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Tobias_E

Seebär

  • »Tobias_E« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 27. Juni 2018, 21:13

Warum haben es Marineros so eilig mit der Mooring?

Ich war letzte Woche zum ersten Mal in Kroatien mit einer gecharterten Dufour 335 unrerwegs. Mein Plan war immer, beim Anlegen erst mal 1 bis 2 Heckleinen auszugringen, in die dann einzudampfen, das Schiff zu stabilisieren und dann in aller Ruhe die Mooringleine mir nach vorne zu nemen, was soweit auch ganz gut geklappt hat. Wir waren mit kleiner Crew unterwegs (2 Erwachsene, 2 kleine Kinder), so dass höchstens 1 1/2 Personen für irgendwelche Manöver verfügbar wären.

Ich hatte aber immer den Eindruck, dass mir der Marinero als erstes die Mooringleine geben wollte. Welchen Sinn macht das denn? Die Wahrscheinlichkeit, die Leine in die Schraube zu bekommen sinkt doch auch nicht, wenn er schon Mal ein Stück aus dem Wasser zieht.

zooom

Salzbuckel

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2

Mittwoch, 27. Juni 2018, 22:58

Gefragt hab ich mich das auch schon, ich lehne immer ab bevor ich nicht achtern fest bin. Dann vorwärts einkuppeln und in aller Ruhe die Mooring belegen.
Es gibt aber auch Gerüchte, man lege es manchmal darauf an, daß die Schraube unklar kommt, soll schon erlebt worden sein. Steht afaik auch im Beständig.
Gruß Thomas



Passionierter Segelsommerverbastler

3

Donnerstag, 28. Juni 2018, 00:07

Wahrscheinlich weil sich Wellenbewegungen nicht so voraussagen lassen und je weniger Zeit man sich dafür nimmt desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit das das Boot sich aus dem Staub macht.

Mussi1975

Salzbuckel

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4

Donnerstag, 28. Juni 2018, 06:45

Der lässt nur die Hohlleine etwas abtrocknen, damit er Sie dir besser angeben kann, wenn du achtern Luv fest bist.
LG und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel!

Maik

Winterfalke

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5

Donnerstag, 28. Juni 2018, 07:41

Mein Plan war immer, beim Anlegen erst mal 1 bis 2 Heckleinen auszugringen, in die dann einzudampfen, das Schiff zu stabilisieren und dann in aller Ruhe die Mooringleine mir nach vorne zu nemen,

Genauso ist das auch richtig! :good2:

Es gibt aber auch Gerüchte, man lege es manchmal darauf an, daß die Schraube unklar kommt, soll schon erlebt worden sein. Steht afaik auch im Beständig.

Habe ich auch gelesen. So richtig kann ich mir das zwar nicht vorstellen, aber ja, möglich... Gibt die unmöglichsten Sachen zum Geld "verdienen".

Ich habe mir angewöhnt, einen Marinero der beim Ansteuern schon nach der Muring greift ein lautes "release mooring! sternline first!" (vielleicht lerne ich das mal auf kroatisch) zuzurufen - mit Handzeichen. Das wird i.d.R. gut verstanden.
Manche Marineros meinen das vorzeitige Anheben der Muring sicher nicht böse. Kennen sich aber vielleicht nicht so gut aus, weil sie aus dem Landesinneren kommen und Ferienarbeit machen.
Und was einem als Skipper immer klar sein muss; beim Anlegen hat ausschließlich der Skipper das Sagen. Nicht der Marinero. Und notfalls gibt es dazu auch vom Schiff aus die Anweisung "Shut up! Hear my commands!" Mag etwas überheblich klingen, aber ein versemmeltes Anlegemanöver, Hafenkino oder gar Schäden verantwortet schließlich der Skipper.
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

6

Donnerstag, 28. Juni 2018, 07:49

Ne. Der Grund ist ganz einfach, weil der Typ

1) keinen Bock hat ewig da rumzustehen. Der steht da ja meist schon vorher um Dir den Liegeplatz zu zeigen.

2) weil die dort das Manöver eher anders herum machen.
a) Rückwärts hinfahren
b) Heckleine locker annehmen
c) Mooring übernehmen, nach vorne führen und so belegen (bzw. nachjustieren), dass beim rückwärts(!) "Eindampfen" ausreichend Luft für die Badeplattform und evtl. dem runden Fender bleibt.
d) achtern fixieren

"What 'n Drama mit dem Karma"
(by me, myself & I)

x-molich

Seebär

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7

Donnerstag, 28. Juni 2018, 07:56

Hi,

Zitat

Zitat





Zitat von »Tobias_E«





Mein Plan war immer, beim Anlegen erst mal 1 bis 2 Heckleinen
auszugringen, in die dann einzudampfen, das Schiff zu stabilisieren und
dann in aller Ruhe die Mooringleine mir nach vorne zu nemen,

