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nixxe

Ich bin 2 Øltanks

  • »nixxe« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 20. Juni 2018, 10:57

Automatikweste - noch einsatzfähig?

Moin,

habe noch 3 wenigst benutzte Secumar Bolero 275er Westen herumliegen; die sind seit (mehr als 2) Jahren nicht gewartet worden. Kaufdatum (2006) auch "überschritten" für Wartungen bei AWN, z.B. Nach 10 Jahren fasst die keiner mehr an. Es "leuchtet" aber noch das grüne Symbol im Fenster der Haltbarkeit.
Nein, ich will sie nicht verleihen oder verkaufen. Ja, ich könnte sie der DGzRS zum Testen überlassen.
Sind die denn noch gut?
Selbst trau ich mich nicht an die Wartung heran. Ich brauche sie aber auch nicht mehr.
Dansk sejlunion

2

Mittwoch, 20. Juni 2018, 11:06

Ich hol schon mal die Chips ;-)

a) Du brauchst sie nicht
b) Du willst sie nicht verleihen
c) Du willst sie nicht verkaufen

Und jetzt? Willst Du von uns wissen ob Du sie "guten Gewissens" der DGzRS zum Testen überlassen kannst?!

:mosking:

Was heißt denn Wartung bei Dir?! Auslösen, 24 Std. abwarten und dann ne neue Patrone einlegen?! Keine Ahnung, ist das so diffizil, dass man das an Fachkräfte Dienstleister auslagern muss?! Würde mich in dem Zusammenhang übrigens mal interessieren, ob die auch eine irgendwie geartete Haftung übernehmen!

"What 'n Drama mit dem Karma"
(by me, myself & I)

3

Mittwoch, 20. Juni 2018, 11:31

Du kennst doch den Begriff "Schwiegermutterweste"

Rüm Hart

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4

Mittwoch, 20. Juni 2018, 12:05

Hallo nixxe

Biete sie der DGzRS einfach an, die werden selbst entscheiden können (und wollen) ob sie für Testzwecke verwendbar sind. Vielleicht kommt für solche Testzwecke auch eine Segelschule oder die Jugendabteilung des nächsten Vereins in Frage. Dann solltest Du aber sicherstellen, dass sie auf keinen Fall regulär, also als normale Rettungsweste getragen werden, z.B. durch eine entsprechende Beschriftung mit dem Edding.

Gruß, Manfred
Rüm Hart Blog: KLICK
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grauwal

Admiral

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5

Mittwoch, 20. Juni 2018, 12:33

Benutze sie weiter nachdem Du folgende Prüfungen durchgeführt hast:
1. Patrone. Keine Korrosion sichtbar, Gewicht gemäß Prägung
2. Den Balg aufblasen. Wenn er nach 24 Stunden noch prall ist ist er hinreichen dicht.
3. Tausche den Bobin (Bei Secumar eine Tablette). Entfällt bei den Druck gesicherten.
4. Optische Prüfung. Alles soll so sein wie in der Betriebsanleitung beschrieben.

Du hast kein ausrüstungspflichtiges Schiff und musst Dich nicht an die Empfehlungen der Hersteller halten (Wem nützen sie? :))

Hier einige Satzbausteine für folgende Kommentare: … unverantwortlich...nicht an der Sicherheit sparen ….riskant.....:)

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

6

Mittwoch, 20. Juni 2018, 12:40

unverantwortlich...nicht an der Sicherheit sparen ….riskant.....


:schadenfroh:

"What 'n Drama mit dem Karma"
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Lerigau

Seebär

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7

Mittwoch, 20. Juni 2018, 12:57

An Bord meines Schiffes fand ich u.a. eine Weste, deren letzte Wartung 1977 durchgeführt wurde. Sie hat noch einwandfrei ausgelöst und sich aufgeblasen (ich habe aber nicht mehr geguckt, wie lange sie die Luft noch hielt).

VG
Holger
Das Blog zu unserem Boot: SY-SLOCUM.de

8

Mittwoch, 20. Juni 2018, 13:21

Solche Westen gibt es ja schon länger und wir hatten es auch mal mit einer versucht. Selbst dann, wenn es einigermaßen korrosionsfrei aussieht, kann das Ding haken. Damit die Vollautomatik funktioniert muss sich eine Papiertablette zerlegen (wahrscheinlich ist das immer noch so) und danach löst ein Schlagbolzen aus. Korrosion in dem Mechanismus drin kann das behindern. Er kommt dann nicht gleich, sondern bei einer Erschütterung oder er kommt und tut nichts. Es ist sehr wichtig, dass er ungebremst und mit voller Federstärke auf die Patrone haut, denn sonst löst sie nicht aus. Ist ähnlich wie ein verschlissener oder vergriesgnaddelter Schlagbolzen. Das hatte damals viel Caramba gekostet, weil es lange vor WD40 war, aber sie ging wieder. Zerlegen konnte man an dem Teil nicht viel und mehr Gammel hätte wegschmeißen bedeutet.

