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Musikanto

Admiral

  • »Musikanto« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 717

Bootstyp: Sirius 26

Heimathafen: Marina Hohen Wieschendorf

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21

Donnerstag, 21. Juni 2018, 11:32

Kann es sein, dass Du als Vorsichtsmaßnahme viel Tuch weggenommen hast? Wenn Du zu wenig trägst, kann es zu den Rollbewegungen kommen


vielen Dank für eure Antworten. Ja, ich hatte bei diesem Wind und diesen Wellen wenig Tuch oben. Das Groß im 2. Reff und eine Fock. Wäre nie auf die Idee gekommen , dass mehr Tuch Stabilität bringt :D , wieder eine Erfahrung mehr.
Ich habe mich übrigens zu keiner Zeit auf dem Boot unwohl oder unsicher gefühlt, nur diese stundenlange Schaukelei ging mir irgendwann auf den S.....
Ja, und Offentief ist noch mal speziell, da hat unsere kleine Sirius schon so manches Mal Kronkorken gespielt.

22

Donnerstag, 21. Juni 2018, 11:36

Kann es sein, dass Du als Vorsichtsmaßnahme viel Tuch weggenommen hast? Wenn Du zu wenig trägst, kann es zu den Rollbewegungen kommen


vielen Dank für eure Antworten. Ja, ich hatte bei diesem Wind und diesen Wellen wenig Tuch oben. Das Groß im 2. Reff und eine Fock. Wäre nie auf die Idee gekommen , dass mehr Tuch Stabilität bringt :D , wieder eine Erfahrung mehr.
Ich habe mich übrigens zu keiner Zeit auf dem Boot unwohl oder unsicher gefühlt, nur diese stundenlange Schaukelei ging mir irgendwann auf den S.....
Ja, und Offentief ist noch mal speziell, da hat unsere kleine Sirius schon so manches Mal Kronkorken gespielt.

Mehr Tuch hat ja auch einen weiteren Vorteil ... die Schaukelei ist schneller vorbei :D

"What 'n Drama mit dem Karma"
(by me, myself & I)

Micki

Proviantmeister

Beiträge: 456

Wohnort: Wismar

Schiffsname: ANI

Bootstyp: Coronet Elvström MS 38.3

Heimathafen: Wismar

Rufzeichen: DG7510

MMSI: 211589390

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23

Donnerstag, 21. Juni 2018, 12:48

Beidrehen/Beiliegen und Kaffee kochen (kardanisch). Noch besser ist Ablaufen mit 140-160° Wind; aber da muss dann die See frei und ein sicherer Hafen möglich sein.

Wir reden von 5 in Böen 6 Bft.

catel

Maat

Beiträge: 76

Wohnort: Berlin

Schiffsname: Johanna

Bootstyp: Jeanneau SunDream

Heimathafen: Barth

Rufzeichen: DK 9020

MMSI: 211 722 120

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24

Donnerstag, 21. Juni 2018, 16:01

Eine ähnliche Erfahrung hatte ich auch letztes Jahr von Barhöft zum Grönsund. Es waren so um die 6 Bft mit stärkeren Böen und dazu ca. 2-3m Welle, beides aus SW. Da unser Boot als Kielschwerter schnell krängt und viel Druck aufbaut, sind wir auch wegen der möglicherweise noch zunehmenden Bedingungen auf offener See im 2. Reff und halber Genua los und sind mit dem halben Wind auch kräftig durchgeschaukelt worden. Unangenehm waren vor allem Wellen, die an oder kurz vor der Bordwand brechen. Einmal kam es dadurch zu gefühlten 40-50° Krängung und einer halben Tonne Wasser in der Plicht.

Wir waren aber die ganze Strecke mit mehr oder weniger 6 Knoten dabei, also trotz Reffs eher nicht zu wenig Tuch. Mehr Segel hätte meiner Einschätzung nach eher noch mehr Druck und Krängung bedeutet. Ich hatte mich bemüht, die hohen Wellen vorlicher zu nehmen und nach Druchlaufen wieder abzufallen, aber das nimmt zum einen immer etwas Speed raus und zum anderen lässt die Konzentration nach 6h auch irgendwann merklich nach, so dass das nicht immer perfekt gelang.
Vorm Queren des VTG sind wir einmal für ein paar Minuten abgefallen um einem Frachter aus dem Weg zu gehen. Dabei kamen die Wellen dann auch aus raumschots, was sehr viel angenehmer von den Bewegungen war, aber letztlich nicht zum Zielkurs passte. Vom Ziel Klintholm, was gut auf dem Kurs gelegen hätte, haben wir uns frühzeitig verabschiedet, weil bei den Bedingungen in allen Hafenbeschreibungen wegen heftiger Grundseen vom Anlaufen abgeraten wird. Ob das da wirklich so schlimm ist, weiß ich nicht, aber wir wollten das jedenfalls nicht riskieren und sind dann auf dem beschriebenen Kurs lieber in den Grönsund und nach Stubbeköbing.

Letztlich vermute ich, dass unser Boot wegen dem Kielschwert und recht hohen Aufbauten einfach nur bedingt für solche Bedingungen geeignet ist. Oder hätte ich da noch irgenwas anders machen sollen oder können?
Viele Grüße,

Carsten

Bruk

Kapitän

Beiträge: 719

Wohnort: Flensburg

Bootstyp: Marieholm 32E

Heimathafen: Augustenborg

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25

Donnerstag, 21. Juni 2018, 16:20

Hallo Carsten,

mach Dir keinen Kopp. Natürlich sind Schiffe mit tief liegendem Metazentrum ruhiger in der See. Aber auch wir haben vor Kap Kullen schon die übelsten Tänze vollzogen. Manchmal sind Wind und Welle in einem so chaotischen Verhältnis, dass bei keinem mehr was geht! Aus solchen Einzelerlebnissen heraus sollte man keine weitreichenden Überlegungen anstellen (anderes Boot usw.). Wichtig ist doch, dass Du mit der Gemengelage deines Bootes zufrieden bist und das ist genau das, worauf es ankommt.
Freu Dich lieber über die Vorteile des Kielschwertes. Da kannst du winzige und sehr romantische Häfen anlaufen, von denen ich nur träumen kann und Dir sind Ankerbuchten offen, in die ich nicht reinkomme. Und was den Bögeström im Nachbarthema angeht: Da kannst Du unter Motor mit gehievtem Schwert noch in 20 Jahren seelenruhig durchfahren.

In diesem Sinne,
Klaus

catel

Maat

Beiträge: 76

Wohnort: Berlin

Schiffsname: Johanna

Bootstyp: Jeanneau SunDream

Heimathafen: Barth

Rufzeichen: DK 9020

MMSI: 211 722 120

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26

Donnerstag, 21. Juni 2018, 16:36

Danke, Klaus. Wirklich Angst hatte ich in der Situation ja auch nicht, war halt nicht so richtig angenehm und ich weiß auf jeden Fall jetzt, dass das Schiff das auch abkann. Ich weiß aber auch, was mich bei diesen Bedingungen erwartet. Man muss die Grenzen des machbaren und erträglichen halt ständig für sich neu definieren.

Das Kielschwert an sich weiß ich schon zu schätzen und habe auch keine Angst vor dem Bögestrom, durch den wir übrigens dann letztes Jahr weiter gefahren sind, übrigens problemlos bei 1,9m TG mit ausgefahrenem Schwert gesegelt. Der Wasserstand war da wohl gerade günstiger...
Viele Grüße,

Carsten

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