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21

Freitag, 22. Juni 2018, 09:48

Die Frage ist letztlich, ob der Bootstyp, nach einer Kenterung noch segelbar ist oder so tief im Wasser liegt, dass er zum "Notfall" wird.

Wenn ich das hier im Zusammenhang mit Polyvalk richtig gelesen habe, kommt es da eher auf die Bauart, bzw. das Modelljahr an.

An sich gehören Kenterüberungen aber auf jeden Fall zum Jollensegeln. Sonst ist das wie Surfen lernen ohne nass zu werden ... das klappt nicht. Man muss die Grenzen im Lernmodus ja erst austesten um sie zu kennen und langsam nach oben zu schieben.

Wo man "hinfällt" ist meist schwer beeinflussbar. Je nach Bootstyp gibts bei Kenterungen an der Kreuz evtl. die Möglichkeit direkt - das heißt trocken - aufs Schwert zu klettern (z.B. Laser). Der Polyvalk dürfte dafür aber zu breit sein, bzw. Dein Bein zu kurz. Zudem kippt, bedingt durch die Breite, das Deck noch "weiter in die falsche Richtung" und Du kannst Dich nicht mehr drauf halten, bzw. verstärkst den Hebel zum Durchkentern ;D

Nur keine Angst davor haben ... kentern ist das Salz in der Suppe ;)

VG

"What 'n Drama mit dem Karma"
(by me, myself & I)

Olaf_P32

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Schiffsname: Irrwisch

Bootstyp: 15m² Jollenkreuzer

Heimathafen: Mardorf

Rufzeichen: Hallo

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22

Freitag, 22. Juni 2018, 10:21

Das ist alles eine Frage des Bootstyps. Ein Polyfalk ist ein Kielschiff. Wenn die auf der Seite liegen laufen sie möglicherweise voll. Ältere saufen dann ab, neuere haben Auftriebskörper und richten sich normalerweise von selbst wieder auf. Die Frage ist nur ob die Crew noch an Bord ist. ;(

Eine Conger ist eine familientaugliche Wanderjolle. Kenterübungen sind da eher unnötig da: 1. Man das Boot nach einer Kenterung nur schwer ohne Hilfe wieder auf die Füsse bekommt (simkt aber natürlich nicht) und 2. man sich schon sehr dumm anstellen muss um sie un zu werfen.

So eine H15 ist eine Gleitjolle und die Möglichkeit der Kenterung besteht eher. Da du das Boot aber höchstens auf Clubregatten segeln wirst dürfte die Kenterhäufigkeit ähnlich der beim Korsar oder 470er liegen. Also auch nicht sehr häufig. Wenn du dann bei schönem Wetter das Boot ein paar mal umgeschmissen und wider aufgerichtet hast dürfte das reichen.
Aber ein Ding solltest du beherzigen: Auf Jollen haben Automatikwesten absolut nichts zu suchen !!! Wenn du mal kenterst treibst du mit den Teilen wie ein Maikäfer auf dem Rücken. Ein aktives Aufrichten des Bootes wird durch die Weste erfolgreich verhindert.
Ein Leben ohne Boot ist möglich, aber ist es auch lebenswert ?
:wickie:

23

Freitag, 22. Juni 2018, 10:25

Auf Jollen haben Automatikwesten absolut nichts zu suchen !!! Wenn du mal kenterst treibst du mit den Teilen wie ein Maikäfer auf dem Rücken. Ein aktives Aufrichten des Bootes wird durch die Weste erfolgreich verhindert.

Ich hab glaube ich gerade nen Déjà vu zu nem anderen Thread hier :D

"What 'n Drama mit dem Karma"
(by me, myself & I)

24

Freitag, 22. Juni 2018, 11:26

Ja klar, ich versuche mich halt (mit eurer Hilfe) mit der Thematik auseinanderzusetzen. Und dabei kommt das eine zum anderen ... Für Jollensegeln habe ich "Regattaweste" schon auf der Wunschliste :-) Ich war vielleicht 6 Stunden auf dem Wasser bisher (und das meistens bei wenig Wind oder Flaute). Das nächste mal aufs Boot komme ich erst in 2 oder 3 Wochen. Und bis dahin rattern halt die Zahnräder im Hirn :D
Fock back und weg!

