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1

Dienstag, 19. Juni 2018, 12:01

Total verrückt oder total cool?

Wir sind eine sechsköpfige Familie, wir (38 & 39) mit vier Kindern (einem Jungen von 10 Jahren und drei Mädels (7, 5 und 1 Jahr), die nächsten Sommer für ein Jahr auf See stechen möchte.

Segelboot haben wir noch nicht, Erfahrung auch nicht wirklich. Deswegen meine Frage, ob das realistisch ist oder einfach total geisteskrank?
Mein Freund hat bereits seinen Motorboot sowie Segelschein Binnen absolviert, ich habe nächste Woche meine theoretische & praktische Prüfung für den Motorbootführerschein See (drückt mir die Daumen!!!). Außerdem wird mein Freund noch den Funkerkurs machen und evtl auch noch den Motorbootschein See, Außerdem möchte er, nachdem wir uns ein gebrauchtes Segelboot gekauft haben, ein paar Wochen mit einem Skipper zusammen segeln, der ihm dann alles wichtige zeigt - learning by doing. Danach wollen wir dann vier bis fünf Monate im Mittelmeer segeln, danach über den Atlantik.

Reicht die Zeit zum Segelnlernen? Oder braucht man mehr Erfahrung, um den Atlantik zu "bezwingen"?

Ich bin auf eure Antworten gespannt & bedanke mich schon jetzt.

2

Dienstag, 19. Juni 2018, 12:12

Segelboot haben wir noch nicht, Erfahrung auch nicht wirklich. Deswegen meine Frage, ob das realistisch ist oder einfach total geisteskrank?


Tja, bin kein Doktor, daher kann ich nichts über die Krankheit des Geistes sagen, aber bei den Voraussetzungen könnte man über Kindeswohlgefährdung nachdenken.....
Im Ernst, lass es. Chartere dir mal ein (kleines) Boot für drei Wochen. Und dan ändere die Pläne. Viel Erfolg bei der richtigen Entscheidung. ;)

Beiträge: 639

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3

Dienstag, 19. Juni 2018, 12:20

Wenn nicht jetzt wann dann.
Immer schön den Wetterbericht im Auge behalten. Paßt schon. Wenn ihr 5 Monate am Stück im Mittelmeer unterwegs wart, könnt ihr auch einschätzen, ob ein langer Schlag über den Atlantik den Kindern zuzumuten ist. Wenn nicht, im Mittelmeer gibts doch mehr als genug zu sehen.
Gruß, Jörg!

Beiträge: 1 794

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4

Dienstag, 19. Juni 2018, 12:22

Hi,

nun ja, "ein paar Wochen segeln" würden mir persönlich nicht reichen um als "Erfahrungsschatz" eine hinreichende Grundlage für ein Vorhaben "Langfahrt in Europa und weiter nach Übersee" zu bilden.

Warum so "überstürzt"?
Warum nicht erstmal nach erlangen der Scheine über ein paar Jahre Erfahrung (auch mit den Kids zusammen) auf gechartertem oder gekauften Boot sammeln?
Wie soll das rechtlich denn überhaupt funktionieren mit den Kids? Stichwort "Schulpflicht" habt Ihr da schon mal bei der zuständigen Behörde vorgefühlt?
Warum nicht, wenn denn überhaupt möglich, das Jahr in Europa "absegeln"?

Geisteskrank? Wohl nicht, sondern eher gerade zu euphorisiert.

Grüße

Andreas
Jahrzehntelang haben sie die Kriegsgeneration gefragt, wie das alles passieren konnte.
Jetzt glauben sie jeden Mist aus dem Internet, schimpfen auf die Lügenpresse, verachten das Politikerpack, pöbeln gegen Flüchtlinge,
verunglimpfen den Rechtsstaat und wählen eine "Alternative für Deutschland".
So passiert das!

