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1

Mittwoch, 26. September 2018, 10:29

Plan zum neuen Boot, Ideen, Kriterien....

Hi!

Ja, ein „neues“ Boot soll her. Nicht morgen aber in greifbarer Zeit. Wir sind nun seit einem Jahr in einer Phase der Findung und der Plan ist, so viele Boote wie möglich zu segeln. Haben wir im letzten Urlaub dann ja auch geschafft *Scherz*. Wir haben gesehen das solch ein Entscheidungsprozess wirklich Zeit braucht.

Ziel: 3+ Jahre auf dem Boot die „Welt“ erkunden. Welt bedeutet für uns, wo es uns gefällt da bleiben wir länger. Keine „unter allen Umständen einmal rum und das in einem Jahr“ Reise, sondern unseren Lebensmittelpunkt auf ein Boot verlegen. Europa steht an erster Stelle. Ganz oben bis ganz unten (westlich). Die Karibik ist sicherlich auch dabei. Afrika auch. Mehr muss es nicht sein (Sicht heute).

Das Budget ist variabel und ich würde es schwäbisch vernünftig nennen. So viel wie nötig. Nicht mehr. In Euros würde ich maximal 300.000,- ansetzen. Darin sind mindestens 4 Jahre Maintenance, Versicherung und Liegeplatzkosten enthalten. Also so um die 220.000,- für das Boot selbst. Kann aber auch mehr aber sehr gerne weniger sein :-). Gerne leicht (max 8 Jahre alt) gebraucht.

Schwerpunkt ist Sicherheit und Speed. 7 Knoten bei 37 Grad und die 10 Knoten raumschots unter Gennaker hätte ich dann schon gerne. Class A ist selbstredend. Platz für ein Dinghi und relativ kompromisslos auf zwei Personen ausgelegt.

Eine wertige Ausstattung ist uns wichtig. Nix goldene Wasserhähne usw. Solides Handwerk an das man auch hinfassen kann. Leichtbau (Composit) gerne wenn es am Ende nicht den Charme eines OP-Saals hat.

Boote die wir bis dato angeschaut, teils gesegelt sind und unser Eindruck

Wauquiez PS 42 - Wertig, wunderschön unter Deck. Viel zu schwerfällig, langsam und mit heute über 550K ausserhalb der Tolleranz. Ist raus!

Jeanneau 410 - Viel Luft unter Deck und an Deck. Sehr chic, Innenausbau aber nicht wertig. Segelt (Erfahrung mit Vorgänger und auch eine Nummer kleiner) schön aber unspektakulär. Ist wahrscheinlich nach unserr Qualitätserfahrung mit der 349 eher raus.

Dehler 34-42 - 38er gesegelt. War sehr einfach im Handling, segelte schön und schnell genug. Unter Deck recht ordentlich. Nasszelle der 38er ist von der Aufteilung Mist (viel zu kleine Dusche). 34er mit dem umgedrehten Nasszellen Konzept und etwas mehr gefühltem Platz besser. Aber „nur“ 34 Fuss.

RM Yachts. Im Frühjahr haben wir die 1070 für eine Woche. Gefällt vom Konzept, Speed (Theorie). Innenausbau grenzwertig gemütlich aber die Werft sagt - alles möglich.

JPK - dito wie RM. Noch etwas extremer und vielleicht übers Ziel hinaus geschossen.

Beneteaus - Habe einen guten Draht nach Beneteau. Die Zusammenkunft mit Seascape wird auf der kommenden Boot sichtbar werden. Auch bei den größeren Booten. Aber die Ausbauqualität ist auch eher „jeanneuse“. Wobei ich bei einem neuen Boot oder einem mit nur einem Vorbesitzer wahrscheinlich weniger Driss hätte. Was sagen die „Serienboot Besitzer“? Wie viel Reparaturen??? Wie ist eure Reparaturhistorie?

The other side!

Wir haben uns die genauen Gegenteile gegeben

Comfortina 35/8 - Tolle Innenaufteilung, wertig und dabei nicht ganz altbacken. Recht flott. Pinnensteuerung.

Sirius - Geniales Konzept aber sehr langsam (im Vergleich). Viel Platz auf wenig Fuss.

Scalar - die 34er werden wir im kommenden Jahr evtl. auch segeln. Wunderschön, handwerklich zweifelsfrei top. Innenausbau geht nach Vorgabe auch moderner. Nicht langsam (Hörensagen).


