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DERMANNI

Leichtmatrose

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1

Sonntag, 10. Juni 2018, 16:29

Box oder Seitensteg?

Ich habe im Moment einen Liegeplatz in einer Box im Hafen wo ich achtern anlege aber auch an einer Seite einen kleinen Seitensteg habe.
Könnte aber auch einen Liegeplatz bekommen wo ich längseits festmachen könne - habe Relingsaustiege an beiden Seiten.

In eine Box achtern einfahren ist immer ein wenig komplizierter - ok - mit Bug/Heckstrahlruder geht es easy - aber die Taue um die beiden
Pfosten im Wasser zu bekommen ist schon immer je nach Wind und Wellengang nicht immer einfach - vor allen dingen wenn man
nur zu zweit oder sogar alleine ist.

Längseits anlegen und festmachen ist natürlich ganz schnell gemacht - vor und achtern vertäut und eine Spring geleg - fertig.

Wenn ihr einen Liegeplatz aussuchen könntet - welchen würdet ihr dann nehmen - den in der Box oder den längsseitigen?
Also das Schiff sollte dann dort die ganze Saison liegen...

LG
MANNI

Aries

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2

Sonntag, 10. Juni 2018, 16:36

Box mit Fingersteg

Moin Manni,

ich würde immer die Box mit Fingersteg bevorzugen. Die Damen werden es Dir danken, wenn sie nicht über den Bugkorb an Land klettern müssen. Außerdem ist das Anlegen mit Fingersteg einfacher, weil man die Achterleinen nicht umständlich von den Pfählen angeln muss. Das gilt besonders bei viel Wind.
Gruß aus Bremen

Götz

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Im Marktplatz: 1

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3

Sonntag, 10. Juni 2018, 16:42

Hi Manni
erkundige dich erstmal im Hafen, von wo i.d.R. bzw. mehrheitlich dort der Wind steht.
1) wegen des abendlichen Sitzen und Lüftens - Cockpit + Niedergang

2) wegen besseren Anlegens - ohne Stress
ein Längseitsplatz am Pier, Steg etc. hinten im Hafenloch kann bei mieser Windrichtung auch sehr stressig sein.

;)


p.s. Aeries...
der Boxenplatz hat seitlich einen Fingersteg... der ist manchmalauch ganz schön wackelig...Längseits muss man nicht über Bugkorb etc. klettern sondern durch Relingsausstieg, wie er ja beschrieben hat...
ja...der redet und schreibt auch ungefragt....wer wissen will was....liest da :


http://www.my-seaside.net/html/kolumne.html . ... -.....QUERULANT= https://blog650.wordpress.com ... - ......HORIZONTE = https://blog35215.wordpress.com ......-........http://www.wassersport-pool.info ..[/align]

smaugi

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4

Sonntag, 10. Juni 2018, 16:52

Bei Sturm liegt ein Boot im allgemeinen sicherer in einer Box, als bei auflandigem (aufstegigem) Wind.
Würde immer eine Box wählen, wenn ich die Wahl hätte.
Tschüss
Christian

5

Sonntag, 10. Juni 2018, 16:59

Auch ich würde die Box vorziehen.
Einen Heckpfahl bekommt man immer zu fassen - dann ist das Boot auch einigermaßen unter Kontrolle.
Den zweiten Pfahl kann man sich dann Immer noch holen.
Von einem Platz längsseits kommt man bei auflandigem Wind nicht ganz so einfach weg.
Im Gegensatz dazu ist das Anlagen bei starkem ablandigem Wind auch ab und an spannend.

Aber der entscheidende Punkt ist auflandiger Sturm - da freuen sich die Fender über reichlich Reibarbeit am Bootsrumpf.
Wenn dann noch der Wasserstand veränderlich ist, dann können die Fender auch noch über / unter den Steg geraten; dann gibt es Schäden am Gelcoat.
Jan

DERMANNI

Leichtmatrose

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6

Sonntag, 10. Juni 2018, 17:01

Danke für Eure "Gedanken" - sehe jetzt auch die Vorteile einer Box.
Da ich achtern liege bekomme ich meist den Wind vom Bug oder von der Längsstegseite (Finger) werde also meist nie
auf den Finger gedrückt...

LG
MANNI

7

Sonntag, 10. Juni 2018, 17:06

Liegeplatz längsseits oder in einer Box

Ich hatte beides und bin nun auf einen Liegeplatz gewechselt auf dem ich längsseits liegen kann.
Nachteil bei meinem Liegeplatz, an einer Kaimauer, die Leinen müssen locker sein. Denn auch an der Ostsee haben wir Veränderungen im Wasserstand, die dann ausgeglichen werden müssen.
Auch fahre ich mit meinem Tri rückwärts ins Hafenbecken, denn so ist er erheblich besser auf engen Raum zu manövrieren.
Mit meinem letzten Mono, ein 1/4-Tonner, war ich in einer Box mit Schwimmstegen bestens aufgehoben.

