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21

Mittwoch, 26. September 2018, 14:21

Nur kann ich eben nicht bewerten ob das Rigg richtig bemessen wurde. Vielleicht wenn es bereits zig Eigner gibt die damit Probleme hatten oder nicht. Letzteres ist wiederum kein Indiez. Riggverlust auch nicht wenn es kappes eingestellt war oder gesegelt wurde. Die Option haben ja alle Boote durch stärkere Wanten. Aber die haben mehr Zeng und der muss von der Konstruktion aufgefangen werden. Bei einer neuen RM geht das auf Wunsch. Da wird der gesamte Bereich stärker ausgelegt. Mach plus 130 Kilo - nicht die Welt.

Bitte von der Waschmaschine lösen :-). Für J (wird auch in FR gebaut nach US Plänen aber far to expensive) brauchts Mannschaft um die ordentlich zu segeln. Gerade wenn das Wetter mal wieder nicht das macht was man so als Ideal sieht. Ich segle aber gerne bei viel Wind. Viel Welle kenne ich noch nicht mit Boot. Maximum waren ca. 3 Meter, was in keinster Weise irgendwie doof war. Im Gegenteil. Große Wellen, also richtig große Wellen kenne ich mit dem Surfbrett und habe sehr viel Respekt davor.

Die Jade 44 ist natürlich ausstattungstechnisch klasse aber ansonsten reizt mich da nix. Will ja kein Eis von der Reling schlotzen.

35 Fuss würde ich jetzt nicht unterschätzen. Wir werden und wollen Stand heute nicht 4 Wochen auf See sein. Und wenn doch, dann muss man halt mal für diese Zeit Einbußen hinnehmen. Aber wenn man z.B. die Barfussroute segelt, dann holz man sich nen Wasseraufbereiter an Bord und gut. Lebensmittel ist nie ein Thema. Eine Kiste mit getrocknetem Trekkingfood reicht abwechslungsreich für 3 Monate. Aber das ist kein Ziel. Und irgenwann fang ich dann auch mal nen Fisch vom Boot ;(

Bei der Comfortina 35 hat der wirklich viele Platz überrascht. Nasszelle statt Achterkammer, zweite Achterkammer zu Stauraum / Lager umgebaut. Trotzdem noch riesige Backskisten und in jeder Ecke Staufächer und Platz. Vor allem die ganz hinten wirkende Pinne ergibt dann weggeklappt ein sehr großzügiges Cockpit. Traveller abnehmbar - perfekt. Das mit Steuerrad - Mist. Obgleich ich zwei kleine Steuerräder oder noch besser wie es Sirius macht, eins zum hin und herklappen auch ok finde.

Aber bis 40 Fuss ist alles ok. Größer wollen wir eigentlich nicht. Lieber mehr Qualität der Ausstattung.

22

Mittwoch, 26. September 2018, 15:24

Bei längerem Aufenthalt im Mittelmeer oder in der Karibik kann man Waschmaschine dann vielleicht auch durch Klimaanlage und daran anschließend Generator ersetzen oder sogar ergänzen. Und wie wäre es mit einem Wassermacher? Ein 35 Fuß-Boot wird vermutlich immer, wenn überhaupt, hart an seiner konstruktiven Wasserlinie schwimmen.

23

Mittwoch, 26. September 2018, 15:37

Wassermacher im Mittelmeer? Der Platzhirsch unter den Herstellern sagte mir hier, absolut übertrieben. Im Mittelmeer ist zuviel Mist an der Küste, ständiger Ausfall und bei unseren Hüpfern (sind ja meist eher küstennah) kann man Wasser gut planen. Vielleicht einen mechanischen als Notfall. Klimaanlage brauchen wir nicht. Wir halten hohe Temperaturen gut aus und im Hochsommer muss man ja nicht gerade im Süden Griechenlands sein. :-)
Generator is nicht. Dachte erst das muss. Aber ich will kein Diesel vergeuden wenn ich Strom aus Strom, Wind und Sonne produzieren kann. 1000 Ah Lithium Bank wiegt 120 Kilo :-).