Weiter in Teil 2:
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Peterchen« (26. September 2018, 10:55)


2

Mittwoch, 26. September 2018, 10:33

Teil 2

Ihr seht, wir sind noch nicht festgelegt. Meine Frau segelt auch gerne schnell aber es muss zu zweit sicher beherrschbar sein. Aus dem Grund sind Boote die eher auf Mannschaft ausgelegt sind nicht unser Ziel. Lieber breiter und weniger Krängung. Aber nicht zu viel Trimmgedöns (JPK, Maree Haute), wir sind nicht auf Regatta....

Das Boot ist Lebensmittelpunkt und damit steht das Leben an Bord bei 65% der gesamten Anforderungen. Auch mal 2 Wochen Regenwetter in Stockholm im November o.ä. muss drin sein.

In der Ausstattung muss alles möglich sein was das Leben angenehmer macht bis hin zu einer kleinen Waschmaschine, regenerative Energie ist Priorität. Ich scheu mich nicht hier umfangreiche Umbaumaßnahmen durchzuführen bzw. durchführen zu lassen.

Und damit sind wir bei der Größe. Eine Waschmaschine (niedrige Prio) braucht Platz. Bei 34 Fuss wahrscheinlich schwierig wie auch andere notwendige Ausstattung (z.B. Windsteuerung usw.) für Langfahrt die angebracht oder verstaut werden muss. 42 Fuss bei guter Breite sind IMHO eine schöne Größe. Aber eigentlich braucht man das zu zweit nicht. Man hat ja nun nicht wirklich mehr Räume um sich z.B. mal aus dem Weg zu gehen. Nur eben nen Meter mehr Entfernung um beim Werfen von Porzellan zu treffen :-)

So wenig Technik wie möglich, die aber sehr solide. Kein SchnickSchnack. Die Möglichkeit z.B. das stehende Gut über zu dimensionieren.

Was mich jetzt interessieren würde sind die Erfahrungen von Eignern die Boote in ähnlicher Art segeln. Muss ja nicht Langfahrt sein. Aber was davon ist Mumpitz, was braucht es nicht, was ist unbedingt nötig usw. Ich weiß das es zu jedem Thema so viele Meinungen wie Menschen gibt, deshalb wäre ich an echten Erfahrungen interessiert. Was geht kaputt. Wie wertig ist Serie unter Deck?

Mir gefällt es z.B. wenn ich gaaaanz wenig Borddurchlässe hätte. Zwei reichen! Oder nicht? Welches Heizungskonzept passt hier? Wo sollte man Redundanzen einplanen? Und und und.

Und welche Boote sollten wir uns dafür unbedingt mal vornehmen. Ich meine wir werden jedes Boot das wir als gut geeignet erkennen, vorher mindestens eine Woche segeln. Das ist der Plan. Zu viele dürfen es dann nicht sein :-)

Und eure Erfahrungen mit den genannten Booten. Ich ergänze das dann in der Zeit der Findung.

Ich lese aktiv das Cruiser Forum. Die Life Aboards dort verfolgen aber idR ein anderes Ziel. Gaaaanz lange mit wenig Kosten usw. Wir wollen das stark abgrenzen (aus heutiger Sicht) und uns eigentlich in der relativ überschaubaren Zeit nicht zurücknehmen nur um auf einem Boot zu leben.

Wir haben auch eine „Nee, wollen wir nicht“ Liste. Bisher steht da HR und Najad drauf und natürlich alle komischen Boote :-)
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Peterchen« (26. September 2018, 11:01)


3

Mittwoch, 26. September 2018, 11:27

Ich habe dazu natürlich erfahrungsgemäß nix sinnvolles beizutragen. Ich würde aber zumindest mal nen Katamaran testen. Und wenn es nur dafür gut ist, dass Du nachher sagst: Wellen- und Windverhalten sagt mir nicht zu.

VG

"What 'n Drama mit dem Karma"
(by me, myself & I)

4

Mittwoch, 26. September 2018, 11:32

Kat/Tri scheidet wertfrei aus.
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

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5

Mittwoch, 26. September 2018, 11:40

Als Langfahrer käme Geschwindigkeit bei mir an fünfter Stelle.

Das Boot muss solide sein. Dicht. Einfach zu warten/reparieren. Vor Anker (und auch im Hafen) angenehm zu bewohnen.