Genauso ist das auch richtig!
na, ob das immer so richtig ist? Bei den Charterbratzen im Mittelmeer, die am Heck halb so breit wie sie lang sind und entsprechend Motorleistung haben, mag das richtig sein. Bei schlankeren Booten wird sich das nicht stabilisieren, weil die Festmacher am Heck zu nahe beeinander sind und der Hebelarm sehr ungünstig wird.
Nebenbei habe ich im MM auch schon erlebt, was passiert, wenn einer der Festmacher nicht richtig fest ist oder reißt. So schnell kann man gar nicht zum Gashebel springen und je mehr Seitenwind, desto mehr Gas nötig.

In anderen Infoquellen als dem Beständig steht es auch anders drin.
Ich habe gute Erfahrung damit gemacht, immer nur den luvseitigen Festmacher zu belegen und die Mooring hochzunehmen und wenn man keine Hilfe hat, kann man leicht Gas von der Steinwand weg geben. Bei der Mooring muß man schnell sein. Ich könnte mir auch vorstellen, daß die Marineros deswegen schnell sind, weil sie ggf. auch schon viele missglückte Manöver gesehen haben. Wenn man die Mooring belegt hat, kann kein Bug mehr rumtreiben.

Und wenn ich in eine Lücke mit Seitenwind fahre und die Größenverhältnisse passen (leeseitiges Schiff mindesten genauso groß), dann kann man sich auch mit Fendern da drauf legen und alles in Ruhe und ohne Gas machen.

Grüße
Sascha
Umwege erhöhen die Ortskenntnis!

zooom

Salzbuckel

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8

Donnerstag, 28. Juni 2018, 08:03

Da verhalte ich mich ganz atheistisch: Wenn ich auch nur den geringsten Zweifel habe, ob ich es römisch-katholisch hinbekomme (Seitenwind etc.), leg ich vorwärts an. Mir doch schweinepupsegal.
Gruß Thomas



Passionierter Segelsommerverbastler

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9

Donnerstag, 28. Juni 2018, 08:16

Wenn ich auch nur den geringsten Zweifel habe, ob ich es römisch-katholisch hinbekomme (Seitenwind etc.), leg ich vorwärts an.

Hmm, unter den Mittelmeer-Bedingungen (keine Pfähle) wird damit doch nichts leichter, sondern nur der Laufweg länger - oder mache ich da einen Gedankenfehler?
Das Charmante am Rückwärtsanlegen ist doch, dass ich gar nicht laufen muss (bei einem Boot mit Achtercockpit). Die luvseitige Achterleine ist in Griffweite, die gebe ich dem Marinero oder belege selbst. Dann ist das Manöver schon weitgehend "im Kasten".

Ach ja, zur Ausgangsfrage: Mir hat man erklärt, dass die Marineros typischerweise eben keine Erfahrung im Handling von Yachten hätten und es schlicht nicht besser wissen. Ich habe sogar den Tipp gehört, dem Marinero einen Tampen hinzuwerfen, damit dieser beschäftigt ist und keinen Unsinn mit der Pilotleine macht...

Das möchte ich noch hinzufügen: Was ich da über die Marineros so pauschal geschrieben habe beruht nicht auf eigenen Erfahrungen, sondern ist - wie aus der Formulierung eigentlich ersichtlich sein sollte - ein Spruch, den ich mal gehört habe. Die herablassende Haltung, die aus diesem Spruch zu lesen ist, wird sich in der Praxis wohl eher als kontraproduktiv erweisen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Robert M« (28. Juni 2018, 11:24)


10

Donnerstag, 28. Juni 2018, 09:00

Meine Erfahrung ist da anders: Die Marineros wissen in der Regel sehr genau, was sie tun und wie gute Anleger funktionieren. Sie können nur nicht einschätzen, was die Crew, die ankommt, kann. Solange es nicht sehr windig ist, ist die Methode, die Mooring so schnell wie möglich nach vorne zu legen diejenige, bei der weniger schief gehen kann. Wild drehende Schrauben in Kombination mit Ungeübten an den Festmachern können auch mal ganz schnell zu ziemlichen Kapriolen führen. Und auch die Marineros haben in der Regel keine Lust auf Mooring in Schraube, am Ende bedeutet das vor allem mehr Stress.
Am Anfang war ich auch ein Verfechter der (in Deutschland) Schulbuchmethode "Heckleinen fest, Gas vorwärts, dann Mooring sammeln", mittlerweile finde ich bei wenig Wind oder wenn man eh schon zwischen zwei Booten eingeklemmt liegt, viel weniger stressig, das Boot an die richtige Stelle zu legen, und gleichzeitig Heckleine und Mooring zu belegen. Der Gang kommt nur rein, wenn die Pier zu nah kommt. Dann wird rückwärts in die Mooring eingedampft, eventuell die Länge nochmal justiert und die Heckleinen endgültig belegt.


