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Klaus Helfrich

Salzbuckel

  • »Klaus Helfrich« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 22. Juni 2018, 22:28

Pumuckl im Mast ...

... oder warum versäumen es viele Segler ihre aussenliegenden Fallen abzubinden.
Ich komme auf das Thema, da es ein wenig bläst und auf zwei nahe bei liegenden Segelbooten die Fallen ganz erbärmlich klappern.
Wie haltet Ihr das, achtet Ihr immer darauf, dass Ihr entsprechende Vorkehrungen trefft oder ist es Euch auch egal ob Nebenlieger gestört werden?
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

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2

Freitag, 22. Juni 2018, 22:38

Mich nerven klappernde Fallen auch wahnsinnig, seien es meine, oder die der Nachbarboote. Ich binde die Fallen daher abends immer ab, auch wenn es sich manchmal nicht ganz vermeiden lässt, dass sie es doch irgendwie schaffen zu klappern. Letztes Jahr bin ich dann auch mal voller Verzweiflung nach der zweiten durchwachten Nacht auf das offenbar unbewohnte Nachbarboot geklettert und habe dort selbst Hand angelegt. Ich weiß, das war grenzwertig. Aber der Starkwind hielt mich im Hafen fest und irgendwann wollte ich dann doch mal schlafen.

Rüm Hart

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3

Freitag, 22. Juni 2018, 22:43

Letztes Jahr bin ich dann auch mal voller Verzweiflung nach der zweiten durchwachten Nacht auf das offenbar unbewohnte Nachbarboot geklettert und habe dort selbst Hand angelegt. Ich weiß, das war grenzwertig.

Ich mache das mittlerweile ziemlich ungerührt, ist mir egal, ob das grenzwertig ist. Es gibt so Experten - auch hier in meinem Heimathafen -, denen ist die Belästigung der Kollegen, der Zustand ihrer Fallen und das Eloxat des Mastes offenbar egal. Dann turne ich halt auf deren Schiffen rum und lege Hand an.

Gruß, Manfred
Rüm Hart Blog: KLICK
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4

Freitag, 22. Juni 2018, 22:47

Man hat das aber nicht immer im Griff...
Fallen binde ich weg, Großfall ist an der Baumnock...
Aber die Strecker der Lazyjacks schlagen, wenn sich der Wind dreht - auch wenn sie bei einer Windrichtung ruhig sind, fixiert sind...

Rüm Hart

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5

Freitag, 22. Juni 2018, 22:51

Ok, damit hast Du recht. Ich bessere also meine Aussage nach: ich rede von den Extremfällen, die lautes Fallenschlagen zum Ergebnis haben. Nämlich dann, wenn die Fallen bzw. das Fall lose, also mit reichlich Spiel, am Mast runterhängt und jedes Mal mit Anlauf dagegen schlägt. Leichtes Schlagen der Lazy Jacks oder der Flagleinen stört mich nur beim eigenen Schiff

Manfred
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Cocomax

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6

Freitag, 22. Juni 2018, 23:23

Habe schon reichlich Meter Bändsel auf Nachbarbooten hinterlassen um meine (Nacht)Ruhe zu haben.
Auch vor 22:00.

Es kann immer mal vorkommen dass es bei mir klappert in meiner Abwesenheit, z.B. wenn der Wind aus 'ner anderen Ecke kommt.
Habe kein Problem damit, wenn jemand dann meine Strippen anders abbindet.
Ulrich

Bruk

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7

Samstag, 23. Juni 2018, 00:41

Bei mir an Bord klappert grundsätzlich gar nichts. Großfall wird an den oberen Relingsdraht an Stb. gelascht, Spifall und Topnant genauso an Bb. Alles gut durchgeholt. Lazy - Jacks an Zippack werden stramm durchgeholt. Immer absolut ruhig, egal ob der Wind dreht oder auffrischt.

Bevor ich am Sonntag abends von Bord gehe, wird noch einmal alles überprüft. Es sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, die Nachbarn nicht durch Fallengeklapper zu belästigen.

Klappert es bei Nachbarn, erledige ich das Problem durch Eigeninitiative.

Unten ein erklärendes Foto zum Laschen an den Relingsdraht.

Liebe Grüße
Klaus
»Bruk« hat folgende Datei angehängt:

jo68

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8

Samstag, 23. Juni 2018, 00:51

Bei uns wird ebenfalls alles beiseite gebunden, damit niemand belästig wird. Und unsere Nachbarlieger im Heimathafen haben die ausdrückliche Erlaubnis, das Boot zu betreten, wenn uns was durchgegangen ist und doch irgendwas klappert. Schade, dass Rücksichtnahme keine Selbstverständlichkeit ist.
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie.

holztoeter

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9

Samstag, 23. Juni 2018, 07:09

Ich finde das auch ganz gruselig. Bei uns im Verein habe ich angedroht wenn es bei manchen immer wieder klappert die Fallen einfach hochzuziehen. Habe ich zwar noch nie getan, eine nette Ermahnung hat immer gereicht aber ich habe das in die Hafenordnung einfließen lassen. Nun sind wir nur ein kleiner Laden, da ist es übersichtlich und eigentlich weiß jeder worauf es ankommt. In den großen Marinas mit wechselnden Belegungen ist das sicher ein Problem.
Man kann über alles mit mir reden nur Kritik vertrage ich nicht.

