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Sail67

Offizier

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21

Dienstag, 19. Juni 2018, 14:54

Hallo,
das ganze Seglerische, etc. ist machbar, wenn man lernwillig ist. Problematisch ist, wenn Situationen eintreten wo einem die Erfahrungen fehlen. Das bedeutet, diese Risiken durch sehr gute Törnplanung zu minimieren und eher defensiv sich herantasten. Auch eine Atlantiküberquerung muss man nicht ganz alleine machen, siehe ARC.
Was für mich wichtig wäre: Funktioniert die Familie auf so engem Raum über diese lange Zeit. Ich erinnere mich an 7seas auf youtube, wo die Frau mit Kleinkind zurückgeflogen ist anstatt den Rückweg mitzusegeln, weil der kleine einen Bewegungsdrang hat, den er auf dem Schiff nicht ausleben kann. Das Stresst alle und haben entschieden, das der Rückweg über den Atlantik getrennt angegangen wird.
Von daher: Im Mittlemeer genau darauf achten wir ihr alle zusammen funktioniert und die Bedürfnisse des Einzelnen nicht zu stark unterdrückt werden.

ruben7587

Salzbuckel

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22

Dienstag, 19. Juni 2018, 14:56

Ach das ist doch alles übertrieben .
Ihr seid 5 erfahrene Segler mit Erfahrung im Hochsee segeln . Was soll denn da passieren ?

Das Boot ist bestens ausgerüstet , alles , was zu Bruch gehen kann , ist doppelt an Bord ,
fehlt nur noch Bier und Pflaster .

Wünsche Euch viel Erfolg .

23

Dienstag, 19. Juni 2018, 15:22

Ach das ist doch alles übertrieben .
Ihr seid 5 erfahrene Segler mit Erfahrung im Hochsee segeln . Was soll denn da passieren ?

Das Boot ist bestens ausgerüstet , alles , was zu Bruch gehen kann , ist doppelt an Bord ,

Hoffentlich ironisch gemeint.
1;5;7 und 10 und zweimal Ende dreißig. Da bezwingt man nix. Als mein Kind 1 war, war das Segeln längerer Törns am einfachsten. Mit 5 wurde die verbotene Frage eingeführt. „Wann sind wir da?“ Mit 7 wurde nach Spielplätzen navigiert, mit 10 immer noch. Und heute .... Er hat immer noch Lust zu segeln, ist doch schön.

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24

Dienstag, 19. Juni 2018, 15:43

Wichtig ist: Nicht immer auf die Bedenkenträger hören und auch bei den die sagen: "Mach, was soll schon passieren" nicht alles glauben. ;) :D


Hi,

das ist ein guter Ansatz, man könnte den noch auf die Spitze treiben und ganz ketzerisch fragen, warum diejenigen, die jetzt sagen: "Alles easy und machen" nicht selber mit ihren kleinen Kindern und Lebenspartner unterwegs sind. Weil es meist, wenn es denn zum Schwur kommt und es ernst werden soll eben doch nicht alles so "easy" ist.

Insofern hat es nix mit Oberbedenkentum zu tun, wenn -bei aller Euphorie- zu etwas Zurückhaltung und Nachdenken angeregt wird. Das hat nix damit zu tun, das man den Plan ausreden will, aber kritische Betrachtung sei erlaubt.

Grüße

Andreas
Jahrzehntelang haben sie die Kriegsgeneration gefragt, wie das alles passieren konnte.
Jetzt glauben sie jeden Mist aus dem Internet, schimpfen auf die Lügenpresse, verachten das Politikerpack, pöbeln gegen Flüchtlinge,
verunglimpfen den Rechtsstaat und wählen eine "Alternative für Deutschland".
So passiert das!

Yachtcoach

St. Lubentius des Forums

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Wohnort: mittendrin

Schiffsname: wechselt und daher auch nicht wie Frauennamen auf den Arm tötowiert

Bootstyp: Ja ...sagt man von mir....

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25

Dienstag, 19. Juni 2018, 15:48

guckst du :
https://de.wikipedia.org/wiki/Hausunterricht#Deutschland

-----------

https://wirelesslife.de/schulpflichtige-kinder-reisen

--------------

https://www.kidsaway.de/reiseplanung/vor…treise-geht-das

------------

https://www.sabbatjahr.org/weltreise-mit…as-moeglich.php
-------------

uvm... es gibt genügend Info im Netzt.
---------------

Als Neuling würde ich erstmal ein paar Wochen auf Charter gehen...
man sollte sich selbst, seine Frau und die Kinder testen, ob das mit dem engen Raum an Bord,
der Schaukelei etc etc überhaupt klappt.
Dann sollte schon eine gewisse Erfahrung im Führen eines Bootes da sein.

