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Boote kaufen

Windstärken

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121

Freitag, 12. Oktober 2018, 14:13

Also ich bashe nix. Was am Ende rauskommt steht in den Sternen. Alle Boote oder besser Bootsklassen, Kats lass ich mal außen vor da sie mich null interessieren (wertfrei) sind für unser Vorhaben grundsätzlich geeignet. Unsere Vorlieben wiederhole ich nun nicht mehr. Aber bei gebrauchten Booten kommen nur junge gebrauchte oder aus der Reihe der Qualitätsbauten (jaja auch ein Diskussionsthema) maximal 15-20 Jahre. Wir wollen segeln und nicht reparieren. Wenn ich mir so die Blogs und Webseiten anschaue bei denen ältere Boote für ähnliche Vorhaben gekauft wurden, dann sehe ich da nur ständigen Refit usw. Ok, vielleicht braucht man das als Abwechslung zum schnöden Segelalltag. Ich werde aber schon ein paar Projekte finden :-) - egal wie alt/neu das Boot ist. Aber andauernd ausbessern, verbessern, tauschen - nee.
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

122

Freitag, 12. Oktober 2018, 14:44

Wenn ich mir so die Blogs und Webseiten anschaue bei denen ältere Boote für ähnliche Vorhaben gekauft wurden, dann sehe ich da nur ständigen Refit usw. Ok, vielleicht braucht man das als Abwechslung zum schnöden Segelalltag.


Hmm, da ist auch viel "Individualisierung" dabei. Ich kenne niemanden, der für einen größeren Törn. Atlantik+, nicht viel Ideen, Zeit und Geld in die Hand genommen hat, um sich sein Boot zu customizen, auch bei neuen Booten. (Was nicht heißt, dass das alles sein *muss*.)

Beiträge: 1 610

Schiffsname: Lilla My

Bootstyp: Omega 42

Heimathafen: Aabenraa Sejl Club

Rufzeichen: DF5010

MMSI: 211391180

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123

Freitag, 12. Oktober 2018, 15:36

Aber meist ist es einfach ein Geldfrage. Erstmal gebraucht günstig einkaufen und dann DIY Lohnkosten sparend auf Vordermann bringen.


Das ist bei uns nicht anders. Ich kann nicht 42 Füße in neu bezahlen.

124

Freitag, 12. Oktober 2018, 15:41

Wenn ich mir so die Blogs und Webseiten anschaue bei denen ältere Boote für ähnliche Vorhaben gekauft wurden, dann sehe ich da nur ständigen Refit usw. Ok, vielleicht braucht man das als Abwechslung zum schnöden Segelalltag.


Hmm, da ist auch viel "Individualisierung" dabei. Ich kenne niemanden, der für einen größeren Törn. Atlantik+, nicht viel Ideen, Zeit und Geld in die Hand genommen hat, um sich sein Boot zu customizen, auch bei neuen Booten. (Was nicht heißt, dass das alles sein *muss*.)


Da hast Du natürlich recht. Aber Individualisierung und Refit sind für mich zwei Paar Stiefel. Die Individualisierung braucht natürlich Zeit - die aber größten Teils vor dem Ablegen. Mir gehts um Defekte und Verschleiß. Nicht neue Segel sondern Rumpf neu aufbauen, undichte Tanks, Toiletten, Gas. Schmodder und Moder und Schimmel. Aber ich kenne natürlich auch 20 Jahre alte Boote die hier tipptopp gepflegt sind. Leider die Minderheit.

Aber meist ist es einfach ein Geldfrage. Erstmal gebraucht günstig einkaufen und dann DIY Lohnkosten sparend auf Vordermann bringen.


Das ist bei uns nicht anders. Ich kann nicht 42 Füße in neu bezahlen.


DIY will ich eben auf den obig beschriebenen Part beschränken. Ich meine unser Budget muss für ein gutes jung gebrauchtes oder gar ein neues Boot plus jeweils Individualisierung ausreichen. Neu ist aber ganz sicher keine Prio :-)
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

125

Freitag, 12. Oktober 2018, 15:45

Ah, ok, dann trifft Marineros Einschätzung... Wobei ich es von Leuten, die auch mal refitten wollen, auch so kenne, dass sie eben durch den Wiederaufbau eben auch ein individuelles Schiff haben wollen, an dem sie jede Schraube kennen. Aber, das ist richtig, auch das wäre vorher...

frank_x

Lotse

Beiträge: 1 555

Bootstyp: Rommel 33 / Pogo 40

Heimathafen: Berlin

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126

Sonntag, 14. Oktober 2018, 19:32

Willkommen in der Click-Demokratie, wo per Like/Dislike entscheiden wird statt über den Austausch von Argumenten. Danke @Frischling: für die Bewertung