Was an vorwärts leichter als rückwärts sein soll, ist mir auch ein Rätsel. Das Aufstoppen ist viel schwieriger, weil man nix sieht, der Kahn liegt schlechter am Ruder, man hat keinen Hebel, um bei Wind durch Eindampfen in die Landleinen das Boot gerade zu halten und man braucht ein extra langes Stromkabel.

11

Donnerstag, 28. Juni 2018, 09:59

Dem Satz "beim Anlegen hat ausschließlich der Skipper das Sagen. Nicht der Marinero" muss ich widersprechen!


Klar ist das formal richtig, aber es funktioniert nicht in der Praxis. Mir hat z.B. mal in Spanien ein Marinero gesagt, dass ich schnellstens aus seinem Hafen verschwinden soll, wenn ich das Anlegemanöver nicht so fahre, wie er es vorgibt. Bei der Liegeplatzsituation also leider alternativlos... Konkret hat er mir verboten, zum Spannen der Mooring mit dem Motor zu arbeiten. Der Marinero einen Hafen weiter am nächsten Tag hat mich dagegen aufgefordert, jetzt doch endlich mal den Motor zum Spannen der Mooring einzusetzen - sonst würde es ja ewig dauern.
Oder in Kurzform: Du bist halt Touri und damit der Depp. Einfach möglichst schnell abhaken und den Anleger trinken :-)

zooom

Salzbuckel

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12

Donnerstag, 28. Juni 2018, 10:13

Wenn ich auch nur den geringsten Zweifel habe, ob ich es römisch-katholisch hinbekomme (Seitenwind etc.), leg ich vorwärts an.

Hmm, unter den Mittelmeer-Bedingungen (keine Pfähle) wird damit doch nichts leichter, sondern nur der Laufweg länger - oder mache ich da einen Gedankenfehler?
Das Charmante am Rückwärtsanlegen ist doch, dass ich gar nicht laufen muss (bei einem Boot mit Achtercockpit). Die luvseitige Achterleine ist in Griffweite, die gebe ich dem Marinero oder belege selbst. Dann ist das Manöver schon weitgehend "im Kasten".

Ach ja, zur Ausgangsfrage: Mir hat man erklärt, dass die Marineros typischerweise eben keine Erfahrung im Handling von Yachten hätten und es schlicht nicht besser wissen. Ich habe sogar den Tipp gehört, dem Marinero einen Tampen hinzuwerfen, damit dieser beschäftigt ist und keinen Unsinn mit der Pilotleine macht...


Das mit dem (seltenen) Vorwärtsanlegen entspringt einfach meiner Erfahrung und die dürfte sich mit der vieler anderer Segler treffen: Ich fahre und manövriere mehr vorwärts als rückwärts, also kann ich das schlicht besser. Nachdem das nur in Situationen passiert, wo es darum geht, sicher festzumachen, sind mir die Begleitumstände egal, ob ich ein längeres Stromkabel etc brauche. Das gilt bei schweren Windbedingungen, unsichtigem Wasser im Hafenbecken (Steine an der Mole!) Seit ich beinahe mal Schiff Versenken gespielt habe unter genau diesen Bedingungen, mach ich das halt so, muß ja nicht für Andere gültig sein.
Ansonsten gilt für mich: Luvleine achtern , dann Leeleine achtern, dann einkuppeln und Mooring fest. Korrigieren geht später immer noch ohne jeden Streß.
Gruß Thomas



Passionierter Segelsommerverbastler

13

Donnerstag, 28. Juni 2018, 10:25

Ich habe sogar den Tipp gehört, dem Marinero einen Tampen hinzuwerfen, damit dieser beschäftigt ist und keinen Unsinn mit der Pilotleine macht...



:ok:

:tauziehen:
(Nick)namen werden überbewertet. :nono:

Winterfalke

Kap Hornier

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14

Donnerstag, 28. Juni 2018, 10:27

Ich mach das so, wie ich es beim Skippertraining beigebracht bekommen habe. Bei ungünstigen Windverhältnissen natürlich mit Varianten.

Dem Satz "beim Anlegen hat ausschließlich der Skipper das Sagen. Nicht der Marinero" muss ich widersprechen!

Anm.: War mein Satz. Und genauso ist das auch.

Oder in Kurzform: Du bist halt Touri und damit der Depp.