Du hast nicht für dich alleine die Verantwortung !

.....
Vonwegen ... bereuen, es nicht gemacht zu haben... ist nur relevant,

wenn man psychisch und pysisch überhaupt dazu in der Lage ist.

.........
Bevor man überhaupt andenkt, auf eine Langzeitreise bzw. Weltumsegelung zu gehen,

noch dazu mit Kindern usw... sollte man mit segeln schon einiges am Hut haben.Schließlich ist das nicht vergleichbar mit RTL II und deren Auswanderungsirrungen.

Also...mach mal.... geh segeln... und üben, üben, üben...:D
ja...der redet und schreibt auch ungefragt....wer wissen will was....liest da :


http://www.my-seaside.net/html/kolumne.html . ... -.....QUERULANT= https://blog650.wordpress.com ... - ......HORIZONTE = https://blog35215.wordpress.com ......-........http://www.wassersport-pool.info ..[/align]

26

Dienstag, 19. Juni 2018, 15:55

Hallo liebe Troll-Familie,
und bitte, bitte: Das Boot ja nicht größer als 30 Fuß!!! Das macht das ganze preisgünstiger und schweißt die Familie schon nach einem Tag richtig zusammen.
Ihr macht das schon!
:zus(12): :zus(12): :zus(12):
--------------------------
Ehrensenator im Bundesverband "Klare Worte statt gesülztes Gelaber" (BV KlaWo)

27

Dienstag, 19. Juni 2018, 15:58

Außerdem möchte er, nachdem wir uns ein gebrauchtes Segelboot gekauft haben, ein paar Wochen mit einem Skipper zusammen segeln, der ihm dann alles wichtige zeigt - learning by doing. Danach wollen wir dann vier bis fünf Monate im Mittelmeer segeln, danach über den Atlantik.

Fehlende Erfahrung..vorallem bei Schlechtwetter..mangelnde Kenntnisse bei der Navigation .. Wetterkunde..Bootsaufbau..sowie keine Reffitkenntnisse können dich und deine Besatzung..das Leben kosten..
..ansonsten ein toller Plan..
„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“,

Rüm Hart

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28

Dienstag, 19. Juni 2018, 16:22

Liegt es an meinem Alter, wenn ich bei so einem euphorisch vorgetragenen Plan zusammenzucke und all die Bedenkenträgerfragen im Gesicht stehen habe, die hier schon erwähnt wurden? Kann sein, das Alter bringt möglicherweise diese Rolle (Bedenkenträger) unausweichlich mit sich.

Immerhin merke ich noch, dass bei sowas 2 Seelen in meiner Brust wohnen: Seele a: um Neptuns Willen, was kann da alles schiefgehen, die armen Kinder, schon wieder ein Fall für internationale Rettungseinsätze:

Seele b: toll dass es noch mutige Menschen gibt, die außerhalb der Konventionen mal draufgängerisch handeln.

Ob a oder b, die Entscheidung kann Euch keiner abnehmen, Ihr müsst Euch vor allem selbst einschätzen und Eure Antwort auf die Frage finden, ob das alles verantwortbar ist. Sicher kann man dabei Input von außen holen, aber letztlich basiert eine Selbsteinschätzung immer auf eigenen Erfahrungen. Ob Ihr wirklich mutig seid, oder - sorry - naiv, das müsst Ihr Euch selbst beantworten. Vor allem solltet Ihr eine Ahnung entwickeln, was auf Euch zukommen kann und was Ihr - z. B. im Falle von Sturm auf dem Atlantik - Euren Kids zumutet.

So und nun meine konkrete Antwort und Haltung: ich würde es nicht machen. Besser: ich würde es nicht so schnell angehen wie Ihr es offenbar plant. Ich würde mir (und meiner Familie) erheblich mehr Zeit lassen für das Anhäufen von Wissen und Erfahrungen. Beispiel: mit kaum vorhandenen Erfahrungen ein gebrauchtes Schiff für die Atlantiküberquerung zu kaufen bringt ein nicht unerhebliches Risiko mit sich. Wenn man dieses Risiko alleine eingeht - ok. Aber Ihr habt die Kinder dabei ... Die ersten Schritte die Ihr bereits gemacht habt und in Kürze noch plant finde ich gut. Aber für den Rest solltet Ihr Euch erheblich mehr Zeit geben.