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Peterchen« (26. September 2018, 15:56)


24

Mittwoch, 26. September 2018, 15:50

Allures 39.9
https://www.yachtworld.de/Boote/2013/All…nd#.W6uNi4qbGfB


Bisschen am Preis handeln und dann direkt in Neuseeland starten. Ausrüstung des Bootes ist top, Fertigungsqualität in Cherbourg auch. Hinter Allures steht Grand Large Yachting (Outremer, Garcia, Allures) - damit machst du auf keinen Fall was falsch.

25

Mittwoch, 26. September 2018, 15:55

Allures 39.9
https://www.yachtworld.de/Boote/2013/All…nd#.W6uNi4qbGfB


Bisschen am Preis handeln und dann direkt in Neuseeland starten. Ausrüstung des Bootes ist top, Fertigungsqualität in Cherbourg auch. Hinter Allures steht Grand Large Yachting (Outremer, Garcia, Allures) - damit machst du auf keinen Fall was falsch.


Der Innenausbau zeigt die Nähe zu RM, Maree Haute usw. oder eben andersrum. Französisch chic. „bisschen handeln“ ist gut... :-)

Orage

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26

Mittwoch, 26. September 2018, 15:59

Ganz brauchbare allgemeine Überlegungen:

https://www.bobbyschenk.de/yacht.html
procul negotiis

27

Mittwoch, 26. September 2018, 18:28

Wassermacher im Mittelmeer? Der Platzhirsch unter den Herstellern sagte mir hier, absolut übertrieben. Im Mittelmeer ist zuviel Mist an der Küste, ständiger Ausfall und bei unseren Hüpfern (sind ja meist eher küstennah) kann man Wasser gut planen. Vielleicht einen mechanischen als Notfall. Klimaanlage brauchen wir nicht. Wir halten hohe Temperaturen gut aus und im Hochsommer muss man ja nicht gerade im Süden Griechenlands sein. :-)
Generator is nicht. Dachte erst das muss. Aber ich will kein Diesel vergeuden wenn ich Strom aus Strom, Wind und Sonne produzieren kann. 1000 Ah Lithium Bank wiegt 120 Kilo :-).

Okay. Dachte, jemand mit Waschmaschine verlässt ohne den ganzen anderen Kram an Bord keinen Hafen ;)

Lässt sich die Waschmaschine mit deinen 1000 Ah betreiben oder nur mit Landstrom? Gibt`s für das Waschwasser einen Auffangtank oder schwimmt euer Boot im Hafen dann in einer Wolke aus Seifenblasen? :D

txg

Salzbuckel

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28

Mittwoch, 26. September 2018, 18:37


Ich hab mich bereits mit vielen Langfahrt Skippern im Cruiser Forum ausgetauscht. Hat Spaß gemacht aber wie gesagt, das ist ein anderer Schlag Mensch, irgendwie.


Kommt mir von vor ein paar Jahren bekannt vor, der Eindruck. Die Erfahrung macht hier den Unterschied...

Mal ein paar grundlegende Gedanken von mir zu dem Thema:

-Du planst 3+ Jahre an Bord zu sein und legst wert auf Segelperformance. Damit fallen m.E. alle leichten Cruiser/Racer unter 40 Fuß schonmal absolut raus. Unsere 35er wiegt leer 7t, wir haben den Wasserpass 6cm höher gesetzt und wir sind von der Beladung her mittlerweile wieder ziemlich grenzwertig unterwegs, obwohl wir sehr aufs Gewicht achten. Es summiert sich eben. Mit einem Boot das leer nur 4-5t wiegt sähe das alles noch viel schlimmer aus.

-Viele Dinge werden einem erst nach längerer Zeit klar. Als wir los sind habe ich eine Dusche an Bord für unnötigen Luxus gehalten. Das ist das erste Jahr auch so geblieben, mit der Solardusche im Cockpit geht es ja auch irgendwie. Mittlerweile stört es mich und ich würde kein Boot mehr ohne Dusche kaufen.