Man sieht es ihm nicht unbedingt von außen an. Deswegen immer mal kontrollieren ob der Mechanismus wirklich leichtgängig ist, oder ob er irgendwo zum Kanten neigt. Irgendeiner macht es immer selbst und wer auf Nummer sicher gehen will, zahlt 20 Euro für die Information, dass er sie besser auslässt und wegschmeist. Noch besser wäre es natürlich, dafür 40 Euro zu bezahlen, denn es geht ja ums Leben und da wird man doch nicht auf 20 € gucken. Wie auch immer.
Wenn man damit fertig ist, holt man Bier und Chips für die Stegnachbarn oder Cola, denn das dürfte ihnen längst ausgegangen sein.

VG

Marinero

Salzbuckel

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9

Mittwoch, 20. Juni 2018, 13:33

An Bord meines Schiffes fand ich u.a. eine Weste, deren letzte Wartung 1977 durchgeführt wurde. Sie hat noch einwandfrei ausgelöst und sich aufgeblasen

Wir haben auch mal ne Weste ausprobiert, die mein Vater noch aus seiner Wehrdienstzeit hatte, also so von ca. 1960/62.

Hat keiner von uns mit gerechnet; sie funktionierte einwandfrei. :)

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10

Mittwoch, 20. Juni 2018, 13:54

Hi,

zu dem von @grauwal: gesagten: Zwischen der Patrone und dem restlichen Automat sitzt i.d.R. ein Dichtring. Es empfielt sich neben der optischen Prüfung durchaus auch eine Prüfung dieser Komponente durch Auslösen der Weste. Ich habe es schon erlebt, dass diese Stelle optisch einwandfrei war, tatsächlich aber ein Teil des Treibgases aus der Patrone nicht in die Weste sondern leider an dieser Stelle vorbei in die Umwelt entfleuchte. Im Ergebnis wurde die Weste nicht komplett aufgeblasen. Wenn man nicht nur bei den großen Versendern schaut sind solche Westenpatronen nicht sooo teuer. Man kann also durchaus mal die paar Euro investieren und die Weste auslösen.

Zu dem von @Moderboot: gesagten, es kommt auf den Automaten an. Es gibt die mit Tablette, die mit Bobbin (auch eine Tablette aber leicht anders) die mit der Zellulosemembran und dann noch die die durch Druck auslösen. Bei den Tabletten-, Bobbin und Zellulosegesteuerten kann man das Auslöseteil tauschen, bei Bobbins und Zelluloseteilen steht ein Ablaufdatum aufgedruckt. Ob dann ein Metallstift die Patrone durchschlägt prüft man entweder wie oben oder optisch ob der Stift herausschnellt. Was anderes machen die Westenprüfer auch nicht. Es gibt kein Meßgerät welches die Durchstoßkraft des Metalldornes an der Weste misst.

Grüße

Andreas
Jahrzehntelang haben sie die Kriegsgeneration gefragt, wie das alles passieren konnte.
Jetzt glauben sie jeden Mist aus dem Internet, schimpfen auf die Lügenpresse, verachten das Politikerpack, pöbeln gegen Flüchtlinge,
verunglimpfen den Rechtsstaat und wählen eine "Alternative für Deutschland".
So passiert das!

11

Mittwoch, 20. Juni 2018, 13:56

... warum zum Kuckuck fallen mir nicht so schöne Chips-Themen ein. ?(

:D :D
Stander ?(
Man schreibt PN oder E-Mail an ugies
Man gibt Wunsch und Postadresse an.
Stander kommt per Post mit offener Rechnung.
Überweisung und gut ;)

he geiht

Salzbuckel

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12

Mittwoch, 20. Juni 2018, 14:05

@ugies:
Inalein ist wieder da
da kommt bestimmt noch mehr,
wie etwa seinerzeit die lila Fendersocken.
Gruß Uwe

HERR Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.
Psalm 90 Vers 12

13

Mittwoch, 20. Juni 2018, 14:29

Mal damit ins Wasser springen. So als Übung wie das so ist etc....
Dann weiss mann schon ob die Mechanik taugt.

Hinterher alle Tests und Tauschs der Verschleissteile. Und aus Gründen der Verantwortung nur selbst nutzen.