Olly

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10

Samstag, 23. Juni 2018, 07:44

Ich gehe ja auch auf ein fremdes Boot, wenn die Rollfock im Wind knallert.
Regel Nr. 1 : Nie eigene Bändsel verwenden. Da findet sich immer was zum Festtüdeln. Da lassen sich auch schöne Konstruktionen basteln, mit denen der Störenfried dann eine Weile beschäftigt ist. Die Leute lernen es eh nicht.

MichaelK

Seebär

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11

Samstag, 23. Juni 2018, 09:34

Bei mir läuft alles außen. Daher werden beide Enden der Fallen an die Reling gebunden. Lediglich Genua und Fockfall liegen notwendigerweise eng am Mast, aber die haben ja genug Spannung drauf.
Michael
SY Sioned

RaLo

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12

Samstag, 23. Juni 2018, 09:40

Ein wenig schlagen bzw. Klappern gehört doch irgendwie dazu... ABER: es ist erstaunlich wie wenig manche nachdenken oder Rücksicht nehmen. Ich binde alles an bzw. ab und bin auch schon auf Nachbarbooten gewesen und habe für Ruhe gesorgt - habe die Eigner (soweit möglich) am nächsten Wochenende darauf angesprochen und es hat sich noch nie jemand beschwert.
Sollte mein Boot lärmen, hätte ich auch kein Problem damit, wenn jemand fachmännisch korrekt eingreift - sauer wäre ich wenn ich Werkzeug brauchen würde, um Knoten wieder aufzubekommen...

13

Samstag, 23. Juni 2018, 09:52

Ich bin beim Versuch Fallen festzubinden auch schon gescheitert. Fallen liefen festgezogen durch den Mastkamin dann über Deck unter der Sprayhood ins Cockpit mit Kuchenbude. Die zu öffnen um Lose zu geben, habe ich mich dann auch nicht getraut.
Eigentlich passiert das seltener in Häfen mit reinen Gaststegen wie in Schweden, wo ja alle an Bord übernachten. Dann sind klappernde Fallen bie den Festliegern zumindest weiter entfernt.
Mich stören höchstens bei Querwind meine Flaggen (KA und 2 Klubs), wenn sie an den Mast oder an die Wanten schlagen. Deshalb habe ich die größte schon mit der Schere gekürzt. Die sieht aber nun auch nicht mehr so gut aus. Die Lazyleinen sind bei mir auch ständig etwas weggebunden. Das Tau-Großfall bleibt mit einen Palstek mmer am Kopfbrett angeschlagen. Es wird im Hafen an einem Karabiner am Lazybag umgelenkt.

Bruk

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14

Samstag, 23. Juni 2018, 10:23

Ein wenig schlagen bzw. Klappern gehört doch irgendwie dazu...



Absolut Nein! Wieso sollte das dazu gehören?? ?(

Hanser

Salzbuckel

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15

Samstag, 23. Juni 2018, 10:39

@Klaus Helfrich: schönes Bild, mit dem Pumuckl :thumb:

Und so zutreffend. Aber geschätzte 40 Jahr her, als ich den Kobold im Fernsehen entdeckte.
Musst wohl Enkelchen haben, die dir die Erinnerung an Pumuckl wachgehalten haben?

Volker

Klaus Helfrich

Salzbuckel

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16

Samstag, 23. Juni 2018, 10:56

Musst wohl Enkelchen haben, die dir die Erinnerung an Pumuckl wachgehalten haben?

Die Formulierung stammt von einem Arzt aus Bayern ( er wird schon lange nicht mehr leben ). In den Achtzigern war ich als Hand gegen Koje mit Ihm und noch zwei weiteren Mitseglern mit seiner Vindoe 50 drei Wochen unterwegs. Von Henan durch die Schären und den Oslofjord hinauf, zurück über Skagen und dann wieder rüber an die schwedische Küste - ein Törn an den ich mich sehr gerne erinnere...
Enkel habe ich keine, auch keine Kinder, es hat nie geklappt .
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

Chaval

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17

Samstag, 23. Juni 2018, 11:43

Ich binde meine Fallen immer direkt nach dem Anlegen fest, damit ich es nicht vergesse und nicht in der Nachts raus muss.
Gruß Winfried
________________________________
Flauten sind nicht schlimm, wenn man
rechtzeitig von ihnen Wind bekommt.

Kokopelli

Salzbuckel

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Im Marktplatz: 1

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18

Montag, 25. Juni 2018, 15:11

Letztes Jahr bin ich dann auch mal voller Verzweiflung nach der zweiten durchwachten Nacht auf das offenbar unbewohnte Nachbarboot geklettert und habe dort selbst Hand angelegt. Ich weiß, das war grenzwertig Notwehr.
So mache ich es auch. Das Großfall wird am Handlauf auf dem Kajütdach festgelascht, Spifall und Topnant am Relingsdraht. Die Leinen der Lazys binde ich seitlich vom Mast weg an das Oberwant. Klappern adé!

stromer54

Matrose

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Heimathafen: Lindaunis

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19

Montag, 25. Juni 2018, 15:51

Fallen seitlich abbinden ( Reling oder Want ) gehört bei uns mit zum Aufklarieren des Bootes nach dem Anlegen.
Fairwinds
Wolfgang

20

Montag, 25. Juni 2018, 16:06

Natürlich wird alles abgebunden, vom Mast weggetüdert etc.. Allerdings schlagen die Fallen INNEN im Mast bei unseren bisherigen Booten mit Alu-Mast (alte 70er-Jahre Kleinkreuzer, ohne Rohre etc.). Da hilft auch kein noch so straffes Durchsetzen.

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abbinden, fallen, klappern, Mast

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