5

Dienstag, 19. Juni 2018, 12:30

Ein spannendes Vorhaben ;)

Wir selbst sind mit vier Kindern unterwegs, allerdings "nur" Ostsee bisher.

Es gibt bei dem Plan sehr viele unbekannte Faktoren: was für ein Schiff (macht gerade auf der hohen See einen sehr großen Unterschied aus), wie kommt die Familie und vor allem die Kinder mit dem Leben auf See (Seekrankheit, eingeengtes Leben miteinander) klar, wie entwickeln sich eure Fähigkeiten als Segler, Seeleute und Team an Bord? Das Risiko beim Hochseesegeln ist eben, dass man noch exponierter und isolierter ist und daher sehr viele Lösungswege alleine finden muss und sich allen Herausforderungen (inkl Schwerwetter) auch selbst und aktiv stellen muss ! Eure Fähigkeiten dazu kann ich nicht einschätzen, daher auch nicht bewerten :)

Ich finde euren Plan gut das mal ein paar Monate im Mittelmeer auszuprobieren, dann würde ich ganz entspannt überlegen wie es weitergehen kann. Und wenn es dann der Atlantik wird - wunderbar !

Gutes Gelingen, Segeln mit der Großfamilie kann viel Spaß machen - und gelegentlich viel Nerven kosten :D
Optimisten kommen ans gleiche Ziel wie Pessimisten - haben auf dem Weg aber bessere Laune :)

gdb

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6

Dienstag, 19. Juni 2018, 12:32

Segeln mit Kindern, auch in dem Alter. Ok
Segeln mit der Erfahrung, auch ok. Irgendwann muss man ja mal anfangen.
Die Zeit im Mittelmeer ist vieleicht etwas kurz vor dem Atlantik, aber auch da wärt ihr nicht die ersten, die trotzdem drüben angekommen seid.

Ein Jahr Segeln mit Kindern und ohne Erfahrung...da kann viel schief gehen. Und damit meine ich nicht nur auf technischer Ebene.
Probiert das Zusammenleben an Bord lieber erstmal etwas kürzer aus.

Das Vorhaben an sich find ich gut. Viel Glück.

Aber ihr solltet euch ein paar Ausstiegsszenarien bereit legen.
Wenn man sich selbst und der gesamten Bekanntschaft einredet, dass man genau das jetzt machen will, kann der Druck so groß werden, dass man es trotz evtl. schlechten Bauchgefühl durchzieht.
Und DAS war dann der wirkliche Fehler.

lg
Gerhard

7

Dienstag, 19. Juni 2018, 12:42

Da sind wieder all die Leute, die behaupten, dass Segeln eine Wissenschaft sei, die nur über viele Jahre hinweg erlernt werden könne. Totaler Quatsch, der Plan ist völlig ok. Etwas Selbstreflektion bei dem was man tut, und schon klappt es. Passt halt auf, dass Ihr es nicht unfreiwillig in die Medien schafft ;-)

War vor ein paar Jahren mit einem Paar unterwegs, das ähnlich gestartet ist. Ohne jede Vorerfahrung ein altes Boot gekauft, drauf gezogen, angefangen zu segeln, langsam den Aktionsradius erweitert und ein paar Jahre später sind die Kinder geboren, das erste in der Karibik, das zweite in Neuseeland etc... Aus Budgetgründen kam der Kühlschrank erst mit dem ersten Kind dazu ;-)

Abbrechen könnt Ihr ja immer noch, wenn es doch nicht so toll ist wie Ihr Euch das jetzt vorstellt.
Da so ein Schiff für 6 vermutlich eine gewisse Investition darstellt, könntet Ihr natürlich am Anfang die Reihenfolge erstmal umdrehen und etwas mitsegeln, bevor ihr kauft. Das wird nicht teurer als ein gemieteter Skipper, der Bootskauf geschieht dann etwas informierter und falls sich rausstellen sollte, dass einer von Euch extrem anfällig für Seekrankheit wird oder irgendeine Bootsphobie hat, von der er noch nichts weiß, kommt's halt vor dem großen Invest raus.