Gruß, Manfred
Rüm Hart Blog: KLICK
Kolumne für segeln: KLACK
Sirius Forum: KLONG

29

Dienstag, 19. Juni 2018, 16:32

..sei noch zu ergänzen..im Falle eines Unglücks..werden eure eigenen Körperproteine 100% wieder in den Tierkreislauf eingebaut..dh.ihr landet als Fischfutter..im Atlantikrestaurant..
„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“,

Kokopelli

Salzbuckel

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30

Dienstag, 19. Juni 2018, 16:33

ich würde es nicht so schnell angehen wie Ihr es offenbar plant. Ich würde mir (und meiner Familie) erheblich mehr Zeit lassen für das Anhäufen von Wissen und Erfahrungen. Beispiel: mit kaum vorhandenen Erfahrungen ein gebrauchtes Schiff für die Atlantiküberquerung zu kaufen bringt ein nicht unerhebliches Risiko mit sich. Wenn man dieses Risiko alleine eingeht - ok. Aber Ihr habt die Kinder dabei ... Die ersten Schritte die Ihr bereits gemacht habt und in Kürze noch plant finde ich gut. Aber für den Rest solltet Ihr Euch erheblich mehr Zeit geben.

Volle Zustimmung!

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Aber ich bin ja auch in deinem Alter, Manfred.... ;)

kielius

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Bootstyp: Colin Archer

Heimathafen: Kiel Stickenhörn

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31

Dienstag, 19. Juni 2018, 18:27

ich würde es nicht so schnell angehen wie Ihr es offenbar plant. Ich würde mir (und meiner Familie) erheblich mehr Zeit lassen für das Anhäufen von Wissen und Erfahrungen. Beispiel: mit kaum vorhandenen Erfahrungen ein gebrauchtes Schiff für die Atlantiküberquerung zu kaufen bringt ein nicht unerhebliches Risiko mit sich. Wenn man dieses Risiko alleine eingeht - ok. Aber Ihr habt die Kinder dabei ... Die ersten Schritte die Ihr bereits gemacht habt und in Kürze noch plant finde ich gut. Aber für den Rest solltet Ihr Euch erheblich mehr Zeit geben.

Volle Zustimmung!

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Aus dem Zusammentreffen von Vorbereitung und Gelegenheit entsteht das, was wir Glück nennen.
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32

Dienstag, 19. Juni 2018, 19:10

Ich bin der Meinung, wenn ich so ein Projekt starte, habe ich mich schon längst mit solchen Dingen, die du aufführst, auseinandergesetzt.

@Paul_b: Bist Du da so optimistisch? :)

Warum frage ich dann *hier im Forum*, wenn ich mich damit bereits auseinandergesetzt habe?

spliss

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Rufzeichen: DD3489

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33

Dienstag, 19. Juni 2018, 19:35

schrittweise

Nun, beim Gebrauchtboot hätte ich den ersten "Pelz." Bis ich nicht in jede Ecke gekrochen bin und alle Schwachstellen gefunden habe, würde ich keine Langfahrt antreten. Vorab: vorbeugende Instandhaltung, Beschaffung der (richtigen) Ersatzteile.

Eine kürzere Testfahrt bei mehr Wind und Welle im Küstenbereich wird zeigen, wer nachher keinen Appetit mehr hat. Auf Ausbildungstörns haben schon einige Mitschüler in die Pütz ausgeatmet und 2 Kollegen haben noch vor der Prüfung auf Golf / Radsport umgesattelt.

Spielekinder auf Langstrecke bei Laune zu halten stelle ich mir 5x anspruchsvoller als geradeaus-segeln vor...

Ansonsten viel Spaß!

spliss
Holt groß das Dicht !

Windvorhersage: 3 in Böen 2

34

Dienstag, 19. Juni 2018, 19:52

Hallo zusammen.
Tausend Dank für die vielen (ehrlichen) Antworten, eure
Meinungen und die (konstruktive) Kritik. Mit der ich ja gerechnet habe … ;)

Natürlich planen wir diese Reise nicht erst seit gestern ;) Bei uns beiden brodelt der Wunsch nach einer großen Reise, Weltreise, schon lange im Kopf, letztes Jahr haben wir dann ein Video über das Thema „Weltreise mit Kindern“ gesehen und seitdem bin ich von dem Gedanken nicht mehr
abzubekommen. Mein Freund möchte Segeln, um durch das Boot immer wenigstens so ein bisschen Heimat/ Zuhause dabei zu haben und sich nie Sorgen machen muss, wo man schläft …

Die vermeintliche "Hast" kommt bei uns daher, dass das letzte Jahr sein wird, wo wir zusammen Elternzeit nehmen können. Ein durchaus praktischer Effekt. Wir müssen nicht kündigen. Außerdem mag ich den Gedanken, nochmal so viel Zeit mit allen vier zu verbringen. Je älter sie werden, umso weniger Lust haben sie da bestimmt zu.