-Du willst keinen Wassermacher aber eine Waschmaschine. Damit fallen auch wieder alle kleineren Boote mit geringer Tankkapazität raus. Wenn Waschmaschine anwerfen gleichzeitig bedeutet deswegen Wasser zu tanken kannst du auch gleich zum Waschsalon gehen. Tankkapazität ist auch so ein allgemeiner Punkt. Wir haben 2x100L, das war das erste Jahr okay und mittlerweile nervt es mich.

-Geschwindigkeit: Schnell segeln macht Spaß, keine Frage. Eine Reinke wäre auch nix für uns. Allerdings würde ich mich da mal von konkreten Knoten-Vorgaben lösen. Mal grob überschlagen: Eine Atlantikrunde mit vielen Erkundungsabweichungen mag so grob 15tsm lang sein. In drei Jahren sind das im Mittel etwa 15sm pro Tag. Man sollte hier gut abwägen zwischen Komfort vor Anker und Segelspaß unterwegs.

-In dem Zusammenhang spielt dann auch die Bootsgröße mit rein. Ich würde bei deinem Budget was größeres als 40 Fuß kaufen, denn Länge läuft und bietet Zuladung. Meine Wahl wäre eine Amel Santorin (46 Fuß), die bietet durchdachte Ausstattung fürs Leben an Bord, enorm viel Stauraum, große Tankkapazitäten und im Gegensatz zu den anderen älteren Amels gibt es das Boot auch als Slup. Kein Racer, aber auch kein schlechter Segler. Und dank der Größe fährt sie den meisten Cruiser/Racern unter 40 Fuß davon, und wenn die in überladenem Zustand unterwegs sind erst recht. Der hard Dodger und das Steuerrad vorne mögen gewöhnungsbedürftig sein, aber wenn man mal im Cockpit saß versteht man wie gut das Konzept ist.

skegjay

Lotse

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29

Mittwoch, 26. September 2018, 18:54

Moin,
ich war neulich mal auf einer Faurby 424 und war Fan. Wahrlich kein Raumwunder, aber schnell, schick und super verarbeitet. Bin aber auch seit 20 Jahren vorbelastet...

Gruß
sj

Orage

Kapitän

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30

Mittwoch, 26. September 2018, 20:09

Bei dem üppigen Budget ist ja schon eine moderne und hochqualitative Pilothouse-Yacht (mit Innensteuerung!) erreichbar.

Mein Favorit wäre hierbei (wie schon oft erwähnt) die Nauticat 385, die relativ schnell und auch platzmäßig und funktional sehr gut aufgestellt ist:

http://www.nauticat.com/yachts/pilothous…ts/nauticat_385

Ferner sollte man an den Wiederverkauf denken, wenn man ein zeitlich befristetes Projekt anstrebt oder das Alter eine gewisse Bootsgröße nicht mehr zulassen wird. Auch in dieser Hinsicht wäre man mit der Nauticat sehr gut bedient...
procul negotiis

31

Mittwoch, 26. September 2018, 20:36

Naja, neu ist die weit über Budget...

Orage

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32

Mittwoch, 26. September 2018, 20:42

gebraucht für gut 200k
procul negotiis

33

Mittwoch, 26. September 2018, 21:15

Das wäre meine Wahl.
Außer neuen Polstern nichts zu machen.
10 Knoten sind drin, aber 10 Bft auch kein Problem.

Kauf Mich

txg

Salzbuckel

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34

Mittwoch, 26. September 2018, 21:23

Das wäre meine Wahl.
Außer neuen Polstern nichts zu machen.