Unseren Dampfer z.B. finde ich für die Ostsee ideal. Aber für ne Tour nach Island würde ich eher ne Rassy oder ne alte Swan nehmen. Kein leicht und wendig und schnell.

Du willst "Speed. 7 Knoten bei 37 Grad und die 10 Knoten raumschots" aber dann auch Sachen wie "Die Möglichkeit z.B. das stehende Gut über zu dimensionieren".

Und "In der Ausstattung muss alles möglich sein was das Leben angenehmer macht bis hin zu einer kleinen Waschmaschine" aber auch "So wenig Technik wie möglich"

Das geht nicht zusammen.

Die Spannbreite beim Revier (kalt und warm) macht's nicht einfacher. Am Nordkap ist ein Deckshaus prima, am MM oder in der Karibik überflüssig.



PS: Größe. Ich würde so groß wie möglich nehmen. Wenn man die ganzen 10 / 11 m Boote sieht, wo Tonnen von Krempel an Deck angelascht sind (Dieselkanister, Fender, Leinen, Eimer, Schrubber usw.usf.) weil unter Deck schon alles mit anderem Krempel gefüllt ist. Find ich Käse.
Oder man muss radikal verzichten und nur mitnehmen, was auch unter Deck Platz findet.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marinero« (26. September 2018, 11:53)


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6

Mittwoch, 26. September 2018, 11:44

Bei dem Budget würde ich mir ein entsprechendes Koopmans oder Van de Stadt Alu-Boot gebraucht und ausgerüstet, z.B. über DeValk, kaufen. So ein Boot ist für eine Langfahrt schnell zu verwenden, sieht gut aus und kann was ab. Nimm was Bewährtes - zumindest würde ich das so machen.

Frank

7

Mittwoch, 26. September 2018, 11:53

Moin ehrlich gesagt glaube ich, Du setzt die falschen Schwerpunkte bei der Wahl Deines neuen Schiffes,

Ich sitze recht regelmäßig, mit 6 Weltumseglern zusammen.
Die Erfahrungen der Segler wurden auf verschiedenen Yachten bei unterschiedlicher Reisedauer gemacht. Das ging mit einem Quicky von 3 Jahren los und hört bei einem 18 Jahre andauernden Törn auf.
Keiner von denen hat sich um die Geschwindigkeit seines Bootes ernsthaft Gedanken gemacht,
Die Sicherheit stand da an erster Stelle gefolgt vom Wohnkomfort. Das führte auch dazu, das einer der Segler unterwegs sein Boot verkauft und ein geeigneteres gekauft hat.

Also wenn ich so etwas vor hätte würde ich tatsächlich erst einmal ein Gespäch mit solchen Leuten führen, Peter Föhrtmann von Windpilot wäre mein 2. Anlaufpunkt. Anschließend könnte man ein Pflichtenheft erstellen und auf Bootssuche gehen.

grüße Sven

frank_x

Lotse

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8

Mittwoch, 26. September 2018, 11:59

Hmh, bin kein Langfahrtsegler im klassischen Sinne aber Ihr solltet bedenken, dass Ihr nicht einen 2-Wochen-Urlaubstörn macht. Also Größe - wenn möglich und bezahlbar - ist schon mal nicht schlecht. Schnell macht auch längere Passagen angenehmer ( Seegangsverhalten aber auch reine Zeit), wodurch ihr sicher öfter als der Durchschnitt den Liegeplatz wechseln könnt. Das mit dem "so-einfach-wie-möglich" ist natürlich Unsinn, so lange Ihr nicht anfangt in Foils, Schwenkkiel etc. zu investieren. Alle anderen Trimminstrumente sind auf (fast) allen Schiffen ähnlich vorhanden. Einzig vlt. die 3D-Holepunkte von Pogo/JPK/... haben 2 Leinen mehr als die klassischen Holepunkte - sind aber auch wiederum einfacher/leichter und um Klassen effektiver. Wenn Ihr da um die 200T€ ausgeben wollt, dann seht Euch mal aktuelle oder ältere Pogo-Cruiser an und auch die JPK38FC wäre sicher einer meiner Favoriten. Kats und Tris - wegen der Größe und der Geschwindigkeit sind sicher toll - aber bei 200T€ wird das Schiff entweder recht alt oder eher klein sein. Beides vlt. nicht in Eurem Sinne.