Nachdem der Entschluss gefallen ist, sind wir als erstes zu den Lehrern unserer Kinder gegangen. Diese sowie die Direktorin der Schule stehen zum Glück hinter uns und haben uns auch in Bezug aufs Schulamt, das letztendlich die Befreiung stellt, unterstützt. Eine mündliche Zusage haben wir schon und

hoffen, die schriftliche bald zu bekommen. Denn damit fällt die endgültige Entscheidung. Ohne die Zusage und die offizielle Befreiung machen wir es nicht. Geplant ist, die Kinder während der Zeit zu unterrichten, so dass sie nach dem Jahr wieder in ihre Klassen zurück können. Wir sind beide Akademiker und uns sicher, den Stoff der Grundschule übermittelt zu bekommen. Ansonsten kann man sich da ja auch Hilfe (via Internet, Literatur usw.)holen. Sollte das nicht klappen, wiederholen sie halt ein Jahr. Davon geht die Welt nicht unter. Mein Großer ist zum Beispiel noch recht kindlich und kommt gut mit jüngeren klar. Wobei das wirklich meine geringste Sorge ist, sie sind bis jetzt soooo gut in der Schule, dass sie das Jahr wahrscheinlich ruckzuck aufgeholt haben. Und ich bin mir sicher, dass sie während der Reise so viel an Erfahrung mitnehmen, das kann ihnen dann auch keiner mehr nehmen.

(WEiter im nächsten Post)

35

Dienstag, 19. Juni 2018, 19:55

Mein Freund hat dann relativ schnell mit seinem Segelkurs begonnen.
Das Buch Blauwassersegeln hat er schon durchgelesen. Ich werde es mir nach
meiner Prüfung vornehmen. Das Buch Seemannschaft, was mir jetzt von der
Segelschule empfohlen wurde, wollen wir uns noch besorgen. Wir haben uns
seitdem unzählige Youtube-Videos von Familien, die unter Segeln unterwegs sind,
angesehen.
Mit der Crew der 7Seas sowie einer anderen segelnden Familie stehe ich
per Mail in Kontakt und habe diese schon mit Fragen durchlöchert.


Mein Freund ist Maschinenbauer und arbeitet seit nun 12
Jahren als Systemingenieur in einer nicht gerade unkomplizierte Fachrichtung.
Auch hier in unserem Haus, dass er selbständig saniert und restauriert, macht er fast alles selber. Am liebsten kauft er sich
gebrauchte Maschinen, die er dann noch selbst reparieren kann. Inzwischen
wissen wir, was bzw. das eigentlich alles auf so einem Segelboot mindestens
einmal kaputt geht. Wahrscheinlich freut er sich am meisten auf diese
Reparaturen. :) :rolleyes: ;) Außerdem kann ich aus Erfahrung sagen, dass er auch sehr
erfinderisch ist und in der Vergangenheit mit den verrücktesten Hilfsmitteln Dinge
repariert hat. In dieser Hinsicht mache ich mir überhaupt keine Sorgen: Er
bekommt sicher alles wieder hin und zum Laufen.


Unerfahrenheit bei nicht prognostizierten schlechtem Wetter ist
wohl meine größte Sorge und die Unvernunft der Kinder. Deswegen bleibts dann
vielleicht auch wirklich beim Mittelmeer. Und die ACR haben wir auf jeden Fall auch
schon ins Auge gefasst. Weiß jemand, wie teuer es ist, da mit zu fahren?