Das - mit Verlaub - ist nicht nur falsch, sondern eine völlig falsche Grundhaltung.
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

15

Donnerstag, 28. Juni 2018, 12:26

Vorwärts rein bei Seitenwind macht durchaus Sinn wenn man dadurch mit dem Bug in den Windschatten der Nachbarn kommt.
Wenn man eine leistungsstarke Fahrhilfe im Bug verbaut hat ist es natürlich egal, ausser evtl. beim Langlieker.

Winterfalke

Kap Hornier

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16

Donnerstag, 28. Juni 2018, 12:55

Vorwärts rein bei Seitenwind macht durchaus Sinn wenn man dadurch mit dem Bug in den Windschatten der Nachbarn kommt.

Kann aber u.U. auch schiefgehen, wie im letzten Jahr in Portoroz (SLO) beobachtet. Ein @TrampMuc: SEGELBOOT :professor: fuhr bei kräftigem Seitenwind Bug voraus in eine der Dalbenboxen, stoppte aber unmittelbar etwas auf. Böser Fehler!! Sofort hat der Wind Besitz von den hinteren 2/3 vom Lateralplan ergriffen und das Boot gegen den Lee-Dalben gedrückt, wodurch sich der Bug nach Luv gedreht und sich das Ankergeschirr in das luvseitige Nachbarboot gebohrt hat. :erschrocken:
Mario Falko

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:segeln:

17

Donnerstag, 28. Juni 2018, 14:38

Ja, da hat eindeutig die zweite Befehlsebene am Vorschiff gefehlt! Wärs doch nur ein Schiff gewesen ...

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windwaerts

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18

Donnerstag, 28. Juni 2018, 15:12

Wenn man die Mooring wirklich fest bekommen will (z.B. bei Bora), dann ist es besser, mit einem Abstand von ca. 5m Heck zum Steg die Mooring belegen und dann mit Motorkraft nach hinten fahren und die Achterleinen belegen.
Die Helfer in der Marina geben die Mooring auch zuerst, weil es eine Zeit dauert, bis man die Mooring hinten angenommen und nach vorne geführt hat. In der Zwischenzeit kann der zweite Mann dann die Achterleinen übergeben. Das Eindampfen in die belegten Achterleinen funktioniert bei starkem Seitenwind u.U. nicht, deshalb ist es wichtig, dass zuerst die Mooring fest kommt. Außerdem kommen abends die Schiffe in kurzem Zeitabstand rein, da kann man manchmal nicht lange rummachen.
Viele Grüße
Markus

Winterfalke

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19

Donnerstag, 28. Juni 2018, 15:31

Wenn man die Mooring wirklich fest bekommen will (z.B. bei Bora), dann ist es besser, mit einem Abstand von ca. 5m Heck zum Steg die Mooring belegen und dann mit Motorkraft nach hinten fahren und die Achterleinen belegen.

:kopfkratz:
5m? Da ist das Segelboot ja nur zur Hälfte drin.
Bei einer richtigen Bora - sofern sie einen tatsächlich mal draußen erwischt - würde ich persönlich die Marina nicht mehr anlaufen. Maximal noch eine Boje versuchen zu erwischen oder den Anker an einer guten Stelle voll einfahren oder abwettern. Allerhöchstens, wer sich das zutraut und sein Segelboot gut kennt, die Schüssel noch irgendwie achteraus mit Schmackes zwischen zwei andere Segelboote pracken, wenn es nicht mehr als 4 oder 5 Bft sind. Das tückische an einer Bora sind die Fallböen.
Mario Falko

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20

Donnerstag, 28. Juni 2018, 17:45

War im März in Kroatien auf einer Charter-Bavaria.
War auch meist so eine Hektik am Steg.
"Mooring vorab abtropfen lassen" wäre ja eine schöne Geste, aber dazu paßt nicht die Hektik die die Marineros verbreiten.
So früh im Jahr tippe ich eher auf Regulärpersonal als auf Aushilfe.
Wir sind dort Ausländer und ohne Sprachkenntnisse gelten die wohl überall als etwas doof und auf Charterbooten wohl sowieso :P .
(Wir haben bei der Endabrechnung doch glatt einen Hafenbeleg der Sylvesternacht 2011/2012 dazwischen gehabt.) (|

Vielleicht bräuchte es auch Vokabeln für Gesten und Ausdrucksart.
Egal bei welcher Lebenslage. Hilfsbereite Marineros könnten schon erkennen, ob der andere weiß was er tut.
Aber ich denke, der will keinesfalls von einer Schusselcrew als "nicht hilfsbereit" angekreidet werden. Wer weiß, wie dort die Jobfluktation ist.
Das wäre für mich logisch für diese hektische Reaktionsart dort.

Also Ruhe bewahren, anlegen, brav "Danke" sagen und dann ab in die Hafenkneipe :D .
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Und immer eine Hand breit ...

:segeln: Barbara out of ...

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