Cocomax

Proviantmeister

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8

Dienstag, 19. Juni 2018, 13:02

Wie steehl schon erwähnt :

Direkt Boot kaufen und dann Skipper anheuern finde ich von der Reihenfolge her (finanziell) riskant.

Würde erst einmal 2 Wochen mit erfahrenem Skipper auf einem halbwegs geeigneten Boot rumsegeln (Charter?), dann den (oder einen anderen) Skipper bei Suche / Kauf / Ausrüstung des eigenen Bootes mit einbinden und nochmal mit ihm eine grössere Runde drehen. Dann selbstständig schauen wie weit man kommt.
Ulrich

F28

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9

Dienstag, 19. Juni 2018, 13:11

Direkt Boot kaufen und dann Skipper anheuern finde ich von der Reihenfolge her (finanziell) riskant.
Würde erst einmal 2 Wochen mit erfahrenem Skipper auf einem halbwegs geeigneten Boot rumsegeln (Charter?), dann den (oder einen anderen) Skipper bei Suche / Kauf / Ausrüstung des eigenen Bootes mit einbinden und nochmal mit ihm eine grössere Runde drehen. Dann selbstständig schauen wie weit man kommt.

hört sich ziemlich vernünftig an.

Reicht die Zeit zum Segelnlernen? Oder braucht man mehr Erfahrung, um den Atlantik zu "bezwingen"?

diese Frage kann so nicht beantwortet werden, ist vielleicht auch vorerst die falsche Frage.

Viel wichtiger fände ich Eure Antwort auf die Fragen
a) woher wisst Ihr, dass das Zusammenleben auf dem Boot Euch gefallen wird (ich kenne nämlich Leute, die das absolut grauenhaft finden, jedenfalls für einen längeren Zeitraum)?
und
b) woher wisst Ihr, dass Ihr wirklich Freude daran haben werdet (und dazu fähig seid), ein eigenes Boot zu unterhalten? Das ist nämlich auch nicht immer witzig, vor allem, wenn es sich um ein älteres/preisgünstiges Gebrauchtboot handel (da gibt es ja den schönen Spruch: "Langfahrtsegeln heißt in erster Linie, an den schönsten Orten der Welt sein Boot zu reparieren"
Gruß
F28

10

Dienstag, 19. Juni 2018, 13:14

Ich würde es nicht machen. Letzlich verlieren die beiden älteren Kinder ein Schuljahr. Sie kommen dann zurück in eine Klase, wo die anderen jünger sind. Der Unterschied zwischen 12 und 13 oder 13 und 14 kann ziemlich erheblich sein.

Wenn sowas mit Kindern, dass entweder, wenn sie noch nicht zu Schule gehen, oder nach dem Abi.

Nein, Segeln ist keine Wissenschaft. Aber vielleicht eine Kunst. Die Schwierigkeiten bei einem derartigen Vorhaben wären imho aber nicht im Bootshandling (das sollte sitzen), sondern in tw wochenlangem Aufeinanderhocken in einem Boot. Ich kann mir nicht vorstellen,d ass das dem Bewegungsdrang von Kindern sonderlich entgegenkommt. Der Junge wird dann irgendwann 12. Da sind die Freundschaften, die er schließt, ggf schon intensiver und auf Dauer angelegt. Er hat dann 1 Jahr keine echten Kumpels, Freunde in seinem Alter um sich. Nur Hafenbekanntschaften, die dann immer wieder verlassen werden.
Das Leben ist die Fülle, nicht die Zeit

jensstark

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11

Dienstag, 19. Juni 2018, 13:20

Geht, kann man machen, aber ich würde Wissen und Ausrüstung anhäufen.
Funk, Medizin, Wetter, Motorkunde, Reparaturen am Boot und Rigg, Notfälle...