Denn klar, das Geld, dass auch bei uns nicht auf den Bäumen
wächst, spielt natürlich auch eine Rolle. Hätten wir davon genug, würden wir
diesen Sommer SOFORT eine Yacht chartern oder uns irgendwo einbuchen, um ein
bisschen Segelfeeling zu erlangen. So müssen wir allerdings auf das Boot sparen
und können nur hoffen bzw. bin ich mir irgendwie sicher, dass wir das gut
meistern werden. Erstens suchen wir jetzt nicht nach dem kleinsten Boot, was
wir finden können, zweitens wohnen wir hier auf einem Dorf auch relativ
isoliert und kommen gut miteinander klar. Ich kann mich auf jeden Fall dem
Skipper unterordnen und die Kids auch. Mein Großer hat letzten Sommer Segeln auf
einem Optimist gelernt und viel Spaß daran gehabt. Außerdem lesen die beiden
Großen sehr gerne und Hörspiele stehen bei allen Hoch im Kurs – die Kleinste wird
da hoffentlich reinwachsen. Sicherlich alles Aktivitäten, die man auch auf See
und im Boot absolvieren kann. Da wir im Mittelmeer sicherlich viele Tagestörns
machen
werden, immer wieder unterbrochen von langen Aufenhalten an Land mit
Ausflügen und Co., wird wohl nur die Überquerung über den Atlantik eine
sehr große
Hürde sein.


Und sollten wir nach ein paar Wochen, Monaten merken, dass
das doch alles nicht für uns ist, dann verkaufen wir das Boot halt wieder und
reisen auf dem Land weiter oder fahren/ fliegen nach Hause. Das Wohlbefinden
sowie die Sicherheit geht natürlich immer vor, allen Stolzes zum Trotz.


Wir haben übrigens über zwei Jahre in Finnland am Meer
gelebt und dort ein kleines Motorboot besessen, mit dem wir jedes schönes
Wochenende auf dem Wasser waren. Sicherlicht nicht mit Blauwassersegeln zu
vergleichen, aber dass wir es lieben auf dem Wasser zu sein, das wissen wir

seitdem definitiv.

kassebat

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36

Dienstag, 19. Juni 2018, 20:17

Moin Caro,

Ihr geht schon richtig an die Sache ran.
Das was Du eben gepostet hast klingt sehr nach, wir setzen uns damit auseinander, und das ist gut so.

Schaut das Ihr ein vernünftiges Boot findet und probiert es im Mittelmeer aus.

Aussteigen könnt ihr ja jederzeit.

Ich wünsche euch, das euer Vorhaben gelingt und ihr jede Menge Spaß habt.
Handbreit
Torsten
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Winston Churchill wurde zu seiner Goldenen Hochzeit gefragt, ob er je an Scheidung gedacht hätte.
Antwort: An Scheidung nicht, aber öfter an Mord !

37

Dienstag, 19. Juni 2018, 20:21

booah, man/frau sind Akademiker, haben schon Segelbücher gelesen und YouTube-Videos geschaut --- dann kann ja fast nix mehr schiefgehen beim Cross-Atlantik-Törn.
Und das bisschen Segelpraxis für den Tümpel lernt man/Frau dann per Internet-Erfahrung kurz vor der Karibik.
Viel Glück!
--------------------------
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kassebat

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38

Dienstag, 19. Juni 2018, 20:24

booah, man/frau sind Akademiker, haben schon Segelbücher gelesen und YouTube-Videos geschaut --- dann ja fast nix mehr schiefgehen beim Cross-Atlantik-Törn.
Und das bisschen Segelpraxis für den Tümpel lernt man/Frau dann per Internet-Erfahrung kurz vor der Karibik.
Viel Glück!


Wenn Du oben anfängst zu lesen, dann wollen die erstmal im Mittelmeer segelpraxis sammeln ;)
Handbreit
Torsten
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39

Dienstag, 19. Juni 2018, 20:24

Ihr macht das schon richtig - die nötige Unbekümmertheit hat man nur in jüngeren Lebensjahren. Die alten Hasen hier können euch bei konkreten Fragen zur Technik bestimmt gut helfen, die Entscheidung zum Losfahren liegt bei euch. Wir haben die Elternzeit anders genutzt, dh ich war Arbeiten und meine Frau zuhause, das würde ich heute anders machen.

Viel Glück,

Frank

kassebat

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40

Dienstag, 19. Juni 2018, 20:25

Ihr macht das schon richtig - die nötige Unbekümmertheit hat man nur in jüngeren Lebensjahren. Die alten Hasen hier können euch bei konkreten Fragen zur Technik bestimmt gut helfen, die Entscheidung zum Losfahren liegt bei euch. Wir haben die Elternzeit anders genutzt, dh ich war Arbeiten und meine Frau zuhause, das würde ich heute anders machen.

Viel Glück,

Frank


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