Sorry, aber das ist doch bei dem Angebot einfach mal absolut nicht zutreffend. Das ist sicherlich ein schönes Boot, aber:

-Der Motor ist mit 5000h am Ende seiner Lebensdauer. Neue Maschine in der Größe mit Einbau liegt bei über 20k€.
-Das Boot ist nicht im geringsten für Leben an Bord ausgerüstet. Es gibt kein Bimini (das ist absolut essentiell, sonst gibts Hautkrebs!) und keine Solaranlage.
-Die Tanks sind für die Größe sehr knapp bemessen.
-2,65m Tiefgang sind in vielen Teilen der Welt ziemlich einschränkend, die Bahamas machen damit z.B. überhaupt keinen Spaß.

Im Vergleich zu einer Amel keine gute Wahl für die vom Threadstarter genannten Pläne.

Orage

Kapitän

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35

Mittwoch, 26. September 2018, 22:17

Das wäre meine Wahl.

Kauf Mich
Eine B 48 DP ist als Ehepaar nicht artgerecht zu segeln. Das Boot hat soviel Potential und Druck, dass eine Crew von mindestens 5-8 Mannen erforderlich ist... ;) .
procul negotiis

36

Mittwoch, 26. September 2018, 22:29

Wo seht ihr den Widerspruch?
Bei uns im Hafen liegt eine baltic 52, die vom Eignerpaar ganz souverän bewegt wird.

Entsprechend den Anforderungen, mit Schwerpunkt Europa:
- absolut solide und handwerklich top
- für jedes Wetter geeignet
- echtes Leben an Bord möglich, mit „richtiger“ Küche, Bad und „Zimmern“
- segelt schnell auf allen Kursen, auch ohne Regattacrew
- den Bilder zufolge gut ausgestattet

Einen Motor zu überholen und ein Bimini mit ein paar Solar Panels nachzurösten ist ja in Vorbereitung auf ein neues Leben eine Fingerübung

Die längste non-stop Fahrt dürfte transat sein. Also 2 Wochen.
Die restliche Zeit wird an Bord gelebt, und da zählen Platz, Platz, Platz und Zuladung.
Der Tiefgang, und da spreche ich aus Erfahrung, ist kein Problem.
Tankstellen und Wasserhähne gibt es auch weltweit.

zooom

Salzbuckel

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Bootstyp: Gib Sea 312

Heimathafen: Trget

Rufzeichen: DH6616

MMSI: 211352760

Im Marktplatz: 2

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37

Mittwoch, 26. September 2018, 22:39

So sind sie, die jungen Leute, machen erst ihr Boot kaputt, dann wollen sie ein Neues...
Sind ja mal ganz andere Pläne.
Mein Lieblingsboot für so ein Vorhaben wäre eine Sonate Ovni 385, die aber wohl immer außerhalb meiner finanziellen Möglichkeiten bleiben wird.
Davon standen bei meinem letzten Aufenthalt in Pt. St.Louis 3 Stück in der Marina zum Verkauf.
Ansonsten stünde für mich bei so langer Aufenthaltsdauer der Komfort im Vordergrund und die Sicherheit, da könnte es z.B. auch was mit Centercockpit sein.
Aber ich bin sicher, bei dem gesteckten Budgetrahmen wird Euch das richtige Schiff finden.
Gruß Thomas



Passionierter Segelsommerverbastler

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »zooom« (26. September 2018, 23:19)


Orage

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38

Mittwoch, 26. September 2018, 22:41

Ich bin mal auf ner 38 DP mitgesegelt. Das war schon ein wildes Tier. Die Baltics von Peterson sind in Serie gebaute IOR-Maschinen, effektiv in den späten 1980ern, heute total unergonomisch und nur mit eingespielter Crew gut zu beherrschen. Selbstverständlich kann man die auch im lowride-Modus fahren, nur mit Rolfock oder Maschine...
procul negotiis

39

Mittwoch, 26. September 2018, 23:03

Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden :-)

Aber du hast recht: ganz von alleine segeln die sich nicht.

Der Beitrag von »TrampMuc« (Mittwoch, 26. September 2018, 23:10) wurde vom Autor selbst gelöscht (Donnerstag, 27. September 2018, 04:24).

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