Meine Liste :

JPK38FC
Pogo36 oder - viel billiger Pogo10.50
Pogo40 - ja, das ist auch ein Super-Tourer mit unendlich viel Platz und sehr ausgewogenen Segeleigenschaften und durch Wasserballast auch mega-stabil
Elan 350/400 ( wenn es etwas gediegener sein soll und nicht ganz so schnell, wie JPK und Pogo)

Eher nicht:

Wie Du schreibst, alle Schiffe, die Leute auf der Kante sehen wollen. Dazu zählt für mich auch Dehler/X/... Zur Unterscheidung könnt Ihr Euch ja die ORC-DH-Ratings im Vergleich zu den normalen Ratings ansehen. Das gibt zumindest eine erste Idee.

9

Mittwoch, 26. September 2018, 11:59

Die RM 1070 finde ich schon super interessant in diesem Zusammenhang. Hoffentlich berichtest du ein wenig, nachdem ihr damit unterwegs ward. Ob die 1070 mit Waschmaschine und Gedöns allerdings noch deine Performancevorstellungen erfüllt, wage ich zu bezweifeln. Allerdings wird sie vermutlich immer noch besser unterwegs sein, als die meisten anderen Boote dieser Größe. Womit wir vermutlich bei Thema wären. Eine 12 Meter RM wird sich von etwas mehr Gewicht vermutlich nicht groß beeindrucken lassen und deine Performanceanforderungen locker erfüllen. Allerdings preislich eine andere Liga. Und ohne selbst groß recherchiert zu haben, auch die 1070 dürfte mit einigen Individualanpassungen hart an deinen Preisvorstellungen schrammen. Dafür aber innen schön hell und durch die Breite sehr großzügiges Raumgefühl.

Deine Schwerpunktsetzung finde ich für eure Rahmenbedingungen sehr sympathisch. Ein schickes, gut segelndes Boot. Nicht nur ein schwimmendes Haus.

10

Mittwoch, 26. September 2018, 12:10

Mit so wenig Technik wie möglich sind z.B. ein aufholbarer Kiel gemeint. Die Waschmaschine ist ja nun keine Technik im eigentlichen Sinne von Bootstechnik. Wenn mal kaputt wäre - egal.

Die Koopmanns und weitere Aluboote oder ähnliche habe ich mir schon tagelang virtuell und an diversen Stegen angeschaut. In NL war ich auf einer 52?er. Nur mal mit dem Eigner durchgelaufen. Nett. Mit wahrscheinlich 1.5 Mio grad mal so nicht machbar :-)

Sind sicher klasse aber neu jenseits unserem Budget und gebraucht gibt es wenige und die sind dann min. 20+ Jahre alt. Muss nix heißen aber das bedeutet eben meist einen umfangreichen Refit mit all seinen Überaschungen. Aber sicherlich entscheidet am Ende auch, was ist denn zud er Zeit des Kaufs überhaupt verfügbar? 1 Jahr Vorbereitung am Boot bzw. mit dem Boot will ich mir schon nehmen und dann los. Sprich wir werden vielleicht ein Jahr haben in dem wir uns dann entscheiden müssen. Vielleicht zwei. Weg ist ja auch Ziel ;-)

Bei Booten die heute in größeren Stückzahlen gebaut werden ist die Chance ein gutes Gebrauchtes zu bekommen eben größer. Oder eben neu. Obgleich neu schon ne mächtige Geldversenkung ist aber eben dann nach Wunsch. Und für die geplante Zeit gehen wir natürlich gerne Kompromisse ein. Aber schnell (im Rahmen der sonstigen Wünsche) soll das Boot schon sein.

Und ja, einige Ideen widersprechen sich im Kern. Deshalb sind es ja noch Ideen. Das Lastenheft wird wachsen und sich wahrscheinlichbstetig verändern bis dann der Match kommt bei dem die Herzen höher schlagen..... :-) Wenn es dann zu schwach isoliert ist um in Norwegen zu überwintern (was wir sicher nicht vorhaben), dann eben einige Grad südlicher :-)