GANZ grob das Wissen, was man bei den weitergehenden Scheinen erwirbt.
Plus noch mal die gleiche Menge an anderen Themen. :D

Sich mal bei Transocean und/oder Bobby Schenk einzulesen, könnte gut investierte Zeit sein.

Das Segeln selbst ist, zumindest um Vortrieb zu erlangen, schnell gelernt. Optimal wird das nicht sein, aber muß es das für viellecht 10% mehr Geschwindigkeit?

Paul b

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12

Dienstag, 19. Juni 2018, 13:23

Einfach machen! Bedenkenträger und auf "Sicherheit-Geher" gibt es genug! Die Vorbildung bis es ins Mittelmeer hört sich gut an und im MM erweitert ihr euren Horizont auch ständig. Es gibt Leute, die haben mit weniger Praxis ganz andere Dinge ersegelt. Ich denke nicht, dass ihr leichtsinnig handeln werdet, da ihr sicherlich auch eine gesunde Selbsteinschätzung habt. Falls das zusammenleben auf nem Schiff nicht klappt, werdet ihr es als erstes merken merken und bestimmt entsprechend handeln. Und wenn so ein Plan nicht auf geht nur kein falscher Stolz.
:fb: Mitsegeln?
:fb: Mitfahren?

Hugo

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13

Dienstag, 19. Juni 2018, 13:30

Glaube auch das man das grundsätzlich machen kann, teile aber die Bedenken von einigen hier hinsichtlich der Problematik mit dem Nachwuchs.
Den Kurzen wird dann doch recht schnell langweilig, und gerade auf längeren Schlägen fährt das Boot eigentlich von alleine, ohne das viel Hand angelegt werden muss. Kann mir vorstellen dass das gerade für die Altersgruppe 10+ recht schnell öde wird. Daher auch meine Empfehlung: erst einmal gemeinsam chartern, danach realistisch beurteilen ob ein Langzeittörn wirklich das richtige für ALLE Crewmitglieder ist. Wenn ja--> unbedingt los.

jensstark

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14

Dienstag, 19. Juni 2018, 13:34

Einfach machen! Bedenkenträger und auf "Sicherheit-Geher" gibt es genug!

Ich sehe da schon einige Abstufungen zwischen "übervorsichtig" und "lebensmüde". :D
Man braucht sicher keine Bootsbauerlehre, kein Berufspatent und keine 65 Fuß.
Da gibt es genügend Fälle von Amerikanern, die ein Böötchen in der Garage zimmerten und den Atlantik einhand überquerten...

Aber so ein paar Grundlagen gehören schon in den Bereich "Gesunder Menschenverstand".
Neben sowas wie Navigation auch sowas wie Krankenversicherung und Finanzen.
Jemand wird krank mitten auf dem Atlantik? Weiß man grob, was zu tun ist - oder hat man die Möglichkeit, jemanden zu erreichen, der das weiß?

Solche Fragen sollte man sich vorher stellen - und beantworten können. Und wenn man sie mit "Klar, kann passieren, interessiert aber nicht." beantwortet.

Segelalex

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15

Dienstag, 19. Juni 2018, 13:42

Machen! Und als Plan B: Das Mittelmeer. Da kann man auch gut und gerne ein Jahr zubringen, ohne dass es je langweilig wird. Ich weiß nicht was ihr sucht: Die Segelherausforderung oder eine großartige Familienzeit. Die kann man auch haben, wenn man die Ostsee umrundet, alle zusammen, mit wenn erforderlich Infrastruktur etc.

Die Zeit mit der Familie an Bord ist gut investiert (vielleicht besser als ein Jahr in der Schule...), das wird noch besser, wenn die Kids älter werden. Und wenn das Schiff souverän beherrscht wird. Aber das lässt sich lernen.