25

Freitag, 22. Juni 2018, 16:21

Die meisten Verletzungen beim Jollenkentern sind wohl die im Geldbeutel.
Stichworte: Brille, Handy, Cappy....
Südreede

Spindex

Leichtmatrose

Beiträge: 32

Bootstyp: Jollenkreuzer GFK

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26

Freitag, 22. Juni 2018, 17:55

Kentertraining sollte man mal gemacht haben, ich erläutere mal eben, warum:

Wir haben eine Familie am See, die hat eine Koralle (Ja, die Koralle) komplett gerefittet. Sie bekam ein neues Holzdeck, der halbe Rumpf wurde erneuert, kurz gesagt, sie sieht aus wie neu.
Dieses Jahr wollen sie damit auf die Ostsee. Wir haben ihnen vorher zum Kentertraining geraten, wer weiß was an der Küste so alles passiert.
Gesagt getan, wir haben sie mit einem Motorboot begleitet und etwa 30 Meter vom Ufer entfernt (es ist ein Baggersee, daher keine Probleme mit der Tiefe) haben sie das Boot umgeschmissen.
Blöderweise ist beim Aufrichten der Vorstagsbeschlag ausgerissen, sodass das herumtreibende, nur noch an den Wanten hängende Rigg aufs Boot verfrachtet werden musste.
Dieses war jedoch so voll, dass es kaum noch vorwärts kam und wir selbst beim Schleppen Manövrierschwierigkeiten hatten.
Irgendwann flog dann der Benzinschlauch aus dem Motor (Vereinsboot eben...) und wir durften das Schleppen aufgeben.
Ein paar Minuten paddeln später kamen wir dann am Steg an und haben mit recht hohem Personalaufwand die Koralle aus dem Wasser bekommen. Am Wochenende danach stand sie wieder frisch lackiert und mit verstärktem Vorstagsbeschlag am See.

Gruß Spindex

27

Freitag, 22. Juni 2018, 19:09

Die meisten Verletzungen beim Jollenkentern sind wohl die im Geldbeutel.
Stichworte: Brille, Handy, Cappy....
Südreede

Das Problem sollte nicht entstehen: für Kappe und Brille haben wir diverse Sicherungsbänder und fürs Handy eine wasserdichte Tasche die am Boot festgemacht wird :D
Fock back und weg!

28

Freitag, 22. Juni 2018, 19:55



Das Problem sollte nicht entstehen: für Kappe und Brille haben wir diverse Sicherungsbänder und fürs Handy eine wasserdichte Tasche die am Boot festgemacht wird :D
:D

Ruf mich an, ich komm dann und mach die Kerbe in die Reling, das Dollbord wo der Kram liegt. :D

Sicherungsbänder, wasserdichte Tasche, am Boot festgemacht........ :D :D :D :D
Ich sehe ein, dieses Problem hat nur die letzten 40 jahre bestanden und ist jetzt gelöst und beseitigt.
Liebe Grüße und recht verlustfreie Segeltage wünscht
Südreede

29

Samstag, 23. Juni 2018, 13:40

Verstehe ich nicht.

Die Bänder usw. verwende ich auch schon seit Jahren zum Fahrradfahren. Selbst im stärksten Wind sind die Klamotten nicht abtrünnig geworden. Die Brille saß immer fest, die Kappe flatterte im Extremfall halt am Band herum und wurde wieder aufgesetzt.


Den wasserdichten Sack verwende ich seit Jahren schon zum Kanufahren. Hat mehrere Kenterungen erfolgreich überstanden ohne daß Handy oder Papiere naß geworden sind.

Ich denke daß das Zeug auch zum Segeln geeignet sein sollte.
Fock back und weg!

Winterfalke

Kap Hornier

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Bootstyp: gecharterte 30 - 34ft.

Heimathafen: Adria

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30

Montag, 25. Juni 2018, 07:20

Den wasserdichten Sack verwende ich seit Jahren schon zum Kanufahren. Hat mehrere Kenterungen erfolgreich überstanden ohne daß Handy oder Papiere naß geworden sind.
Ich denke daß das Zeug auch zum Segeln geeignet sein sollte.

Na sicher. Dafür sind die ja auch da. Benutzen wir auch beim Kanufahren, Jolle segeln und natürlich auch an Bord von Charteryachten zum Schutz vor Spritzwasser bei schwerer See.
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

Winterfalke

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Heimathafen: Adria

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31

Montag, 25. Juni 2018, 07:36

Noch ein Tipp dazu :click-me:
Mario Falko

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32

Montag, 25. Juni 2018, 07:48

Die meisten Verletzungen beim Jollenkentern sind wohl die im Geldbeutel.
Stichworte: Brille, Handy, Cappy....
Noch ein kleiner Tip. Die meisten Vereine haben für Jollensegler die Möglichkeit einen Spind in der Umkleide zu belegen. Was ist sicherer als die Wertsachen erst gar nicht mit auf´s Wasser zu nehmen ? O.K. ohne Brille geht es warscheinlich nicht, aber wozu beim Segeln auf einer (kenterfreudigen) Jolle ein Handy oder Geld dabei sein muss erschließt sich mit nicht so wirklich.
Ein Leben ohne Boot ist möglich, aber ist es auch lebenswert ?
:wickie:

Winterfalke

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33

Montag, 25. Juni 2018, 08:30

ohne Brille geht es warscheinlich nicht,

Doch. Mit Kontaktlinsen. Ist eh besser. :Connie_cleaning-glasses:
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

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