@etap: ja, Langfahrtsegler haben hier eine andere Sichtweise. Deshalb habe ich Langfahrt etwas relativiert. Dennoch ist Wohnkomfort wichtig. Für uns ist das aber nicht ein Stressless-Sessel (als Metapher) weil wir das nicht sehen wollen. Modernes Design, gute Haltegriffe, Kombüse gut bei Seegang zu bedienen, Leesegel usw. gibts alles auch bei z.B. RM/JPK usw. Schaut dabei nicht so Langfahrtschiffig aus aber wie auch @frank_x: schreibt, Speed ist Sicherheit und die Boote sind stabil genug um zig Weltumrundungen in den übelsten Ecken der Meere unbeschadet zu überstehen. Eine HR kann das auch aber das macht uns! vielleicht keinen Spaß und geht nicht mitbunserem ästhetischen Empfinden einher. Die Waschmaschine ist übrigens das einzige Extra das etwas abweicht. Ich brauch z.B. keinen Watermaker. Macht im Mittelmeer und rund um Europa auch wenig Sinn.

Ich hab mich bereits mit vielen Langfahrt Skippern im Cruiser Forum ausgetauscht. Hat Spaß gemacht aber wie gesagt, das ist ein anderer Schlag Mensch, irgendwie.
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Peterchen« (26. September 2018, 12:42)


11

Mittwoch, 26. September 2018, 12:18

Ich würde mich mal den Faurbys umsehen. Schön und wertig und schnell und nach Wunsch ausbaubar.
Gibt es auch Fahrten - Luffes?
Suche NV Karten Serie 1 2016 2017 2018 - aus Papier!

Sail67

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12

Mittwoch, 26. September 2018, 12:25

Wenn HR und Najad auf der NoGo-Liste stehen, dann kommt auch C-Yacht nicht in Frage? Wertige Schiffe, die auch nicht langsam sind, wie z.B. die 12.50i .
Andere Ideen:

Comfortina 42
Luffe 40
Nautors Swan
X-43

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14

Mittwoch, 26. September 2018, 12:34

Zu viele Zeichen im letzten Beitrag.

Fortsetzung:

EDIT: Auf den Beitrag von @Robst: hin. Ja, wenn ich mir eine bis 40 Fuss in klassischer Bauart anschaue, dann hab ich da wenig Möglichkeiten z.B. diese Waschmaschine sinnvoll reinzubauen. Das wäre erst ab 45+ gut machbar. Mit den neueren breiteren Rissen ist auch eine Unmenge mehr Platz auf den selben Metern. Und die 40 Kilo einer Waschmaschine mach ich grad mit gesunder Ernährung und Bewegung weg :-) Nein im Ernst. Ein schnelles Boot wird durchbetwas mehr Gewicht (auch z.B. die dickeren Wanten sofern die Rumpfkonstruktion das überhaupt erlaubt) vielleicht etwas langsamer auf dem ein oder anderen Kurs, bleibt aber immer noch schnell(er). Wir reden hier ja nicjt um 400 Kilo :-)

Pogo ist geil. Gesegelt und ein klasse Boot. unter Deck, zumindest die Sailing Island 40er = viel zu spartanisch auch was die Höhen und Platz (Toilette), Pantry .... anbelangt. Ich schau mir aber die neuen cruising orientierten sicher auch noch an :-)

@Sail67: Jepp die Boote die Du listest sind allesamt im Radar aber allesamt über der Grenze beim Neuboot. X finde ich (kenne die 37) unter Deck zu eng. Die 43 ist natürlich ne andere Hausnummer aber 200K für 12 Jahre jung. Da brauchste auch wieder 30K+ für Segel usw. on top.

@Marinero: ARC ist für uns kein Maßstab. Die wohl langweiligste Route die es gibt mit den meisten langweiligen Büchern über selbige. Die Größe der Boote ist, seit ich in der Django 7.50 erfahren durfte wie man Größe in ein Boot zaubern kann (bei der Comfortina 35 MIT Pinne übrigens auch), ist nicht wirklich ein Maßstab. Und die ganzen „Stangenboote“ haben für mich, ausser ihrem Raumangebot, immer weniger Reiz. Aber trotzdem Danke für die Links. Anregung ist immer gut!
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

15

Mittwoch, 26. September 2018, 12:51

Van der Stadt und Koopman wurden ja schon genannt.
Ich bin erschrocken, dass Ostseeschiffe (Faurby) in den Vorschlägen auftauchen. Das Rigg ist zu filigran.