Gruß

Alex
Schatz, es liegt nicht an dir, es liegt am Steg...

grummel

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16

Dienstag, 19. Juni 2018, 13:43

Den Plan halte ich für etwas optimistisch aber machbar. Eine halbwegs realistische Planung vorausgesetzt. ;)
Am Anfang wird es eine ziemlich steile Lernkurve geben. :D
Es dürfte auch einiges zu Bruch gehen. Da müßt ihr auspassen, das niemand körperlich und auch seelich zu Schaden kommt.
Wichtig ist: Nicht immer auf die Bedenkenträger hören und auch bei den die sagen: "Mach, was soll schon passieren" nicht alles glauben. ;) :D
von nix Ahnung, aber glücklich.
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Kandrzyn

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17

Dienstag, 19. Juni 2018, 14:04

Wir sind eine sechsköpfige Familie, wir (38 & 39) mit vier Kindern (einem Jungen von 10 Jahren und drei Mädels (7, 5 und 1 Jahr), die nächsten Sommer für ein Jahr auf See stechen möchte.

Segelboot haben wir noch nicht, Erfahrung auch nicht wirklich. Deswegen meine Frage, ob das realistisch ist oder einfach total geisteskrank?
Mein Freund hat bereits seinen Motorboot sowie Segelschein Binnen absolviert, ich habe nächste Woche meine theoretische & praktische Prüfung für den Motorbootführerschein See (drückt mir die Daumen!!!). Außerdem wird mein Freund noch den Funkerkurs machen und evtl auch noch den Motorbootschein See, Außerdem möchte er, nachdem wir uns ein gebrauchtes Segelboot gekauft haben, ein paar Wochen mit einem Skipper zusammen segeln, der ihm dann alles wichtige zeigt - learning by doing. Danach wollen wir dann vier bis fünf Monate im Mittelmeer segeln, danach über den Atlantik.

Reicht die Zeit zum Segelnlernen? Oder braucht man mehr Erfahrung, um den Atlantik zu "bezwingen"?

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Tröste dich damit : Columbus muss auch geisteskrank gewesen sein, um sich auf das Abenteuer
1492 einzulassen . Und , er ist 6000 km westlich angelandet. Nannte es Hispaniola .
Allerdings beherrschten Kapitän und Mannschaft Segelkunst und Seemannschaft / Seefrauschaft .
Es grüßt
Der Janek





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Dienstag, 19. Juni 2018, 14:19

Aus meiner eigenen Retrospektive würde ich sagen - machen - sofort! Ich habe es nicht gemacht, und bedauere es. Es gibt immer Bedenkenträger. Es gibt Beispiele für alles, Scheitern inklusive. Man muss aber einfach mal etwas ausprobieren, am Schreibtisch wird das nichts. Der Plan, ein Boot zu kaufen und dann erstmal mit einem Skipper das Mittelmeer zu erkunden ist nach meiner Ansicht nach richtig. Ob es dann wirklich über den Atlantik gehen muss (was passiert dann?) sollte man offen lassen. Das Mittelmeer oder die Atlantikküste und die Kanaren sind doch auch ein gutes Ziel, oder das Boot außenrum in die Ostsee.

Frank

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Dienstag, 19. Juni 2018, 14:40

Aber so ein paar Grundlagen gehören schon in den Bereich "Gesunder Menschenverstand".
Neben sowas wie Navigation auch sowas wie Krankenversicherung und Finanzen.
Jemand wird krank mitten auf dem Atlantik? Weiß man grob, was zu tun ist - oder hat man die Möglichkeit, jemanden zu erreichen, der das weiß?


@jensstark: Ich bin der Meinung, wenn ich so ein Projekt starte, habe ich mich schon längst mit solchen Dingen, die du aufführst, auseinandergesetzt. Wir hier in diesem Forum sind doch bei solch einem Projekt nur Statisten, richtige Auskunft bekommt man bei denen, die damit wirklich zu tun haben. Dafür gibt es Communities, die wesentlich besser geeignet sind. Denn die Dinge, die entscheidend sind, hat sicherlich niemand bzw nur ganz wenige von uns auf dem Zettel.
:fb: Mitsegeln?
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