Spi40

Salzbuckel

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8

Sonntag, 10. Juni 2018, 17:11

Ich würde immer eine Box bevorzugen. Das Boot schwimmt frei im Wasser, reibt nicht bei "falschem" Wind an den Fendern oder im ungünstigsten Fall am Längssteg.

Wer sagt denn übrigends dass man achtern anlegen muss? Du sagst ja selbst das das nicht einfach ist. BOOTE werden dafür gebaut, um vorwärts zu fahren und vorwärts zu manövrieren. Ja ja jetzt kommen zwar wieder gleich diejenigen, welche schreiben, dass rückwärts einparken einfacher, wie pinkeln ist wenn man muss. Man kann solche Beiträge aber auch ignorieren :rolleyes:
Gruß Torsten

kis
keep it simple

9

Sonntag, 10. Juni 2018, 17:17

Ob nun vorwärts oder rückwärts anzulegen, hängt vom Boot und vom Steg ab.
Am Schwimmsteg würde ich mit einem Boot mit Badeplattform rückwärts anlegen.
An einem hohen Steg würde ich eher vorwärts anlegen, da macht es häufig keinen Sinn, von der Badeplattform hoch auf den Steg zu klettern.
Von Sonderfällen wie einem Langkieler einmal abgesehen.
Wir hatten anfangs einen Liegeplatz am Schwimmsteg und haben rückwärts angelegt, jetzt am festen Steg haben wir vorwärts einen ebenerdigen Überstieg.
Jan

DERMANNI

Leichtmatrose

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10

Sonntag, 10. Juni 2018, 17:52

Wir haben Schwimmstege also Bugspitze ist doch schon sehr hoch - und die Badeplattform ist fast eine Ebene...

11

Sonntag, 10. Juni 2018, 18:08

Schwimmsteg mit langem Finger und bequemen Seiteneinstieg, wir haben uns an den Komfort gewöhnt. Anlegen und Ablegen ist jederzeit problemlos. Nach 20 Jahren Box mit zwei Heckpfählen, ziehe ich das aktuelle Modell vor.

Krusefix

12

Sonntag, 10. Juni 2018, 18:33

Wir haben Schwimmstege also Bugspitze ist doch schon sehr hoch - und die Badeplattform ist fast eine Ebene...
... dann also rückwärts rein in die Lücke.
Seitwärts an einem Schwimmsteg kann auch etwas schwierig sein - ein seitlicher Einstieg ohne Trittfender o.ä. ich auch nicht ganz ohne - die Bavaria ist auch nicht gerade eine flache Rennschüssel.
Jan

13

Sonntag, 10. Juni 2018, 22:15

Du hast (brauchst) an einer Bavaria 36 ein Bug und Heckstrahlruder?

14

Montag, 11. Juni 2018, 07:21

Du hast (brauchst) an einer Bavaria 36 ein Bug und Heckstrahlruder?

Ich glaube, so hat er das nicht gemeint. Aber warum nicht. Wenn es eng zugeht, sicher hilfreich. Ich hatte mal eine Bav 39 mit Bug-SR. Das Geräusch ließ einem zwar das Blut in den Adern gefrieren, aber zwischen den Murings in enger Marina war das Manövrieren deutlich entspannter.
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

DERMANNI

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15

Montag, 11. Juni 2018, 08:36

Ich habe in der Bavaria ein Bugstrahlruder und Heckstrahlruder mit Joysticks an der Steuersäule und zusätzlich noch eine
Fernbedienung wenn ich mal aufs Vorderdeck muss wenn es da Probleme gibt. Möchte das auch nicht mehr missen.
Von der Lautstärke her ist es bei mir viel leiser als das der Motoryachten die jedenfalls bei uns im Hafen einen großen Teil
einnehmen und von den Bug und Heckstrahlrudern eifrig Gebrauch machen.
Für mich ist es immer wichtiger "sicher" und zügig in die Box zu kommen gerade wenn man achtern anlegen will - fahre
ja auch alleine raus oder auch ab und zu mit Landratten - da habe ich lieber alles selber unter Kontrolle.


LG
MANNI

smaugi

Salzbuckel

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16

Montag, 11. Juni 2018, 09:48

Von der Lautstärke her ist es bei mir viel leiser als das der Motoryachten

Bist du dir da sicher ?
Wenn du am Steuer stehst kannst du dein Geräusch ja hauptsächlich nur durch die Luft hören.
Das der anderen Boote nimmt ja meist nur störend war, wenn man unter Deck sitzt.
Tschüss
Christian

DERMANNI

Leichtmatrose

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17

Montag, 11. Juni 2018, 10:04

Ich kenne die Geräusche auch von unter Deck - in den späten Abendstunden ist sowas schon leicht störend - ich bin
meist aber am späten Nachmittag oder frühen Abend zurück - da ist es noch lebhaft überall und da sind meine Geräusche
aktzeptabel denke ich - also ich mache mir da die wenigsten Sorgen...*smiles

norbaer

Salzbuckel

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18

Montag, 11. Juni 2018, 10:30

Ich würde immer eine Box bevorzugen. Das Boot schwimmt frei im Wasser, reibt nicht bei "falschem" Wind an den Fendern oder im ungünstigsten Fall am Längssteg.