Wenn´s die nach meiner Ansicht intellektuelle Weiterentwicklung von Van der Stadt und Koopman sein soll:
Bei dem Budget eine gebrauchte Allures aus Cherbourg. 40 oder 45, unter 10 Jahre alt. http://www.allures.fr/allures-45-6.html 8o
Aluminium (hab ich auch, super!), Schwenkkiel, Langfahrt. Schwenkkiel scheint ungewöhnlich wenn man den nicht kennt.
Ist jedoch beeindruckend, wenn man mit 1m Tiefgang einfach in kleine Löcher schlüpfen kann, wo andere Schiffe nicht hinkönnen.
Mehr Optionen am Ankerplatz, Trockenfallen für Reparaturen.

Und das die Franzosen Schiffe bauen können, ist inzwischen auch bei uns bekannt.

Und schreib mal über´s Revier. Barfussroute ist was anderes als Feuerland ... :D

Viel Spaß bei der Suche
Michael

16

Mittwoch, 26. September 2018, 13:15

Revier hatte ich ja gaaaanz oben geschrieben. Europe hauptsächlich. Also Mittelmeer, Atlantikküste. Hoch bis Norwegen (im Sommer). Afrikas Nordwesten bis runter an den Zipfel (vielleicht). Aber erstmal in Europa unterwegs sein. Da gibt es noch so viel zu sehen. Karibik ist nice. Kenne ich. Für uns nichts für längere Zeit. Interessanter wäre dann Südamerika. Aber unser Plan ist nicht gaaaaanz viel sondern gaaaaanz intensiv! Wahrscheinlich werden wir wieder mal in Italien hängenbleiben, Boot gegen ein Haus am Meer tauschen und ..... nein quatsch aber damit klar ist, nicht wie die Erdmanns rund herum und am Ende eigentlich nix gesehen zu haben...... eher wie die Crew der Delos. Viel Zeit an/im Land verbringen bei wohnen auf dem Boot.
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17

Mittwoch, 26. September 2018, 13:38

https://www.devalk.nl/en/yachtbrokerage/251510/JADE-44.html

Dieses Boot wäre für mich der Inbegriff des Optimalen, kannst alles mit machen, liegt im Budget - MIT BADEWANNE UND WASCHMASCHINE!!!!

Frank

18

Mittwoch, 26. September 2018, 13:49

Stimmt genau, Frank! Und die DeValk Truppe in St. Annaland ist auch ok.


Der Thread kann zu, Schiff gefunden!
Not on facebook.

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19

Mittwoch, 26. September 2018, 13:52

Moin Peterchen,
gut, dass Du ein realistisches Budget genannt hast. So kann man die Sache wesentlich konkreter angehen.
Ich meine, in Deinen Beiträgen eine Linie in der Sache erkannt zu haben, nur die Waschmaschine macht mich etwas ratlos. Muss die wirklich sein? Und noch etwas: Überdimensionierung ist nichts immanent Gutes, eher ein Zeichen von Inkompetenz des Konstrukteurs. Richtig dimensionieren ist die wahre Kunst. (|
Vor zwei Jahren hatte ich mal hier einen Thread gestartet, in dem es um die Frage ging, ob mein eher sportlicher 35-Füßer für eine Langfahrt taugt. Dabei hatte ich mal eine klassische Atlantikrunde (Kanaren → Karibik - Azoren - Heimat) zugrunde gelegt. Für mich war die überraschendste Erkenntnis, dass die Zuladung das Problem wird. Daher möchte ich denen zustimmen, die zu einem möglichst großen Schiff raten. Der Forumskollege @txg: ist ja mit 35 Fuß auf Langfahrt und kann da sicher Fundiertes zu sagen.
Die leichte Bedienbarkeit für die m-w-Paarcrew wird bei der Konstruktion auch größerer Boote immer wichtiger, und das Ganze soll mit möglichst geringen Abstrichen an der Segelleistung möglich sein. Mich hat jemand in diesem Zusammenhang mal auf die J 122 hingewiesen, bei der diese Forderung wohl recht gut erfüllt ist. Für mich ist das eine französische X-Yacht (hoffentlich nicht auch im Preis...).
Gruß
Robert

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20

Mittwoch, 26. September 2018, 14:03

die J 122 hingewiesen, bei der diese Forderung wohl recht gut erfüllt ist. Für mich ist das eine französische X-Yacht (hoffentlich nicht auch im Preis...)

französisch? :kopfkratz:

Preis 2007 lt. YACHT: 256.355 EUR nackend ohne Segel

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