerrt.

Und noch ein Jahr davor beim Auffrischungs-Spaß-Segelkurs. Ausgerechnet dem Segel-Lehrer (mit Gartenlatschen... :kez_08: ) reißt es auf dem feuchten Deck die Füße weg und er knallt voll in die Plicht. Ist mir barfuß aber auch schon mal fast passiert.

Und wenn ich mich so durch den Thread gelesen habe, ist es selten eine unsichere Pasarella, ein Baum oder Stolpern, sondern scheinbar fast immer Ausrutschen, weswegen einer in´s Wasser fällt. Da haben sich die in Kroatien gebräuchlichen Badeschuhe (ca. 5 bis 8€) bestens bewährt. Die rutschen weder auf nassem, noch auf trockenem Deck.
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
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