Wer sagt denn übrigends dass man achtern anlegen muss? Du sagst ja selbst das das nicht einfach ist. BOOTE werden dafür gebaut, um vorwärts zu fahren und vorwärts zu manövrieren. Ja ja jetzt kommen zwar wieder gleich diejenigen, welche schreiben, dass rückwärts einparken einfacher, wie pinkeln ist wenn man muss. Man kann solche Beiträge aber auch ignorieren :rolleyes:



Na ja wirkt ein wenig überheblich dieser Beitrag! Dabei wird vergessen, dass der allergrößte Teil der Segelwelt sich in Tidengewässern abspielt und nicht nur an Binnenseen oder Binnenmeeren.
Und Weltweit gibt es wohl wesentlich mehr Marinas mit Schwimmstegen mit Seitenstegen.
Und wie kommt dein vorwärts fahrendes Boot aus der Box?

Welche Art des Anlegen mann bevorzugt kommt wohl in erster Linie auf die Eigenschaften des Bootes an. Wir legen zum Beispiel immer rückwärts an, weil der Zugang durch unser offenes Heck dadurch viel einfacher ist. Wer natürlich ein klassisches Boot hat mit schmalen Heck, oder Anbauten wie Davits oder Windsteueranlagen wird nicht Rückwärts anlegen.

Ein weiterer Vorteil von einem Seitensteg ist natürlich auch, das man mal etwas an Rumpf machen kann. Und das die Boote nicht so auf den Seitensteg gedrückt werden kann man dadurch unterbinden das man sich an den Heckklampen der Nachbarschiffe verbindet, und somit die Boot vom Steg abhält.

Also Rückwärts und am Seitenseteg anlegen bedeutet, wie die Profis anlegen! :D


19

Dienstag, 12. Juni 2018, 10:54

Und wie kommt dein vorwärts fahrendes Boot aus der Box?

:D Brauchst Du eben eine breite Box, wo Du wenden kannst. :frech:

Ich bin zwar nicht in dem Revier unterwegs, aber Boxen kenne ich aus SLO und I auch. Dort legt man recht pragmatisch bzw. situativ an. Wie das Boot und der Steg gebaut sind und welche Windverhältnisse herrschen bzw. auch kommen werden.
Beispiel... Bei Starkwind aus der Box fahre ich achteraus hinein, damit sich der Wind keine Seite vom Bug aussuchen kann (und umgekehrt). Ist sonst immer große Scheixxe zwischen den Murings. Bei wenig Wind bis Flaute schaue ich mir den Forecast für den nächsten Tag an und parke so, dass ich am nächsten Tag gut wegkomme falls wieder stärkerer Wind zu erwarten ist. Also eher auch wieder achteraus in die Box, um beim Ablegen schneller die Kontrolle zu bekommen. Möglicherweise suche ich mir auch einen Liegeplatz längsseits (wenn es welche gibt), wenn z.B. starker Wind quer zur Box weht und es eng zugeht in der Marina.
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

SaskiaK

Smutje

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20

Mittwoch, 13. Juni 2018, 18:01

In eine Box achtern einfahren ist immer ein wenig komplizierter - ok - mit Bug/Heckstrahlruder geht es easy - aber die Taue um die beiden
Pfosten im Wasser zu bekommen ist schon immer je nach Wind und Wellengang nicht immer einfach - vor allen dingen wenn man
nur zu zweit oder sogar alleine ist.
Dachte ich auch! Ich lege Einhand jetzt immer so in die Box an, auch bei wenig Wind: https://www.youtube.com/watch?v=IzEdLBzkbn0

Das sind zwar die langsamsten Anlegemanöver, die man jemals gesehen hat und erfordern sehr viel Geduld der eventuell an Land bereitstehenden Helfer, aber es funktioniert. Extrem entspanntes anlegen. Nachdem ich beide Springs gesetzt habe, lege ich nur noch den Rückwärtsgang ein und steuere das Boot über die Springs. Wenn der Bug auf Höhe der Pfosten ist, legst du die Vorderleinen, machst die Springs weg und steuerst über die Vorderleinen bis du am Heck ganz easy an Land gehen kannst. Vorleinen festmachen, Achterleinen festmachen, Motor aus, Applaus der Zuschauer abwarten :)

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