ArAl

Smutje

Beiträge: 17

Schiffsname: SY ELAS

Bootstyp: Beneteau Oceanis 44 CC

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127

Montag, 15. Oktober 2018, 00:51

So wie Peterchen habe ich auch gesucht und jetzt etwas gefunden:
Beneteau Oceanis 44 CC

Sie ist nicht die sportlichste, aber ich möchte eher bezahlbare Sicherheit:
  • Länge
  • Centercockpit
  • einhand segelbar
  • junges, gutes Rigg
  • Rettungsinsel >24
  • Stromspeicher, Solar, Windgenerator
  • viel Ausstattung für Langfahrt
Das Boot ist seit Juli nach einer 3-Jahres-Weltreise wieder im Mittelmerr und da werde ich es übernehmen.

Ein "leeres" Boot ist nur mit sehr viel Zeit und noch mehr Geld vernünftig auszurüsten. Ich habe mich für ein gebrauchtes, fertiges Boot entschieden, weil es sich bewährt hat.

128

Montag, 15. Oktober 2018, 10:39

Wenn das alles ordentlich gemacht ist, dokumentiert und nachvollziehbar, gerne. Wir schleichen gerade an den Häfen der Normandie rum. Viele solche „Vollausstattungskähne“ a vendre. Bei den meisten will ich schon beim ersten Anblick den Letherman rausholen. Grausliges Pfuschgebastel. Ich meine man braucht ganz viel davon nicht. Ich schiebs mal auf die Langeweile. Auch wenn man Navigationsecken älterer Boote anschaut. Meist mit unendlichem Kram verbastelt. Da will ich nicht hinter die Abdeckung schauen. Das beste waren drei billigste GPS Handgeräte in einer 44er Beneteau aus 198? zu Festeinbau verwandelt :-) Daneben zwei uralte, min. 10J alte Plotter. Und voller Stolz..... den hier habe im letzten Monat erst eingebaut. Dabei dann dieser „der ist doch wie neu“ Blick.
Dann noch der eher jüngere Weltumsegler der uns seine Segel zeigt die alle dabei sind. IMHO waren das 8! Vorsegel plus 2 Großsegel. Boot voll und 6 davon waren nur noch Müll. Irgendwie gibt es eine starke Verbindung zwischen Langfahrt, Messitum und Sparsamkeit die stark nach Geiz driftet. Das ist gar nicht böse gemeint. Die Leute haben oft Geld, sind aber voll geizig zu sich selbst, als könnten sie irgendwas, irgendwann mal mitnehmen....

Nenee, keinen Balast, in welcher Form auch immer mitschleppen.
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

129

Montag, 15. Oktober 2018, 11:43

Moin,

das ist eine Gemütsfrage. Es gibt a) nicht wenige Menschen, die unbekümmert an solche Vorhaben herangehen und mit dem losfahren, was sie haben. Wird schon gehen und bei Bedarf passend gemacht oder ergänzt.
Andere z) machen sich drei Jahre vorher sorgfältigst und mit größtmöglichem Aufwand den maximalen Kopf um mit dem worldwide optimalsten Schiff (der sehr persönlichen eiermilchlegenden etc. pp.) diesen Trip zu machen.

Zwischen a) und z) liegen diverse Graustufen.

Zumindest wenn z) sich mit dem Boot von a) beschäftigt, kommt es zum clash.

Übrigens überleben am Ende alle ihre Trips. Meistens.

Persönlich würde ich mich irgendwo jenseits von ca. m) verorten, aber noch deutlich vor z).
Selbst diese moderate Verortung führt bei mir nach dem dritten Boot zur Erkenntnis, möglichst schlank ausgerüstete Schiff zu kaufen, denn Vorbesitzer der Kategorie a) ..... bis sagen wir mal g) sind selbst für mich ein Graus. Wie mag das erst aus Perspektive z) aussehen.

Man muss allerdings sehen, dass man die Filter nicht zu eng setzt. Ich war irgendwann auf drei Bootstypen eingeschossen, doch alle bewegten sich im Bereich a) ...... g) und irgendwann hatte ich keine Lust mehr auf den Besichtigungsmarathon.

Letztlich bleiben drei Ventile (das vierte wäre das Budget, doch das scheint hier nicht wirklich limitierend)

- Kompromissbereitschaft beim Bootstyp
- Kompromissbereitschaft hinsichtlich der Zustandsskalierung a) ...... ?
- Zeit. Das Boot der Träume wird einen irgendwann anlächeln und genau dann ist man auch bereit.

Gutes Gelingen!

Gruß
Andreas

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