Wenn das ein schlechtes Gefühl macht: Entsorgen.
Gruß
der Michael

:D

nixxe

Ich bin 2 Øltanks

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14

Mittwoch, 20. Juni 2018, 14:41

Nee, Uwe, Inalein ist nicht mehr da.

Wartet ihr eure Westen alles selbst? Oder tragt die, wenn das Fenster auf grün steht, sie aber älter als 10 Jahre ist?

Danke aber schon mal bis hierhin.
Dansk sejlunion

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15

Mittwoch, 20. Juni 2018, 14:46

Hi,

grüne "Fenster" oder andere derartige Indikatoren zeigen nur, dass die Weste "scharf" ist und automatisch auslösen könnte.
Sie geben keine Auskunft über Funktionsfähigkeit.

Grüße

Andreas
Jahrzehntelang haben sie die Kriegsgeneration gefragt, wie das alles passieren konnte.
Jetzt glauben sie jeden Mist aus dem Internet, schimpfen auf die Lügenpresse, verachten das Politikerpack, pöbeln gegen Flüchtlinge,
verunglimpfen den Rechtsstaat und wählen eine "Alternative für Deutschland".
So passiert das!

JuBeste

Bootsmann

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16

Mittwoch, 20. Juni 2018, 14:52

Hierzu aus der prakitischen Erfahrung beim Sicherheitstraining: Weste 1 - 10 Jahre alt, nie gewartet aber Patrone etc getauscht - funktioniert super. Weste 2 (Markenprodukt) - 2 Jahre alt, Fenster grün - geht nicht auf.

Ich würde die Westen einfach mal ausprobieren und dann entscheiden

Ostestrom

Fischkopp

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Heimathafen: Oberndorf/Oste

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17

Mittwoch, 20. Juni 2018, 16:15

Moin,
mir sind seinerzeit ähnlich alte Secumar 275er-Westen zugelaufen, die sich ebenfalls als nicht mehr wartungsfähig herausstellten.
In Absprache mit dem Bademeister haben wir die dann mal im Schwimmbad nach einfacher Durchsicht ausprobiert.
Siehe da, die eine blies sich auf , die andere machte keinen Mucks (erst mit handfesten Tricks und Kniffen ging irgendwann was).
Mein Fazit: So olle Dinger verwende ich nicht mehr, sondern teste die lieber selber und gebe die Reste jemandem der daraus Taschen macht. ;)
...wenn die DGzRS was damit anfangen kann, ist das natürlich auch eine sinnvolle Verwertung.
Gruß,
Timm

18

Mittwoch, 20. Juni 2018, 16:19

Wobei man der vollständigkeithalber schon auch festhalten sollte, dass sich die Dinger - im Fall des (Nicht-)falls - auch manuell aufpumpen lassen!

VG

"What 'n Drama mit dem Karma"
(by me, myself & I)

19

Mittwoch, 20. Juni 2018, 16:48

Meine Bolero 150 funktionierte auch nach 19 Jahren (und entsprechend ca. 10 Jahre nach der letzten Wartung) in Neustadt wunderbar. Aber ich habe sie eben auch nur dafür (zum Test) behalten... Für solche zwecke kann man sie an die Vereine geben, oder per Hand aufblasen und Schwimmübrungen oder Enterübungen an Bprd zurück machen.

Sonst: Schwimmblase abtrennen (=> aufblasbares Ruhekissen), Gurt abtrennen (mit Cuttermesser) (=> Tragegurt bei Gartenarbeiten, z.B. gefällte Bäume schleppen).

grauwal

Admiral

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20

Mittwoch, 20. Juni 2018, 17:38

………………….
Mein Fazit: So olle Dinger verwende ich nicht mehr, …...


Eigene Erfahrungen sind durch nichts zu ersetzen!

Vor vielen Jahren erlebte ich, wie jemand (betrunken) vom Steg fiel. Die Weste versagte, sie war kurze Zeit vorher zum ersten Mal vom Fachbetrieb gewartet worden*. Soll ich daraus schließen, dass frisch gewartete Westen unsicher sind?

* Die Yacht berichtete, dass gewisse Gaspatronen von Halkey Roberts- Automaten nicht durchgestochen wurden. Der Profi-Fachbetrieb wusste das nicht, der Amateur Franz wohl. In damals allen benutzten Westen von Familie und Freunden stand innen mit Filzstift geschrieben: " Keine Patronen mit Aufschrift xyz123 verwenden" Das nur zur Qualifikation von Fachbetrieben. Fallschirmspringer lassen sich ihren Schirm auch nicht vom "Fachbetrieb" falten.

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

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